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Die Regierung, welche wünscht, daß die Kenntnis der italienischen Sprach: i,n Oriente eine verbreitetere sei, hat beschlossen, die an den Schulen der Alliance unterrichtenden italienischen Lehrer, die diese Sprache lehren, selbst zn bezahlen. Safed «Palästina.) Ein Eirkular dieser Stadt fordert auf. die Gaden der Juden de- Orientdurch Vermittluaß desehr achtbaren Amsterdamer Hauses Lehren nach Palästina zu schicken, weil mehrere Agenten davon einen Mißbrauch gemacht haben sollen. •) $o tanze H rr Ladenburg in Pcig wir. schien er fflr solche La«zaben kein« Passion gehabt zu haben, na» freilich in Wien pß«U» solch« ofsicirlle Spenden goldene Früchte za tragen.
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Die Jcrichorose oder AnaStaiika ist eine von —i» Zoll hohe Pflanze mit eisörmigen gekörbten Blättern, ihre Blüthen fit b weiß und kreuzförmig, der Samen bcsindet sich in borstigen Schötchen, sie kommt in Palästina (^iOC** px) Arabien und Egypten vor und wächst im Sande, selbst dort, wo die glühendsten Sonnrnstrahlk» ein anderes Pflanzenleden nicht aufkommen lassen, sie hat die Eigenschaft die Zeuch- Ji|teit der Luft gierig an sich zu ziehen, so daß Kinne sie als Gesundheitsmesser in seinem Zimmer verwendet, nähmlich an« derselben den Grad der Feuchtigkeit in seinem Zimmer beobachtete, wenn man sie trocknet, so krümmen sich ihre Zweige zn einer Kugel zusammen, und setzt man sie dann selbst nach Jahren ins Wasser, so breitet sie sich wieder aus, das ist eben der Grnnd warum sie AufcrstehungS-Blume heißt, und es ist wunderbur auf welche Weise sie fortlebt.— Ist die Frucht reif geworden, so fallen, wie gewöhnlich bei den Pflanzen die Blätter ab, sie verdorrt und zieht sich zu einer Kugel im Sande zusammen. … Da erfasst sic ein Sturm und schlendert sie nach thaugetränkten Ufern des Jordans, die Wurzeln senken sich in den weichen Boden, sic trinken Feuchtigkeit auS der Lüst des heiligen Landes, eS kreiset ein belebender Saft durch ihre Adern, ihre Zweige regen und strecken sich und treiben neue Blätter »md Blüthcn, die von den Stürmen gejagte Auferstehungs-Blume ist wieder so frisch und schön/ wie in den ersten Tagen ihrer Jugend, Pilger (Wanderer nach dem heiligen Lande) haben die Jericho Rose von Palästina^nach Europa gebracht, man erzählt, daß eine solche Pflanze, welche nicht weniger als 700 Jahre alt war, im Wasser ihre Blüthen noch einmal anfgethan hat!
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. *) Auch die imu-un und neueste» Reisebeschrebungen über Palästina Mrsotopanien destäitige» dH obige Behauptung Anmerkung des Einsenders. Inserate: n .. רו •״• auf die V Wiener Geschäfts u Seidenberichte u. 8. w.
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In der nächsten Nummer dieses Blattes beginnen wir mit einem Feuilleton unter dem Titel „Bilder aus dem Orient",die von einem israelitischen Touristen,der Europa, Afrika, Asien und Amerika durch nahe vier Jahre bereist hat, eigens für unser Blatt geschrieben wurden und dem Leser namentlich über die ethnografischen, geografischen und religiösen Zustände im Orient, vorzüglich in Aegypten und Palästina in wahrheitsgetreuer ausführlicher Weise, bei populärer aber höchst interessanter Darstellung Aufklärung bieten. ' Die Redaktion.
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Der Zutritt zu denselden ist unter keiner Bedingung möglich und konnte sogar der Prinz von Wales ««ronprinz von England), als er Palästina besuchte, trotz der Begleitung vom Sultan, dieselbe nicht betreten. Einen Borrang vor den gewöhnlichen Ungläubigen (Juden n»d Christen» haben die vornchiiicn Europäer, wenn sic Backschisch (Trinkgeld) grbrn, indem sic bis zur Moschee vorgclasien werden.
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Nebst einer kurzen Darstellung der biblischen Geschichte und einer Uebersicht der Geographie Palästina'-. Von vr. D. Eassel Berlin, Louis Gerschel Verlagsbuchhandlung. Jüdische Geschichtsbücher, die in kurzgcfaßter aber leichtfaßlicher Uebersicht die Begebenheiten der Israeliten der Jugend klar und lebendig vor die Augen führen sollen, gehören zu den Seltenheiten.
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Die Einen nähmlich wollen von; einer speziellen Nationalität der Indenhcit nichts wissen, sie 1 halten sich erst dann für echte und rechte Patrioten, wenn sic gleich der mehr lächerlichen als erst zu betrachtenden Kas- . selcr Versamintnng, jede Erinnerung an Palästina auS ihren | Geboten und Zeremonien, jede Sehnsucht nach endlicher Verherrlichung der Ansgaugsstütte moralischer Eivilisation anS ihnen und der Heranwachsende» Jugend Gemüthcrn vcrdrängen.
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Ihrer eigenen Ucberlicferung zufolge, gehörten ihre^ Vereitern zu denjenigen, welche nach Zerstörung des ersten Tempels durch Ncbukadnezar aus Jerusalem und Palästina entflohen waren und in den Gebirgen Arabiens sich niedergelassen hatten. An Anstrengungen gewöhnt, im Kriege auferzogen, gelangten diese Ansiedler bald zu physischer und moralischer Ueberlegenheit über die wilden Stämme, von denen sie umgeben waren, und sehr bald herschtrn die Vertriebenen aus Judäa über das Land, in welchem sie eine Zuflucht gefunden.
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Euer Gottesdienst macht ^ichtnnr KstE den Juden sondern auch bei Nichtjnden swic ich unlängst M'st von einem gebildeten Christen hörte) den Eindruck, als otyiit der Synagoge eine katholische Messe zelebrirt würde. ( „Palästina nach seinen natürlichen und geschichtlichen Verhältnissen geschildert für Schule und Haus von A. S. Fischer, mit einer Karte des heiligen Landes." — Verlag von Hcrzfeld und Bauer Wien 1808.
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.- heit, jene alte Perbündcte deS FanatisinnS und der Barbarei zu fübrcn die PÜicht hat. zu stellen verspricht. «asif.Pascha l^e»eral.<^vuvcrncur van Palästina. Hostaun, 1 ">. Oktober (0.- K.) Seitdem Here l)r. Melis »ns verlassen, bildet unsere Gcnicindc, so zu sagen, eine Republik; d. h. wir sind seit dieser Zeit — seht etwa 11..
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. — Des Eomitc der „Alliance israelite universelle“ veröffentlicht eine sehr warme Aufforderung zur Gründung einer Ackerbauschule in Jaffa. (Palästina.) Stockholm. In Schweden hat unter der anspruchslosen Benennung „Thilda's Testament" eine kürzlich in dem Alter von 1)8 Jahren verstorbene unverheirathete Dame ihr Vermögen, das sich auf 2‘„ Millionen belaufen soll, zu einem nützlichen Zwecke bestimmt.
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Hoheit Prinz Otto von Bayern hat eine Reise nach dem Orient angetreten und beabsichtigt auch Palästina zu besuchen. Dasselbe steht Ihre Majestät die Kaiserin Enge nie von Frankreich im Begriffe zu thun. Amsterdam. Die GrMeizogin von Sachsen Weimar- Eisenach, geborne Prinzeffin Sophie der Niederlande, hat zu der Lotterie zu Gunsten des Vereinzur Beförderung von Handwerken unter den Israeliten im Haag eine sehr feine Porzellan-Blumenvase gegeben.
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Nach langem Nachdenken über die zahlreichen Thatsachen, die ich beobachtete, bin ich überzeugt geblieben, daß eS zu bedauern sei, daß die Beschneidung nicht als eine für alle Knaben verbindliche Operation im Gebrauch geblieben; sie wären zwar oft überflüssig, aber in Zum Schlüsse rufe ich den Rrformsüchtigen mit Mendelsohn zu: Persönliche Gebote, Pflichten, die dem Israelilen ohne Rücksicht aus Teinpeldienst im Landeigcnthumc in Palästina müssen strenge nach den Worten dcS Gesetzes beobachtet werden fbis es dem Allerhöchsten gefallen wird, die Abstellung derselben laut und öffentlich bekannt zu machen.
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Außer dem österreichischen gibt cs »och das französische Consulat, in dcffcn Nähe das Meditcrranean Hotel, das größte Hotel in Palästina sich befindet. Nicht weit von dem österr. Hospiz ist daS Pi- > latushauS mit dem Lcee-dowo Bogen. Dieses Gebäude ist neu, sehr schön und fest gebaut nebst einer Capelle gegenüber der Residenz dcS Paschas, welche durch ihre Einfachheit und Mangel an Schönheit, sowohl waS das Innere als das Acußere betrifft, von den andern türkischen Gebäuden wesentlich absticht.
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Von der südlichen Spitze dcS OelbcrgeS genießt man den schönsten Anblick in Palästina bis nach Westen hin die ganze Stadt mit ihre», Minarelcn. Synagogen und Kirchen, der Tempclplatz mit der Omer nnd Aksa Moschee bieten ein imposantes Panoramck, während gegen Norden hin, nichts als kahle graue Gebirge hervorlrcten, gegen Süden das Äebirge von Judäa mit dem Frankenberge und endlich gegen Osten daS todte Meer, einem Teiche gleich, das Jordanthai mit bisher der Einzige gewesen, der Etwa» dafür gethan habe, der circa 700J fl. dafüc gesam nclt.
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Der Compaß der Vaterlandsliebe der Juden zeigt nicht nach Palästina, wie die einseitigen Bekenner des christlichen Staats noch vielfach zu glauben vorgeben; sie wurzelt in der Scholle, auf der er geboren wurde; sie wurzelt in der Familie, die ihm das Heiligste, die ihm sein Alle« ist.
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Der „Corriere israelitico“ veröffentlicht zwei Schreiben, welche die Vertreter der israelitischen Gemeinde in Jerusalem an den früheren Gouverneur von Palästina Mehemed Nasif Pascha und an den Großvczir in Konftaniinopel richteten, worin sie ihren Dank für die äußerst humane Behandlung des ersteren aussprachcn.
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Außer Stande sich in seiner durch Kriege verarmten Vaterstadt seinen Lebensunterhalt zu erwerben und unruhigen Geistes, wie er war, griff er im Jahre 1139 (fünfzig Jahre alt) zum Wandcrstabe und besuchte in Begleitung seines damals schon erwachsenen Sohnes Afrika, Palästina, Babylon. 1140 sehen wir ihn in Rom, dann in Mantua, Lucca und im südlichen Frankreich. In seinem 70. Lebensjahre begab er sich nach London, wo er allgemeine Verehrung und die Unterstützung eines reichen Wiacens genoß.
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140 i geistigen Einflüsse von Palästina au» nach dem ganzen Orient verpflanzte, zur Bibel und Wissenschaft hat der Redner in» richtige Licht gestellt. Im Ganzen schien derMedner darauf Rücksicht nehmen zu wollen, nur vor Laien zu sprechen, denen man nöthigenfall» auch ein x für ein u vormachen kann und vergaß der Fachmänner, die etwa- ReueS zu hören wünschten, wenn auch nur populär.
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Jahrhundert ein Mann wie Mosede Lion da- Buch So har veröffentlichte, welcheer in einer Sleinhöhle eingeschlosscn gefunden haben will und ceinen der Mischna - Lehrer Rabbi Simon den - Iockai <0011 dem auch schon der Talmud Wunder Wunder erzählt) zuschried. Bald darauf lebte in Eghp- «en und Palästina in jenem Lande der orientalischen Phantasie — Rabbi Isak voric, der aus den Rahmen „zweiicr Baier der Habbaliftil" Anspruch machen kann. — dieser verstand es schon dann der Kaballa den Weg in die Synagogen zu bahnen und manche Gebräuche, Smnbole und Gedeihe hievon mit ihrem Sinnenreiz cinzuführcn.