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192419301937
  1. 1936-03-16 · 24 (16.3.1936) · p. Seite 192

    Gemeindevorsteheramt Groß-Stuttgart: Eine jüdische Gemeinde kann heute nicht mehr an Palästina vorübergehen. Ist doch Palästina, wie die Erfahrungen der letzten Jahre eindeutig ergeben, die. neue Heimat vieler Mitglieder unserer Gemeinde und die Zukunft vieler unserer Kinder geworden. … Palästina kann aber diesen Anforderungen nur genügen, wenn die Mittel zum Aufbau des Landes von den Juden zur Verfügung gestellt werden.

  2. 1927-02-16 · 22 (16.2.1927) · p. [Seite]

    Rosenthal, der ausführte: Die Palästina- Frage sei eine der wichtigsten im Mischen Leben; sie möge leidenschaftslos und ohne Gehässigkeit behandelt werden. … Die zionistische Bewegung umfaßt Menschen, die ihre ganz« geistige und materielle Existenz an die Idee gesetzt haben. Aber auch den Nichtzionisten ist Palästina das Heilige Land, ein Land ungeheuerer Erinnerungen und auch eine Verheißung. Noch vor dem Zionismus war in Palästina Aufbauarbeit geleistet worden; den unglücklichen Glaubensbrüdern aus dem Osten sollte eine menschenwürdigere Existenz ermöglicht werden.

  3. 1927-01-16 · 20 (16.1.1927) · p. [Seite]

    — 478 — DaS deutsche Komitee pro Palästina zur Förderung der jüdischen Palästinafiedlung. Bereits im Jahre 1918 wurde in Berlin unter dem Eindruck« t>er Balfour Erklärung ein deutsches Pro Palästina Komittee ins Leben ge rufen. … Sicher ist der Plan, Palästina „aus seiner Oede zu wecken, groß und schön und rührend und fördernswert," wie es Thomas Mann in einem Briefe ausgesprochen hat.

  4. 1926-07-01 · 7 (1.7.1926) · p. [Seite]

    Weizmann führte bei dieser Begrüßung das folgende aus: Vor 8 Jahren erst begann die Arbeit in Palästina in dem jetzigen Ausmaß. Tie Erschütterungen des Krieges sind vergessen, alle Einwohner arbeiten für ein gemeinsames Palästina. … Der politische Schluß wäre: Nach den physi kalischen Gesetzen müsse sich der Arbeitsdruck in Palästina auf Transjordanien und die anderen Nachbarländer auswirken. Transjordanien in zweimal so groß wie Palästina und überaus fruchtbar.

  5. 1929-09-16 · 12 (16.9.1929) · p. Seite 157

    Tatsächlich gibt «s in Palästina aus Jahrzehnte hinaus Raum gen lg für die Araber und für alle diejenigen Juden, die nach menschlicher Voraussicht die neue Na» onalheimstätte selber aussuchen wollen, um sich tort niederzulassen. … Tarin eben, daß sich in Palästina zwei solche Ansprüche gegenüber stehen, von denen jeder für sich dine besondeie Art von Legitimität beanspruchen kann, beruht das besondere arabischjüdische Problem dieses Landes.

  6. 1927-09-16 · 12 (16.9.1927) · p. [Seite]

    Er führte aus, daß im Laufe von sieden Fahren 72000 Fuden nach Palästina gekommen sind, also etwa 10000 in jedem Fahre. Tagegen wird es nach Verlauf einer Beneration in Palästina mindestens 1 Million Araber geben. … Mit leidenschaftlicher Schärfe kritisierte der Redner die Frage des öffentlichen Schutzes in Palästina. Tie englischen Truppen sind säst völlig aus Palästina zurückgezogen worden. Tic beiden Schutztruppen, die jetzt für Lrdnung in Palästina HEILBRONN C.

  7. 1935-10-01 · 13 (1.10.1935) · p. Seite 97

    Bedeutsam ist endlich, dass etwa 25 Prozent der Einwanderung aus Deutschland sich auf dem Land in Palästina niedergelassen hat, ein Prozentsatz, der über dem allgemeinen Durchschnitt liegt. Die jüngste Entwicklung in Deutschland hat Palästina' erneut in den Vordergrund des jüdischen |Qleresses gerückt. Denn Palästina wird tu »rufen sein, in den nächsten Monaten und Jahren einen grosseln Teil der Juden Deutschlandsaufzunenin e n. Es wird die Aufgabe der Palästina Aemter unjd der Zionistischen Vereinigung für Deutschland sein, dafür zu sorgen, dass möglichst viele Arheiterzertifikaje nach Deutschland kommen.

  8. 1929-10-01 · 13 (1.10.1929) · p. Seite 177

    Palästina sei stets für die Erhaltung des Judentums ein Vorwort zur Ausgabe. Prager Selichothhe Artikel 6. 176). (®iH (Ins De« fche übertragen) frommen Weiber, und Schreiber! … Nacb. seiner Ueberzeugung ist der Aufbau Palästinas dirch die Juden politisch unmöglich, da die Eigländer in Palästina als geschickte Tiplomaten Araber und Juden gegeneinander ausspielen, llord Churchill hat 1916 den Arabern in Palästina :in Kalifat, Lord Balfour 1917 den Juden eine nntionale Heimstätte versprochen.

  9. 1927-12-16 · 18 (16.12.1927) · p. [Seite]

    Der jüdischen Bevölkerung in Palästina. Dort wohnen zur Zeit neben 725000 Arabern 158 000 ^uden, von denen 30500 auf dem Lande und mva 8000 in den Siedlungen der zionistischen Organisation wohnen. … Aus allen diesen Zahlen wird die völlige Haltlosigkeit des zionistischen Traumbildes, die Lösung der Judensrage in Palästina, jedem offenkundig. Nur politisch und sozial Ungeschulte werden daran glauben, daß sich die Araber in Palästina allmählich ihren Heimatboden von den Juden werden abkausen lassen.

  10. 1929-08-01 · 9 (1.8.1929) · p. Seite 126

    Palästina als britisches Tominxon, heißt es dann weiter, werde im nahen Osten ein Aussallstor gegen die Sowjetunion bilden. Aegypten und der Irak seien schon jetzt zu einer Luftflottenbasis ausgestaltet Nun werde Palästina zu einem militärischen. … Am 1. Juli 1927 gab das Gesundheitsdeparte» ment der Palästina-Regierung die Zahl der jüdischen Landesbevölkerung mit 147687 an. Zur Zeit der palästinensischen Volkszählung von 1922 lebten 83800 Juden in Palästina. 1923 waren es 158000 Juden.

  11. 1926-07-16 · 8 (16.7.1926) · p. [Seite]

    — 172 — mit den erwähnten Einschränkungen allen religiösen Menschen als ein Führer empfohlen werden. Eine Palästina-Reise und Palästina-Wanderung veranstaltet der Blau-Weiß- Stutrgart zu besonders günstigen Bedingungen. Der Lloyd Triestino hat sich bereit erklärt, allen, welche die vom Stuttgarter Blau-Weiß veranstaltete Palästinafahrt mitmachen, eine Fahrtvergünstigung von etwa 15% auf den Fahrpreis zu gewähren und außerdem bei III. … Die Kosten für den Aufenthalt in Palästina belaufen sich auf etwa Mk. 150.— bis 175.—, die ganze Reise auf etwa RM 500.—. Auskunft erteilt Eduard Januar, Stuttgart, Eßlingerstr. 25.

  12. 1935-03-01 · 23 (1.3.1935) · p. [Seite]

    Riesige Summen — auch für einen Rothschild — flössen nach Palästina, und nicht immer kam das Geld an sein vorbestimmtes Ziel. Seine Beamten begingen zahlreiche Mißgriffe, und oft war er schlecht beraten. … Er erzählte 1914: ..In Palästina beginnt eine neue Zeit. \or einigen Jahren baten mich die Kolonisten von R . . . um eine Anleihe für die Aula geeilter Wasserleitung.

  13. 1927-05-16 · 4 (16.5.1927) · p. [Seite]

    Aber auch aus Humanitären Gründen darf daS Palästinawerk.den Zionisten nicht allein überlassen werden, da Palästina ein wichtiges Einwanderungsland geworden ist, nachdem die Einwanderung nach Amerika beinahe völlig aufgehört hat. Wenn auch die Ostjudenfrage nur im Osten und in den betreffenden Heimatländern zu lösen ist, so ist doch die Einwanderung hochwertiger Einzelpersonen nach Palästina eine Hoffnung für das Gesamtjudentum. … Was wir für Palästina tun, tun wir für uns und unsere Kinder! Nach DankeSworten des Kommerzienrats MooS * ^Juwelen, ff old- und Silbermaren GHeringe, Qestecke Eigene Werkstfitte G.

  14. 1927-05-16 · 4 (16.5.1927) · p. [Seite]

    Lcpman den gegenteiligen Standpunkt: sein« seelische Verbundenheit mit dem deutschen Vaterland« macht ihn zu einen! Gegner der Palästinaidee. Er empfindet, daß Palästina gan> ungeeignet ist, das geistige Jdealzentrum der Judenheit zu werden. Dr. Riegrr schließt sich seiner Meinung an und weist nach, daß rS völlig unbegründet ist, von Palästina die Neugeburt des Judentums zu erwarten. … Berthold - Auerbach - Verein: Vortrag Ebmer. Eine Reise in Palästina. Nach der durch den W-ltkrieg hcrvorgerufenen politischen Neuorientierung des Ostens ist das palästinensische Siedlungsproblem auch in Deutschland ganz besonders aktuell geworden.

  15. 1927-10-01 · 13 (1.10.1927) · p. [Seite]

    Die Exekutive in London und Jerusalem besteht also jetzt, wenn man von den Präsidenten absieht, aus lauter Westlern: zwei Amerikanern, drei Engländern, einem Deutschen (Rosenblüthh und einem Holländer. Der große Gedanke Achad Haams, daß Palästina das geistige Zentrum der Judenheit werden soll, ist bisher nicht erfüllt. Die Juden der Erde blicken nicht auf Palästina als aus das rettende Eiland, sondern Palästina blickt hilfesuchend auf die Judenheit der Erde. Palästina ist voraussichtlich noch für eine lange Zeit eine Dependance der Judenheit, ein Absenker, aber nicht mehr,. abhängig in allen seinen Teilen von der Diaspora.

  16. 1936-03-16 · 24 (16.3.1936) · p. Seite 190

    Glückliche Kinder in Erez Israel Foto: Unm Palesti*** Film Co Jerusalem Palästina gibt den Menschen in der Golah Kraft ind Hoffnung. Diese lebendige Be. ivliuiig zu Palästina /u pflegen, ist eine besonders bedeutsame Aufgabe der jüdischen Gemeinde. NX ic aber soll die < ie.neiude diese Beziehung zu Palästina pflegen' Der Wege hiezu gibt es viele; s c miissen m. f all e gegangen werden. Die Beziehung zu Palästina wird einmal durch das deklaratorisch; Bckennlnider Gemeinde „„pflegt.

  17. 1924-11-15 · 8 (15.11.1924) · p. Seite 146

    Dieses Ergebnis seiner „unromantischen" Reise ergänzt das Buch de Haans durch den mit feinem Humor geschilderten Besuch bei König Feisul in Amman, bei dem sich dessen älterer Bruder Abdulla u. a. äußert: „Ein jüdisches Palästina? Will England denn das noch? Solange die Engländer in Palästina sind, wird die Politik englisch sein. Und sobald England das Land verläßt, ist das Land arabisch. Ihr könnt in Palästina ohne Friede mit dem großarabischen Gedanken nicht leben. Ihr habt die Wahl: Friede und Freundschaft mit allen arabischen Völkern oder etwas Unmöglichem in Palästina nachjagen".

  18. 1933-01-01 · X. Jahrgang Nr. 12 · p. [Seite]

    Das einbezahlte Geld steht ihnen dann in Palästina zur Verfügung, sofern durch Export von deutschen Waren von Deutschland nach Palästina entsprechende Erlöse bei der palestinensisdien Treuhandbank (vorläufig Anglo Palestine Bank l.td.) vorhanden sind. Die Auszahlung erfolgt nach Maßgabe der aus dem Absatz deutscher Waren in Palästina Vur Verfügung stehenden Beträge nach der Reihenfolge und dem Verhältnis der Einzahlungen auf dem Sonderkonto 1 in Palästina-Pfunden.

  19. 1936-03-16 · 24 (16.3.1936) · p. Seite 187

    Leistungen: Der Keren Hajessod hat von 1920 bis 1935 in Pfund folgende Beträge in-Palästina investiert: Landwirtschaftliche Ansiedlung 1 762 000 Erziehung 1013000 Oeffentliche 'Arbeiten 534 000 Einwanderung 601000 Investierungen in Stadt und Land 318000 Oeffentlichesi Gesundheitswesen 295000 Nationale u. kommunale Einrichtungen 231 003 Misrachi Institutionen 93000 Beteiligung am Bodenerwerb 33000 Die tatsächlichen Leistungen des Keren Hajessod kann freilich nur ermessen, wer hinter diesen nüchternen Zahlen die Wirklichkeit und Vielfalt des heutigen jüdischen Lebens in Palästina zu erkennen vermag. … Ohne diese Investitionen des Keren Hajessod wären der Emek lesreel und der Emek Hajarden, die Dörfer in Sharon und im Gebirge Judäa auch heute noch nur geographische Begriffe, nicht aber wirkliche Realitäten jüdischen Lebens in Palästina. Neue Aufgaben: Lieber 60000 Juden sind im Jahre 1935, über 150000 im Laufe der letzten drei Jahre nach Palästina eingewandert.

  20. 1929-08-01 · 9 (1.8.1929) · p. Seite 122

    Juni I02N in Berlin tagende .Konferenz des „Initialivkomites für die Erweiterung der Ic.vish Agency in Teutschland" in Denlsckland. nimmt die an die deutsche Iudenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, die Ver lrctung der deutschen Iudenheit innerhalb der Jewish Agency in folgender Form sicher zu stellen: a Eine Palästina Konferenz aller deutschen Iv' den. die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 1 des Bölkerbundsmandats für Palästina eingesetzten Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen. … Tec Zweck, der der Vereinbarung zugrunde liegt, ist die Förderrung der Errichtung des jü dischnationalen HeimS in Palästina in Uebereinstimmung mit den Bestimmungen der Balsour Teklaration und deS Mandates, wobei die im Mandat ausgesprochene Anerkennung der histori schen Verbundenheit deS jüdischen Volkes mit Palästina erwähnt wird. 2.