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Wenn Syrien die Juden ihrem Glauben mit Gewalt zu entfremden suchte und dadurch den Glaubenseifer und die Glaubenstreue erweckte, mit welcher sie in den Tod für ihr heiliges Palladium gingen, welcher Umstand einen Krieg veranlaßte, der sowohl für Syrien als auch für Palästina die wichtigsten Folgen hatte, nahmen dagegen die alexandrinischen Juden ohne allen Anstand und Widerstand die Bildung der egyptischen Nation in sich auf, sie wurden halbe Griechen, obgleich oder weil sie -ganze Juden bleiben dursten
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Der Copist scheint hier die Abreviatur für ,Tprp '1 genommen zu haben. 8. 8. 12) 8aeta. 13) Wahrscheinlich das arabische Djaliah, wo das Djim mit n gegeben ist. 14) Obadjah aus Bartenuro (Jera); dessen Familie ist in Palästina geblieben. So finden wir seinen Neffen Obadjah Hamon in Saphet im Jahre 5326, wie aus dem Manuscript Mich. 169 in der Bodlejana in Oxford zu ersehen ist.
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Man stellte deshalb drei Klassen von Richtern auf (Nissin im Kommentar zu Sanh. 5 a): 1) Der Befähigte mit der in Palästina empfangenen Weihe -jiddpi NNV12 2) Der Befähigte ohne solche Weihe, aber mit der von Resch-Geluta erhaltenen Besugniß "pDD nntflD man hm hm 3) Der Befähigte ohne Weihe und ohne Besugniß NNVD IW1 ah 1DO wx.
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. — Wenn dennoch später manches Oberhaupt der Schule zu Bagdad sich Resch-Goleh genannt; so war mit diesem Titel ebenso wenig Macht, Einfluß, Bedeutung verbunden als mit dem von Nassi, welchen Jsai ben Ehiskija (uw 1280) in Damask angenommen, und welcher noch in unsrem Jahrhundert von Palästina aus irgend einem Heroen des Talmuds, so R. Akiba Eger, dem Oberrabbiner zu Posen, beigelegt wurde. Vgl. Jost, Geschichte d.
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Sanh. 14 a. mann rD'DD st-r. Es wurde nicht einmal gestattet von Palästina aus einen in Babylon weilenden Gelehrten zu promoviren; sondern vielmehr des Kandidaten Anwesenheit im heiligen Lande gefordert (Sanh. 14a.
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I. 2"kx nin TD^n nu rw nmx2 .... niD iwi Doch in Rechtssachen übte die Entscheidung dieser Gelehrten nicht die volle Kraft aus, und konnte durch Geldschaden, etwa Ersatz an die unterlegene und darum unzufriedene Partei nachteilig auf sie zurückwirken (Sanh. 5 a). Da sie die Weihe fern von Palästina nicht erlangen konnten, so begnügten sie sich mit der vom Exyloberhaupte, Resch Geluta, ertheilten Befugniß, enthielten sich jedoch jedes Rechtsspruches in Straffachen.
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Selbst die späteren Schulhäupter in Nehardea, Sura und Pumbedita, die nicht nur das Licht dort erblickt, sondern auch im Lande studirt, und mitunter Palästina nie besucht hatten, erlangten kraft der Erlaubniß des Resch-Geluta ohne besondere Weihe Amt und Würde, und besaßen selbst die Befugniß, Gelehrte mit Diplomen zu versehen, und nach den kleinern Gemeinden als Geist- *) R.
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Doch seine Aeußerung blieb damals ein frommer Wunsch, und selbst später, als der in Palästina aus Fes eingewanderte Jacob be Rab (gest. 1546) zuerst sich hatte weihen lassen, sodann wiederum Andere, viel- *) Kommentar zur Mischn« Sanh. 1, 1. **) Jad ha-Chasaka Sinh. 41, 11.
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Der Verfasser unseres Briefes war kurz vorher mit seiner ganzen Familie a^s Pesaro zu dem Zwecke ausgewandert, sich nach Palästina zu begeben, um in der Nähe der heiligen Orte sich anzusiedeln, hatt« aber in Famaugusta zu seiner
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133 wurde der Gebrauch tyrischen Geldes neben dem persischen dadurch, daß es von dem Silberdarei-kus von 102f Gran Drittel gab und also die Lyrische Drachme grade 2 solcher Dareikendrittel betrug. §9. Bald aber nachdem Palästina Alexander dem Großen Zugefallen war, wurde unter dessen Autorität in mehreren dortigen Städten in Gold, Silber und Kupfer viel griechisches Geld geprägt, vergl.
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im Tiaren gab, und in § 27 wenigstens für Palästina Minen von 160 Denaren nachgewiesen werden sollen. — Ich glaube nun, daßdie Ptolemäer entweder auch Stücke von 10 attischen Obolen schlagen ließen, welche als große Drachmen cursirten, aber im Grunde alexandrinische Didrachmen waren, oder umgekehrt alexandrinische Didrachmen schlagen ließen, welche im Handel mit Ländern attischer Währung 10 attische Obolen galten und große Drachmen hießen: denn eine alexandrinische Didrachme wog nach Obigem 131,2 Gran, und da nach Hultsch S. 173 bald nach Alexander die attische Drachme auf 4,2 Gramm, ulso auf etwa 79 Gran herabgegangen war, so wogen jetzt 10 attische Obolen etwa 131,6 Gran.
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Ueberhaupt sind Ihre Synagvgengebräuche in vielen Stücken verschieden von den Ünsrigen; sie sagen das ganze Schema laut, so wie dies auch in ganz Aegypten und Palästina geschieht. Am Jom Kipour unterbricht sich der Vorbeter nicht in der Tephila, um die Selichot zu sagen, sondern dieses geschieht erst nach der Thephila; ferner wird das Tachnun Gebet (Abodah?)
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172 erweisen wird, als sie so schon erscheint; 2) die übereinstimmende Reihenfolge derselben in beiderlei Geldsystemen; 3) daß in beidenübereinstimmend je die folgende Münze die Hälfte der vorherigen war; 4) daß ja damals auch der Gebrauch der römischen Silber¬ und Goldmünzen in Palästina allgemein war; 5) daß gradezrr Kidduschin 1, 1 der Jssar und Kelim 17, 12 der Pondion „italisch" genannt sind. Daß die jüdischen Benennungen etwas abweichen, kann nicht befremden, da sie als fremdländische leicht schon bei ihrer Aufnahme und im lebendigen Gebrauche, gewiß aber auch noch von Abschreibern der obigen Stellen Corruptionen erlitten, daher sie in jenen Stellen selbst stark variiren.
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In Saskliah waren wir drei Tage, als eine arabische Caravane von 8 Kameelen ankam, mit welcher wir bis Katiah gekommen sind; diese Stadt befindet sich in der Mitte der Wüste und man sieht hier kein Gewächs außer Dattelbäume. Die Wüste zwischen Aegypten und Palästina ist keine große, denn von einer Tagereise zur andern findet man einen Lagerplatz für die Kameele, die man besonders für Reisende angebracht hat; doch ist lauter Sand da, und man sieht gar kein-Gewächs, außer an gewiffen bekennten Plätzen findet man Dattelbäume; Wasser findet man nach je zwei Tagereisen und auch manchmal nach einer Tagereise, welches aber etwas salzig ist.
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Gar in Frankel's Monatsschrift 1855 S. 158 ist die Mischna Schekalim 2, 4 dahin aufgefaßt, der Sela habe später nur den Werth des früheren halben Sela gehabt;.und das sei daher gekommen, daß mit dem Uebergange der Herrschaft über Palästina von den Ptolemäern auf die Seleuciden dort an die Stelle der alexandrinischen Drachme die nur halb so große attische getreten sei.
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248 unter ägyptischer Herrschaft, die sich heute über Palästina, das Philisterland, und Syrien erstreckt, ist bloß Alexandrien mit Mauern versehen. Ist die Aussage der dortigen Juden richtig, so habe ich in Gaza Gebäudetrümmer, welche Simson auf die Philister gestürzt hat, gesehen.
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S. 39 will vor Abuha Hi-Schemual und Levi keinen ausgezeichneten Gelehrten in Babylon anerkennen; denn Hillel habe sein Wissen in Palästina erworben. S. auch seine Dorr. zu den Tesch ha-Geonim. Allein man beachte: Chala 1,11, ferner Jeb. 102 a. '12 'p2 22« 21^2 i2 '222« ,22« )pi '2«xö ,p2'!
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Das Motiv für die beabsichtigte Verpönung grade der Hadrians-Denare, natürlich nür der in und um Palästina cursirenden, finde ich darin, daß diese gewiß zum Theil von damals den Juden geraubtem heiligen Gelde geprägt waren; daß mipne tibab scbel Jeruscbalajim weiter nichts besagt, namentlich nicht eine Urgirnng des „Jeruschalemer Gepräges" erlaubt, zeigt sowohl das dort Nächstfolgende wie das parallele mipne caspah usehabah schel Jer, vorher.