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192619321938
  1. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. [Seite]

    -J. ist unentbehrlich für jeden, der am Wiedetbau Palästina und dem jüdischen Leben Interesse nimmt. Jahresabonnement 12'— Bestellungen und Zuschriften an „N.J.", 77, Great Rüssel Streat, London W. … isn„ j Organ der iiiitta Arbeiterpartei Hapoel hazair In Palästina ä 19. Jahrgang jjj Adresse: TEL-AVIV, PALÄSTINA, 1'. O. B. 36, Tel. 2f»3 |j

  2. 1931-01-01 · 5691 (1930-1931) · p. Seite 103

    Aegypten, Deutschland, Frankreich, Italien, Oesterreich und Russland verwendeten ihre eigenen Marken wie sie waren. Andere versahen die Marken mit einem Aufdruck wie „Palästina" oder „Jerusalem" und der lokalen Währung. Es gab damals sogar Briefe, die von Palästina ohne Marken abgeschickt wurden und nur den Aufdruck erhielten: „Aus Jaffa - Deutsche Post", oder „Poste frangaise, Jerusalem". Die Oesterreichische Post schnitt sogar eine Zeitlang ihre gewöhnlichen Marken in zwei Hälften, die als ganze Marken benutzt und für das unbedeutende Palästina offenbar als genügend erachtet wurden. Die Tage der Macht unseres Landes waren nur noch eine nebelhafte Erinnerung, und welches Interesse konnte man für Palästina haben, abgesehen von dem Interesse für seine Heiligtümer aus ferner Vergangenheit?

  3. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 213

    Denn so klein die Siedlung ist, so hat sie doch drei charakteristische Besonderheiten, die sie vom ganzen übrigen Judentum abheben und völlig jenseits der Frage, °b Majorität oder Minorität, als etwas Einzigartiges und für unsere Zukunft Bedeutungsvolles, kennzeichnen. In Palästina und heute nur in Palästina (denn die geringen Spuren traditionell abgeschlossenen Gemeinschaftslebens "i der Diaspora lösen sich immer mehr auf) wird jüdisches Leben in einer selbstverständlichen und natürlichen Weise gelebt, und dieses Leben strebt darnach, "Timer reicher und allumfassender zu werden, jüdisch und Menschlich zugleich; in Palästina ist die hebräische Sprache wieder lebendig geworden, und während alle ähnlichen Versuche in der Diaspora gescheitert sind, wei! sie unnatürlich sind, fügt sich die hebräische Sprache ln Palästina immer mehr in den natürlichen Rahmen des Lebens, und zugleich ist sie auch zu dem offiziellen Rang einer Landessprache erhoben worden; in Palästina hat nifin wie nirgends in der Diaspora der Pflege und der Jüdischen und menschlichen Erziehung der Kinder die volle Sorgfalt zugewandt und ein neues freies Geschlecht kann in den Siedlungen heranwachsen.

  4. 1937-01-01 · 5697 (1936-1937) · p. Seite 57

    Als Ausweg aus der heutigen Sackgasse haben die Engländer eine sechsgliedrige Untersuchungskommission eingesetzt, die »nach Wiederherstellung der Ruhe« in Palästina die Lage untersuchen soll. Diese Untersuchungskommission hat sehr weite Befugnisse, sehr viel weitere als eine der früheren Kommissionen, die die Engländer bisher in Palästina haben arbeiten lassen (Hayeraft- Commission oder Shaw-Commission). … Der Schluß des gegenwärtigen Jahres findet so Palästina in einem politischen Konflikt von solcher Schärfe und solchen Ausmaßen, wie es ihn in der bewegten Geschichte

  5. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 58

    Sie hat während dieser kurzen Spanne Zeit Geschichte gestaltet, Palästina errungen. Es ist bekannt genug, daß in Palästina nicht nur der Geist des nationalen Judentums auf den Aufbau allein bestimmend ist. Palästina wird aus dem Kampfe der sozialistischen Ideen mit dem religiösen Ideenkomplex geboren. Diese Komponenten werden am Aufbau teilnehmen.

  6. 1931-01-01 · 5691 (1930-1931) · p. Seite 46

    Der Bericht behandelt im einzelnen die von den Zionisten gegen die Palästina-Regierung und ge- %en die arabische Executive erhobenen Beschuldigungen, gibt eine Darstellung der Ereignisse vom August und ihrer unmittelbaren Ursachen und verbreitet sich dann über die Fragen der Immigration, des Bodens, der Palästina-Konstitution und über die im Mandate enthaltenen Schwierigkeiten Die Ergebnisse der Untersuchung sind in einem besonderen Kapitel als Schlussfolgerungen und Empfehlungen zusammengefasst. In dem Bericht wird die Palästina-Regierung, abgesehen von gewissen kleineren Vorwürfen, die ihr gemacht werden, von der Schuld an den Vorgängen freigesprochen.

  7. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. [Seite]

    Besonders vorteilhafte Bedingungen für den Verkehr zwischen Großbritannien und den baltischen Staaten, sowie Palästina, Syrien und dem näheren Osten. Direkte Uberweisungen nach Polen, den Balkan- Staaten, Rußland usw., sowie auch nach Palästina und Syrien. — Vertretung in Polen: Lodzer Depositenbank A. … DurdifUhrung aller Art Transaktionen, welche mit der Einfuhr und Ausfuhr von Waren nach und von Palästina in Verbindung stehen, wie z. B. Belehnung uon Waren und Verschiffungsdokumenten, Eröffnung oon Krediten usw. Tochter Gesellschaft in Palästina: AHGLQ PALESTiME (0.

  8. 1931-01-01 · 5691 (1930-1931) · p. Seite 72

    72 Zehn Jahre praktischer Bodenpolitik in Palästina. Von ADOLF POLL AK (Berlin). Mit 3 Diagramen von OTTO WALLISCH. Die Londoner Jahreskonferenz vom Juli 1920 wird ihre historische Bedeutung in unserer Bewegung durch zwei entscheidende Beschlüsse beibehalten: 1. … Immer wieder muss daran erinnert werden, dass die zionistische Organisation als sie an die Inaugurierung der praktischen Kolonisationsarbeit in Palästina schritt, — als

  9. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 68

    neuen Palästina-Ideale. Hier ist die Möglichkeit gegeben, das verflachende jüdische Amerikanertum zu einem höher stehenden amerikanischen Judentume zu erheben. … Das ist nur durch Palästina möglich, wie es in Deutschland der jüdischnationale Gedanke war, der die Jugend dem Judentume wieder zuführte, und wie es auch hier Palästina ist, das nun die Wege zur jüdischen Kulturgemeinschaft den deutschen Juden wieder erschließt.

  10. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. [Seite]

    „Mis'char W'Taasia" Co. Lfd., Tel-Aviv, Palästina Wirtschaftliche Zeitschrift, Redakteur: Rechtsanwalt A. Evseroff - Informations-Bureau, Leiter: Agr.-Ing. S. Jaffc — Bureau fUr landwirtschaftliche Siedlung, Leiter: Dr. … Seidener — Adreßbuch fUr Palfistina — Museum heimischer Produkte — Palästina-Wanderausstellung Tel-Awiw, Palästina, P. O. B. 21, Telegr.-Adresso: Museum Wiener Filiale: Austro-Palestine Tradlng Agency, I., Rudolfsplatz 6, Telephon Nr.: 68-3-51, Telegr.

  11. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 216

    Sie muß, teils in Verhandlungen mit den Regierungen der verschiedenen Länder und in der Aufklärung der öffentlichen Meinung unter den verschiedenen Völkern über unsere wahren Ziele, teils und vor allem im Beslreben nach einem Ausgleich mit dem Volke, das mit uns {je* meinsam seine nationale Heimstätte in Palästina haben wird und das rings um Palästina wohnt, die Vorbedingungen für eine gedeihliche Entwicklung der zionistischen Siedlungsarbeit schaffen. … Eine solche Politik un<j eine solche Gesinnung würden erst Herzls Traum gerech werden: daß nämlich die jüdische Siedlung in Palästina von allmenschlicher Bedeutung sei. 200

  12. 1931-01-01 · 5691 (1930-1931) · p. Seite 44

    44 suchung in Palästina betraut. Ihm wurde eine Kommission beigegeben, der je ein Unterhausmitglied der drei grossen Parteien angehörten, nämlich Sir Henry Betterton (konservativ), Hopkin-Morris (liberal) und Harry Snell (Arbeiterpartei). … Die Grundlinien der Politik, die durch Balfour-Deklaration und Palästinamandat vorgezeichnet sind, wurden von vornherein von der englischen Regierung als unerschüttert und unabänderlich erklärt. Die Kommission traf am 24. Oktober in Palästina ein und blieb daselbst bis 29. Dezember. Sie hielt in Palästina 47 öffentliche und 11 geschlossene Sitzungen ab und vernahm im ganzen 130 Zeugen.

  13. 1931-01-01 · 5691 (1930-1931) · p. Seite 45

    Der Vertreter der Zionistischen Executive, Herr Sacher, wurde über das jüdische Ziel in Palästina befragt und sagte, die Juden wünschten ein Maximum jüdischer Einwanderung gemäss der Fassungskraft des Landes und hoffen, im Lande einmal die Majorität zu werden. »Aber was immer geschieht, die Juden wollen in Palästina weder herrschen noch beherrscht werden." Jabotinski wurde auf sein besonderes Verlangen nach Rückkehr der Kommission in London in geschlossener Sitzung vernommen und erklärte, die Juden wollten in Palästina einen jüdischen Staat mit jüdischer Majorität schaffen, ohne das jedoch die Araber verdrängt oder geschädigt werden sollen.

  14. 1931-01-01 · 5691 (1930-1931) · p. Seite 58

    Dieses hochwichtige Symptom zeigt, dass die Beziehung zum realen Lande Palästina allmählich schwächer wurde und sich vor allem in der kultischen Sphäre erhielt. Für diese Abschwäch ung gibt es noch andere Merkmale. … Weiterhin gehören in diesen Zusammenhang die nicht immer freundlichen Urteile über Palästina, die sich im babylonischen Talmud finden und die gelegentliche Kritik an den Babyloniern im jerusalemi tischen. So heisst es z.

  15. 1931-01-01 · 5691 (1930-1931) · p. [Seite]

    Robert Weltsch: Jahresrückschau 5690 . . . 39 Zionismus und Palästina. Dr. Ernst Simon: Volk Israel und Land Israel . . 53 Adolf Pollak: Zehn Jahre praktischer Bodenpolitik in Palästina mit 3 Diagramen von Otto Walisch . . 72 Hans Kohn: Die Jungen........... 79 Joseph Friedfeld: Die Araber . . . . . . . 92 Joseph Friedfeld: Die gegenwärtige Lage in den Staaten um Palästina............ 97 Hugo Herrmann: Die Briefmarken von Erez Israel ' (mit Bildern).............. 103 Leben und Lehre.

  16. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 86

    Eine so einheitliche Aktion für das Hebräische und gegen die deutsche Unterrichtssprache, wie sie im Spr.achenkampf vor dem Kriege in Palästina durchgeführt wurde, wäre zum Beispiel heute unmöglich. Man kann dieses Beispiel beliebig ausspinnen. Ich erwähne es nur um zu zeigen, daß es sich hier um eine politische Aufgabe ersten Ranges handelt. 5. Es ist eine beliebte Ausrede zu sagen, die Volkwerdung sei Sache der kommenden Generation. Das ist ganz fälsch. Die Menschen, die jetjt nach Palästina einwandern, sind zum größten Teil 30—40jährig, werden also noch für eine ganze Generation das Gesicht Palästinas bestimmen.

  17. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 83

    Dennoch hat Palästina bis vor wenigen Jahren es vermocht, gegenüber den Wellen der Einwanderung sein geistiges Gesicht zu verteidigen. Die Einwanderer, die nach Palästina kamen, sahen in dem, was sie an hebräischer Kultur vorfanden, jenes »Nachahmungszentrum«, von dem Acliad Haam gesprochen hat. … Sie brachten neue Bedürfnisse und neue Bedürfnisbefriedigung ins Land, und Palästina erlebte einen technischen Fortschritt, den niemand erwartet hätte. Auch über das rein Technische hinaus waren zweifellos die Einwanderer geistig-kulturell auf einer höheren Stufe, aber im Gegensaß zur Technik konnte sieh die höhere Geistigkeit hier 6*

  18. 1937-01-01 · 5697 (1936-1937) · p. Seite 50

    All dieses war eine verständliche Folge der Beruhigung im östlichen Mittelmeerbecken, verbunden mit dem nach wie vor unerträglichen Druck, der Juden des Galuth mit ihrer Habe und Initiative nach Palästina preßte. Eine neue ökonomische Schwierigkeit kündigte sich jedoch auch gegen das Frühjahr zu an, nämlich die Devisensperre von Polen, die Kapitalexport aus diesem Lande inhibierte und die jüdischen Wirtschaftsinstitute vor eine neue Aufgabe stellte, nämlich die Schaffung eines Transfers zwischen Polen und Palästina. … April 1936. Am 19. April begannen die Unruhen in Palästina, die bis heute angedauert haben und die alles andere völlig in den Hintergrund drängten. Es konnte nicht ausbleiben, daß

  19. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 55

    55 Alles im Wachsen Notizen zu Palästina- Bildern von Dr. Ernst Mechner Tel Aviv Palästina liegt fünf Tage weit entfernt von Triest, aber die erregende Atmosphäre des jüdischen Landes beginnt schon im Abfahrtshafen. … Aber, Hand aufs Herz — vor ein paar Jahren war ein jüdischer Matrose oder Schiffsoffizier für die meisten Juden doch nur als Kabarett-Figur denkbar? Palästina schafft nun auch bereits an seiner Meeresgrenze neue Berufe. Und wenn es heute erst einige wenige Schiffsplanken sind, auf denen Juden ihre neue Existenz gefunden haben — morgen werden es mehr sein.

  20. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 19

    Sie liegt auf der Linie der Weltpolitik des britischen Reiches und dürfte, allem Anscheine nach, keine Änderung des jetzigen Kurses in Palästina bedeuten. In der ganzen Diaspora hat das jüdische Leben in diesem Jahre einen erfreulichen Aufschwung genommen. In allen Lagern des Volksganzen regt es sich und das Interesse für das lebendige Judentum ist im steten Wachsen begriffen. … In erster Reihe kam die Palästinastimmung dem Palästina-Aufbaufonds (Keren Hajessod) zugute, dessen Einnahmen wohl im Steigen begriffen sind — Gesamteinnahmen vom 1. April 1921 bis 30.