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192519311937
  1. 1927-07-28 · 3 (28.7.1927) · p. [Seite]

    Das Problem, eine Rxise nach Palästina zu organisieren, die bei genügender Bequemlichkeit und ausreichender Zeit, das Wichtigste im Lande zu sehen, dennoch einen Preis hat. der sich in der Grenze unter 1000 M. hält, wurde schon seit langem von allen Freunden der Palästina-Touristik erörtert. … Ortsgruppen, Freunde usw.) zusammenzuschließen. Denjenigen, denen ein fünftägiger Aufenthalt in Palästina nicht ausreicht, steht es frei, auf Aegypten zu verzichten und sich die ganze Zeit in Palästina aufzuchalten. Selbstverständlich reicht auch eine Zeit von etwa acht Tage nicht aus, um Palästina und seine Kolonisation dort wirklich zu studieren.

  2. 1927-12-31 · 8 (31.12.1927) · p. [Seite]

    November fand im Saal der Bürgergesellschaft in Köln die erste Kundgebung des .Deutschen Komitee» Pro Palästina §ur Förderung der jüdischen Palästina-Siedlung" außerhalb Berlin» vor geladenen Gästen statt. Die Einladung war von Graf Bernstorff, dem Borsitzenden de« Präsidiums de» Komitee», und Dr. … Dieser begrüßte die offiziellen Gäste und Teilnehmer der. Kundgebung und sprach kurz über die Geschichte der Pro-Palästina-Bewegung, sodann verlas er folgende»! Schreiben de» Oberbürgermeisters Dr. Adenaner: Köln, den 22. November 1827. >« da» Präsidium des Deutschen Komitees Pr» Palästina, H.

  3. 1929-11-01 · 11 (11.1929) · p. [Seite]

    Darauf ernrisf seraii Pniideevelde da« Woir z» ihrer warmherzigeik Zchilderimg der Z.tll.nioi: in Palästina, vor allem der sozialen ssiistitutionen. (äanz besonder« schilderte ,rra>?Dr. Pandervelde die Tätigkeit der jüdischen Mraufen-- hilf«ornanisation Ha da nah. die durch r pferbereiiscinift amefikci- »ischer srraiien in sanitärer Hinsicht für die na»,;c Bevölkerung Palästina«, sowohl für Araber wie 'für Hilden, aui;ererd.lttl:ch iegensreich wirft. … Einfach und klar schilderte er die te.rnndlagen de« Paläslinawcrfe«. Er hob hervor, das; die Arbeit für Palästina Vlrboit de« ftnbeutum« fei. Man tue nicht« für andere, wenn man für Palästina eintrete, sondern man diene der Erhaltung te« fii dentui»«, also sich selbst. ' Eine neue fingend wolle man in Palästina erziehen, 'die da« Nationalheim ziim neistine» Zentrum Ser nesamlen fiudenheii mache, lind wer die ginnend in Palästina nesehe» l>ibe. der sei nberzeunt davon, das; hier eine außerordentliche i^iieralion hera'.i» wachse, die sich von allen bisherineu wesentlich ilnierscheide.

  4. 1927-10-28 · 6 (28.10.1927) · p. [Seite]

    Er ist daneben der Kampf um ein neues lffigenbewuhtsein und um die allgemeine Verantwortlichkeit des assimilierten Juden für das in der Welt zerstreute jüdische Volk. Tie im Zionismus arbeitende Frau ist die Frau, die in Palästina arbeitet, die sich für das Leben in Palästina vorbereitet oder ihre Kinder für Palästina erzieht, die Mittel lierbeischafft, um das Land aufzubauen, die mitdenkt und mitbilit, die Lebensprobleine Palästinas zu lösen und seine Idee in das Gesamtjudentum hineinzutragen. … der jüdischen Kindererziehung jenseits der Familie, besondere Einrichtungen: jüdische, oft hebräische Kini ergärten und an manchen Stellen jüdische Schulen. „Der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina" ist v >r jetzt 20 Jahren entstanden, um den Frauen und Kindern in Palästina zu helfen; er unterstützt die landwirtschaftliche und die hauswirtschaftliche Ausbildung der Einwanderi rnen, fördert die Heimindustrie des Landes und hilft den palästinensischen Frauen bei ihrem Kinderwerk.

  5. 1935-04-01 · 7 (1.4.1935) · p. [Seite]

    Gruhnert, Oresben-A. i, Ammonstr. tzi Xl. Iahrg. Dresden, den 1. April 1935 Nummer 7 Noch einmal Palästina — von deutsch-jüdischer Seite gesehen Nachstehend« Nurführungen gehen unr von unserem Gemeinderatemitglied, Herrn Rudolf Npt, zu, alr Erwiderung auf den Leitartikel der vorletzten Nummer »Palästina — unser« Hoffnung, unser« Aufgabe." wir betrachten die Nursprache damit al» beendet. … Wenn trotzdem eine Ausnahme geboten erscheint, dann deshalb, weil im Leitaufsah über Palästina in der vorletzten Nummer des Gemeindeblattes u. a. die Forderung aufgestellt wurde, daß es die Aufgabe der Iudenheit sei, Palästina zur Heimat ihrer Kinder zu gestalten.

  6. 1928-02-29 · 10 (29.2.1928) · p. [Seite]

    Seite 10 Nr. 10 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Oskar Wassermann berichtet über Palästina (iskiicralvrrsammlung des Trutschen Komitees Pro Palästina lic ('leneralverjaniinlnng des Tentschen Komitees Pro Palästina zur Förderung der jüdisckien Palästinasiedlnng fand am! … Weniger optimistisch sei die weltwirtschaftlich Bedeutung der beabnchtiaten Ausbeutung der Mrncralschätze des Tote» Meeres zu beurteilen. Pro-Palästina-Komitecs bestehen noch in England. Frankreich nnd Italien nnd ein österreichisches Pro-Palästina- Komitee wird nach dem Vorbild des deutschen Komitees in den nächsten Tggen unter Teilnabme bervorragendcr öfterreickischr Politiker und Wirtschafter in Wien gegründet werden.

  7. 1928-06-01 · 2 (6.1928) · p. [Seite]

    Seile 30 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Nr. 2 Kundgebung des Pro-Palästina-Komitees Ter frühere belgische Minister Emile Bandervelde berichtet über seine Palästinareise Herr Tr. John Levy. der der Sitzung beiivohnte, übersendet uns folgenden Bericht über den Verlauf der Kundgebung: Tue' Deutsche Komitee Pro Palästina veranstaltete am 2l. … Ter große Saal war'bis auf den letzten Platz gefüllt und der Präsident des Pro-Palästina-Komitees. Graf Bern nor ff. konnte in deutscher und französischer Spraclv die erschienenen Vertreter der Reichs- Und der Staatsbehörden, den belgische» (gesandten samt Gattin sowie insbesondere die beiden Vortragenden (Niste begrüßen.

  8. 1929-01-01 · 1 (1.1929) · p. [Seite]

    Die erste Reise, die Luxusreise, beginnt am 19. März in Mar seille und führt über Alexandrien nach Palästina. Ter Aufenthalt in Palästina beträgt 14 Tajge. Die Rückfahrt erfofgt wieder über Aegyvtcn. Die Studienreise beginnt! … Diese Reise des Deutschen Keren Hajessod ist den deutschen Freunden dcic Arbeit in Palästina geben, daS in Palästina Geleistete in. gemeinsamer Prospekte, die alle Einzchlheitcn enthalten, werde 1 deS jiercn Hajcssod, Berlin Hl' 15, Meinekqstr. 1», uni Llohd, G. m. b.

  9. 1930-01-01 · 1 (1.1930) · p. [Seite]

    Das Wiener Wette verwandelt sich laiijvam in eine legende. iAns dem jiddischen Original übersetzt von '.IV a r I i s die r.) f Jur Geschichte der Iudensiedlung in Palästina Bon Professor I>r. II >- l n r > > Ii l.<><- ce Berlin Wenn man die Weltgeschichte des jüdndien Polles unter P.k'ltansdiannng betraditet. io Palästina und znnr inindesten .»erftörnng des Tempels dnrdi der Niederiverinng des Bar >io nnd damit andi die lijeschichte n Gesichtswinkel dirinlidier .' … Aber nodi in den Tagen der ausgebenden byzantinisdien .säerrfdxist über Palästina war die Iudenbeit in Palästina so stark, das; sie.im Bunde mit den sassanidisdien Persern für säst andei-tbalb Jahrzehnte sich in Palästina von der oströmischen Ox'rrsclxist sreimachen konnte.

  10. 1927-12-31 · 8 (31.12.1927) · p. [Seite]

    Näheres, auch über die weiteren für den Monat Januar geplanten Veranstaltungen, wird durch persönliche Einladungen bekanntgegeben. Verband Jüdischer grauen für Kulturarbeit in Palästina. Am 16. Dezember wurde in Dresden eine Frauengruppe des Verbandes für Kulturarbeit in Palästina^ gegründet. Tie Versammlung begann ui» 20 Uhr im Roten «aal deS Künstlerhauses und hatte zum Mittelpunkt einen orientierenden Vortrag der Frau Margarete Turnowsky aus Berlin. … Es gelang ihr, den Hörern eine deutliche Vorstellung von Palästina, den dort wohnenden Juden und ihren Arbeitsverhältnissen zu vermitteln, angefangen beim sogenannten «alte» Jischuw" bis zur „4.

  11. 1927-10-28 · 6 (28.10.1927) · p. [Seite]

    Und doch wäre es irres ihrend, diese Formulierung stehen zu lassen; denn Palästina ist der sich.verwirklichende Zionismus, aber Zionismus ist seinem Wesen nach auch noch im Lande Richtung, Wille, u id als „zionistische Frauenarbeit" kann auch hier nur me h mußt gerichtete, dem Aufbau und Ausbau des Landes dienende Arbeit von Frauen, nicht jedes arbeitende Frauensein gelten. Palästina ist als ein lebendiges Land schon zu veg itativ, zu selbstverständlich seiend, als daß noch all seine Menschen mehr als das eigene<Lebensglück suchten.

  12. 1937-04-15 · 8 (15.4.1937) · p. [Seite]

    Kaieko: Mikraot: Leseskidte fürSdralen und Selbst* unterricht . . . 4........... —,90 Dokumente zur Palästina-Pofltlk ft929—1930) . . . . —.60 Zwei Jahre zionistische Politik 1931—1933).—,oo Droi JaHro zionistische Bewegung in Deutschland: SonderdrudcdesBerichtsderZVfO.on denXXV,Delegiertenfog —>,90 Unruhen in Palästina: Herausgegeben von der Hitadiduth Oie. … Assaf t Die arab sdten Parte en / Dokumente und Reden / und andere Beiträge. —,60 Industrie in Palästina 1932—1933 .—,60 Palästina-Kalender 5697. Redaktion Dr. Joachim Prinz, mit Bildern von Aenns Mosbadier, Nochum Gidal und Helmar Lersk-.

  13. 1928-06-01 · 2 (6.1928) · p. [Seite]

    März 1928. Die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse in Palästina wirkten auch auf die Arbeit in Deutschland. Dem organisierten AntizioniSmus schien die Gelegenheit güns ig zu sein, l das jüdische Palästina in der Welt z» diskreditiere». … Die Keren Hajessod-Arbeit zeigt seit Oktober 1 126 in ihren Ergebnissen eine aufsteigcndeKurve. Die Gesamtergebnisse des deutschen Keren Hajessod (Palästina-Grundfonds und Jüdisches Palästinawerk) betrugen im Jahre 5686 592216 Li., im Jahre 5687 780 035 M.. im ersten Halbjahr 5688 485 167 Di.

  14. 1930-01-01 · 1 (1.1930) · p. [Seite]

    In diesen Jahrhunderten war die jüdische Poovltornn» in Palästina ans die ,H'ri»rtife /abl tiiiammenaetilunolu'ii Man weis;, hat; Penjaniin von. Tndela kaum in ira!endeine»i yande so verschwindend iveiiiae Inden vorrtosnndon hat wid in Palästina. … ro eiern;- Tann »and oie i inneren »n rtelerni, Tie »redle »dt andi s>eere Palästina toben hatten darin da>; m:t rem Per' iiellmiit der '»c ee eninoüi ,-on liehen O.i';: »e am tih.Nande-: 'einem PsinisieriIm^vh hau .

  15. 1927-12-31 · 8 (31.12.1927) · p. [Seite]

    E» handrlt sich, deffen sind wir gewiß, um ein WeTde» Frieden», da» ahne chauvinistisch« Nebertreibungen, ahne B« inträchtigung der Rechte anderer Religianen, denen Palästina gleich all» heilige« Land ist, und sicherlich ahne Beeinträchtigung der wirtschaftlichen und valitischen Stellung der nichtjüdischen Brvilkeruag Palästina» durchgeführt wird. ~~ Das Palästinamandat ist der „litische Erfalg einer Bewegung, mit deren ersten Anfängen unser Stadt verbunden ist. … Rabbiner Tr. Wiener, Berlin, sprach ül er den Aufbau in Palästina als den Aufbau der jüdischen «eelc. Dieser Aufbau könne nur gelingen, wenn die vielgerühmte S> lidarität des Judentums sich in ihrer ganzen Stärke beweise.

  16. 1936-04-15 · 8 (15.4.1936) · p. [Seite]

    Oer erste jüdische Bodenkauf in Palästina, von dem wir hören, eben jener Kauf der Höhle Machpelah als Erbbegräbnis für Abraham und seine Familie, war der Kauf eines Einzelnen - eines Einzelnen freilich, dem verheißen war, daß er;um Stammvater eines großen Volkes werden würde. … Kongreß in Basel 1807 Professor Hermann Echapira vorgebracht hatte, einen Fonds zu schaffen, der ausschließlich dem Zwecke des Bodenkaufs in Palästina dienen solle. Auf dem V. Zionisienkongreß in Basel 1901 wurde als solcher Fonds der Keren Kajemeth Lejisrael (Iüdischer Nationalfonds) gegründet.

  17. 1936-09-15 · 17 (15.9.1936) · p. [Seite]

    . <3. übergibt uns folgenden Artikel zum Abdruck: Schwere Monate hat der jüdische Jischuw Palästinas jetzt hinter sich, und noch wissen wir nicht, welches bas Ende sein wird. Und zu den Schwierigkeiten in Palästina gesellen sich die Nöte der Galuth; in vielen Ländern Europas, ja selbst in überseeischen Staaten wird die Judenfrage aufgerollt; nirgendwo scheint es einen Nuhepunkt und einen Lichtblick zu geben. … Das durch seine Tätigkeit in Deutschland rühmlich bekannte Erziehungsheim »Ahawah* hat seine Arbeit nach Palästina verlegt und dort in der Nähe von Haifa auf dem Loden des KKL eine Ausbildungsstätte für jüdische Waisen aus Oeuffchland und Kinder der Jugend-Alijah errichtet.

  18. 1929-04-01 · 4 (4.1929) · p. [Seite]

    r27 int lebte» Jahr eine Konsolidierung auf allen Lfirischafisgebieien eingelreten ist. , Tas Tonische.»omiiee Pro Palästina hat im abgelausenen Jahr drei öffentliche »undgebungen' veranstaltet:' in Berlin mit dem früheren belgischen A»s-,enn>i,»! … In einem mir die Mitgliederversammlung folgenden zwang« losen Beisammensein wurde der neue Iilm des Jüdischen Palästina« werkes ..Irübling in Palästina" vorgesührt. Die sehr lebendige nnd anschauliche: Darslellung des Gebens der jüdischen .»olonisien auf dem Lande und in der Tiadt erregte grösztes Inlerene und fand reichen Beifall. i oe rede r ideu nfüie aa:sl'ch.

  19. 1927-07-28 · 3 (28.7.1927) · p. [Seite]

    Weizmann erinnerte eingangs daran, datz es dcutschsprechsnde Männer waren, die die moderne zionistische Bewegung schufen. Aus Deuftchland sei eine auserlesene Jugend nach Palästina gekommen. — Zur Darstellung der augenblickliehen schwierigen Verhältnisse in Palästina übergehend, erklärte Dr. Weizmann, die Ursache der »Krise" sei die plötzliche überstarke Einwanderung aus dem Osten gewesen — eine Immigration, die durch die unerträglich schwere Lage in den Ländern Osteuropas veranlatzt worden sei. … Wenn man einmal ftagen werde: Was kann der Jude? so werde man auf Palästina zeigen, wy er ohne Machtmittel, ja ohne Geld, den Faden weiterzuspinnen suche, der vor 2000 Jahren abgerissen wurde.

  20. 1930-07-01 · 7 (7.1930) · p. [Seite]

    Diese Maßnahme verdient um so strengere Verurteilung, qls Palästina heute als nahezu einziges Land anzusehen sei, das in bezug auf neue Arbeitskräfte aufnahmefähig ist. Tie Zertifikate wurden »ach vorangegangeuer Prüfung der Notwendigkeit für die Einwanderung bewilligt. … Föhn Levy eingebrachte Resolutipn angenommen:' „T.ie Zionistische Hrgauisation der Lladt TreSdcn und Hunderte Juden, die an einer Protestkundgebung teilnehmen, erheben Protest gegen die Luspcndterung der von der Palästina- Negierung für das Halbjahr April/Leptember 1030 bestätigten Einwanderuugszerlifikate, die nach sorgfältiger Prüfung der Wirtschaftslage durch die Palästina-Negierung erteilt worden waren.