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Aber nicht bloß das alte unter dem Schutte der Jahrtausende ruhende Palästina hat in unserer Zeit erhöhtes Interesse gewonnen, sondern auch das gegenwärtige Palästina ist Gegenstand ernster Forschung geworden. … Nur wir, die_ Söhne des' Bundes, haben an der neuen Kulturarbeit in Palästina wenig teilgenommen. Wehl haben manche Logen Beiträge für die Erziehung der Wa i s-.e n in Jerusalem geleistet, sowie dem E s r a - Verein zur Unterstützung ackerbautreibender Juden in Palästina einige Förderung angedeihen lassen, der Zentralbibliothek in Jerusalem Zuwendungen gemacht, sonst ^aber nichts.
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Wölfl", Secretair. < k ■ ' - ' Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina. Bei der. am 18/ Oktober d. J in Berlin stattgefundenen Sitzung des Generai-Comites der Grossloge für Deutschland brachte das Mitglied desselben Br. -Joseph Wisloch, Präsident der Frankfurt-Loge, nachstehenden Brief des „Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina* (.Sitz Frankfurt a. M) zur Kenntniss der Versammlung:' Frankfurt a. M., 16 Oktober 1896 Würdiger Präsident, lieber Br.
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Henry Selicman. Cassier des Vereins Mir Erziehung jüdischer Waisen in Palästina. Obigem Schreiben will ich'meinerseits hoch Folgendes beifügen: Auf Veranlassung des sei ' Br. Simyn*e'l wurde vor etwa 6 Jahren seitens des hochwurd. Executiv-Comites dem Verrin zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina, dessen Vorstandeu. A. unsere lieben BrüderRabbiner Dt M Horovitz. Dr. phil. H. Heinemann und Henry Seligman angehören, in Aussicht gestellt, dass ^ämmtfiche Logen je 80 Pfennige pro Mitglied jährlich der .hochw.
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-» Schluß an einen Vortrag von Cieheimrat Prof. v. Wassermann der Seuchenbekämpfung in Palästina. 1000 M. zugeführt werden werden Der Betrag wird Br. Prof. Warburg zugehen. Salzbrifnn. Meran. Unterstützungsgesuche des Judischen Kurhospitals in Salzbrunn, des Asyls für mittellosekranke Israeliten in Meran werden nach kurzer Debatte, die sich auf den ersten Punkt bezieht (Ginsberg, Bloch), .abgelehnt. … Eine unerhörte Bedrückung seitens der umwohnenden Stämme hat eingesetzt, die diese Juden zur Auswanderung nach Palästina veranlaßt hat. Man sagt ihnen besondere Eignung zum Ackerbau nach. Ihre Verhältnisse sind die denkbar elendesten. In Palästina sollen Kolonistenhäuser aus Stein für sie erbaut werden.
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Vom Aktions-Komitee der Zionistischen Vereinigung m Deutschland ist das Gesuch an die Grossloge gerichtet worden um Beteiligung an der Errichtung eines Waisenhauses in Palästina für die russischen Pogromwaisen. Hierzu hatte Br. Beer ein erschöpfendes, Referat erstattet und beantragt dieses Gesuch abzulehnen. … Joachim im gleichen Sinne und beantragte, die Abweisung des Gesuches damit zu begründen, dass ein Bedürfnis für die Errichtung eines Waisenhauses für die russischen Kinder nicht vorhanden sei, noch weniger für die Errichtung eines solchen Waisenhauses in Palästina. Hierfiber entspinnt sich eine sehr eingehende Debatte. Alle Redner erklären sich für die Ablehnung des Gesuches, nur über die Begründung der Ablehnung gehen die Ansichten auseinander.
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Palästina, ist jn neuerer Zeit wie kaum ein anderes Land in den Vordergrund des öffentlichen Interesses getreten, nicht allein in jüdischen Kreisen, sondern auch bei den christlichen Konfessionen der meisten zivilisierten Völker. … Die>er Wettbewerb der Völker in unserem angestammten Heimatlande hat uns den Weg gezeigt, den wir gehen sollen, wenn wir in der Kulturarbeit im heiligen Lande nicht hinter den anderen zurückbleiben wollen. Man soll in Palästina nicht allein die Kranken heilen, die Toten begraben. Schwärmer und Träumer Unterbringen: man soll dort auch den körperlich.
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Ein Drama mit antizionistischer Tendenz: eine Pogrom- ' szene, ein Tag aus dem Leben der russischen Flüchtlinge in Deutschland, der Zusammenbruch in Palästina. Bericht derjewish Colonisation Association Ich von 1912. Der Bericht gibt einen Ueberbliek über das gewaltige Kolonisationswerk der Gesellschaft. , In Argentinien ca. 24000 Kolonisten gegen 13000 im Jahre 1907, in den Vereinigten Staaten ca. 5000 Familien Ackerbauer, in Palästina gegen 9000 Seelen in Kolonien der Ica. Die Entwicklung der von der Ica gegründeten Vorschußkassen in Palästina. Rußland, Oalizien, Bukowina bildet ebenfalls ein interessantes Kapitel. falascha-Briefe von J. Faitlovitch. Verlag Poppelauer, Berlin. '■ Einige rührende Briefe der bedrängten Olanbensbrüder an den bekannten Forscher. <3t-_.Rudolf Leszynsky, Monteflore-Loge. ') Bei dieser Gelegenheit sei an eine ähnliche Arbeit erinnert, die unter dem Titel: Die Weisheit der heiligen Schrift der Israeliten von Br.
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Spende.von KHK) M. von einem Bruder der Berliner Logen für die Seuchenbekämpfung'in Palästina. - Gesuche Salzbxunn — Meran Ablehnung). —.Bewilligung von 10O> M. für die Wanderarmenlürsorge pro l'.tl3. — Bewilligung von 200 M. für die Vemenitischen Juden in Palästina.
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Es war der erste grolie sachliche Eifolg und zugleich der erste Keil in der Bewegung. Ostafrika war nicht Palästina, und ein ..Nachtasyl", wie Uganda genannt wurde, kein Farnilienhein^. Nach Friedemann entscheidet sich Herzl mit schwerem Herzen, wie wir fühlen — für Palästina. … Territorialist ZangwiH sagte einmal: Der Dolchstich, zwischen Ostafrika und Palästina zu wählen, blieb ihm erSpart. Auch der Gegner spricht: Es ist ein grolier Toter, dessen Manen Friedemann seine Huldigung bringt.
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Die Loge hat folgende Institut Jüdisches Kinderheia, Jüdischen K verein, Darlehenskasse, Jüdische gefangene, Kriegsspitalshilfe für zur Wahrnehmung jüdischer Interessen menden Friedenskongreß usw bnen unterstützt ndergarten, Jugend Bücherei für Kriegs- Palästina, Komitee beim kom- „Tätigk Vorträge wurden gehalten über „Ausgrabungen in» Palästina'' (mit nähme dänischer Juden an dänischer nach Polen und Galizien", Krieges, besonders mit Rücksicht Friedensverhandlungen."
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umspannt, verspricht, weil es den wahren Interessen der dortigen Bevölkerung dient, ein mächtiger Kulturfaktor in Palästina zu werden. Von zionistischer Seite wird die Gründung gleich zweier Mittelschulen in Jaft't geplant. Der Plan der Gründung eines Technikums unseres verdienstvollen Br. … Denn nur in diesem Lande ist die Renaissance der jüdischen Kultur, der jüdischen Sprache und der jüdischen Wissenschaft möglich; Palästina allein ist der geeignete Boden, auf dem sich das jüdische Wesen, vun fremden Einflüssen frei, nach allen Seiten entfalten 'und zu voller Blüte gedeihen kann.
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So erklärte sich der Großpräsident Niego sofort bereit, auf die Schilderung des furchtbaren Elends der jüdischen Gemeinde in Adrianopel sich durch persönliche Anschauung ein Bild davon zu machen. Zur Prüfung einiger schwach arbeitenden Logen in Palästina und Aegypten wurde sofort die Absendung von Delegationen beschlossen. Berichte über die kulturelle und wirtschaftliche Lage des.Judentums in der Türkei, in Bulgarien und Serbien wurden entgegengenommen* und Fragebogen an die Distriktgroßlogen zur Erhebung statistischer Grundlagen in Aussicht genommen; es wurde die Gründung einer Leihkasse in Saloniki, ferner mit Rücksicht auf die Verhältnisse der Juden in Mazedonien ein Emigratiönsbüro beschlossen, Arbeitsnachweise mit dem Zentrum in Konstantinopel Jn Aussicht genommen. Weiterhin wurde der Antrag gestellt und angenommen, jede Loge möge versuchen, in den Schulen ihrer Gemeinde den Handfertigkeitsunterricht einführen zu lassen, Studenten nach Palästina zur Ausbildung als Lehrer in der hebräischen Sprache zu entsenden. Die Kairo-Loge berichtet über die Notwendigkeit des Kampfes gegen das Werk der Missionare und Kongreganisten.
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JDer überaus praktische Plan zur Begründung einer Mädchenfarm von Seiten der Großloge, ist — vermutlich -aus Mangel an Mitteln — nicht verwirklicht worden und als man an uns vor wenigen Monaten mit einem Gesuche herantrat, für die infolge der Bedrückung in Südarabien nach Palästina ausgewanderten yemehiti sehen Juden eine größere Unterstützung zu gewähren, da man für sie Kolonistenhäuser erbauen wollte, da wurde mit Mühe und Not von uns der Betrag von 200.— M. bewilligt. — Der Referent und die Diskussionsredner, die bei dieser Erage in der Sitzung des Generalkomitees zu Worte kamen, zeigten große Vertrautheit mit der Materie. Mit überaus anerkennenden und warmen Worten schilderten sie die Entwicklung des Kolonisationswerkes in Palästina, wie unsere Glaubensgenossen trotz der schwierigen Verhältnisse Staunenswertes geleistet, wie sie durch unermüdlichen Fleiß und rastlose Ausdauer Einöden und Wüsteneien in prangende Gärten und lachende- Fluren verwandelt und aller Welt gezeigt haben, daß der Jude wohl produktiv sein kann.
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dienen' etwa 3000 jüdische Soldaten In die Zweigniederlassung der Ica 'in Petrograd, 0,0(0 Francs-an die notleidenden Juden in Serbien, ^5,0(0 Frincs nach Palästina, die gleiche Summe zur Bekämpfung, der Hungersnot in Palästina und 1000 f)ollir (zweite Rate.) an die London-Loge zur Untertützung Jer belgischen Flüchtlinge gesandt * In Le t »rtikt It der Januarnummer wird eine umassende Hilfstätigkeit für die Juden des Orients verlangt, Jer hier . unser eigenes Belgien" gerannt wird ' d<r als Dolmetscher den Krieg mitmachte, Lr.
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Berufe, welche die Juden noch viel zu wenig ergreifen, sowie die Beschäftigung mit Gartenbau könnenim Interesse der Nervenin giene nur dringend empfohlen werden. War doch der Jude in Palästina vorzugsweise ein Ackerbauer, und ist mir auch nicht zweifelhaft, dass wenn sich erst Juden bei uns in grosserer Anzahl entschliessen würden, ihre Kinder diesem Berufe zuzuführen, Erfolge und Befriedigung nicht ausbleiben würden. Denn trotz des Geschreies der Agrarier nährt die Landwirtschaft immer noch ihren Mann, und bei der Betriebsamkeit,' Sparsamkeit und Umsicht der Juden, .welche sie alle Vorteile ausnützen, alle Fortsehnte der Neuzeit sich aneignen lässt,.Würden sie es hier ohne Frage zu Wohlstand bringen. , Jedenfalls verdient die Kolonisirung der'Juden auch von-diesem Gesichtspunkte aus nlir begünstigt zu werden.•■ Dabei ist es nicht nötig. ' Palästina als das alleinige Ziel mit religiöser Umbrämung und speciliseh nationaler Färbung ins Auge zu fassen. Auf heimischem Boden kann durchlandwirtschaftlichen "und gärtnerischen Be trieb die erwünschte, und ersehnte Wiedergeburt des Judentums erstrebt und erreicht werden.
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Iahalt: /ur Krage dei Errichtung von Arbeitsnachweisen durch die Gryniloge' \ III l.< in Palästina und die jiid Zentialhibliothek in Jerusalem. — NöchrriaU AV. B. u. E.-* j- Sitzung <!«r Au» Amerika.. — Einige Bemerkungen zur Hebung de- LojjenleKens. — Anden Logeft des VIII dächtnisbuch der tlrossloge - Mitteilungen der Logen Ii.
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Die hochwürdige Grossloge wolle sich mit dem Exe kutiv-Comite in Verbindung setzen, damit durch dessen Mitwirkung Mittel und Wege gefunden werden, um eine bessere Vertheilung der Chaluka-Gelder in Jerusalem und Palästina überhaupt zu bewirken. Antrag des Expräsendenten Dr. Varetzki. 13. Grossloge wolle beschliessen, dass für das Hilfswerk für Galizien von jedem Mijgliede des Deutschen Distriks ein Jahresbeitrag von mindestens 2 Mk. durch die Grossloge erhoben werde.
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- .liehen Bestinimungeit der Bibel bc/ügliclr des Agnkulturstaatesi Palästina/ ob zum. Bcisp'i'er'da» A erbot defFeldbestellung, im siebenten Jahre'.- des Genusses der < »bstfrüchte rin den ersten* djv>' Jahren etc. ob all' diese \'orschriftv;n auch heutzutage nach Zerstörung, des Tempels und ausserhalb des heiligen!
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Bewilligung von 300 M. für die " lehnsicasse in Warschau. 10 000/4. M. für die D. H. Palästina-Verwaltung.!— , Ausgabebewilligung des Geschaftsauseme jährliche Kriegssteuer h-ILoge auf Abhaltung ei Beteiliguna; an der einen Kriegshilfsfönd auf mehrere Jahre hinaus 10 M. zu erheben. — Ein Antrag der Mamre Delegiertenkonferenz wird abgelehnt.^ Sonderat druck der - rauenbeila — Aufklärungsarbeit nach dem Kriege. — |K r i e. g s w aj i s) Ie n p f l.e g e (Anre: des Br.
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B Logen, der Unterstützung der Juden in Ostpreußen und im Elsaß, der Linderung der in Polen und Galizien herr- , - sehenden Not, der Hilfeleistung in Palästina und Kleinasien. Mehrfach wurden Liebesgaben an die im Felde stehenden Brüdjer versandt. Ferner wurden besonders der ersten Zeit des Krieges die in der Frankfurter udentums Und über die weittragenden atigemeinen Folgen für die Stellung Deutschlands in der Welt, die solche Judenstatistiken haben müssen.