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Der amerikanische Botschafter Morgenthau in Konstantinopel über Palästina. In einer Rede, die er neulich in der „Educational Alliance" hielt, sagte Botschafter Morgenthau: „Palästina ist der Stolz der Juden. … Beim Anblick dieses glücklichen Landlebens gelangte ich zurUeberzeugung, daß Palästina — auch wenn es nicht vielen Millionen Raum bietet — doch ein jüdisches Kulturzentrum werden kann, in dem Juden ihre nationale Ueberlieferung weiter ausbilden können."
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Januar-Heft HANDWERK UND GEWERPE „Roter Hajbmond" das „Zeiittal-Hilfskomitee" ins Leben, welches einen Fonds schaffen sollte, um einerseits die durch den Krieg herbeigeführte Notlage der Juden in Palästina zu mildern, anderseits für die Uebersiedelung von osteuropäischen Juden nach der Türkei Mittel bereit zu stellen. Mit besonderem Erfolg hat bis jetzt das - mit der „Hilfskommission 1915" vereinigte Landeskomitee des „Zentralhilfskomitees"" in Oesterreich gewirkt. Das österreichische Landeskomitee hat bereitsgrößerepunimenaufgebracht, wovon mehr als 80000 Kr. nach Palästina abgeschickt worden sind. Infolge der in Konstantinopel geschaffenen Tatsachen steht nun eine Neuorganisation der jüdisch-humanitären Tätigkeit für den Orient bevor. die Ereignisse des Welt- Man schätzt die!
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Brandeis Boston hat seine Yacht „Sisilina", die einen Wert von Hunderttausenden Dollars besitzt, dem Hilfswerk für Palästina zur Verfügung gestellt. Brandeis ist ein/bekannter amerikanischer Philantrop und als führender demokratischer Politiker ein persönlicher Freund des Präsidenten Wilson..
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A. brockhaus, Leipzig, geh. M. I,:—, mit 42 Bilden. Die jüdischen Kolonien in Palästina von Dr. Alfons Paquet. Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar, geh. M. 0,75. f . l Der Kaiser und der Weltfrieden von Alfred H.
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Das Gleiche kann hinsichtlich der jüdischen Zivilbevölkerung gesagt werden, welche im jetzigen schweren Moment opferwillig dem Lande hilft, so viel sie nur vermag. Die jüdischen Bestrebungen in Palästina sind gut bekannt; niemand zweifelt an dem Patriotismus der türkischen Juden. Ich muß bekennen, daß es eine Zeit gab, in der unsere Regierung mit der jüdischen Bevölkerung nicht einverstanden war und auch nicht gegen die arabischen Stämme, die sich schlecht gegen die Juden verhielten, auftreten konnte.
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Wo aber eine solche vorangegangen ist, haben sicn die Juden selbst unter schwierigen Verhältnissen als fleißige und erfolgreiche Acker- und Gartenbauer wie - auch Viehzüchter erwiesen. Auch die neuesten Ackerbaukolonien in Palastina haben das erneut bewiesen. Mit stärkerer Betätigung — namentlich in den Freiluftgewerben - wird aber auch die körperliche Beschaffenheit, Gesundheit, Körperkraft und Leistungsfähigkeit der heute in der Heimarbeit vielfach verkümmernden jüdischen Bevölkerung Polens eine Hebung erfahren.