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Aber es gibt keine biblische Stelle, die dies etwa billigte, sondern im Gegenteil: Die Thora bekämpft diesen Gebrauch und warnt Israel davor, Gott - in der Weise zu dienen, wie die — heidnischen — Ureinwohner von Palästina ihren Göttern gedient haben, und wo immer sich die Propheten mit diesem Kultus beschäftigen, verwerfen sie ihn und bezeichnen ihn als einen abscheulichen Greuel der heidnischen Völker, der Ureinwohner von Palästina und der Nachbarstämme.
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Im Gebiet der jüdischen Gesetzgebung genoss auch der Fremde, der Heide, deren Rechtswohltaten wie der Jude,*) und auch von ihm durfte deshalb in Palästina kein Zins genommen werden. Die talmudisch—rabbinische Kasuistik hat das Zinsverbot der Juden aufs strengste durchgeführt.
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mit aller Strenge fest, während die christliche Kirche dieses Gebot zwar in der Theorie übernahm, aber nicht durchführen konnte. — In Palästina ist daa Zinsverbot entstanden unter einem Volke, das vorwiegend Landwirtschaft betrieb. Daraus erklärt sich, dass in der Bibel nicht so sehr der Geldzins hervorgehoben wird wie der Warenzins.