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I KK'/I ( KKKTK PILLK1V OHNK «ABANTIK Anläßlich der bevorstehenden Veröffentlichung des englischen Regicruiigsurogr.unmes für Palästina brachten die „Ii,lies" einen Artikel iber die Palästina- Frage, der die gröUb Meachtuug verdient. Zunächst werden die jüdischen kolonisatorischen Leistungen überaus gerühmt, sie werden als „der Siegeszug des Judentums", all „triumphaler firfolg der Juden" bezeichnet. … Der Artikel schlietlt mit den Worten: ..Sehr -bald wird ein nach den Richtlinien der Britischen Regierung verfaBtes Programm der Palästina-Regierung vorgelegt werden, das als Grundlage für die <iestaltuug der Bodenpachl und für die Bodenverteilung in Palästina dienen miH.
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Und wieder just in ihrer iiinflusssphärc, in Damaskus und Tunis, kam es zu Sympathie-Demonstrationen für die arabischen Brüder in Palästina.....Als ob es überhaupt in letzter Linie darauf ankäme, wer das Mandat hat, und nicht vielmehr auf das Dasein und das Verhalten der Araber. … Zionisten erkannt, dass die Araber der ausschlaggebende Paktor für jedes palästinensisch-politische Kalkül sind. Mit der arabischen Welt in Palästina und ausserhalb Palästinas zu einer Verständigung zu kommen, die einen Weg zur Eingliederung des jüdischen Nationalheims in diese arabische Welt, in der rein geographisch Palästina mitten drin liegt, zeigt, ist immer noch eine ungelöste Aufgabe der zionistischen •Politik".
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Ganz unerfreulich aber ist die Pörderung, die dieser Optimismus durch die Makkabiade und den Messerummel in dem ach so komfortablen Tel-Owiw und durch die vielen Touristen erfahren hat. Sogar in Palästina, im zionistischen Palästina, wird diese Unerfreulichkeit empfunden. So erzählt uns Julius ßerger (Jerusalem), selbst ein hemmungsloser Fürsprecher des augenblicklichen Augenblicks-Optimismus, den er als „produktiven Optimismus" ausschreit, am Fin- Snge eines Artikels in der ..Selbstwehr", Nr. 21 : „In die Symphonie der geisterung. die die aus Palästina heimkehrenden Touristen überall ertönen lassen, mischen sich vom Lande selbst her dunkle Akkorde. Wozu der Jubel, fragen sie. Was hat sich denn eigentlich geändert; ist das das Palästina, das wir erträumt haben? Dieses Land des Purirajubels und der Makkabiahdemonstration. diese Stadt der Levantemesse und des Lunaparks?"
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Er wird nie sein. Im Mandat steht: Nationalheim in Palastina. nicht Palästina als Nationalheim! Das ist kein Judenstaat. Vom Judenstaat zu reden, ist nur gefährlich, jfch glaube nicht an den Judenstaat." … Er bezeichnete es als Utopie, wenn von Jüdischer Majorität in Palästina gesprochen wird. Falls wir es in dreißig Jahren auf eine Million Juden in Palästina brächten, dann würden sich die Araber inzwischen auf eine und eine halbe Million vermehrt haben.
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HEFT TISCHRI MM (OKT. 1930) BERLIN-WIEN DIE ERKLÄRUNG DER BRITISCHEN REOIERUNQ ÜBER IHRE KÜNFTIGE PALÄSTINA-POLITIK HAT IM GANZEN Jܬ DISCHEN VOLKE DIE BITTERSTEN EMPFINDUNGEN AUS¬ GELOST. UNSERE AUFFASSUNG VON DER BEDEUTUNG UND WIRKUNG DIESES EREIGNISSES IST DURCH DEN STAND¬ PUNKT GEGEBEN. … Eines dürfen wir England zubilligen: Dali es nicht zögern würde, sein Versprechen so ziemlich voll zu erfüllen, wenn in Palästina und sonst im Orient keine Araber und keine sonstigen Muselmänner wären. Ein wenig mag es ja woW auch wegen der bolsdie- 111
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Kaufleute." ..Aber vielleicht." heilit es dann weiter, „sind die Taten der arabischen Exekutive so. dali sie es rechtfertigen, wenn sie allgemein im zionistischen Lager als reaktionär, als Ausbeuter betrachtet werden, welche die Herrschaft über Palästina nicht aus nationalem Interesse anstreben, sondern um die Herrschaft ihrer Klasse zu sichern und Palästina abzusperren gegen die neuen sozialen Ideen, welche der jüdische Immigrant mitbringt? … Das repräsentative Blatt der arabischen Nationalhewegung in Palästina, der englisch geschriebene ..fa last in", hat sich fast ausschließlich auf diese frage verlegt, davon ausgehend, daß ..The whole nf the Tab casc ein be concentrated in the case nf the fcllah" (die arabische frage ist dir frage des fellachen).
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BKÜIKBHUIVOKM DIB KCHICKSALSFKAOK DKM '/lO.Msni'S In Berlin fand der erste Weltkongreß für das arbeitende Palästina statt, an dem 235 Delegierte aus 23 Landern teilnahmen. Mcsonderen Eindruck machte die amerikanische Delegation, da die amerikanisch-jüdische Arbeiterschaft noch bis vor kurzem den zionistischen Bestrebungen unfreundlich oder gleichgültig gegenüber gestanden war. … Bergmann Jahotinskvs Fröffuuugsrede auf der revisionistischen Konferenz in Prag und die Rede des Arbeiterführen Ben Oorion auf der Konferenz der Arbeiter des British Imperiums in London. desselben Ben Uorion, der auch auf dem oberwähnten Berliner Welt' kongreß für das arbeitende Palästina sprach. Und er folgert: „Wer diese beiden Formulierungen und Fundierungen des Zionismus vergleicht, wird einsehen müssen, daß die Freundschaft der asiatischen Volker für den Zionismus, um welche Ben Oorion wirbt, nicht erreicht werden kann, solange Ben Oorions Partei eine 1M
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schichtlicher Tatsachen, statt aufgrund willkürlicher Uuwirklichkeiten anstreben, sind sie auch — abgesehen von dem Säkularismus, den sie dabei entwickeln — auf der richtigen Fährte. Allein nicht, insoferne sie dabei hauptsachlich an Palästina denken — als an das Land, aas uns jetzt, da wir im Golus den Boden unter den Füssen verlieren, retten wird. Die Orthodoxie aber täte gut daran, dem Zionismus nicht gerade dessen problematischeste Geste — eben Palästina mit seinen riesengrossen Wenn und Aber als ausreichenden und direkten Ersatz für alle''die verlorenen Böden der Diaspora — abzusehen, sondern sich besser •an deren Eifer, auf Wahrheit und reinlicher Scheidung beruhende Beziehungen zwischen uns und unserer Umgebung zu schatfen. ein Beispiel zu nehmen.
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S. 16) Der Rabbiner wird stets als gottvergessener Ausbeuter und als Denunziant dargestellt: „Ein Rabbiner Melamed in Witebsk sass oft im Gefängnis der OGPU wegen gegenrevolutionärer Gesinnung. Er beschliesst. nach Palästina auszuwandern und sammelt sich Reisegeld. Die Arbeiter geben ihm nichts, dafür aber die „Reichen". Nach einem „Bankett" fährt er weg.
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Zum Ostjudenproblem...........III Die Geschichte Hiobs des Zweiten (Joseph Rothi Hiob, Roman eines einfachen Mannes) ... 167 Irene Birnbaum Begegnung mit dem Osten . .......213 Palästina s. Krez JiuroCI Polen (N. B.) Die Wahlen in Polen............ 163 Press« (N. B.) Oanz so wie bei uns............ 90 Kalenderreform.Geburtenbischtänkungunddic Presse 209 Uriel Birnbaum Die ohnmächtige Weltmacht..... 37 S.
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Dafür müssen wir unsere Jugend begeistern, damit sie von ihren modischen Palästina- Sentimentcn und Argumenten ablasse und in heiliger Aufbauarbeit die altjüdische, tiefe und schlichte Liebe zum heiligen Lande, zum Lande unserer Vergangenheit und Zukunft, wiedergewinne____ Es ist kaum anzunehmen, dass die vorstehenden Ausführungen allgemeine Zustimmung finden werden.
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Etwa mit der Abhängigkeit unserer Jugend von zionistischem Vordenken und Vortun oder mit der offiziellen lTnentschiedenheit als Ve"rlegcnhcitsfolge dieser Abhängigkeit? Oder etwa gar mit dem "bisschen Palästina-Politik, das wir trieben? Lassen wir doch das vergebliche Bemühen, ohne in uns gelegene Voraussetzungen in Konkurrenz mit den Zionisten zu treten.
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I nd. um Schließlich Bld d;«s Sorgenkind Ercz Jisroel zurückzukommen: Ist nun nicht auch jede kolonisatorische Betätigung in Palästina, mag sie auch politisch noch so harmlos sein, in Erage gestellt? Hält es nicht so weit, daß wir Auge in Auge der Gefahr gegenüberstehen, unsere Liebe für Ercz JttroeJ und unsere Sehnsucht nach ihm in keiner Weise mehr befriedigen zu können, statt es ganz zu gewinnen, es ganz zu verlieren?
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. /.. in hczug auf die palästinensische Frage „Friede mit den Mohammedanern um leden Preis", wobei er einen deutschen Orientkenuer zitiert, dcr-~vor fünf Jahren in den ..Suddeutschen Monatsheften" fragte, ob denn die zionistische Leitung nicht fürchte. ..dall eine aufquellende Zornkonvulsion der Araber das Häuflein Zionisten in Palästina einfach zerquetschen könne." Noch weit bemerkenswerter sind »eine AcuBcrungei zur antisemitischen üefahr und ihrer IJekampfung.
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I i sprach von Erfolgen in Argentinien, Brasilien, Canada und Palästina einerseits, in Polen. Rußland und Rumänien anderseits. Speziell in RuUland waren am Schlüsse des Jahres I''."' schon 2.162 l~"amilicn, in osteuropäischen Ländern sind mindestens 90.000 ramllien mit rund 100.000 Selen aui dem Lande angesiedelt.
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Denn,wenn nicht alle Anzeichen trügen, mU en ju doch Ihre Vorsicht, Umsicht und Ensicht an einem gewissen letzten Tunkte, den sie mit ihren radikalen Widersachern gemeinsam haben, Halt machen... ' i** '. . Das* die Palästina - Katastrophe auch für uns überlieferungstreue Juden ein furchtbares Erlebnis bedeutet, ist selbsUerständlich. Ebenso, dass es uns drängt, dmi.it in irgendeiner Weise fertig zu werden.
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Im übrigen gingen die sogenannten ..linken Poale-Zion", den Helden von Tel-Aviv insofeme mit ..gutem" Beispiele voran, als sie aul dem Koiigrcli für das arbeitende Palästina die hebräische Ansprache Ben (iorions durch Zurufe störten. Wenn sie später erklärten, dal! sie nicht gegen das Hebräische, sondern gegen die Vernachlässigung des Jiddischen demonstriert hätten, so ist das höchstens ein ,M:lderungsgrund. der ihnen zustatten kommt.
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Theodor Lessing (Hannover) einen Artikel unter dem Titel "Kräftespiel in Palästina", dessen Inhalt uns hier bis auf eine Stelle nicht weiter interessiert. An dieser einen Stelle-lässt sich nämlich Herr Professor Lessing, ein bekanntlich etwas unruhiger Herr, den der am eigenen Leib stark verspürte Antisemitismus zu den Zioniften trieb, folgendermassen vernehmen: "Zwischen den religiös fanatisierten Arabern und den energiegeladenen, vom Zukunfsglauben beschwingten Juden wandeln säulenstarr und unbewegt baumlange, dürre Kerle 234
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Vom revisionistischen Standpunkte, dem die schnelle Schaffung einer jüdischen Mehrheit in Palästina höchstes Ziel ist, ist diese Politik durchaus konsequent und ich will nicht leugnen, daß sie viele Argumente fur sich beibringen kann.
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Sie muH 'ich gesagt sein lassen, was das zionistische Zentralorgan in Deutschland sagt: .Untu den heutigen Umständen kommt es vor allem an auf die Erhaltung und Festigung des Bestehenden in Palästina: schon dies ist heute eine erhebliche Leistung, und es gilt, die Erkenntnis dieser Notwendigkeit dem Bewußtsein des indischen Volkes einzuhämmern."