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Dieses Ziel zu erreichen und für die Durchführung der speziellen Frauenarbeit in Palästina Mittel zu schaffen, ist das festumschriebene Betätigungsfeld der größten jüdischen Frauenorganisation geworden. Propaganda für Palästina und Arbeit in Palästina wurden miteinander in konkreter Weise ver^ knüpft. … Das Ziel der Frauenorganisation ist es nun, mit einem Netz von solchen Fürsorgestellen ganz Palästina zu überziehen, besonders aber in den Kolonien und den von den Städten entfernten Teilen des Landes solche zu errichten.
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BIRAM, DIREKTOR DES BETH SEFER REALI IBRI IN HAIFA Wer heute das neue jüdische Palästina durchwandert, wer in neuen ländlichen und städtischen Siedlungen mit inniger Freude das Wiedererwachen der schöpferischen Kräfte der Juden am Werk sieht, der wird sich der Leistungen der letzten Jahrzehnte wohl an keiner Stelle deutlicher bewußt werden als in Haifa. In dieser Stadt, am Fuße des Karmels und an der blauen Bucht des Meeres gelegen, hat jüdische Leistung ein neues jüdisches Viertel geschaffen, das in seinen kleinen gefälligen Häuschen heute schon an zweitausend Einwohner zählt und sich um das Technikum und die Hebräische ReaU schule gruppiert, die wohl ohne Übertreibung als die schönsten, modernen Gebäude des jüdischen Palästina bezeichnet werden können. Das Technikum, das zu Pessach dieses Jahres eröffnet werden wird, in dessen Räumen aber heute schon wichtige Arbeiter^Fachfortbildungskurse stattfinden, wird die große Aufgabe zu lösen haben, für Palästina eine Generation von praktischen Ingenieuren und Werkmeistern heranzubilden, die theoretisches Wissen und praktisches Können in der für ein Kolonialland notwendigen Mischung aufweisen sollen.
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BETRACHTUNGEN ÜBER PALÄSTINENSISCHES BAUEN VON REGIERUN GS= UND BAURAT ALEX BAERWALD Palästina ist durch die unendliche Mannigfaltige keit seiner Landschaft eines der schönsten Länder der Welt und verdient schon dadurch die Liebe, die ihm von allen Seiten entgegengebracht wird, in vollstem Maße. … So ist es nicht nur das tiefe historische Gefühl, das uns Palästina vor allen anderen Ländern wert macht, sondern der große Reiz, der von seinen Bergen und Tälern, seinen Flüssen und Seen ausstrahlt.
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Solche Architekten gibt es in Palästina. Aber auch bei den meisten von ihnen zeigt sich der Mangel einer gemeinsamen Plattform. Ihre Bauten zeigen entweder die Erinnerungen an die Bauten ihrer Galuthheimat, oder den Niederschlag einer polytechnischen Allerwelts-Archi^ tektur, die in der Anwendung von Künste und Orna^ mentformen historischer Stile ihr Genüge findet. … Kunst oder Schönheit wird und kann dabei nicht herauskommen. Und doch ist es so leicht, gerade in Palästina anständig und schön zu bauen. Gerade hier, wo das stumpfeste Auge vom eigenartigen Charakter der Landschaft entzückt wird, wo es erkennt, wie sich dort, wohin der europäisch geschulte Architekt noch nicht gedrungen ist, die heimische morgen* fändische Baukunst mit der Landschaft auf das VoCCendeteste paart wie das einfachste araßische Haus restfos in derHarmo* nie des Landschaftshifdes aufgeht, daß es gar nicht anders aussehen könnte.
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Wird man die nationale Kunst auf heimatlicher Scholle in Palästina finden, so wie sich etwa die französische Kunst in Frankreich, die deutsche Kunst in Deutschland unter den Bedingungen des Klimas und der Landschaft, der Vorwelu und Umweltfaktoren aus kleinen Anfängen hinaufentwickelt hat? Können wir uns vorstellen, daß der jüdische Musiker, der mit dem reichen Rüstzeug der abendländischen Kunstmusik nach Palästina auswandert, so selbstlos ideal ist, dort auf alles das zu verzichten, was jüdischer Geist der Kunstmusik des Abendlandes geschenkt hat.
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Denn in diesem Sinne wenigstens wiederholt sich die Geschichte niemals. Die nationale Wesenheit, die um ihre Auferstehung in Palästina ringt, wird, wenn sie auftaucht aus den Fähr^ nissen, die sie umlagern, sehr verschieden sein von jener, die vor neunzehn Jahrhunderten ausgetrieben wurde aus ihrem Heimatland. … Ich gebrauche nicht den geläufigen Begriff Antisemitismus, denn er ist schwerlich ein Begriff, der auf die Einwohner von Palästina angewendet werden kann, außer wenn er In der Tat sorgsam auf die eng=* lischen Beamten beschränkt bleibt, da die Majoritätsrasse so semitisch ist wie die Minorität.
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PEREZ: Die Freude aller Freuden . . . . 2 Jüdische Kunst . . ....... ... . 4 MAX EISLER: Viktor Tischler ....... 5 WALTHER EULITZ: Der Berg in der Wüste . 9 HEINRICH BERL: Erich Wolfgang Korngold . .14 JOSEF FLOCH: Pafestinareise ....... 18 ARTHUR HOUTSGHER: Gesang an Palästina . 21 RUDOLF FUCHS: Das Sündopfer ..... 26 SAMMy GRONEMANN: Erste Begegnung . . 28 Prof. ANTON HANAK: Die jungen jüdischen Bildhauer.............30 MAX EISLER: Der Bildhauer Samuel Zimmermann 30 Prof. … Schilling 13.— 6sh. 6d lsh. 2d 8.80 4.40 —.80 66.— 33.— 6.— 260.— 130.— 24,— 660.— 330.— 60.— 16.— 8.— 1.50 Tschemcslovakisdie Republät . ...... 2K 100.— 50 — 9.50 Palästina . . . . . . . . ♦ . Piaster 66.— 33.— 6.— 3.60 1.70 —.30 - Für die tuchtangefuhrten europaischen Staaten gilt der für Österreich festgelegte Preis zuzüglich 5% Porto/ für afie nichteuropäischen Lander gilt der Dollarpreis. i Die Zeitsdmft wolle beim ZELT*VERLAG, WIEN, L, TegetthoffstraÖe 11% oder bei Jeder besseren .Buchhandlung abonniert werden. | Probenummer gegen Einsendung von Kronen 8000 <oder den Gegenwert in der Währung des Aus« iandes) bdm Verlag: Wien, L, Tegetthoffstraße 7/9.
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Wachsende Wirklichkeit — es gibt manches davon in der Welt von heute, in der Kunst, im sozialen Leben, im Neuaufbau der Welt nach dem Kriege und am ersten im Lande unserer Zukunft: in Palästina. Ein ergreifendes Dokument hiefür: Artur Hollitschers Palästinabuch. Er hatte Palästina bereist und was er berichtet, ist, wiewohl wir schon manches davon hörten, in höchstem Maße faszinierend und erschütternd, weil es ohne die Brille des Parteimannes gesehen, ohne Schönfärberei geschrieben ist.
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Namen* lose Heldinnen in den Kämpfen des kleinen Lebens, mit Schwierigkeit kämpfend in Zelt und Baracke, im Garten, Hof und Viehstall, von denen sich die Bürgerin zivilisierter Länder kaum eine Vorstellung machen kann, tragen sie ihren unsichtbaren und doch so unendlich wertvollen Anteil dazu bei, daß Palästina zu neuer großer Wirklichkeit heranwachse. Ist das nicht etwas, was uns Alle, Mütter und Schwestern dieser Mädchen, angeht? … Ein hoher Beamter der palästinensischen Regierung soll nach seinem Besuche im Hostel scherzend gesagt haben, er werde ein Gesetz beantragen, demzufolge kein Mädchen in Palästina heiraten dürfe, das nicht einen Kursus im Hostel durchgemacht hätte. Die Idee ist nett, aber sie würde die Eheschließungs=Statistik unangenehm beeinflussen.
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Thoma, Sepp Frank Katalog mit 305 "Abbildungen x 15,000 E. M. LILIEN: Original-Radierungen au« Palästina. —- Reich &wtrierter Katalog
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Eine wichtige Aufgabe des Internats ist es, jüdischen Eltern außerhalb Palästinas die Gelegenheit zu geben, ihre Kinder in einer modernen, nationalen Erziehungsstätte im jüdischen Palästina aufwachsen zu lassen. Von den Bildern stellt Nr. 1 das Technikum von der Vorderansicht mit einem Seitenblick auf die Realschule dar.
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Die Prämien aus den Lebensversicherungen (in ägyptischer Währung) werden in Palästina zum Vorteile des Kolonisationswerkcs investiert. MÄNTEL PELZE i 3 Wien, I., Kärntnerstraße Nr. 34 Auskünfte mündlich und schriftlich im Bureau Wien, II.
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Die Prämien aus den Lebensversicherungen (in ägyptischer Währung) werden in Palästina zum Vorteile des Kolonisationswerkes investiert. Auskünfte mündlich und schriftlich im Bureau Wien, II. Bezirk, Zirkusgaffe 7tv. 33 Telephon 45=6=06 oooooooooooooooooooooooooooooooooooo BacKet Bratet Kochet ' wurtnit Kvmerol dem feinsten Pflanzenfett sM aus Kokosnüssen^ Kuiverol T Soczial!
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Die Prämien aus den Lebensversicherungen (in ägyptischer Währung) werden in Palästina zum Vorteile des Kolonisationswerkes investiert. Auskünfte mündlich und schriftlich im Bureau Wien, II. Bezirk, Zirkusgaffe Nr. 33 Telephon 45=6=06 BANKHAUS MAX RUDOLF MEISELS KULANTESTE DURCHFÜHRUNG ALLER BANKGESCHÄFTLICHEN TRANSAKTIONEN SOWIE VER¬ WALTUNG VON GELDERN EVI KONTOKORRENT-VERKEHR ZU DEM JEWEILS GELTENDEN REPORTZINSFUSS TELEPHON 65-4-56 WIEN.
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GESANG AN PALÄSTINA Stab, eine Sure des Korans auf unseren Lippen, so schreiten wir den glitsdirigen Weg durch die Basare zum Plan um die Omarmoschee hinunter. … O strahlte doch Frieden wie Vogelruf, wie Zittern der dampfend gebärenden Scholle über diesem kleinen, armen, unendlichen Reichtum bergenden Land Palästina! Doch ich sah auch Armageddon ausgebreitet, das Tal der Schlacht... Armageddon in JesreelsWüstenei, Feld zwischen Meer und Gilboagebirg, eine weite Strecke, unkrautüberwuchert, von Sümpfen durchs rieselt, spärlich nur bevölkert.
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PALÄSTINAREISE PALÄSTINA REISE ZEICHNUNGEN UND TEXT VON MALER JOSEF FLOCH Die Redaktion dieser Zeitschrift ersucht mich, Einiges über meine Palästinareise zu schreiben.
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BENJAMIN HARZ VERLAG BERLIN / WIEN EUGEN HOEFLICH DIE PFORTE DES OSTENS Das arabisch»jüdische Palästina vom panasiatischen Standpunkt aus In außerordentlich scharfer Weise formuliert der Autor in diesem neuen Buch an der Hand des palästinensischen Beispiels die panasiatische Forderung.
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Den im Heft 9 enthaltenen Aufsatz von Kalff: »Juden in Surinam«, sowie das Bild Seite 355 desselben Heftes verdanken wir der Freundlichkeit der Zeitschrift »De Vrydagavond« Amsterdam. Palästina ^Studienreise. Der Verband jüdischer Ingenieure und Techniker für den Aufbau Palästinas in Wien veranstaltet im Februar 1925 eine Studienreise nach Palästina, Ägypten und Syrien.
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GESANG AN PALÄSTINA So lieblich war sein Haupt, silbern und durchsichtig zart sein junger Hals, so mild sein Auge, das auf den schmutzigen, grünlich vermoderten Stein nieder^ blickte.
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ORLOWA VOGELSTUDIE GIPS CHANA ORLO W A VON PAWEL BARCHAN In ein paar Jahren ist sie geworden. — Die Ukraine ist ihre Heimat. Lebt fünf Jahre in Palästina und kommt von hier, fünfundzwanzigjährig, nach Paris, wo ihr plötzlich ein belebender, starker Luftzug entgegenschlägt: Kunst!