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Welchen politischen Wert kann eine jüdische Niederlassung in Palästina haben, wenn die viel zahlreicheren Araber gleiche Rechte, das heißt viel stärkeren Einfluß kriegen? Man weiß nun auch, wofür die jüdischen Legionen in Palästina kämpfen. … In der Diaspora ist dies wohl der Fall — eben ein höchst unbequemer Zustand'' — aber in Palästina müßte es anders sein. Die Gemeinde in Palästina, die doch eine Autonomie erhalten soll, müßte aus den allgemeinen Fonds sämtliche religiösen Institutionen und Funktionäre aushalten.
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Bekanntlich war die Lage bis vor kurzem eine sehr kritische; es schien, daß alle Versprechungen fast keine Aussicht auf Verwirklichung hätten. Die englische Administration in Palästina hat der Balfonrschen Deklaration nicht im geringsten Rechnung getragen, sie war sogar direkt gegen die Inden. Der Verwaltnngschef von Palästina, General Money, war ein Gegner des Zionismus und gegen ein jüdisches Palästina. … Es muß betont werden für die Juden in Palästina, damit die englische Deklaration keine unrichtige Interpretation finde, dahingehend, daß etwa Palästina als ganzes Land ein nationales Heim für das jüdische Volk abgeben soll.
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Dieser-arabische Führer spricht sich gegen jede Einwanderung von Juden nach Palästina aus und bestreitet die historischen Rechte deR jüdischen Volkes auf Palästina. Wenn behauptet würde, daß die 13 Millionen Juden der Welt Palästina als Heimstätte wollten, so müsse er darauf Hinweisen, daß alle Mohamedaner der Welt dagegen seien. … (Verhaftete „Judeans" in Palästina.) Zu Beginn des vorigen Monats sind 55 „Judeans" (jüdische Soldaten der englischen Armee), die aus Kanada und den Bereinigten Staaten nach Palästina kamen, verhaftet worden.
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Die Mitglieder der Kammer zahlen beim Eintritt 2 Lst. und als Mitgliedsbeitrag 1 Lst. pro Jahr. (Sprachenstreit in Palästina.) In New Jork ist vor kurzem ein Verein zur Verteidigung der jüdischen Sprache in Palästina gegründet worden. Zweck dieses Vereines ist, Geld für jüdische Bücher für Palästina zu sammeln und für die Einführung des Jüdischen als einer Verwaltungssprache in Palästina Propaganda zu machen. … Dane, hat die Leitung der betreffenden Arbeiten übernommen und ist bereits nach Palästina abgereist. (Dampfverbinduug zwischen Amerika und Palästina.) Das Kopenhagener Zionistische Bureau meldet: Laut einer Mitteilung der amerikanischen zionistischen Organisation hat die Cunard-Linie bekannt gemacht, daß sie einen regelmäßigen Dampferverkehr zwischen Amerika und der Levante, insbesondere Aegypten und Palästina, einzurichten beabsichtigt.
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„Nehmen wir an, die Konferenz in Paris entscheidet sich im Friedensvertrage mit der Türkei dahin, daß die eventuelle Schöpfung eines jüdischen nationalen Heimes in Palästina sowohl in politischem wie kulturellem Sinne offen gelassen wird, wie wird dann die Haltung des arabischen Staates gegenüber Palästina sein?" „Wir können nicht begreisen, wie es möglich ist. einen jüdischen Staat in Palästina durch friedliche Methoden zu schaffen. Es wird die Pflicht der Araber in Palästina sein, zu arbeiten, ihr Land zu kultivieren und ihre Kinder zu erziehen.
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Soll Erez-Jsrael der Mittelpunkt des jüdischen Volkes werden, so muß die Thora der Mittelpunkt des jüdischen Volkes werden. Darum ist es notwendig, den gesetzestreuen Juden in Palästina durch Einwanderung gesunder gesetzestreuer Juden zu stärken und auszugestalten. Ein großzügiger Jischuw in Palästina muß raschenstens geschaffen werden! … Die Palästinazentrale der Aguda errichtet einen Keren-Erez- Jsrael-Fonds (Palästina-Fonds) mit folgenden Unterabteilungen: a) einen Jawne-Fonds (Palästina-Schulfonds), b) einen Ojlim-Fonds (Palästina-Landwirtschaftsfonds), c) einen Bojnim-Fonds (Palästina-Jndustriefonds).
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Bei der zu gründenden Zentralstelle für Palästina sind in die Studienkommission auch Aerzte und Hygieniker zu entsenden. Der als Gast anwesende Dozent Dr. Rabin (Odessa) schildert die Bodenverhältnisse in Palästina. … Wir stehen jetzt vor dem Bau eines Mischkan, eines jüdischen Zentrums in Palästina. Wir müssen mit Ernst an die Arbeit herantreten. Die religiöskulturellen Institutionen in Palästina müssen für das ganze Judentum mustergültig sein.
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Nr. 1.1/12 Jüdische Korrespondenz Seife 3 haben schon bestätigt, daß mall den Juden einige Rechte ans Palästina geben soll. Auch stimmten sie der Balfour-Deklaration zu, die die Errichtung eines nationalen jüdischen Heims iit Palästina verspricht unter der Bedingung, daß die religiösen, bürgerlichen und politischen Rechte der Eingeborenen nicht verletzt werden. … In derselben Sitzung gab der Vertreter des Auswärtigen Amtes die Erklärung ab, daß nach dem Friedensvertrage Palästina nicht iils arabische Königreich eingeschlossen wurde. Auf eine Interpellation im Unterhause erklärte das Kriegsamt, über Exzesse in Palästina „nicht unterrichtet" zu sein.
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Die „Vossische Zeitung" meldet aus San Remo: Die Konferenz habe beschlossen, in den türkischen Friedensvertrag die bekannte Erklärung Balfours einzufügen, welche bestimmt, daß Palästina eine nationale Heimstätte für die Juden werden solle, die die gleichen Rechte wie die Araber in Palästina und die Juden in den andern Ländern haben werden. … Es sollte dadurch in London der Eindruck hervorgerufen werden, daß die Araber den Zionismus und eine zionistische Orientierung in Palästina mit allen gesetzlichen und ungesetzlichen Mitteln zu bekämpfen bereit seien. Die Beamten der britischen Verwaltung in Palästina waren .von Anfang an den an sie gestellten hohen Anforderungen nicht gewachsen.
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Jahrgang. Line jüdische Einheitsfront. (Zu den Ereignissen in Palästina.) (I. K.) Traurige, erschütternde Nachrichten kommen aus dem heiligen Lande: Demonstrationen, Ueberfälle, Zerstörungen, Tote und Verwundete. … Alle Welt soll es wissen, daß das gesamte jüdische Volk ohne jeden Partei- .unterschied das Recht auf freie Einwanderung nach Palästina und auf Errichtung eines jüdischen Zentrums dortselbst reklamiert und davon nicht lassen wird. In ,dem Momente, da die staats- und völkerrechtlichen Verhältnisse in Palästina eine Aenderung erfahren, da das Land eine neue Souveränität erhält, darf das jüdische Volk, dessen Rechte auf dasselbe unverjährt sind, nicht leer ausgehen.
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Referent unterbreitet die nachstehenden Leitsätze: Leitsätze für die geistig religiösen Aufgaben in Palästina. Die thoratreue Gesamtjudenheit betrachtet es als ihrePflicht, Palästina zum geistigen und religiösen Zentrum zu machen. … Der Verein soll in erster Linie feste Jahresbeiträge aufbringen. Jüdische Korrespondenz. Seite 5 RabbinerHorowitz (Palästina) konstatiert auf Grund der Taffachen, daß in Palästina die Grundlage für Thora und Derech-Erez bereits geschaffen fft.
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Ein Palästina, das der sogenannten europäischen „Kultur" nachjagen wurde, müßte über kurz oder lang der Schauplatz innerer Reibungen sein. … Aber die Ausivüchse dieser Kultur, wie wir sie schon heute in manchen orientalischen Ländern, sogar in der Nachbarschaft von Palästina, sehen und kennen lernen, sollen das jüdische Palästina unberührt lassen. Nur ein religiöses Palästina wird davor bewahrt werden können.
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Und wenn Britannien das Mandat über Palästina übernehmen sollte, wird es trachten müssen, dieses Land zu entwickeln, um ihm eine gedeihliche und erfolgreiche Zukunft zu sichern. … Hier haben wir wieder die schöne Theorie von dem „Bollwerk", welches die Juden in Palästina für die englische Politik zu bilden haben. Daß die Araber den eminentesten Träger dieser Idee, der jetzt zum Oberkommissar von Palästina ernannt wurde, nicht gerade mit freundlichen Augen ansehen, wird niemanden wundernehmen.
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Solche Kinder sind wohl eine der traurigsten Erscheinungen der durch den Weltkrieg geschaffenen Not. Kinder, die das Spielen verlernt haben, gibt es in Palästina, wie die amerikanisch-jüdische medizinische Kommission für das Heilige Land festgestellt hat. Seit Kriegsausbruch sind keinerlei Spielwaren nach Palästina gebracht worden und die dortigen Kinder haben die Beschäftigung mit Spielsachen deshalb vergessen. … Niemand sollte in Hast seine Geschäfte liquidieren und sich zur Reise nach Palästina bereit machen. Eine voreilige, unorganisierte und übereilte Einwanderung birgt die größten Gefahren sowohl für die Einwanderer selbst wie auch für die ganze jüdische Zukunft in Palästina.
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Cecil ist der energischeste Exponent des englischen Imperialismus; die Sicherung des Landweges nach Indien war und ist sein Lebensideal. Viel stärker als Balfour wird Cecil seine Hand auf Palästina legen wollen; viel intensiver als seine Vorgänger um die Gunst der Araber buhlen, die sich ja mit Händen und Füßen gegen die Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina wehren. … Er bestreitet auch unsere historischen Ansprüche auf Palästina. Wenn wir ein Recht haben auf Palästina, dann haben die Araber ein Recht auf Spanien. Ich wendete ein, daß die Araber sich nicht im Geiste so an Spanien festgeklammert haben, wie wir an Palästina und Jerusalem.
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Nun, einen Judenstaat in Palästina werden wir nicht erhalten, wie immer auch die Verhandlungen mit der Türkei ausfallen mögen. Davon ist gar keine Rede. … Jetzt wie früher hängt die Realisation des zionistischen Ideals von uns, von der Energie des jüdischen Volkes ab. Unser Zweck muß sein, so schnell als möglich in Palästina eine jüdische Mehrheit zu schaffen, d. i. in den nächsten 10 bis 15 Jahren nach Palästina wenigstens 800.000 Juden übersiedeln zu lassen.
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Heute gilt es aber, vor allem die primitivsten Rechte der Juden in Palästina, freie Einwanderung, Ansiedlung und Seßhaftmachung, zu erringen und sie zu sichern — das kann und darf keine Parteisache sein. … Aus Kairo wird berichtet, daß es am Ostermontag in Jerusalem neuerdings zu Zusammenstößen zwischen Juden und Mohammedanern kam. Wie verlautet, ist die Lage in Palästina ernst. Die Ausgabe von Einreisebewilligungen nach Palästina und Aegypten wurde eingestellt. Die Truppen wilrden nach dem Westufer des Suezkanals zurückbeordert.
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Wenn sie sich mit den angeblichen Zuschriften „von orthodoxer Seite" trösten wollen, so ist dies ihre Sache, nur dürfen sie sich nicht wundern, daß kein Mensch diese „Erklärungen" ernst nimmt. Alle Welt kennt das Sprichtwort: wen es juckt... Aus Palästina. Laut „Manchester Guardin" dürfte Herbert Samuel bereits am 20. Juni England verlassen, um seinen Posten in Palästina am 1. … Wenn daher bloß 7500 gestimmt haben, so spricht dies dafür, daß die Orthodoxie, die das Gros der Bevölkerung bildet, sich an den Wahlen nicht beteiligt habt. (Freigabe der Einwanderung nach Palästina.) Auf der Konferenz der englischen Zionisten gab Weizmann die Erklärung ab, daß die Einwanderung nach Palästina am 1.
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Seite 6 Jüdische Korrespondenz Nr. 29 Einreise-Erlaubnissen nach Palästina einzustellen, infolge des j dort herrschenden Mangels an Arbeitsmöglichkeiten. Empfehlungen sollen eventuell nur an Personen erteilt werden, die sich über genügend Mittel für den Lebensunterhalt eines Jahres ausweisen. … Alle Verfügungen — mit Ausnahme eines Passes — beziehen sich nicht auf jene Personen, die seit der britischen Okkupation ständig in Palästina gelebt haben und die jetzt in das Land zurückkehren, nachdem sie es aus geschäftlichen oder privaten Gründen verlassen hatten, ebenso nicht auf jene Personen, die ein Jahr lang vor Aus-> bruch des Krieges ständig in Palästina gelebt haben.
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Unverjährbare Ansprüche auf Palästina machen mit dem größten Recht Juden geltend. Sie können die Heimat, das Land Abrahams, Isaaks und Jakobs, das Land, da Milch und Honig fließt, nicht vergessen. … Syrien und Palästina sind aber ein wichtiges Bindeglied nach Mesopotamien und nach Aegypten, "verbinden erst Eisenbahnen üiese Länder mit Europa durch Palästina hindurch, so wird dort eine neue Zeit tiereinbrechen, und es eröifnen sich weite hoffnungsvolle Ausblicke für die Zukunft.