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18381843
  1. 1840-11-01 · 11 (11.1840) · p. [Seite]

    Der Besitz von Palästina war daher ein wesentliches Be« dingniß zu Abrundung, Sicherung und Stärkung des neuen ägyptischen Reiches. *) Es dauerte jedoch diese Herrschaft des PtolemLus über Palästina nur bis zum Jahr 314, denn in den obwaltenden Kämpfen gelang eS dem Antigonus sich die Macht über Syrien, Phönicten und Palästina zu verschaffen. … Palästina) eingeräumt «erd«.

  2. 1840-01-01 · Inhalt · p. [Seite]

    Da» Aeußere von Athen.18 Ein Leichenbegängniin Athen ..23 Die Prophezeiungen de- Agathangelos.24 Die Frier degriechischen Meßopfer-.28 Türkische Zustände ......!..30 Hebron. 33 Naturgeschichtliche Bemerkungen über Palästina.35 Lage und Klima von Jerusalem.58 Gebirg-arten um Jerusalem.60 Fruchtbarkeit von Palästina.62 Da- Pflanzenreich in Palästina.63 Ueber die Bilder aut dem heiligen Land« von G.85 Naturgeschichtliche Bemerkungen über Palästina.

  3. 1842-06-01 · 6 (6.1842) · p. Seite 163

    Die Bevölkerung Palästina «. z-I ^sten hier verpflanzt wurden (die Samariter), ferner auf Reste von Skythen, und später auf eine mächtige gn'echische Bevölkerung alS auf bleibende Bewohnrr des Landes. Außerdem wird uns 1 Mose 14. und im Buche der Richter von Völkerschaften erzählt, die von Osten her eindringrn, zur Zeit des Rehabeam und Josia treffen wir Aegypter, zur Zeit deS Hiskia Assyrer, etwas Über ein Jahrhundert später EKaldäer, noch später Perser im Lande Palästina an; in den Zeiten nach der babylonischen Gefangenschaft Gn'echen, Aegyprer, Syrer und Römer. Im Lande Palästina ist eine Mischung von Völkern, ein Völker-Gedränge und Völker-Grwimmel, wie nirgends in der alten Welt.

  4. 1842-06-01 · 6 (6.1842) · p. Seite 175

    Dke Bevölkerung Palästina « I7L neu und sich die Verbindung mit den Ländern der Hei» mach offen zu halten. Die phönicischen und philistäischen Städte sind der Schlüssel Aegyptens. … Auch da«, wa« HerodvkZ. 7. ff. von den Vorbereitungen zum Zuge durch di« Wüste zwischen Palästina und Aegypten erzählt, führ« auf einen längern Aufenthalt persischer Heere in Palästina. — Alexander konnte Tyr»« erst nach siedenmonatlicher Belagerung und außerordentlicher Kraftanstrengnng nehmen; während der Belagerung unterwarf er sich in der Rahe wohnende Völker.

  5. 1842-06-01 · 6 (6.1842) · p. Seite 161

    Altes un- Neues für Freunde der heiligen Schrift. NO. «. In« i. 1842. Die Bevölkerung Palästina'-. Urber die Bevölkerung Palästina's in den älter« Zeiten enthält ein so eben erschienenes Werk*) einen Abschnitt, den unsere Leser seinen Hauptgedanken nach gerne in diesen Blättern antreffen werden. … Göttingen >842. **) Unsere Leser «erden «ohl thun. wenn sie bei diesem Aufsatz« eine gute Karte, wenigsten« von Palästina, »ur Hand haben. Einen erläuternden Ueberblick über da« ganze hier besprochene Gebiet gewährt die Karte de« biblischen Morgenland««, welche unser« ersten Jahrgang beigegeben ist. t) Oer Name Palästina ist in dieser -vrm un« von den Griechen rugrkvmmen. im Hebräischen lautet er Ptlnketh (von Luther -»narr Za»r« I 1

  6. 1840-03-01 · 3 (3.1840) · p. [Seite]

    E» soll irgendwo eia talmudischer Ausspruch fein, daß wenn im heiligen Lande 25,000 jüdische Einwohner wieder sein werden, so müssen diejenigen Gesetze und Jnftitutionm wieder in Wirksamkeit treten, die zu jener Zeit galten, al» Palästina ein jüdischer Staat war. Die Rabbinm in der Türkei, namentlich auf den jonischen Inseln, arbeiten dahin, durch Eolonisirung de» hiesigen Lande» diese volle Zahl herbeizuschaffen, was auch wirklich durch den kräftigen Schutz England» nicht schwer ist. Einige reiche Juden in London und Italien gehen auch damit um, in Jerusalem und einigen andern bedeutende« Städten Palästina» unter englischem Schutze Kactoreien und Kabriken anzulegen.« *) Man vergleiche, »a« wir über die desfallflge THLtigkeit diese« Manne«, so mit über die sich vorbereitend« Liederbevblternng Palästina« i« vorige« Jahrgänge (183«) Seit» 387 ff. gesagt haben.

  7. 1838-09-01 · 5/6 (9.1838) · p. Seite 175

    Wir haben in dem vorhergehenden Hefte (Monat August, S. 118 u. folg.) einem Schreiben des deutschen Israeliten, Herrn Schwarz, in Jerusalem, das er an seinen Bruder in Deutschland gerichtet, einige Mittheilungen entnommen, sowohl in Betreff des kirchlichen Zu, standes der Juden im heutigen Jerusalem, als über die -andesart von Palästina im Allgemeinen. Aus der Feder desselben Mannes fügen wir hier noch Einiges bei, wodurch die jetzige Landesverwaltung von Palästina überhaupt und die Stellung des Europäers insbesondere beleuchtet werden. … Die Ursache dieser Theurung ist zunächst die von Ibrahim Pascha angeordncte militärische Besetzung von ganz Palästina und namentlich von Jerusalem, so wie auch die fast unerschwinglichen Abgaben, welche die Inländer, besonders aber der Bauernstand, zu tragen haben.

  8. 1841-03-01 · 3 (3.1841) · p. [Seite]

    Palästina würde eine Vormauer Syriens gegen Aegypten bilden, und wenn Aegypten einmal in einer andern als der osmanischen Dynastie erb, lich sein soll, jener die beste Gewährleistung gegen türkische Angriffe bieten. — Ans dem direkten Handelswege zwischen Ostindien und Europa gelegen, müßten die Häfen der Küste und die Straßen des Landes sich mit den Reichthümern zweier Welttheile erfüllen, und das christliche Europa würde in der Befreiung deS heiligen Grabes eine moralische Genugthuung erlangen, welche ihm durch Jahrhunderte vorenthalten war» Dieß, lieber Leser, ist der Umriß dessen, was über »Palästina und die öffentliche Meinung» zu melden war. ES ist ein, für den bibelglänbigen Zeitbeobachter überaus merkwürdiges Ereigniß, daß jetzt in unfern Tagen Palästina, so zu sagen, vacant geworden ist, und daß über sein künftiges LooS zu Rathe sitzen alle die verschiedenen Religionen und Confessionen, welche anS dem Glauben an den Gott Abrahams und seine Verheißungen hervorgegangen sind, die Kinder JSmaelS miteingeschlossen.

  9. 1839-03-01 · 3 (3.1839) · p. [Seite]

    Fuß emporsteigt und weite Hochebenen bildet, auf denen man ausschließlich die obere, weiße, fenersteinreiche Kreide abgelagert trifft, die daS herrschende Gestein bis an die südliche Gränze Syriens * *) und bis an die Kalk-Ablagerung von Palästina und im Osten des todten Meeres ist.**) Isaak. i Mos. 35, 27 ff.; Jakob, , Mos. 50, 13.). Dort refidirte David stoben Jahre. 2 Sam. 2, II. … Bon dem jetzigen Hebron erzählt Burckhardt (Reisen, S. 080.): »Die Einwohner stehen in dem Rufe unternehmender Kaufleute, und nicht so unredlich zu sein. a>» ihr« Nachbarn in Palästina; ihre Haustrer gehen weit in die arabische Wüste hinein.« *) Oder Palästina», denn die Türken rechnen Palästina zu Syrien. **) Einige nähere Angaben de» Herrn Ruhegger über die geologische Eonstruction der Halbinsel de» Sinai und de» steinigen (peträischen) Arabien« tragen wir zusammen. — Im Süden der Halbinsel und ihr« Dvitz« bildend, steigt da» Gebirge Sinai (Tor Sina) al» ein, ungeheuere Granitmaffe emovr und erstreckt stch au» Südost in Nordwest.

  10. 1841-02-01 · 2 (2.1841) · p. [Seite]

    Er hatte zu diesem Zwecke zwischen zwei, gleich gefährlichen Wegen zu wählen, deren einer ihn östlich vom tobten See durch unbevölkerte, wüste Gegenden, der andere.schräg durch Palästina durch schwierige und feindlich besetzte Gebirge führte. Er trat seinen Rückmarsch an. Die erste Heeresabtheilung ging südlich, der *1 Wir bitten unsre Leser, zu bemerken, daß Syrien in neuerer Zeit und nach türkischer Eintheilung Palästina mit in stch begreift, so daß wenn von ersterm die Rede ist. auch da« letz, tere mit gemeint wird, eS sei den, daß da« Gegentheil ausdrücklich angemerkt sei. … Da hieß da- Land südlich vom Libanon nicht mehr Syrien. „ sondern machte unter dem Namen Palästina oder Judäa ein besonvere« Land au«. Wir machen hierauf aufmerksam, indem wir der Kurie wegen un« an den nun bestehenden Sprachgebrauch anschließen, und unter der Benennung Syrien Palästina mit verstehen wollen.

  11. 1840-03-01 · 3 (3.1840) · p. [Seite]

    fO Neturgeschichtlich« ©ewwfungen über Palästina. so unenneßbar dasselbe für die Ginne sein möge, ist das Unendliche, daewig Sine, sondern der Geist, welcher das sichtbare Wesen umfaßt und bedenkt; nicht datägliche Wunder der Schaltung und des Bestehen-, sondern das ewige Wunder des Schaffens und Wiedergebärens audem Geiste ist das Anfängliche und Höhere. Und dieses Höhere und Höchste hatte einst in dem kleinen Palästina den Thron seiner Herrschergewalt auf eine offen» barlichere, näher erfaßbare Weise aufgeschlagen, denn in allen Reichen der Srde, ja in allen Reichen der Sichte barkeit, von einem Stern zum andern; hier hat den denkenden Geist im Menschen, dessen wahres Heim noch ein anderes ist, als das der Sternenwelten, ein Licht umleuchtet, heller denn die Sonne, ja denn aller Sonnenheere Glanz.

  12. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 83

    . *) Allerdings wird vielleicht Ibrahim sein System in Syn'en nicht durchzuführen vermögen, aber der einmal in den Staubs getretene Fanatismus wird auch nicht wieder, wenigstens aus die Dauer nicht, zu Kräften kommen. Was endlich noch die Sprache betrifft, so wird in Palästina gegenwärtig, so wie in allen angravzenden Ländern da- Arabische gesprochen. Diese Sprache ist nahe verwandt mit dem Hebräischen, der uralten Landessprache, und mit dem Syrischen, welches in ältester Zeit in Syn'en, und zu den Zeiten Jesu mit Hebräischem vermischt, auch in Palästina gesprochen wurde. Heutzutage verstehen nur noch die Juden hebräisch, und da- Syrische findet sich unter den syrischen Ehristen deS Liba- *1 Mau sehe di« Aussagen de« englischen Reisenden Monr» in v. Raumer Palästina, 2t« «ufl., ®. 417.

  13. 1838-12-01 · 11/12 (12.1838) · p. Seite 360

    Zuerst aber wollen wir das Kloster etwas näher kennen lernen, und dann von seinen gegenwärtigen Verhältnissen sprechen. Es gab früher in Palästina, abgesehen von den Geistlichen anderer christlichen Confessiönen, katholische Mönche von de»ss Orden deS heiligen Benedikt, Augustin, Basilius und Antonius. … Dieses Vorrecht der Hut der geweihten Otte wurde ihnen ans Verwenden des Königs Robert von Sicilien und seiner Gemahlin Sancia im Jahre 1342 durch eine Bulle *1 Tchvli. Reise nach Aegypten und Palästina. S. 19S.

  14. 1842-06-01 · 6 (6.1842) · p. Seite 165

    Di« Bevölkerung Palästina'«. |£g iciiil in der alten Welt, selbst die jonische Küste Klein« asienS nicht ausgenommen. Die palästinensische Küste war in de» ältesten Zeiten allein und ausschließlich in dem Besitze deS Welthandels, des Handels, der Europa mit Asien verbindet. … Es gab in der alten Welt vier Handelsstraßen, durch welche die Verbindung zwischen Asien und Europa vermittelt ward. a) Die palästinensische Straße. Nach Westen hin schaut die hafenreiche Küste Palästina'-, von Europa »nd Nordafrika durch das große Mittelmeer getrennt, dessen viele Inseln und buchtenreiche Küsten dem SchifffahrtS«Verkehr günstige Haltpuncte gewähren. — Von Osten her reichen die Wasserstraßen Indiens nahe an Palästina hinan.

  15. 1843-12-01 · 12 (12.1843) · p. Seite 366

    •180 Rückwanderung der Juden nach Palästina. einem maurischen Knaben beschimpft; sie gab dafür dem Knaben einen Streich. Nun liefen die Mauren herbei und fragten sie, wie sie es wage, ihre Hand zu erheben gegen einen Rechtgläubigen. … Und damit war die Sache gut. - Ungeacht Der obenerwähnten Erschwerung, welche die Regierung den Juden, die auswandern wollen, gehen doch viele nach Portugal und von da nach Brasilien, oder in die portugiesischen Colonieen, von wo sie nicht wieder nach Marocco zurückkehren, als etwa ans einige Wochen znm Besuche ihrer Anverwandten. Rückwanderung der Juden nach Palästina. Die Einwanderung, oder wie man in diesem Falle besser sagen wird: die Rückwanderung der Juden nach Palästina geht in aller Stille vor sich.

  16. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 77

    Auch in politischer Hinsicht ist es kein Staat für sich. Die Türken, denen bis vor kurzem Palästina unterworfen war, haben es, wie früher die Römer, zu Syrien gerechnet. In Damask war ein Pascha, und einer in Akra. … Wir erkennen auch hierin eine absichtliche Fügung Gottes. Palästina in po«

  17. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 79

    Außer den verschiedenen Völkerschaften und ReligionS« Parteien,- welche daS eigentliche Palästina inne haben, findet sich aber noch auf dem benachbarten Gebirge Libanon für den Forscher sehr viel Merkwürdiges. In allen Zeiten geschieht eS, daß bei Kriegen und Umwälzungen die Gebirge Zufluchtsstätten und Burgfesten werden für die Ueberwundencn und Verfolgten. … Ungeacht aber der mannigfaltigsten Verschiedenheit, die wir an den Bevölkerungen von Palästina und dem Libanon wahrnehmen, kommen sie alle darin überein, daß sie dieses Land und hauptsächlich die Stadt Jerusalem als heilig bettachttn.

  18. 1840-02-01 · 2 (2.1840) · p. [Seite]

    A«tron. 47 nchmen b«v jüdischen Einwanderung nach Palästina wurde ' veranlaßt durch die wildere Behandlung, die ihnen Ibra» «hi« angedethen läßt. Seit zwei Jahren jedoch ist der Znwachnicht «ehr bedeutend gewesen, »und dieß hat seinen Grund in den durch die Pest angerichteten Star, Heerungen, in dem erhöhten Preise der Leben-mittel, in den verwickelten Finanzen der jüdischen Gemeinden, unk den Rachläßigkeiten der Rabb.'nen». *) Unter der Bevölkerung von Hebron herrscht eine, sonst in jenen Gegenden nicht gewöhnliche Betriebsamkeit, und Burckhardt**) sagt von ihnen: "Die Einwohner von Hebron stehen ln hem Rufe, unternchmende Kauf, lenke und nicht so unredlich zu sein, al» ihre Rachbarn in Palästina; ihre Haufirrr gehen weit in die arabische Wüste hinein, und einige von ihnen bringe« daganze Jahr zu Khaibar im Redsched zu».

  19. 1840-02-01 · 2 (2.1840) · p. [Seite]

    gnMttttrfcit »m PaUflifta. H» Reisende, Palästina als eine natürliche Einöde, als «» ne« Beden, der weder vormals, »och jetzt zu« einträg-, lichea Anbau tauge, in böses Geschrei bringen konnten. … Freilich war eü auch hier, ja hier vor allem der Segen von oben, der die Fülle des Gedeihens gab; aber der Canal, durch den der Strom des Degens sich ergoß, ist Noch jetzt weit geöffnet, wie vormals. Dat Pflanzenreich in Palästina. 1 Der ldethauru war und ist noch jetzt der Fürst unter de« Bäume« diese- Landes, daS seine Natürliche Hepnath zu sein scheint.

  20. 1840-11-01 · 11 (11.1840) · p. [Seite]

    Antiochus wendete hierauf seine kriegerische Thätigkn't gegen andere asiatische Völker und nachdem er sieben Jahre hindurch gekämpft und gesiegt und den Namen des Großen sich erworben hatte, kehrte er zu sei, nem frühem Vorhaben zurück, benutzte die Minderjährigkeit des ägypttschm Ptolemäus Epiphanes und nahm Besitz vom Libanon und von Palästina. Dieses geschah im I. 203. *) Die Regmtschaft von Aegypten wandte sich um Hülfe nach Rom, welche Macht jetzt, am Schluffe deS zweiten punischen Krieges, zum höchsten Ansehm gelangt war. Die Römer ließen bereitwilligst ihre Vermittlung eintreten, und nachdem ein Versuch deS Ptolemäus zu Wiedereroberung von Palästina durch einen Sieg des Antiochus im I. 198 vereitelt worden, gab letztrer dem römischen Einflüsse doch in so weit nach, daß er einwilligte den Libanon und Palästina, unter dem Titel eines Heirachgutes, seiner Tochter mitzngebm bei ihrer Vermählung mit PtolemLuS.