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  1. 1920-06-01 · Heft 3 (Juni 1920) · p. [Seite]

    Staatsrechtliche Stellung der Juden in der Türkei 5. jüdische Selbstverwaltung in Palästina 6. Kultureller Aufschwung der Juden in Palästina a) Kulturzionismus und Hebräismus b) Zweite Reformation des Schulwesens c) .Hilfsverein der deutschen Juden d) Oeffentliche kulturelle Einrichtungen. … Kulturleben vor dem Weltkriege. Sprachenkampf 8. Palästina während des Weltkrieges 9. Palästina nach dem Weltkriege. D) Probleme der modernen Kolonisation (siehe Ruppin; Literaturangabe: Abschnitt A Sammlung Göschen, Hölscher: Geographie von Palästina Sammlung Teubner: Palästina in fünf Jahrtausenden.

  2. 1925-06-01 · Heft 4-5 (Juni 1925) · p. [Seite]

    Es gibt auch kein wirtschaftliches Gesamtprogramm des K.J.V., aber das K.J.V. wird immer bestimmte Unternehmungen fördern können. Es kann jedoch kein K.J.V.-Unternehmen in Palästina geben, ebensowenig wie es bestimmte K.J.V.er-Berufe in Palästina gibt. Die geistige Erziehung ist richtig. Das K.J.V. in Palästina kann Bedeutung haben als Träger der geistigen Auseinandersetzung. … Sonst aber gibt es keine politische Meinung. Die erscheinenden Zeitungen zeigen es: in Palästina fehlen geistige Menschen, die der Ausdruck der Bedürfnisse des Landes sein können. Es fehlen die Intellektuellen, die Palästina selbst repräsentieren könnten.

  3. 1930-08-01 · Heft 7-8 (August 1930) · p. [Seite]

    Der Begriff de® Judenstaates, den das Programm als Endzielen Palästina proklamiert, bedeutet die Souveränität des jüdischen Volkes in Palästina in der Form seiner staatlichen Autonomie. … Gegenüber diesem arabischen Rechtsanspruch auf Palästina steht nach unserer Auffassung das höhere Recht des jüdischen Volkes, das ohne Palästina nicht existieren kann, während angesichts der verschiedenen nationalen Zentren des arabischen Volkes, für die Palästina nur einen kleinen Annex bildet, der Besitz Palästinas für das arabische Volk keine Existenzfrage, ja keine wesentliche Lebensfrage überhaupt ist.

  4. 1917-05-01 · 15. Kreigsheft (Mai 1917) · p. [Seite]

    So ist es nicht zu verwundern, daß die Menge derer, die sich nach Palästina sehnten, nicht den Mut fand, selbständig zu handeln. Es fehlte eben der primitivste Anfang zur Erreichung eines gemeinsam ersehnten Zieles. Ein solcher Anfang hätte der Palästina-Aufruf sein können. Die große Frucht aber, die er hätte bringen sollen, hat er nicht gebracht: den Zusammenschluß aller Bundesbrüder, die die Uebersiedelung nach Palästina herbeisehnen."

  5. 1928-06-01 · Heft 2 (Juni 1928) · p. [Seite]

    Nicht in der Beschäftigung mit Einzelfragen des jüdischen Lebens in der Diaspora, sondern nur in der ständigen Beschäftigung mit dem wirklichen großen jüdischen Palästina, das wir erstreben, liegt unsere zionistische Leistung. Die Bewegung hier muß so stark und tief sein, daß sie Kräfte zu produzieren vermag, die tatsächlich nach Palästina gehen und das Land bebauen. … Auch jene akzeptieren Palästina als eine Tatsache; aber sie wollen es nur gelten lassen als Wohltätigkeitsaktion für Ostjuden. Sie müßten damit ein nationales jüdisches Palästina bejahen, denn es ist ohne weiteres klar, daß die Palästinakolonisation doch zu einem jüdischen Gemeinwesen, also zu einer Art von mehr oder weniger selbstär digem Judenstaat führen muß.

  6. 1916-06-20 · 9. Kriegsheft 9 (20.6.1916) · p. [Seite]

    Wir Jungen aber wollen das glückliche Leben (und das ist es, was, uns wirklich nicht lebenswert scheint) nicht. Wir glauben jenen, die behaupten, daß wir uns, in Palästina nie restlos wohl fühlen werden, daß wir stets einen Schmerz und .eine Sehnsucht nach. Deutschland behalten werden, die es uns unmöglich macht, in Palästina ganz glücklich zu sein. … Palästina immer näher brin-:

  7. 1931-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1931) · p. [Seite]

    Die von Adolf Böhm herausgegebene Monatszeitschrift „Palästina" wird als bei weitem die beste und ergiebigste Zeitschrift über Kolonisation in Palästina bezeichnet, die Jahrgang für Jahrgang eine Ueberfülle bestgeordneten Materials und ausgezeichnet durchdachter Aufsätze bringt. … Emile Vandervelde: „Schaffendes Palästina", Dresden (Karl Reißner), ein sehr schön illustriertes, leb- 198

  8. 1929-03-01 · (März 1929) · p. [Seite]

    Für eine Schöpfung wirtschaftlichen Charakters ist das entscheidende Kriterium für ihr Gelingen naturgemäß auch in Palästina darin zu erblicken, daß sie zur wirtschaftlichen Selbständigkeit gelangt ist. Aber Palästina verlangt mehr als solche Binsenwahrheiten. Jedenfalls das Palästina, um dessentwillen wir hierhergegangen sind. Es scheint, daß dieser Punkt oft übersehen wird. Man vergißt leicht, daß unsere Idee von Palästina in ihrem Effekt eine außerordentliche Komplizierung bei der Durchführung der wirtschaftlichen Arbeit in Palästina bedeutet.

  9. 1924-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1924) · p. [Seite]

    Das Palästina-Mandat übertrifft an realem Wert für die nationaljüdische Bewegung weit die Balfour-Declaration, ja sogar die Entscheidung von San Remo. … I. Die Präambel des Palästina-Mandates In der Einleitung (Präambel) des Palästina-Mandates werden die rechtlichen, historischen und politischen Grundlagen des Mandates übersichtlich aneinandergereiht3).

  10. 1916-11-27 · 12. Kriegsheft (27.11.1916) · p. [Seite]

    Enttäuscht sind alle, die von Palästina die an ihnen zu vollbringende jüdische Leistung erwarten. Nur; dem gebenden Zionisten wird es zum jüdischen Lande. (Einige deutsche Juden in Palästina sind d e u t s c h e; Juden geblieben und ihre Enttäuschung bildet das Entzücken sogar mancher Bundesbrüder.) Nicht Palästina und der Anfang der jüdischen Gemeinschaft — der eigene Zionismus und der Glaube an die persönliche Notwendigkeit des künftigen Judentums enttäuschen.

  11. 1929-06-01 · Heft 6 (Juni 1929) · p. [Seite]

    Damit aber würde der Zionismus sein Recht verlieren, im Namen des jüdischen Volkes zu der internationalen Oeffentlichkeit zu sprechen, und es ist ein verhängnisvoller Irrtum kurzsichtiger Tagespolitiker, zu glauben, daß man auf die Dauer nur mit dem reinen Gedanken der Palästina-Kolonisation das jüdische Volk auch nur für den Palästina-Gedanken mobilisieren könnte. Die Massen des jüdischen Volkes werden in ihrem täglichen Kampf um ihre nationalen und kulturellen Rechte sich anderen Gruppen zuwenden und damit auch unserem Palästina-Gedanken entfremdet werden. Aber auch vom Standpunkt des Aufbauwerkes gesehen, würde natürlich die Preisgabe des letzten politischen Zieles in Palästina und seine Ersetzung durch das harmlose Programm einer Ansiedlung notleidender Juden in Palästina dem Palästina-Gedanken selbst jede historische Bedeutung und jene faszinierende Wirkung nehmen, die er bisher auf das jüdische Volk und auf weite Teile der nichtjüdischen Welt ausgeübt hat.

  12. 1924-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1924) · p. [Seite]

    Entscheidungen von grosser Tragweite stehen bevor — polüsche Menschen, sind erforderlich, klar entschiedene, zielbewusste Männer! Das Völkerbundmandat für Palästina Von Dr. I. Kantorowicz1) II. Das Palästina-Mandat. Haben wir so die Rechtsnatur des Mandatars im allgemeinen besfinmt und festgestellt, dass Palästina zu den Mandatländern der Klasse A. gehört, ferner untersucht, welche Verpflichtungen für den Mandxtar und welche Rechte und Verpflichtungen für Palästina sich aus deser Stellung als Mandat-Land der Klasse A. ergeben, so wenden ■wir uns jetzt den Einzelbestimmungen des Mandates für Palästina zu, und prüfen zugleich, ob die Rechte und Pflichten des Mandatars, wie se der Art. 22 des Völkerbundsvertrages vorschreibt in vollem Umimg von der Mandatarmacht (England) berücksichtigt worden sind. … Februar 1919 überreichten Memorandum England als Mandatar Palästinas zu bestimmen, in San Rmio England in der Tat zum Mandatar über Palästina ernannt und nii der Ausarbeitung der Einzelheilen der Mandatsbeslimmungen betaut Dieses von England ausgearbeitet und dem Völkerbund vorgelegte Mandat wurde, wie wir gesehen haben, am 24.

  13. 1929-12-01 · Heft 10 (Dezember 1929) · p. [Seite]

    Wer die Agency-Tagung in Zürich miterlebte, spürte, daß heute schon Palästina mehr als irgendein Faktor sonst für das Judentum, auch für das deutsche, geleistet hat und mehr für die Juden geleistet hat, als die Juden für Palästina: Palästina hat den Juden die so lange entbehrte Einheit, ein gemeinsames Ziel, eine gemeinsame Hoffnung, einen neuen Enthusiasmus geschenkt. … Erneuerung des Judentums in Palästina und durch Palästina, das scheint uns die Losung zu sein, mit der eine junge Generation in die Agency hineingehen sollte, weil nur aus diesem Geiste heraus Palästina gebaut werden kann.

  14. 1922-03-01 · Heft 2 (März 1922) · p. [Seite]

    Der Tüchtige findet auch in,Palästina seine Bahn, das ist die Erkenntnis, die ich aus dem Leben unserer Bundesbrüder in Palästina gewann. Freilich nicht umsonst nannte ich diesen Aufsatz: Technische Chaluziuth. … Bei absoluter Befriedigung eines sein eigenes Lebenswohl findenden Menschen nützet ihr an diesen Stellen Palästina am

  15. 1917-06-01 · 16. Kriegsheft (Juni 1917) · p. [Seite]

    So lange die zionistische ädeolo^ie sich damit begnügte, daß das Judentum des Galuth zu Grunde geht und in Palästina das neue Leben geschaffen wird, hatte das Wort Galuthverneinung den klaren Sinn, daß alles was hier geschieht, wertlos ist und alles, was in Palästina geschieht, schon deshalb wertvoll ist, weil es in Palästina geschieht. … Wir wissen nur, daß es auch in Palästina von uns abhängen w*rd, ob wir das Judentum durch jüdisches Leben erneuern werden. III Die Uebersiedelung nach Palästina ist meine oberste Forderung.

  16. 1924-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1924) · p. [Seite]

    Die Feiertage der verschiedenen Religionsgemeinschaften in Palästina werden als gesetzliche Ruhetage für die Mitglieder dieser Gemeinschaft anerkannt (Art. 23). Damit sind die aligemeinen Bestimmungen über Palästina erschöpft, und wir wenden uns nun den besonderen Bestimmungen zu, die von der Schaffung der jüdisch-nationalen Heimstätte in Palästina handeln. … Die auf Errichtung der jüdisch-nationalen Heimstätte bezüglichen Bestimmungen des Palästina-Mandates. Der in der Präambel des Palästina-Mandates durch Aufnahm-:-der Balfour-Declaration und durch Anerkennung der historischen Ver- 1-nüpftheit des jüdischen Volkes mit Palästina ausgedrückte Wille der Völkerbundsstaaten, in Paläsiina eine jüdisch-nationale Heimstätte zu errichten, wird in den Art. 2, *4, 6, 7, 11 Abs. 2 berücksichtigt.

  17. 1925-08-01 · Heft 6 (August 1925) · p. [Seite]

    Hier kommen folgende Gebiete in Betracht: a) Stellenvermittlung innerhalb Deutschlands. b) Stellenvermittlung für Palästina. c) Zeitschriften- und Universitätsaktion für Palästina. a) Stellenvermittlung in Deutschland. Bisher wurden in der Hauptsache nur Angebot und Nachfrage miteinander in Einklang gebracht. … Zusammenarbeit mit Bbr. Landauer vom Palästinaamt und mit der Palästina Wirtschaft (Davis), 4. mit dem zu gründenden Palästina-Sekretariat der Z.V.f.D. in Palästina, 5. mit einzelnen Bundesbrüdern und einzelnen uns nahestehenden Gesinnungsgenossen.

  18. 1931-07-01 · Heft 7 (Juli 1931) · p. [Seite]

    Eure Ausführungen zeigen mir, daß ich eigentlich auf dem richtigen Wege bin, zu versuchen, durch pointierte Ausführungen eine Diskussion zu entfachen«. Katschke PALÄSTINA: Ein- und Auswanderung im Mai 1931. Jerusalem, 19. Juni (J.T.A.). Ln Monat Mai sind 629 Personen, darunter 490 Juden, nach Palästina eingewandert und 76 Personen, darunter 33 Juden* aus Palästina ausgewandert. ZEITSCHRIFTEN: Palästina, Zeitschrift für den Aufbau Palästinas, Verlag C. Barth, Wien. Erwähnung finden soll an dieser Stelle die Zeitschrift „Palästina**, die in Wien erscheint und immer sehr beachtliche Beiträge bringt.

  19. 1920-06-01 · Heft 3 (Juni 1920) · p. [Seite]

    Man mißversiehe mich nicht; ich verkenne nicht Wert und Notwendigkeit der Galutharbeit; es handelt sich für mich nur darum, die Halbheit und Unmöglichkeit einer Erziehungsmethode nachzuweisen, die von vornherein beides will: Palästina und Gaiuth. Entweder wir verzichten ganz auf die Palästina - Erziehung und überlassen die Ausw.ahl der Palästinagänger der persönlichen Erkenntnis des Einzelnen, was beim Fehlen jeden Hinweises gleichbedeutend mit Zufall ist. Das aber wird keiner wollen, der gesehen hat, welche Erfolge eine auf Palästina gerichtete Erziehung in den Kieisen der zionistischen Jugend gehabt hat. Schließlich dort nicht vergessen werden, daß der Palästinagedanke im ganzen zum großen Teil erst durch diesen Ruf der Jugend nach Palästina, durch ihren Vorstoß gegen Feiertagszionismus, der mit „notwendiger Galutharbeit" entschuldigt wurde, in den Vordergrund der inneren zionistischen Entwicklung getreten ist.

  20. 1929-07-01 · Heft 7 (Juli 1929) · p. [Seite]

    Kurt Mayer, der vorher an der Universität Jerusalem tätig war, verwaltet. Nach dem großen Erfolg der von uns herausgegebenen Palästina-Sondernummer des J.St. ist die Herausgabe einer zweiten derartigen Palästina-Nummer für den Herbst geplant. Zum Frühjahr wollen wir eine Palästinareise für K. … Der Verein für Medizin und Naturwissenschaft wird voraussichtlich infolge dieses Vortrages eine Neubelebung erfahren. Für den Herbst werden mehrere Bundesbrüder aus Palästina erwartet, denen Gelegenheit geboten werden soll, im Kreise der Berliner Bundesbrüder über Palästina zu berichten. 6