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  1. 1860-03-01 · Heft 3 (März 1860) · page 28

    Denn unser Gebrauch, uns beim Gebete gegen Osten zu wenden, und somit auch diese Richtung der heiligen Lade, gründet sich auf die Beraitha im Thalmud keraelwtk 30, a, in welcher es heißt- „Die außerhalb Palästina (s^tt? ^1N2) Wohnenden sollen sich gegen' Palästina beim Gebete wenden, somit die in Westen nach Osten." Dieses ist auf uns anwendbar, da wir westlich von Palästina liegen. … Und wenn auck, nach der Anficht des Lebusch (s. die Zeichnung im Alaxen ^bpatiam an der angeführten Stelle) die Richtung der heiUgen Lade vorzüglich eine südöstliche sein sott, weil wir 1) nach Nordwesten von Palästina liegen und somit uns ganz direkt nach Palästina wenden würden ss. Leer ttsxole ^ur Stelle) und 2) hierdurch der Ansicht deS Rabbi Josua ben Levy (kaba Latkra an dieser Stelle) entsprechen (s. ll-ZAakotk äseker zur Steue> — so ward doch hierauf häufig keine Rücksicht genommen, sondern hauptsächlich nur beachtet, daß die Richtung nach Osten sei, wenn sich solche auch nach Norden neigt, wie solches viele alte >. « 'V ' , l,.>> Es ist dieses auch 5n der alten Synagoge zu Frankfurt a.

  2. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 5

    Der zweite Feiertag. 85 leicht Irrungen stattfinden konnten, und wie der Talmud erzählt, wirklich statt fanden, WI^N NNtt VM, wurde schon früher auch in Palästina auf zwei Tage ausgedehnt. So machte sich allmählich der Gebrauch geltend, — der Zeitpunkt läßt sich chronologisch nicht feststellen — daß außer Palästina alle Feste, und in Palästina das Neujahrsfest, in zweitägiger Feier begangen wurden, wobei freilich der Versöhnungstag als eine notwendige Ausnahme seine Eintagsfeier behielt *) (lalm. 4, 2. kosek Rasekana 22, 2. 30, 2.

  3. 1853-02-01 · Heft 2 (Februar 1853) · page 15

    Replik- 4t Much in Palästina, nach Abschluß und Bekanntwerdung des babylonischen Mlmud^ 6) verfaßt ward, und der Umstand, daß darin vom einjährigen Cyclus keine Rede ist, während die Begründung des Z^jährigen, welcher, wie bemerkt, das Schema für den dreijährigen gegchen, angeführt wird, läßt uns mit Sicherheit annehmen, daß zur Zeit der Abfassung jener Schrift (also um das Jahr 800) dM einjährige CyclAs in Palästina noch nicht angenommen war. — Es reduziren sich also die 2000 Jahre der allgemeinen Verbreitung der einjährigen Lesung wenigstens auf die Hälfte, während die Lesung, in kürzeren Abschnitten die ganze alte Zeit für sich hat. — - Und welches war die Zeit, da die göttliche Lehre, um sie dem Volke verständlich zu machen, noch in kleineren Abschnitten gelesen ward? … einfach aus demselben Grunde, welchen der Talmudismus in dM Zeiten, da er noch nicht an so erdrückender UeberschwängauS Jerusalem mitgetheM, Cap. 14,14; 18,15; 19,19,12; 2)werden die Ausspruche der palästinensischen Lehrer gerne aufgeführt 10,7; 13, 40; 17, 1; 21, 5; 3) ist in den betreffenden Gebeten und sonstigen Anordnungen, außer einer beiläufigen Andeutung beim Lesen des Hohenliedes (14,18), vom-z w ei t e n Feiertage, mit Msnahme des auch in Palästina zweitägig begangenen Neujahrs (19, 8), nicht die Rede; 4) kennt das Buch das „Kasten Esther" (»DOd? N^VN) nicht, was anderweitig in Israel damals schön bekannt war; 5) ist Wohl eben das NichtVorkommen des einjährigen EyclüS mit ein Beweis, daß das Buch nur in einem Lande , wo solcher zur Zeit seiner Abfassung noch nicht üblich war, entstanden ist. — Der Gegenstand verdient weitere Untersuchung, doch ist hier mW der Ort dazu.

  4. 1855-06-01 · Heft 6 (Juni 1855) · page 32

    Repräsentant der jüdisch-griechischen Philosophie, legt die fragliche Schriftstelle so aus, als sei das Aussprechen des vierbuchstabigen Namens im Allgemeinen verboten*) — Allein auch Zosephus, ein Palästina äußert sich darüber, daß die Aussprache dieses Namens nicht gestattet sei**). ES solgt daraus, daß die buchstäbliche Aussprache zur Zeit Josephus im Leben gemieden wurde, und zwar von den Juden in Palästina nicht weniger, als von denen in Aegvpten. Diese fromme Scheu vor dem Aussprechen des vierbuchstabigen NamenS war jedenfalls auch zur Mischnazeit, somit in Palästina verbreitet. Denn die Stelle Sanhedrin X.!. "DIN 55255?M'M552 Q^N 7155 „Auch derjenige (hat keinen Anthetl an der zukünftigen Welt), der den Namen Gottes nach seinen Buchstaben ausspricht" ist ein deutlicher Beweis, daß schon damals eS für eine schwere Sünde gehatten wurde, den Namen auszusprechen, oder daß schon ein Unterschied zwischen der buchstäblichen und der nach der masoretischen Punktation üblichen den göttlichen Namen Iao ausspreche» vertbeidigt.

  5. 1857-07-01 · Heft 7 (Juli 1857) · page 1

    Er erwartet nämlich, als Jrvingianer, den Messias, der zum zweiten Male erscheinen, und wie es in dem Vorworte heißt, „das gelockerte Liebesband zwischen den glaubigen Juden und Christen neu verknüpfen wird." Bis dahin soll ein doppeltes Palästina im Abendlande für die Juden geschaffen werden. Einmal ein raumliches." Preußen hat so gut wie Nußland noch Raum genug für eigene Judendörfer, jüdische Ackerhancolonie» und Ansammlung der Juden in großen Gemeinden kiriner Städte." Dann auch ein geistliches Palästina. Ihren „orthodoxen Rabbinen" soll „der religiös-rituelle Theil ihrer Gerichtsbarkeit und namentlich das Bannrecht, (Seite 70)." wohl auch, wie ziemlich verständlich angedeutet wird, die Jurisdiction über ihre Glaubensgenossen, eingeräumt werden. »Ihre esrpvratme Verfaffnng" soll „verstärkt", und ihren Vorständen, natürlich nachdem sich der christliche Staat erst ihrer Mischen Orthodoxie vergewissert, verstattet werden, allenfallsige obrigkeit- VII, 16

  6. 1856-09-01 · Heft 9 (September 1856) · page 7

    Während aber im Westen die Früchte des Lichtes und der Wahrheit herrlich gedeihen, und für Israels zerstreute Söhne ein neues Palästina sich gestaltet, liegt auf dem alten Palästina, in dem einst so gesegneten Heimathlande unserer Väter der schrecklichste Doppelfluch, der Fluch geistiger und leiblicher Faulheit.

  7. 1856-11-01 · Heft 11 (November 1856) · page 7

    Als jedoch die Samaritaner durch Anzünden solcher Feuer zur Unzeit Verwirrung in diese Angelegenheit brachten, zeigte man es den entfernten Brüdern durch Boten an, wobei flch aber der Umstand herausstellte, daß diese Boten außer Palästina nicht zeitlich genug eintrafen, und man daher aüS Zweifel bei allen Holdheim 214. .... um dadurch die kommenden Feste in der Gewalt zu haben, sie einen Tag früher oder später eintreten zu lassen, damit der Verföhnungstag weder auf einen (?) … Als jedoch die Samaritaner durch Anzünden solcher Feuer zur Unzeit Verwirrung in diese Angelegenheit brachten, zeigte man es den entfernten Bewohnern (?) durch Boten an. Da aber die Boten außerhalb Palästina nicht zeitig genug eintreffen konnten, feierte man dort in zweifelhaften Fallen (?) von (?) jedem *) Jede» Kind weiß, daß „die Fernwohnenden" und „die fernen Wohnenden" oder gar, wie weiter unten, „die entfernten Bewohner," ganz verschiedene Begriffe find. — Herr H. hat hier, wie sonst oft, sein Original schlecht corrigirt.

  8. 1851-01-01 · Heft 1 (Januar 1851) · page 8

    s " Das mosaische Gesetz einem bloßen Geräthe des betreffenden Hauses erniedrigt zu sehen. Denken wir uns nun, die Israeliten kämen fetzt nach Palästina zurück, wollten dort gewissenhaft die mosaischen Gefetze und pünktlich erfüllen, sie wurden gewiß in der Ausübung eines solchen Gebrauchs einen Rückschritt in ihrer Gesittung und Anschauungsweise machen. … Rehmen wir dazu ein anderes ähnliches Beispiel! Es war gewiß fnr die Verhältnisse in Palästina ein von liebevoller Rücksicht eingegebenes Gesetz, daß der Bruder die Wittwe des kinderlos verstorbenen Bruders eheliche, VN5^ L^N / damit er seines Bruders Name erhalte in Israel, indem der erstgeborne Sohn nach dem Verstorbenen genannt werden sollte.

  9. 1853-01-01 · Heft 1 (Januar 1853) · page 5

    . — Darum, Brüder, lasset uns unverzagt pilgern in ein neues Sonnen jähr, vorwärts, lichtwärts! —Nicht nach Palästina — in die Herzeu unserer Mitmenschen hinein geht unser Weg! — Zerstreuet unter die Völker in geringer Zahl, müssen an uns die Völker lernen — frei sein, d. h. … An uns müssen sie lernen, ihre Blicke zu dem Einig-einzigen Himmelsvater emporlenken, dessen heilige Lehre die Menschen zu einem einigen Bunde verbrüdert. — Das ist das hohe Ziel, wornach wir streben! —Ist das erreicht, dann ist Palästina überall; dann ist „Jerusalem", das Erbtheil des Friedens, die ganze Erde; jeder Mensch ist ein Tempel des einigen Gottes, jedes Herz ein Altar der himmlischen Liebe!

  10. 1856-11-01 · Heft 11 (November 1856) · page 8

    Festen, außer dem Versöhnungstag, zwei Feiertage beging. ... Zn Palästina selbst wurde nur ein Feiertag begangen, mit Ausnahme des Neujahrs, welches selbst in Jerusalem zwei tag ig gefeiert wurde, weil es auf den ersten Tag des Monats fällt, und die Zeugen zur Anzeige bringen konnten, daß sie Abends vorher das Neulicht gesehen, in welchem Falle man den Feiertag schon zum Werktag gemacht gehabt hätte. — ...Als jedoch die Feststellung deS Kalenders durch astronomische Berechnungen geordnet war, und nun ein Zrrthum nicht mehr Platz greifen konnte, Holdheim Feste*), mit Ausnahme des Versöhnungstages, zwei Tage statt des Einen, um den rechten Feiertag nicht zu verfehlen. §. 220. Zn Palästina selbst wurde (und wird) nur ein Feiertag begangen, mit Ausnahme des Neujahrfestes, welches selbst in Jerusalem zweitägig geseiert wurde.

  11. 1856-04-01 · Heft 4 (April 1856) · page 31

    . — Von Seiten deS hiefiaen ComiteS für die Nothleidenden in Palästina sind, durch die Bermittelung unseres;u allem Guten bereitwilligen Mitbürgers und Gemeindegenossen, Herrn Juda Kulp. bereits ansehnliche Gaben nach dem gelobten Lande gewandert, und fließen solche immer noch fort. … Den Sinn aber für die Urbarmachung des heiligen BooenS, ja noch mehr für die Urbarmachung der Geister, für die Anregung fleißiger Hände wieder lebendig zu machen, das ist löblich und thunlich. Der Blick der Unserigen ist wieder nach Palästina gewendet; die Herzensharfe vibrirt — aber der Ruf deS BettelwesenS, der schrille, darf sie nicht wieder verstimmen.

  12. 1852-09-01 · Heft 9 (September 1852) · page 2

    Es ist demnach die Thoravorle su n g unstreitig die wichtigste und älteste Institution unseres Gottesdienstes, die nicht etwa erst in Babylon aufkam und ausgebildet ward, sondern längst in Palästina bestand und geregelt war. Dort ist, wenn wir dem Faden der Tradition folgen, die Thora in drei Jahren vorgelesen worden Es nimmt daher diese Vertheilung der .Pentakuchischen Leseabschnitte auf mehrere Jahre das höhere Alter für sich in Anspruch, sowie überhaupt die ächte Reform das Alte nur beseitigt, um dafür das Uralte in seiner Einfachheit und edlen Einfalt wieder herzustellen; worüber wir einmal in einer Predigt den Vers ausgeführt: )^1N ll^NN ^lSP M 27^2551 Uraltes sollt ihr genießen, und das A l t e von dem Neue n entfernen. — Nach der Ansicht einiger Gelehrten nun tvergl. … MV '22 „Die Söhne des Abendlandes (dieses war das von Babylon westlich gelegene Palästina) beenden die Thora in drei Jahren."

  13. 1853-01-01 · Heft 1 (Januar 1853) · page 22

    Wenn ein Jude deßwegen, weil er an seine oder seiner Nachkommen einstige Verbringung nach Palästina glaubt, für uns als Gesetzgeber nicht taugt, wie können wir einen an die fünfte Weltmonarchie Glaubenden, der noch vor dem Vergehen seiner Generation die Auflösung aller Königreiche der Erde in ein göttliches Reich erwartet, zum Parlamente zulassen? … Bringt er bei Besorgung seiner Privatgeschäfte jeden etwaigen Fall seiner Wanderung nach Palästina in Rechnung? — Wenn dies nicht Statt hat, wie können wir annehmen, daß Gefühle, die auf seine Handlungen als Kaufmann, oder auf seine Anordnungen als Erblasser nicht den geringsten Einfluß ausüben, ihn dann auf das Mächtigste beherrschen werden, sobald er Beamter oder Gesetzgeber würde?

  14. 1859-07-01 · Heft 7 (Juli 1859) · page 20

    Wir fügen noch folgende zwei rabbinische Autoritäten hinzu, die ausdrücklich erklären, daß die Erstgeborenen des reinen Viehes außerhalb Palästinas nicht biblisch sind: 1) Ten Rabbi Aron Barzeloni -zi^nn iDv) woselbst er sich also äußert: „Das Gebot über die Heiligkeit der Erstgeborenen des reinen Viehes findet biblisch nur in Palästina Statt und zu allen Zeiten, wie solches unsere Weisen abgeleiteit haben aus dem Verse: „Und du sollst essen" :c. (hier folgt die oben öfter angeführte Deduction des Rabbi Akiba), rabbi nisch auch außerhalb Palästinas." 2) Den schon im 1. Theile angeführten Ralbag (.^), der also sich äußert: „Der Vers („Wenn du in das Land kömmst") enthält, daß das Gebot über die Erstgeborenen überhaupt nur in Palästina Statt finde. Jedoch findet dieses nur Anwendung auf die des reinen Viehes, weil deren Heiligkeit nur an ihrem Körper haftet (d. h. sie nicht ausgelöst werden, sondern nur zum Opfer bestimmt sind), hingegen die der Menschen und des Esels, weil sie ausgelöst wurden, findet auch außerhalb Palästinas Statt."

  15. 1856-01-01 · Heft 1 (Januar 1856) · page 21

    . — Nachdem im vergangenen Sommer von hier einige tausend Gulden zur Linderung der Roth unserer schwer bedrängten Brüder in Palästina und im verwichenen Herbste Eintausend Gulden zur Beschwichtigung des NothstandeS der in Brussa (Konstantinopel) vom Erdbeben schwer heimgesuchten Glaubensgenossen abgesendet worden, hat erneuerter Nothruf erneuerten Beistand nochwendia^gemacht, und wurde von dem betreffenden Comite folgender Aufruf erlassen, welchem wir den^besten^Urfolg wünschen^ ^---------- „Kaum ist ein Jahr verstrichen, seit HungerSnoth und Krankheit die MildthäUgkeit der Israeliten in Europa für ihre GlaubeuSbrüder in Palästina in Anspruch nahm, und schon haben durch Regenmangel verursachter MißwachS und in dieser KriegSzeit doppelt fühlbare Theuerung dieselben wieder in daS größte Elend verfetzt.

  16. 1856-05-01 · Heft 5 (Mai 1856) · page 16

    ^2 5^8 TU'tt NVN2 (die rituelle Observanz bei der männlichen Erstgeburt eines reinen Hausthieres findet nur in Palästina statt), so daß also außerhalb Palastina selbst zur Zeit des Tempels die Vorschrift über NQN2 1122 (die männliche Erstgeburt eines reinen Hausthieres) keine Anwendung gefunden hätte, und erheben ihren Widerspruch. … Karo erklärte, in den Ausgaben des Maimonidtschen N'" (Coder) seiner Zeit die nach seiner Ansicht richtige Leseart zu haben ^"N21 j^ttI (daß die betreffende Observanz sowohl außer, wie in Palastina zu beobachten sei.) Es bleiben nun noch drei auf wissenschaftliche Bearbeitungen bezügliche Anträge übrig. Der Antrag 12 (8), die Ausarbeitung eines geeigneten Leitfadens beim Confirmanden-Unterrichte hat den Erfolg gehabt, daß der Konferenz heute zwei Schriften von verschiedenen Verfassern vorliegen, die diesem Antrage zu entsprechen versucht haben.

  17. 1856-10-01 · Heft 10 (Oktober 1856) · page 16

    Nicht alle mosaischen Gebote sind ausführbar; das Aufhören vieler Cult-GebrSuche hat aber der Religion^selbst keinen Eintrag gethan; sie ist vielmehr überall sich gleich geblieben. 52. Warum Abraham nach Palästina wandern mußte; wie er den Monotheismus verbreitete; welche Wirkung dies hatte. 53. Unter welcher Bedingung Gott den Israeliten Palästina einräumte; warum ihm die Eroberung anbefohlen wurde.

  18. 1856-11-01 · Heft 11 (November 1856) · page 32

    6 die Gesammtsümme von 31.889 Gulden eingegangen, und nach Abzug der Kosten nach Palästina, zur Vertheilung in den vier heiligen Gemeinden Jerusalem. Zephath, Hebron und TiberiaS, versendet worden. — DaS hiesige Eomitv, welches nur für den so dringenden Moment sich gegründet hatte, hat sich aufgelöst. … Es ist in dem betreffenden Schreiben der Zweck dieser Sendung wohl anzugeben vergessen worden, doch dürfen wir auS dem Umstände, daß die Kollekte am neunten Abh in der dortigen Synagoge vorgenommen wurde, den Schluß ziehen, daß solche für Palästina bestimmt sei. In New-Bork wurde am 10. September unserem Freunde vr. Rießer von einer Anzahl dortiger Israeliten ein zahlreich besuchtes Gastmahl veranstaltet.

  19. 1857-07-01 · Heft 7 (Juli 1857) · page 8

    Aber wie die zweite Erscheinung des Messias eine Lehre iß. welche das Christenthum seit vielen Jahrhunderten verwirft, so ist der Glaube an die Erscheinung eines noch zu erwartenden Messias, welcher die Juden wieder nach Palästina führen würde, ein solcher, der auch im orthodoren Judenthum theils Widerspruch findettheilS an Bedingungen geknüpft wird, die ihn in daS Reich der Traume verweisen. … wie die Völker und wie die Leute in den Landern — — das soll Euch fehlen", Herr Wagener, der dem alten Judenthum den Satz yctroyirt, daß seit der Vertreibung der Juden aus Palästina

  20. 1856-02-01 · Heft 2 (Februar 1856) · page 16

    Es ist allerdings merkwürdig, daß dieser uralte Akt, der, weil er nur in Palästina gültig vollzogen werden könne, seit dem —fiinsten Jahrhundert gänzlich abgeschafft und selbst in Palastina, späterhin wieder versucht, nicht zur Geltung gelangen konnte, gegenwärtig in den sogenanntten fünf Gemeinden der Lombardei erneuet wird!