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Daß der Vfr. dieses spaten Vucheö ein Palästinenser gewesen, beweist der Werth, welchen er auf Palästina legt. So fuhrt er in c. 26 die Stelle anö Khethub. 110k an, wo eö heißt: 11^ 1^ '22 1211 ^12 '» dcr ocrstarücn Fassung: Y771 122.1 ^2 121 d§7 11271 d12^ i? … 1 ddr, r^77 1^2 2112.1 1^7 .1^72 l'l während diander- Meinung in der Geilt, das., wonach die Auswanderung von Babylonien nach Palästina schriftwidrig sei, übergangen wird. Auch c. 28 heißt cs: „Ein Gelehrter, der in Palästina wohnt, aber 'dasselbe verläßt, büßt an seinem Werthe ein, dennoch aber bleibt er vorzüglicher als alle Vorzüglichen in andern Landern."
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Dazu kommt noch, hätte die angegebene Stelle Meg. 3 a. ihre volle Giltigkeit, so müßte unsere Übersetzung in Palästina verfaßt sein, (denn sowohl N. Elieser und N. Josua, die. in Palästina lebten, als auch die angeführten Stellen aus der Tosephta (s. oben) führen dahin) während dieselbe, wie wir weiterhin beweisen werden, in Babylon angefertigt wurde ^). — Auch dürsten endlich der innere Geist und die Vorstellungsweise, die in der Übersetzung herrscht, gegen ein so hohes Zeitalter, in welches wir, wenn die Angabe richtig wäre, unsere Onkelos -Übersetzung zu versetzen hätten, sprechen. … So wird (Seb. 84 3.) die Stellr Gen^ 49, 2/. von Rab übersetzt: in seinem (Benjamin's) Gebiete wird der Altar errichtet werden).von Levi: irr seinem Gebiete wird das Heiligthum errichtet werden***). *) Es wäre gewiß sehr'gezwungen, wollten wie der unhistorischen Angabe (Meg. 3 a.) zu Gefallen, Onkelos von Palästina nach Babylon wandern und ihn dort seine Übersetzung machen lassen; ' oder um das zu rechtfertigen: es bedeute die reerpirte Version.
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UeberdieS fällt um diese Zeit der Thau so stark, dade- Morgens Bett und Gewand wie in Wasser getaucht, durchnäßt sind. — Der Winter in Palästina ist also bloß darin vom Sommer unterschieden, daß es an jenem zuweilen ein oder mehre Tage lang regnet; ist dieser Regen vorüber, so folgen warme Sommertage. … Am Eingänge dieses uralten Ueberrcstes ist folgende, mit hebräischen Quadrat- Buchstaben in Stein gehauene llebcrschrift zu lesen: ^22 8212» „Staunet nicht, wenn in ^*>2 (.April) Schnee fällt, wir haben diesen sogar in (Juni) erlebt." Merkwürdig ist, daß es in Palästina nur im Winter, und zwar gegen Anfang oder Ende desselben, niemals aber im Sommer ein Gewitter gtebt. Von Blitzableitern weiß man im ganzen heiligen Lande nichts.
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Ochsen sicht man in ganz Palästina nicht. Da Kühe nur dann geschlachtet werden, wenn sic zur Arbeit unbrauchbar geworden und fast nicht mehr so viel Lebenskraft besitzen, sich fortzuschleppen, so ist ihr Fleisch beinahe ungenießbar, aber dennoch theuer. … Pascha in Egppteir angeordncte Militärbesatzung Ln ganz Palästina, namentlich aber hier in Jerusalem, so wie auch die fast unerschwinglichen Abgaben, welche die Inländer, besonders aber der Bauernstand zu tragen hat.
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Der Kampf christlicher Theologen jetzt rigideren Religionsansichten der Katholiken und Juden reizet diesen Mann zu Äußerungen des Hasses, die sich selbst richten. Herr Vr. Röhr hat ein Buch geschrieben: Palästina oder historisch-geographische Beschreibung des jüdischen Landes zur Zeit Jesu u. s. w., ein sehr verdienstliches, gelehrtes Werk, dessen Werth durch die sechs Auflagen, welche es erlebt, hinlänglich gewürdigt worden ist. Am Ende desselben finden sich kurze Notizen über die spätere Geschichte und Beschaffenheit dieses Landes, und zum Schluffe erhebt sich der christliche Seherblick des Verfassers und er verkündet: „Wenn übrigens das cultivirte Europa die Türkenhorde, die bis jetzt in dem schönsten Theile desselben cantonnirt, zur Ehre der Menschheit und zum Heile der Nationen, auf welchen der Druck ihres Despotismus lastet, einmal in die Steppen Asiens zurückweisen wird, aus welchen sie sich in ehedem christliche Länder hervordrängte, dann wird auch Palästina seine verlorne Wichtigkeit und Bedeutung wieder erhalten und der fruchtbare Wohnsitz glücklicher Menschen werden. Schwerlich aber wird diesem Lande das Heil je von seinen alten Bewohnern, den Juden, kommen.
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Reste des israelitischen Volkes, wie sie in den Nachkommen des - früher aus Palästina geführten oder ansgewanderten und also während des letzten Kampfes abwesenden oder in den Nachkommen der diesen Kampf in Palästina überlebenden Juden sich erhalten - habe« / -mit-ihrem- Jrrbild.altjüdischen Wesens als ein lebendiges Monument da der - Wahrheit unserer Religion und der mitrhrer Offenbarung vernüpsten Verheißung" (a. a.
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Wie streng aber M. gegen eine etwaige reservatio mentalis eingenommen war, und wie er eine äußere Verläugnung des Glaubens selbst zur Erhaltung von Frau und Kindern für sträflichen Götzendienst hielt, zeigt M. nicht nur an vielen Stellen seines Misch mH- Thvrah * *), sondern er widmete sogar diesem Thema eine eigene Abhandlung Daß er nach dieser Auswanderung zuerst im marokkanischen Gebiete bei seinem Freunde Averroes Schutz gesucht und gefunden (S. 10), finde ich nirgends. Dafür zeigt sich, daß er erst in Palästina gewesen'^ ) und von da erst nach Mizr übergefahren sei. In Aegypten angekommen, ließ er sich in Faustat, Kahirah gegenüber, nieder, nährte sich dort vom Verkaufe von Juwelen und Edelsteinen, und hielt dabei Vorträge und Belehrungen unentgeltlich seinen dort, sich um ihn versammelnden Glaubensgenossen aus dem edlen und festen Grundsätze, von der Religion auch nicht den Vortheil zu ziehen, als Muhamedologie, wenn man das Wort nach Christologie bilden darf, begründen wollten. *) Jesode Hathorah S, 2 ff. … II. 260), daß er während der Abfassung seines Commentars, und zwischen seinem Aufenthalt in Spanien und Egypten in Palästina gewesen, zeigt die Nachschrift dieser Erklä-
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Das andere ist ein Werkchen von gcwichtigcrm Inhalte, nämlich: Palästina u. s. w. von L. Traub, Lehrer in Augsburg, eine sehr fleißige Arbeit über Palästina zur Zeit der Bibel, welche sowohl für Schulen als für den einfachen Bibclleser sehr viel zum Verständnisse der H.
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Gehen wir auf die Genesis, unserer Version zurück, so weift diese ihr als Geburtsland Palästina an, hier war es, wo zuerst die Institution der sabbatlichm Vorlesungen entstanden, dorr welcher sich die chatdäische Übersetzung herschreibt. … Jofi (Chnlin 80 a.) als Grund ihrer Behauptung ein in den Mund, in gleicher Geltung wie die heilige Schrift. — Will man dieses Ansknnftsmittel nicht gelten lassen, so hebt sich auch die Schwierigkeit, wenn man bedenkt, daß es auch in Palästina ein Thargum gab, das gewiß mit dem ttusrigen -in väelen Stellen gleich lautete, und von den palästinensischen Lehrern zur Begründung ihrer Diskussionen angeführt wurde Da der Nedaeteur des Thalmuds solche Stellen auch in dem Onkelos - Thargnur fand, so. führte er sie mit der Note „wir (Babylonier) übersetzen" an. **) So nennt auch Ephraem S. die Peschito „unsere Ueber- ' sctzttttg" 0xp. i. 38 o.
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Horajoth 3, 7, wo das ganz dem vorausgehmden entspricht), und selbst die, Palästina ihren Ursprung verdankenden, spätem Midraschim gebrauchen das Wort noch so ^). Während die Studien in Palästina versanken, erhoben sie sich vom dritten Jahrhunderte an mit neuer Frische in Babylon; ein neuer Boden, ungeschwächte Kräfte und friedliche, äußere Verhältnisse begünstigten den dortigen Aufschwung.
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514 R e c e n s i o n e n. sein Geburts- und Todesjahr (S. 258 und 263 A.). Daß seine Reise von Spanien nach Aegypten über Palästina gegangen (S. 260)- daß dieselbe aber in seinem 30. I. (1165) nicht 1160 unternommen worden, beweiset — außerdem, was wir für Letzteres bereits gleichfalls in diesen Blattern S. 132 A. u. 135 A. gesagt Haben — eine mir von Hrn. … Siwan, verließ ich in Wohlsein das Meer und kam nach Akkho und war so vom Uebertritte gerettet. So waren wir denn nach Palästina gekommen. Diesen Tag gelobte ich, stets als Tag der Freude, Wonne, Mahlzeit und Geschenke an Dürftige zu begehen, ich und mein Haus bis ans Ende der Geschlechter.
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Man denkt gewöhnlich an diejenige Dichterschule, deren Erzeugnisse uns zum Theile erhalten worden, nämlich an die spanisch-maurische und vergißt die, wenn ich so sagen darf, viel nationeller jüdische, welche in Palästina in dem dunkeln 5ten und 6ten Jahrh. vielleicht bestanden. Dort hat man sich mit der HS. beschäftigt; davon giebt uns die Maßorah das untrüglichste Zenzniß. … Joße ben Joße gehört gewiß einer viel früheren Zeit und wahrscheinlich Palästina an. Auch ist es begreiflich, daß man früher als aller andern Gebetzusätze einer Darstellung des alten Lempsldienstes am Versöhnungstags bedurfte, wenn man die Bußgebete des Hohenpriesters erwähnte und in der wehmüthigen Erinnerung an die entschwundene Feier das Herz zur Buße und Ergebung in den gegenwärtigen Druck anregen wollte.
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Litierarischc Stildicn. 1. Zur Würdigung dcö wissenschaftlichen Stand punlrc^ in Palästina rem 7. biö zum 10. Jahrhundert. Ven!). Geiger >7 Mi§cc!lerr. Tic Ncserm.-Zeitung reu I>. G. ... ^1 Rundschau Ben l).
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Wieder ein Anderes ist mit Mwlem (vgl.u.d. W.), näml. Ly dda in Palästina, woselbst eine bedeutende Akademie war. — Wenn Maimvnides zu Khilajim 8,4 als einen Esel erklärt, der im Lande sich findet, welcher einem Kamele ähnlich ist, so Meint ek freilich auch nicht Laudis, was wir darunter verstanden wissen wollen, das er wohl gar nicht kannte; es scheint vielmehr bei ihm heißen zu müssen, nach Anleitung der oben angeführten ersten Erklärung im Jeruschalmi.
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Dies rührt wahrscheinlich von dem Umstande her, daß die ganze Kalenderberechnung so lange geheim gehalten wurde, als es in Palästina eine höchste Religionsbehörde gab, weil in der Regel der Neumondtag nicht durch Berechnung, sondern durch die Wahrnehmung des Mondes nach seiner Conjunction mit der Sonne bestimmt werden sollte.
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Die Wissenschaft des Judenthums, wie sie in Persien galt, hatte sich schon früher nach Afrika und mit der Einwanderung der Araber auch nach Spanien verbreitet und fand von nun an dort ihre Hauptpflege. Zwar hatte sich schon früher die unmittelbar mit Palästina verbundene italische Richtung dort geltend machen wollen, indem vier bedeutende Männer aus Cairo, von einem arabischen Seeräuber gekapert, in verschiedene Gegenden hin verkauft wurden, von diesen Einer, Moses, mit seinem Sohne Henoch nach Spanien gebracht wurde und das jüdisch-gelehrte Wesen daselbst zum Theile umgestaltete.
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des zweiten Jahrtausends. 163 damit verknüpften Umständen liegt es, wenn die Handlung auch ihren Werth behalten soll, sowie es bei der Hervorbringung eines Wesens nicht bloß auf den befruchtenden Samen, sondern auch auf das Zusammentreffen der mannichfaltigsten Verhältnisse ankömmt, wenn sie wirklich gelingen soll*). Und so ist auch ihr bedeutendster Werth freilich an Palästina gebunden, das, als mit vorzüglicher ihm eigner Kraft begabt, Allem größere Weihe giebt**), und so ist der mit ihm in Verbindung stehende tiefsinnige Opfercultus, sowohl hohe Wahrheiten andeutend, als auch an sich beseligend ***), so daß allerdings die volle Ausströmung des göttlichen Geistes Israel in seiner Zerstreutheit nicht zukommen kann; aber dennoch ist der ihm doch immerhin inwohnende Geist sowohl als auch die vielen auch außerhalb Palästina's gültigen Handlungen, unter denen sogar einige Bundeszeichen sind, wie Beschneidung und Sabbath, stark genug, diese höhere Geistesregung nicht in ihm untergehen zu lassen, und der Hoffnung einer allgemeinen Durchdringung Raum t) zu geben; und wenn auch die eigentliche Kraft, sowohl Israels als Palästina's bloß in ihrer Vereinigung sich zeiget, so hat doch, sowohl Gemeinde als Land selststänvigen bedeutenden Vorzug hf).
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Diese höhere natürliche Anlage ist nun sowohl Menschen zu Theil geworden, als auch Oertern, die durch Klima und eigenthümliche Gestaltung der Verhältnisse so vorbereitet sind, daß ihre Bewohner zu größerer Intelligenz gelangen können, woher auch Gott, eben weil er in diesem Lande klarer erfaßt werden kann und sichtbarer sich zeiget, als "Gott dieses Landes" specialisirt wird *). Ein solches Land ist Palästina, „der Ort, den der Herr erwählt," und als solche Menschen sind zuerst die Erzväter, dann Moses und die Propheten, zum Theile, wenigstens in ihrer Vereinigung, die Fortleiter der Tradition gewesen, und als Jünger, die freilich nicht das volle Maß jener eingebornen Anlage in sich haben, die aber doch „Funken" jener höheren Geistesrichtung in sich bewahren und durch sorgsame Pflege zur reinen Flamme anzufachen vermögen, bewährt sich Israel; der sich anschmiegende Proselyte wird auch des Guten theilhaft, aber es ist ihm jedoch nicht ein organisch in ihm Wurzelndes, sondern ein bloß Ungeeignetes **).
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OO. nachgewiesen wird, und hieraus folgt dann weiter, daß, während anderswohin blos die Lehre der babylonischen Geynim drang, Italien doch noch in Verbindung geblieben war mit Palästina, aber ziemlich abgctrennt, und daher auch unbekannt, auch nach palästinischer Weise die talmudische Wissenschaft pflegte.
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Am Natürlichsten wäre wohl hier die Annahme, daß bereits, als dieses Gebot ertheilt wurde, irgend eine Zeitrechnung bei den Israeliten eingeführt war, entweder die egyptische oder eine andre, die sie aus Palästina mitgebracht, und daß das Gebot die Beibehaltung dieser Zeitrechnung voraussetzt« Dabei ist es wahrscheinlich, daß diese Zeitrechnung sich in den später» Generationen erhalten hat, nur daß das Ungenaue, welches, w^ Dies bei allen Kalendermethoden der Fall ist, mit ihr verbunden war, bisweilen Veränderungen nöthig machte, dergleichen von den Talmudisten selbst vvrgcnommen wurden.