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Brodnitz > weiter aus, gilbe ihr das Recht, zu fordern, das, was man für Palästina tue, nicht nur mit materiellen Opfern zu tun, sondern in wirklicher Verbundenheit mit der Sache, mit dem, was drüben geschieht. … Franz M e y o r ein Begrüßungsschreiben des am Erscheinen verhinderten Leiters der Zentralstelle für die Ansicdlung deutscher Juden in Palästina, Dr. Martin Roscnblüth, London, in dem er u. a. der Verdienste Oskar Wassermanns gedenkt, »und die Bedeutung eines jüdischen Palästina für Gegenwart und Zukunft Unterstreicht.
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. \ Ilaifa, im November. Der abessiiüsch-italicnisehc Konflikt hat bisher Palästina wenig fcerührt; wie-die Auswirkungen des Krieges aber noch sein werden, kann niemand voraussagen. Zunächst hat' sich auch Palästina Jin ■ den ökonomischen Sanktionen des Völkerhundes gegen Italien beteiligen müssen, .Wünschenswert wäre, es jedenfalls'-auch für Puliislina, daß eine Verständigung in irgendeiner Form baldmöglichst erreicht wird. … Mac Donald bezeichnete in seiner Rede Weizmunii „als den besten Führer, den eine Nation je besessen", und betonte, daß die jüdische Staatskunst' vor allem versuchen müsse, in Palästina mit den Arabern .zusammenzuarbeiten und mit'ihnen .sich zu verständigen, „es sei übergenug Platz. für beide Rassen in Palästina".
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Es ist an dieser Stelle kürzlich von der schwierigen Lage gesprochen worden, in der sich das jüdische Aufbauwerk in Palästina gegenwärtig befintlet. Hier kann der zionistischen Bewegung der Vorwurf nicht erspart werden, daß sie in vielen Menschen einen Illusionismus über Palästina erweckt hat, der den praktischen Möglichkeiten nicht ganz entspricht. … Wichtig ist es, daß diejenigen — und nach wie vor" wird Palästina das wichtigste Auswanderungsland für Juden aus Deutschland bleiben —, die nach Palästina gehen, sich über die Möglichkeiten, die sieh ihnen dort bieten, keine falschen Hoffnungen machen und enttäuscht.
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Die Mahnung des amerikanischen Reformrabbiners Silver zur tieferen Versenkung in dio Sabbatidee bleibt dahor eino der vielen religiösen Forderungen, die auoh der nichtorthodoxe religiöse Jude an „das Land der Verheißung" stellen muß. Silver ist übrigens' ein' Mitglied der Palästina-Kommission des religiös-liberalen Weltverbandes, dessen Aufgaben in Palästina nach diesem Kongreß nur noch deutlicher in Erscheinung treten. … Der Council wird sich tnrßer mit den Organisationsptoblemen in erster Linie mit der Frage der stärkeren Heranziehung aichtzionistische'r Kreise zum Palästina-Aufbau beschäftigen. Auf der Tagesordnung des Council steht u. a. ein Referat von Dr. Arthur R u p p i n über Arbeitsprobleme und Arbeitsaussichten in Palästina.
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Wir haben nie uua I s ei n A u» - w a n il e r u n g s m o n o p o 1 für Palästina gefordert oder vorgeschlagen. Im Gegenteil haben wir es stets auch im Interesse des Pulästinu-Aufhans für nötig gehalten, daß Menschen, die lür Palästina keine Eignung oder keine Neigung haben, nach andere n L ä u d c r n a u s w n u d e r u können. … Die Hinwendung zitnT jfiili-.clien Zentrum si*i .problematisch wegen des Inhalt", den mau Begriff gebe und gehen könne. Dieses Jüdische, sei aHein nicht durch Palästina cbaraklerisierl. Eh'komme darauf au, eine ge-»ai»M' Umwandlung iler Bildungswerle und geistigen' (friiudlagen des Judentums zu vullzicheu und das Verstänthiis der Jiuleufra-'c mit und ohne Palästina zu wecken.
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Heinz ' KeUennanil veröffentlichen wir uaclistehend einen tiemerkcusu-erteu Al.selttiiU. Palästina ist eine Realität. llcalitätcn kann mau nicht leugnen. .Mai. kann sie bekämpfen, aber Kampf ist Iiier nicht tun l'lalz. seit Palästina Zuflucht für tausende jüdischer. … Palästina ist imch uns Ausgangspunkt, aber nicht .Mittelpunkt der Lehre. Ob es da* in späteren Togen einmal sein wird, steht dahin.
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Und es sind sicher „nichtjüdische" Erwägungen, die den High commissipner, lunter dem die Araber drängen, dazu bestimmen, Palästina diesen Selbstverwaltungskörper zu bescheren. Und nur geschlossene und entschlossene Einigkeit aller Juden in Palästina und außerhalb, im „Ganith", wird das nötige Gegengewicht dazu schaffen. . … Aber man sollte auch die Schlußfolgerungen ziehen. Wer den Aufbau von Palästina als einzige Zukunft: jüdischer Gemeinschaft sieht, gehört nach. Palästina und sollte sich auch im Galuth nur um die Vorbereitung auf Palästina; sei sie Wirtschaft:- licher, sei sie seelischer Art, kümmern.
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-die gesamte - Auswanderung planmäßig zu ge- -talten. die Auswanderer beruflich vorzul »ereilen und'ihr Vermögen durch ■ieoidncte Liquidation zur Errichtung einer neuen Existenz verfügbar zu machen.- Der Delrgiertcntag betont jedoch, daß nur die Au-wandcrung nach Palästina, und die Verwurzelung der jüdischen Menschen mit dein Roden in Palästina zu einer endgültigen Lö-uug der Judcnfrage führen kann. Wie Palästina als die völkerrechtlich anerkannte lleim*tätte des jüdischen Volkes in jlcn letzten Jahren den weitaus größten Teil der jüdischen Auswanderung ans Deutschland endgültig aufgenommen hat. so müssen auch künftighin alle Vnstrcngunzcjt gemacht werden, um die auswandcruug-wiUigen Juden auf Palästina vorzudrehen und ihnen die \lija und Eingliederung in das Land zu ermöglichen.
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Rosenberg Unterzeichnete Erklärung, in der es heißt, daß der Joint ,bereits 700 000 Dollar für Palästina ausgegeben habe und in diesem Jahre fast untragbare Lasten auf sich hal>c. so daß er Ge liier für Palästina nicht an weisen könne. … Die Erklärung unterstreicht soilatm «las Interesse, «las das Joint Distribution Committci: an Palästina habe, bringt aber zum Ausdruck, daß «1er United Palcstinc Appeal, die Iludassa timt andere Organisationen bereits für Palästina Gelder sainmelu.
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Palästina soll sein eigenes religiöses Leben sich selber aufbauen. Jeder von uns weiß von seinen Freunden drüben, daß sie noch keinen religiösen Mittelpunkt haben, um das sich ihr Judentum scharen kann. … Man hat gesagt, man wolle in die religiöse Aufbauarbeit eintreten, obwohl man damit, wie «3 ja in Palästina nicht anders sein könne, auch die nationale Konzeption des Judentums fördere. Ich stehe auf einem anderen Standpunkt.
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Die meisten Zitrusfrüchte gehen von Palästina nach Großbritannien, dann folgen in weiten Abständen Holland, Deutschland usw. Was die Einfuhr deutscher Waren nach Palästina anlictrifft, so regelt die Haavara, die jetzt unter der Aufsicht der Jewish Agcncy steht, den Bezug deutscher Waren und arbeitet im Verein mit dem Palästinensischen Industricllcnverband. … Man hofft aber, daß auch die Mitglieder des neuen Parlaments wie die des früheren Gelegenheit nehmen werden, das heutige Palästina aus eigener Erfahrung kennenzulernen. Allerdings ist dazu ein etwas längerer Aufenthalt nötig, nicht bloß einer von pun:- Tagen, wie es kürzlich ein bekannter amerikanischer Rundfunksprecher gemacht hat, der nach einem Aufenthalt von fünf Tagen im Lande einige Bücher über Palästina schreiben wollte!
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fcr ülitruiic-lit werden, Palästina ist gezwungen, in- •lustriclle Kr/.cugnissc, insbesondere Maschinen, Halhrahrikate alier auch Fertigwaren aus Deutschland und anderen Ländern einzuführen. Einmal, um den Transfer von Kapitalien nach Palästina zu ermöglichen, zum anderen aber auch, um den Ansatz der landwirtschaftlichen Erzeugnisse des Landes, inshe-. sinniere der Orangen unil Grapc-Fruits, sicherzustellen.
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Wir haben aber in letzter Zeit von maßgebender Stelle die geringen Zahlen der Einwanderungszertifikatc für Palästina gelesen. Wir kennen die schwierige, militärische und wirtschaftliche Situation des Landes und sind uns dalier . klar darüber, daß neben der Arbeit und Vorbereitung für die Auswanderung nach Palästina andere, neue Wege beschritte.!! … Moliteliore, erklärte, in jedem, jüdischen llnuse herrsche tiefster Schmerz filier den Toil de» allgemein geliebten und verehrten Königs. In Palästina herrscht tiefe Trauer und Niedergeschlagenheit über den Tod des Königs von England. Auf ollcri öffentlichen Gebäuden der Palästina-Verwaltung, der Stadtverwallungen . und der jüdischen KörperscliafUn wurden 'die englischen und jüdischen Flaggen auf Halbmast gesetzt.
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Palästina galt ihnen demgcgcnfllier nichts. 1933 seien daher auch nur 7210 Personen, von denen bezeichnenderweise die kleinere ^Hälfte (3129) Arbcilcrzcrtifikotc besessen habe, ins Land gekommen. … Entwickle Bich Palästina in den nächsten zehn Jahren so, wie die Zionistcn es hofften, so dürfe damit gerechnet werden, daß nach dieser Zeitspanne eine Abnahme der Juden in Deutschland Tatsache werde.
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Der zweite Tag des Kongresses wird eodonn im Zeichen der großen Spezialreferato stehen, die der Tätigkeit der Ewskutivo sowie der beiden Palästina-Fonds Kercn Kajemcth und Kcren Hajessod gewidmet sein werden. Es werden sprechen: das Mitglied der Exekutive David Ben Gorion über „Probleme der Verwirklichung des Zion'ismus", der Vorsitzende der Palästina- Exekutive Dr. … Internationale Fihnausstcllung statt, bei der zum ersten Male unter den ausstellenden Landern Palästina' vertreten ist. Die Palestine Pictures Ltd. wird einen Palästina - Film „Awoda" zeigen, der jüdische Jugend am Aufbau des neuen Palästina darstellt.
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Dem Vorstand^ steht für die Palästina-Arbeit ein eigenes beratendes Komitee zur Seite, daB u. a. aus folgenden Herren besteht: Dr. M. EhrenpreiB (Stockholm), Prof. … Wir müssen, so erklärte Lord Marley weiter, unsere Achtung dem glänzenden Werk bezeugen? das in Palästina getan worden ist. Aber von den zahllosen Auswanderern, dio eine Heimat suchen, und von denen 80 o/o Juden sind, kann Palästina nicht alle aufnehmen, und wir müssen einen Platz für sie finden.
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B. in Großbritannien in der Zeit von 11X11 bis 193-1, 11)31 — IIHJ gesetzt, auf EH gestiegen ist, in Palästina dagegen in der gleichen Zeil von WO auf 573. Interessante Schätzungen sind von sachverständiger Seite über daj E i n k o in in e u aus jüdischer Arbeit in Palästina gemacht worden. … Roth, Haifa, über: -;Di« Au«-- siefiien der chemischen Industrie in Palästina". In den »cschäftlicbeu Verhandlungen wurden Berichte über die Tätigkeit der einzelnen Ortsgruppen erstattet und die Lage der Chemiker in Palästina erörtert, die leider sehr trühe ist.
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Hier aber ist Deutschland der Gegenstand der besonderen Aufmerksamkeit und die Einsicht, Deutschland zu dem ersten Kräftereservoir für Palästina zu machen, realisiert sich in dem praktischen Bemühen, den momentan herrschenden .Mängel an Arbeitskräften in Palästina durch eine verstärkte Alijah zu kompensieren. … Daraus folgen die zitierten Resolutionen. Das sind die politischen Hintergründe. Man hat in Palästina Terrain verloren uund sucht in Deutsch- Bitte notieren Sie unsere neue Adresse: (ftetein-GAateottenßHW 1 (^Coidttou&txaßo £ JÜDISCHE AUGEMEWE ',' icitung : Vtriw MtrifUeltung -u
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In unparteiischer Weise -ollen die wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen der. Juden in Palästina dargestellt werden. : ■"*•"■ Die neue Bankenverordnung für Palästina, durch die ein Rankcnkontrolleur eingesetzt wird, ist in der Absicht erlassen worden, nicht so sehr die Zahl der schon bestehenden Banken einzuschränken, als vielmehr eine abnorme Zunahme der Banken in Palästina zu verhüten. Ein .weiterer Zweck der Verordnung ist. der Palästina-Regierung die Möglichkeit direkter und indirekter Kontrolle und Leitung des Bankwesens in Palästina zu geben. Die Verordnung bestimmt, daß jede Bank und jede Kreditgenossenschaft eine Genehmigung des High Commis-imier für ihre Transaktionen .besitzen muß.
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Der Louilom-r ..N'cws C'hr«MticIc*u hatte am Freitilg «dneu .Beiielit »eine» .Somh-rheriehterstaUeraus Palästina veröffentlicht, vvoua«‘h mit einer revolutionären Erhebung auch .in T r a n - j o r «1 a u i e u uud dem bevorstehenden Einmarsch von COOOtl hrwaffnet«-n Heduincii nach Palästina zu rechnen sei. … Tu der Proklamation wird der Palästina- Verwaltung u. a. vorgcwoifeji, dal» sie das Übel nicht gleich zu Beginn, des ..Krieges gegen den Jis’c-Jmw und «lie ErlÖ-ungshoffniing «les jüdi-elien Volkes*’ ausgcroltet hnhe.