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  1. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 40

    Jener Schriftsteller ahnte wohl nicht, daß er mit seinem AuSspruche eine Stelle der alten allegorischen Kommentare der Synagoge, ״Midraschim" genannt, fast wörtlich wiedergegeben. ״Wie," so heißt es daselbst, ״das kleine Land Palästina sollte eines Tages alle seine Kinder fassen? Rein, Jerusalem wird so groß wie Palästina, und Palästina wird so groß wie die ganze Erde sein n) Der Red. deS Leu Chanania verweist bei dieser Stelle auf EifrS zu 5.

  2. 1865-01-01 · Heft 1-2. (1865) · p. Seite 40

    Lutsprnche' eine Stelle der alten allegorischen stamme»- ' . täte der Synagoge, ״Midraschim" genannt, säst wirtlich miedergegeben. ״Wie/' so heißt e« daselbst, ״da« kleine Land Palästina sollte eine« Lage« alle feine stinder sassenk Seat, Jerusalem nnrd so groß wie Palästina, und Paltstlna unrd so groß »ie die ganze Ade sei» *).״ —r— ״) Der iked. de» 8» Vdaaaoj» «erweist bei Mcfer Stelle e»f Sisrb zu d- B.

  3. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 158

    Raschi zur ersten Stelle erklärt eS durch קינסניון, Zimtbaum, der so häufig in Palästina wächst, daß Hirsche und Ziegen dessen Beeren abfressen (s. meine Zoologie d. Tal. S. 112); in diesem Falle ist קנה von קנה הטיב verschieden, da dieses nach Jerem. 1. c. in Palästina nicht wächst. — Kimchi erklärt קנה durch קנה בשם; allein die letztere SpecieS wurde nicht zu«!

  4. 1871-01-01 · I. Heft. (1871) · p. Seite 29

    Dies erklärt sich aus dem Miaaverständüue irgend eines arabischen Autoren, welcher das »1-pmrah, wie Mesopotamien wegen seiner Lage im Arabischen genannt wird, als Appellativum fasste und fc vermeintliche Insel für Cjprus, als Palästina am *fchsten, hielt. Schliesslich sei noch bemerkt, dass AbsHeda die' Jahreszahlen consequent nach dem Tode berechnet.

  5. 1864-01-01 · Heft 3-4. (1864) · p. Seite 114

    Franks. a/M. Aug. 64. Dr. Sulzbach. (Sn Angelegenheiten Palästina'»., , ״ L ' MS wir im Winter de« Jahres 2624 (1864) der traurigen Lage unserer Glaubensgenossen in Palästi« eine ernste Aufmerksamkeit widmeten/faßten wir in 'wohlmeinender Absicht einen ^3(a1t, das im heiligen Laute sich breit machende Nebel mit Stumpf und Stiel aus-«- rotten.

  6. 1864-01-01 · Heft 1-2. (1864) · p. Seite 19

    Es gibt wohl nächst Jerusalem keine merkwürdigere und gcweihtcrc Stätte in Palästina, woran sich so viele und so heilige Erinnerungen knüpfe», als Chebron. Mit tiefer Ehrfurcht und Wehmuth blickte immer der fromme Sinn des Volkes nach der altchrwürdigcn Stadt, wo die theuer», irdischen Ucbcrrestc der hochverehrten Stammväter

  7. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 2

    Die Synagoge stand lange vor der Zerstörung deS Tempels und JerusaleniS in voller Blüthe; ihre Entstehung und Entwickelung datirt von einer der glänzendsten und glücklichsten Epoche der jüdischen Geschichte, wo daS unterdrückte Nationalgesühl zum neuen Leben und zur vollen Thätigkeit sich wieder mächtig aufraffte — und - wobei also die erwähnten, düsteren Anschauungen nicht vorwaltrn konnten. Inner - und außerhalb Palästina'»

  8. 1871-01-01 · Siebenter Jahrgang (1871) · p. Seite 16

    Als die Tochter desselben, die io Gefangenschaft geratheo waren, m Auslösung nach Palästina gebracht wurden und dort vor R Oha* nma'a Gerichtshöfe erklärten, das« sie ihre fieinbeit bewahrt hätten, veranlassten die Gelehrten Simon bar Abba (aus priesterlichem Geachlechte), eine ven ihnen, die mit ihm verwandt waren, m heirathea.

  9. 1858-01-01 · Heft 3 und 4 (1858) · p. Seite 74

    Von den Tauben wurden aus demselben Grunde nur die zahmen genommen, obgleich die wilden Tauben in Palästina häufig sind. Sämmtliche Baumfrüchte wurden ausgeschlossen, da sie dem Menschen vorzüglich nur die Mühe deS EinsammeliiS verursachen, während der Wein und daS Oel erst nach verschiedenen Zurichtungen (feit Bietern, Pressen u. s. w.) genießbar werden; dasselbe ist bei den Getreidearten der Fall, und auch daS Salz (7*) Blut und Fett, obgleich zum Genuß« sonst nicht gestattet, durften dennoch zu, Opferobjecten gehören, da sie nicht al« unrein galten, si, sind weder «rv, »och |״pr, wie dir Lev. 11, 4—10 aufgezähllen Gegenstände.

  10. 1864-01-01 · Heft 3-4. (1864) · p. Seite 116

    Diese Kundmachung, welche die beste Absicht hatte, einen bessern Culturzustand in Palästina anzubahne«, ohne die religiösen Interessen unserer GlaubenSbrüd« einen Augenblick zu vernachlässigen, wurde an viele Gemeinden und an alle jüd.

  11. 1864-01-01 · Heft 3-4. (1864) · p. Seite 125

    Ditse wenigen, aber gewichtvollm Worte zu Gunsten unsere» Vorhaben» find um so mehr von Bedeutung, da der gelehrte und unpartheiische Red. mit den Verhält- »iffen Palästina'» ganz vertraut ist. Die ״Monatsschrift" de» Breslauer SeminarbitrkkorS, Aabb. vr. A. Fr'ankel.'und das ״JeschunlN" des Rabb.

  12. 1864-01-01 · Heft 3-4. (1864) · p. Seite 122

    Warum' sollte Be» berg dafür nicht eine geeignet» Lokalitätfein? ׳ >rrjrf־xft1rrt!r׳«:.• " ־'> : *) Die Verhältnisse in!Palästina sind aber/) wie später Nachweisen werden, gerade, ganz augeth«, von. unserem Plane׳ eine» guten Gebrauchs machen. fl:!

  13. 1864-01-01 · Heft 3-4. (1864) · p. Seite 123

    dietu Europa ihre Aufgab, vollständig gelbst haben, besitzen himeichende * Wittel, «u di« -Lultur nach!Palästina zu ver- <>! Pflanzen. (Kodak).

  14. 1865-01-01 · Heft 1-2. (1865) · p. Seite 29

    Nur, ähnliche Erschein»»» nehinenrpir mich bei de« nähme«, in Palästina nach »nd nach die Sprüche der Palästinenser,-S, h, die der Landereinge borenen, and der PHSnirinan. Aber sie erhielte» sich einige VruchWe der Sprache ihrer aramäische« Barfahren, »amepllich dar, wichtig« Zeitmari Lisa oder llawa (Lei»), dar in inniger Beziehung ftanb zu de« Namen Kotter, äali»« oder är-lrova, Der der iß, ׳,, oder da« Allsein, mährend die Phönicier dar Zeitmoit Set«, mie die Trader, darch covan oder tan 4«S• drillte«, Bor dreißig Jahre« bereits habe ich dieser Zeitwort ein in zwei pnnische» Berse« dir Plant«« erkannl., Dantnlr wurde die Richtigleit dieser Bemerkung mm de« Orientalisten bestritten-, seitdem hat jedoch dir phänieisch« Jnschrist von Rarseille und die de« SarkophageS von ischmnneser, tködig von Lido», die Thaljache bestätigt, die jetzt Niemand mehr in «drede stellt, Nie ei «nn auch mit diesen ethnographischen Krage« sich «erhalte, di!

  15. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 27

    Man braucht sich nur zu erinnern, daß nach Herodot die Phönicier v, voy den Küsten des rothen Meeres, d. h. wahrscheinlich ' vom Persischen Meerbusen, hergekoninien waren, als sie sich in Palästina niederließen. Diese Wanderung muß nn höchsten Alterthunie stattgefunden haben, denn als Abraham, der Aramäer, mit seiner Familie nach Palä ftina kam, fand er dort bereits die Kanaaniter.

  16. 1866-01-01 · Beilage zum Jeschurun (1865) · p. Seite 44

    Lohn, in der׳ Versammlung. Er spendete zu Gunsten d«r in. Syrien und Palästina zu gründenden.Schulen, unk- »».Gunsten einer zp>gründenden jüdischen Akademie (eines auSNotabilität« zusammengesetzten EynedrivyS), deren Zustandekouuven er in früherer

  17. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 196

    Wir wünschen diesem edlen Streben die schnelle Verwirklichung, da die jetzigen Zustände der Juden in Palästina uns das Herz zusammenschnüren. Der Mißerfolg der bisherigen Projekte darf uns nicht abschrecken und das Toben der salschen Propheten soll uns nicht beirren.

  18. 1866-01-01 · Beilage zum Jeschurun (1865) · p. Seite 37

    Außerdem werden im ganzen Regierungsbezirk Spenden abgegeben: t) für den Hain'dorfischen Verein (zur Erlernung von Handwerken und Ausbildung von Elementarlebrern unter den Juden sür Westphalen und Rheinland in Münster — Westphalen) — 2) für das jüdische Waisendaus in Paderborn und 3) am Purim das מחע־ח השקל für die Armen in Palästina, welches Geld vom Oberrabbiner Kahn in Trier an vr. Albert Cohn in Paris zur Vertheilung?ingesendet wird. — Daß aber trotzdem viele ״wandernde Bettler" diese Gemeinde» sehr oft belästigen. ist eine traurige Thatsache, die hie und da entschuldigt, nie ober gerechtfertigt werden kann und darf.

  19. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 4

    JosephuS und Philo, die Apokryphen und das sogenannte ״neue Testament" kennen die gotlesdienstlichen Einrichtungen der Synagoge, die Lektionen aus - der Thora und der Propheten genau und umständlich; aber nirgends finden wir eine Spur, daß in einem der zahlreichen Bcthäuser, die seit Jahrhunderten in Palästina und in den andern Ländern der Erde blüheten, Jnstru- - mentalmusik zur Anwendung gekommeir wäre. SS müssen— also den Begründern der Synagoge besondere und erhebliche Beweggründe vorgeschwebt haben, daß -sie ein so bedeutendes und wirksames Vehikel der Erbauung und Andacht, das ihnen doch durch den Lempelritu«, durch die Beispiele eines Saniuel und David, eines Salomo und Astaf so nahe gelegen war, ohne Ausnahme, sowohl an den Sabbate» und Festen, als an den Neumonden und Wochentageit «uS den Synagogen (כחי כנסיות)

  20. 1864-01-01 · Heft 3-4. (1864) · p. Seite 117

    Hier hat sich ein Verein gebildet, der sich die Aufgabe stellt, jüdische Jünglinge, aus Palästina in Europa, namentlich in Deutschland für Mssenschast Kunst und Industrie zu erziehen. Möge dieser Streben mit dem besten Erfolg gekrönt feint — Diese Angabe ist unvollständig und unklar und kann leicht zu Mißverständnissen führen.