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19071909
  1. 1907-06-25 · 2 (25.6.1907) · p. Seite 52

    In bezug auf Triticum ist Post 898 sehr wortkarg, und auch Bornmüller, der über die Gramineen viel Neues beibringt, hat Uber Triticum nichts zu sagen (Ein Beitrag zur Kenntnis' der Flora von Syrien und Palästina 1898 S. 100 ff.). Aus den jüdischen Quellen gebt hervor, dass nur Weizen und Gerste die wichtigeren Getreidearten waren. Bei dem Opferkultus wurden nur diese zwei verwendet, als hervorragendes Produkt Palästina's nennt die Bibel (Dt8g) nur diese zwei. Auch heute werden Weizen und Gerste in Palästina und Syrien von allen Reisenden erwähnt (z. B. Weizen bei Hebron Robihson II 419, bei Jericho II 520. Weizen und Gerste:■ Ritter Pal. u.

  2. 1907-06-25 · 2 (25.6.1907) · p. Seite 50

    50 Immanuel Löw. r f noch an zwei anderen Standorten dea langgezogenen Hermon, ja er fand sie auch im eigentlichen Palästina in der Gegend von Tiberias. Palästina ist 80 oft von tüchtigen, pflanzenkundigen Sammlern besucht worden und niemand hat sie gefunden! … I 57bs; Pes. 35* Men. 70* Vogelstein, die Landwirtschaft in Palästina zur Zeit der Misnäh I. Getreidebau. Berlin 1894, 44) und steht an Wert über der Gerste TBerachoth IV p. 10! Zuckerm.

  3. 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

    Rote Meer, Bahr el- ’Akaba, gemeint. Allein hat sich denn je Palästina 80 weit erstreckt? Mit demselben Rechte hätte aber der Talmud auch den See von Antiochia als einen hierher gehörigen See zählen können. … Allein weder nach ihm noch nach Neubauer gehört mehr diese Gegend zu Palästina, d. h. Erez Jisrael. Und welch eine ungeordnete, ja, ungeheure Zusammenstellung! Zum Artikel שפס schreibt Schwarz (S. 8): ״Jonat. und Jeruschalmi (Targ.) geben es mit ״Apamia“ [אפמיא], d. i.

  4. 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

    Der eine oder der andere Leser mag diese und andere Änderungen, die in Palästina in ihrer hebräisehen Rückübersetzung ja so sehr geläufig waren und für die Exegese allgemein akzeptiert wurden, am Rande seines Exemplars notiert haben, und durch einen Abschreiber, der ein solches Exemplar als Vorlage benützte, konnte' die Randgl088e in den Text eingedrungen sein. … Zugegeben, dass die Ältesten im hebräischen Text geändert haben, zugegeben ferner, dass die Änderungen in die alexandrinischen Kodices aufgenommen wurden, zugegeben selbst das, dass solche Kodices sich hie und da auch nach Palästina verirrten — dass aber solche Kodices, seit Jahrhunderten als פסולים wegen der Abweichungen verpönt2), noch zur Zeit des Redaktors des Bereschith rabbah in Palästina so sehr verbreitet gewesen wären, dass eine Verirrung durch sie hätte verhütet werden müssen, das ist ganz und gar ausgeschlossen. — Die Tatsache der Änderungen an sich konnte ') In Midrasch ha-gadol z.

  5. 1907-06-25 · 2 (25.6.1907) · p. Seite 48

    Ledere p. 661 bei Steinschneider, Heilmittel der Araber'Nr. 1419: lyciot). Ich habe ,atad früher mit anderen für Rhamnus Palästina Boiss. gehalten, nehme aber diese Identifikation zurück, obwohl diese Pflanze in Palästina sehr häufig ist. (Post 202, Bornmüller, ein Beitrag zur Kenntnis der Flora von Syrien u.

  6. 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

    Sachau, die aramäischen Papyrusurkunden). — J. LOw, Der Reis (in Palästina und in jüdischen Schriften). — A. Poebel. Das Verbum im Sumerischen. — K. Völlers, Der Name Moab. — S. Fraenkel, Zu den Papyri von Elephantine. — J. … Urkunden aus der Zeit der KOnige von Ur und Nisin, besprochen von Fr. Thurean-Dangin. Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins. 1908. XXXI, 1—3. E. Graf von Mülinen, Beiträge zur Kenntnis des Karmela, II. Teil (mit Karte). [ Zeitschrift für Hebräische Bibliographie. 1908.

  7. 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

    Nördlich der letztere befindet sich der See von Antiochia, in den sich der Karosu, der Afrin und andere kleine Flüsse ergiessen, der wieder durch einen Ablauf nördlich von Antiochia mit dem Orontes sich vereinigt. Ich wüsste keine passendere Stelle in ganz Palästina-Syrien, die mit demselben Rechte משרפת מים, locus confiuxus aquae, genannt zu werden verdiente als eben diese. — v >) A. a. 0. … S. 6. *) Stammte aus der Provence, wanderte gegen 1316 in Palästina ein, Iie88 sich dauernd in üet Schean nieder und verwandte volle 7 Jahre auf die Erforschung des hl. Landes, 2 auf Judäa und ö auf Galiläa.

  8. 1907-03-25 · 1 (25.3.1907) · p. Seite 46

    Fischer, Das Geschlecht der Infinitive im Arabischen. Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins. 1907. XXX, Heft 1 und 2. H. Clauss, Die Städte der El-Amarnabriefe und die Bibel. — G. D. Sandei, Am Toten Meere. — M. Blanckenhorn, Nachtrag zum Kapitel: Erdbeben in Palästina. — Eb. Nestle, Der arabische Name des Sina. Druck von Max Schmeraow vorm. Zahn 11 Baandel, Klrehhain N.-L.

  9. 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

    Aufl. 3,94 (in der volkstümlichen 7. Ausg. 2,204). S. 26. Raumer, Palästina, 4. Aufl. S. 142, vergleicht die Thermen von Tiberias mit denen von Aachen. /*• S. 28. In den Thermen von Gadara baden Rabbi und R. … Es kann wohl nur Nikopolis bei Jerusalem gemeint sein. Bäder findet man in Palästina überall: ein römisches Bad, schlecht erhalten, wurde jüngst in Gezer ausgegraben (Macalister in PEF, Quart. Statem. 1907 p. 258 ff.); in Askalon stiftet Herodes d.

  10. 1908-09-25 · 3/4 (25. September/Dezember 1908) · p. [Seite]

    S. noch die besonders abfälligen Urteile des Palästinensers Ula, der (Ned. 22 a unt.) nach Palästina zu R. Jochanan zieht, über die Babylonier: B. kama 38a, Taanith 9b (zweimal). Raba ist es auch, der (Meg. 7a, Joma 75b, Chag. 10a) seinem Standpunkt mit dem Sprichworte zu vertreten scheint: טבא חרא סלפלנא חריפתא סמלי צגי קרי. … Die Worte לחרודי דאביי (Ber. 33b, Meg. 25 a, Chull. 43b, Nidd. 4 b) und לחרד בה התלמידים (Erub. 13a, Nas. 59b, Seb. 13a, Nidd. 45a) beziehen sich vielleicht auf die Übung des Geistes überhaupt; 8. jedoch die eigene Erklärung Raschi’s zu Nas. 59 b (״der Schüler frage immerhin, auch wenn seine nichtige Frage bespöttelt werden sollte“) und seinen Hinweis auf Nidd. 27a (אחיבו עליה). — Interessant ist auch, dass z. B. Rab Kahena von Rab zu seiner Sühne von Palästina nach Babylonien geht und dann zurückkehrt (B. k. 117 a und jer. Ber. 2,8), während R. Jirmijah erst aus P. ausgestossen (B. b. 23 b) und dann von dort zurückgerufen wird (ib. 165b; J.

  11. 1908-09-25 · 3/4 (25. September/Dezember 1908) · p. [Seite]

    Koenigsberger selber hiess, zur ״Stiefmutter“ (Babylonien), wo man ihn ehrte, von der ״Mutter“ (Palästina), wo man ihn geringschätzig behandelte,- zu gehen (jer. Berach. II 8:5c). Und gar manche Gelehrte, die von Babylonien nach Palästina kamen, wurden dort, wie aus letztgenannter Stelle hervorgeht (wohl nicht bloss im Publikum), geringschätzig behandelt; s. auch das scharfe Wort R. jlchanan’s gegenüber R.

  12. 1908-09-25 · 3/4 (25. September/Dezember 1908) · p. [Seite]

    B. die Bemerkung Halevy’s (Jabrb. 1905, 152), dass im Jeruschalmi niemals der Ausdruck סחבו (B. b. 16b: עליה במערבא (מחייט vorkommt! (Selbst die einem nach Palästina kommenden Babylonier, R. Jose, zugeschriebene Bezeichnung כני מערבא, jer. Sukk. 3,4: 53 d ob., ist allgemein gehalten). … Interessant ist hierfür die Erzählung Bezah 38a/b, wonach R. Abba beim Hinaufziehen nach Palästina betet, dass seine שמעתתא dort angenommen und er nicht beschämt werde (Raschi). Und doch widerfährt es ihm, dass die Gelehrten R.

  13. 1907-12-25 · 4 (25.12.1907) · p. [Seite]

    Diese Einmischung hat ihm seine Freiheit gekostet. Sussan musste Palästina für einige Zeit meiden. 1539 finden wir ihn bereits in der ״Verbannung“. Damals, in der Fremde, aus Mangel an besserer Beschäftigung, legte er den Grundstein zu seinem תקוץ יששכר, zu dem er die Anregung ja von seinem Lehrer erhalten haben mag.

  14. 1907-06-25 · 2 (25.6.1907) · p. [Seite]

    Es wird inisehnisch zu den Baum(Straueh)-Arten gerechnet2). Lycium Europaeum wachst in Palästina; nach Post: (Flora of Palest. 568) ״Hedges^along coast; Jordan valley“. Hebritisch in Bibel und Misehnah אטד, (Gen. 50, 10 Jud. 9, 14.15.

  15. 1908-03-15 · 1/2 (25. März/Juni 1908) · p. [Seite]

    .: Der ältere Name für Syrien. Die Araber nennen Syrien, Palästina mit inbegriffen, Esch-Scham. *) גידי מצרים, wo einst die bedeutende Stadt Rhinocolura gestanden. Dieser Fluss wird auch ftdXas genannt wegen des Schlammes, den er mit sich führt.

  16. 1907-03-25 · 1 (25.3.1907) · p. Seite 43

    Braun, Zur Geschichte der ״Monatsschrift“. — Felix Goldmann Der ölhau in Palästina in der tannaitiscben Zeit (Fortsetzung!. — 8. Horowitz Der Sifrö Sutta nach dem Jalkut und anderen Quellen (Fortsetzung). — Samuel Krause, Die Kaafmannscbe Mischna - Handschrift. — M.

  17. 1907-06-25 · 2 (25.6.1907) · p. Seite 83

    -A. aus der OLZ 1906). K. Hartmann, Die geographischen Nachrichten über Palästina und Syrien in IJalil az-fähiris zubdat kaSfal-mamälik (Tübinger Dias.). Druck von M. Schmersow, Kirchhain N.-L. 1907.

  18. 1909-03-01 · 1/2 (März-Juni 1909) · p. [Seite]

    Das sagt auch der talmudische Bericht: תורת משה רבכם 'S 1.כתבו) Das war die allgemeine Tradition in Palästina, ־wie Hieronymus einigemal hervorhebt. Comra. in Ezech. 5,12: ״quamquam et Aristeas et Josephus et omni 8 8 c h 01 a Judaeorum quinque stantum libros Moysi a 8eptuaginta translatos asserant״.

  19. 1907-06-25 · 2 (25.6.1907) · p. Seite 49

    Endlich traf Schweinfurth, mit welchem ich öfter schriftlich und mündlich die Sache beraten hatte, 1902 in Berlin einen jungen Herrn Aaronsohn, welcher als Botaniker und Geologe an der von James Rothschild gegründeten jüdischen Ackerbaukolonie Zichron-Jakob in Palästina angestellt ist und legte ihm die Angelegenheit ans Herz. Dieser unterzog sich der Aufgabe mit grossem Eifer und — was sachlich die Hauptsache ist — mit geradezu erstaunlichem Glück.

  20. 1907-09-25 · 3 (25.9.1907) · p. [Seite]

    Sonst weisen aber sämtliche aus der Bibel zu gewinnenden Notizen, wie auch die nicht wenigen historischen Notizen der Rabbinen, die wir im Obigen behandelt haben, auf den fast ausschliesslichen Qebrauch von kalten Quell-, Fluss- und See- Bädern. Wann in Palästina doch die warmen Heilquellen und Thermalbäder aufkamen, lässt sich mit Bestimmtheit nicht sagen; in der rabbinischen Blütezeit waren sie jedenfalls bereits vorbanden.