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Besonders erwähnenswert sind die Reorganisation des Palästina-Arbeiterfonds im Zusammenhang mit der erweiterten Tätigkeit in Palästina und die Frage einer kooperativen Arbeiterbank für die Finanzierung der genossenschaftlichen Tätigkeit der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina. … Landesparteien im Einvernehmen mit dem Verbandsbüro bestimmt. Zur Organisation der Palästina-Arbeit, 1. Um die Tätigkeit der Landesparteien für Palästina zu systematisieren, zu vermehren und zu leiten, beauftragt die Beratung das Verbandsbüro, ein besonderes R-essort für Palästina-Angelegenheiten innerhab des Büros und unter der Leitung eines seiner Mitglieder einzurichten.
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Palästina kann in nächster Zeit ein Asyl für das jüdische Kapital werden, das nach Rettung vor der sozialen Revolution strebt. … In der 'Glut der Arbeiter-Weltrevolüition wurden die Kampförgane des Proletariats geschaffen, die Arbeiterr ä t e. Arbeiterräte müssen auch in Palästina geschaffen werden. Sie werden die wirtschaftliche^ wie fcjie politische Macht in ihre Hände nehmen. Daß Palästina nicht kapitalistisch entwickelt ist!
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Angesichts der Notwendigkeit, die Judeufrage im internationalen Maßstabe zu lösen, hat das internationale Proletariat ein Interesse an oinem jüdischen sozialistischen Palästina; dies umso mehr, als die jüdi sehen Kolonisatiowsaufgabeii in Palästina mit den, die Arbeiterschaft aller Länder derzeit beschäftigenden Külonisationsaufgaben zusammenfallen. … Die WeUkonferenz begrüßt die heldenmütigen jüdischen Arbeiter in Palästina, dio mit soviel Opfern die jüdischen Arbeitspositionen verteidigen und dadurch die Möglichkeit des Aufbaues einet; jüdirtchon sozialistischen Palästina festigen.
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Keine Teilnahme am Zhuüstunkongref,;. 3. Aktive Arbeit in Palästina zum Aufbau eines indischen-sozialistischen Zentrums. 4. Streben nach Zusammenfassung aller poale-zionistischen Kräfte der Galuth für die gemeinsamo Arbeit in Palästina.. 5. … Montag, 10. Jänner: 7 Uhr abends Die politischen Parn teien in Palästina. Montag, 17. Jänner: 7 Uhr abends Die Sprachenfrage » in Palästina. Mittwoch, 5. Jänner: 7 Uhr" abends , , Die Lage in unserer Chaschin Bewegung.
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Wir haben darauf hingewiesen, daß die Schaffung eines jüdischen Zentrums in Palästina nicht ein unantastbares Heiligtum, sondern nur ein Mittel für unseren sozialistischen Kampf darstellt. Palästina stand für uns niemals im Programmaximum, sondern im Programminimum. … Juli 1919. Sie gibt einen guten Ueberblidk der Wirksamkeit des Palästina-Arbeiterfonds, dessen Mittel von dem Arbeitssekretariat verwaltet werden. Die Einnahmen des Arbeitssekretariates betrugen zirka 8500 Pfund (rund 210.000 Frcs.), die hauptsächlich aus Mitteln des Palästina- Arbeiterfonds stammen.
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Denn Ihr so sicherer Glaube, daß "die ersten 50.000 Emigranten eine gründliche Aenderung' bringen werden, muß auch hünfällig erscheinen. Eine Massen emfigrätion nach Palästina ist schon aus ökonomischen Ursachen mehr als zweifelhaft. Aber auch von den ersten 50.000, die nach Palästina kommen werden, wird ein großer Teil ganz sicher hebräisch sprechen, und die wenigsten werden Lust und Gefallen daran finden, die Spracheneimigkeit in Palästina zu sprengen und ein ungeheures Sprachenchaos in das Land zu tragein. … Diese fortschreitende Revolutionierung würde auch nicht ohne Einfluß auf Palästina, trotz seines halbagrarischen — und halbindustriellen Charakters bleiben und damit unseren Bestrebungen in Palästina, selbst vom Gesichtspunkt unserer revolutionären Orientierung, einen mächtigen Impuls geben.
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Sie schlägt den Ortsgruppen vor, die Frage nochmals zur gründlichen Diskussion* zu stellen, und beauftragt die Redaktion der Parteipresse, dieser Frage besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Bescblnß znr Palästina-Arbeit .Die Konferenz erachtet für die erfolgreiche Palästina- Arbeit für notwendig: 1. Eine Zentralverwaltung des Palästina-Arbeiterfonds für Deutschland zu gründen. 2. … Vorbereitungsgruppen jüdischer Arbeiter zu organisieren, die nach Palästina fahren Wollen, und dieselben in einem Verbände zu vereinigen, der in enger organisatorischer Verbindung mit dem1 Z.
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Im Laufe des letzten Jahres sei dem Verbandsbüro eine intensivere Arbeit in und für Palästina gelungen. Um die Möglichkeiten und Bedingungen für eine breite Massenarbeit in Palästina zu erforschen, hätte das Verbandsbüro eine spezielle Pa- 1 ästinakommission organisiert, die die Resultate ihre r halbjährigen Arbeit und ihre Kotonisationspläneder Weltkonferenz vorlegen werde. … Während jedoch im Hauptreferate die allgemeine internationale Situation den Ausgangspunkt bildete, lagen dem Korreferate die Bedürfnisse der jüdischen Arbeitersiedlung in Palästina zu Grunde. In der bisherigen Orientpolitik der III. Internationale* sieht der Korreferent eine Gefahr für die jüdische Siedlung in Palästina.
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.— HL Jahrgang Wien, 4. Juni 1921, Nr. 19—20 gen Ereignisse in Palästina. Tief erschüttert stellen wirnu den frischen Grä- V>l Vu der gefallenen jüdischen Arbeiter in Jaffa und in den palästinensischen Kolonien Palästinas. … Und diese Effendi-Clkjue findet einen mächtigen Verbündeten und Berater in der palästinensischen Expositur der degenerierten blutdürstigen englischen Lords, die ihnen bei der systematischen Organisie - i'ung des Massenpogroms .half, dessen Anlage und konzentrische Durchführung darauf hinweisen, daß reine Urheber mit einem Schlage die ganze jüdische Siedlung in Palästina vernichten wollten. Dieser buit ib Ausrottungsfeldzug, geleitet und organisiert durch England, enthüllte das wahre Antlitz des englischen Mmdatars in Palästina.
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St-te 4 Nr. 40 a) mit dem PaWistiiiaressort des Verbandsbüros und mit dem Arbeitssekretariat in dauerndem Verkehr zu stehen; b) die Tätigkeit für die Palästina-Institutionen zu organisieren, für die sie auf ürund von Beschlüssen der Wcltkonferenzen oder der Parteitage zu wirken verpflichtet sind: c) die Arbeiterinformation für Palästina und die Registrierung und Organisierung der Arbciterelementc in die Hand zu nehmen, die nacb Palästina zu gehen bereit sind; d) eine breite literarische Information über Palästina und die Aktivität der jüdischen Arbeiterschaft für und in Paliistina zu führen; e) die Organisierung der Pionierbewegung zu fördern. Resolution betreffend die Palästina-Kommission. Die Beratung bestätigt den BeschluIi des Verbandsbüros, eine A r b e i t e r k o m in i s s i o n n a c h P a I ä s t i n a mit folgenden Aufgaben zu entsenden: a) Die Möglichkeiten einer wachsenden Einwanderung für jüdische Arbeiter nach Palästina zu studieren; b) über die Orundprobleme einer breiten Vrdkssiedhmg auf den Grundlagen von Arbeit und freier Kooperation Klarheit zu schaffen; c) und im Einvernehmen mit der Arbeiterschaft in Palästina ein Programm der ökonomischen, kulturellen, kolonisatorischen und genossenschaftlichen Tätigkeit des jüdischen Proletariats in und für Palästina für die nächste Zeit auszuarbeiten. . , Die Beratung beauftragt die Palästina-Kommission, die Fragen der Tätigkeit des Palästina.
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NR. 17 SEITE 3 kamen dann noch viele andere mehr oder minder größere Siedlungsgebiete des jüdischen Pioletariates, Wien, Tschechoslowakei, die Gebiete um Palästina herum, die aber für die Poten'ziertheit der Emigration wohl nicht, so bedeutend -sind. Aus, dieser, AVenn auch oberlläcnlichen. … Materialismus lösen wird, die sie entgegen ihren Idealen an den Golus binden, bei der Alternative — im Golus oder in Palästina — produktiv zu arbeiten, sich für Palästina entscheiden werden. Die Kehrseite von der- Medaille ist das Interesse der Allgemeinheit, der sozialistischen Gesellschaft.
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Arbeiter- Schaft im erneutett iWeltverbarjd Poale-Zion; b) nach einer intensiven Aufklärungsarbeit für Unsere Palästina-Idee, dieste Arbeit im Konjtakt und im!EinVerständnis mit dier III. Internationale führen. c) Entsendunfg von verläßlichen Genossen nach Palästina zur RevolutionierUrJg der dlortigen Arbeiterschaft. … er Arbeit dier „Vereine zur Befreiung* fies Oster|s", hauptsächlich für Palästina und die Nachbarländer; e) Ausarbeitung dier Grundlagen für die Kolonisation ir>| Palästina, die nicht im Widerspruch stehen dürfen mit dfenj Erwägungen des gegenwärtigem, Momentes; f) es müssen alle Möglichkeiten der kooperativen Arbeiter-Kolonisationi ausgenützt werden; g) durch unsere Partei in Rußland» durch die jüd.
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Die jüdische Arbeiterschaft wird von der dritten Internationale die Mitwirkung an| der Bildung einer sozialistischen Geiselfcchaft in Palästina fordern, da nur die Schaffung ehuejs sozialistischen Zentrums in Palästina das jüdische nationale Problem) in lieber ei nstimmung mit dien Prinzipien! … Nun werden wir eines besseren belehrt. Nicht dem jüdischen Volke soll Palästina die Erlösung bringen — wer wird denn so kleinlich, irdisch sein? —<ien hebräischen „Haruach" und die hebräische Sprache soll es retten!
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Und wie wir zum Beispiel die sozialistische Politik der Arbeiterklasse in jedem einzelnem Lande überlassen müssen, so sollen wir auch konsequent die Lösung der Sprachenfrage in Palästina der Arbeiterklasse dort übergeben. Denn, Genosse, man kann die hebräische Sprache beurteilen nach den Verhältnissan in GaSizfien, in Rußland--aber auch nach den Verhältnissen in Palästina. … Da werden Sie, (wie alle, die mit Ihrer Ueberzeugung nach Palästina gekommen sind) einsehen müssen, daß um diese babylonische Masse zu einigen, man zuerst das Allernotwendigste. eine gemeinsame Sprache haben muß.
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Nicht umsonst schrieb Lasalle in seinem ^Grundsätze der Arbeit in der gegenwärtigen Gesellschaft": .,We Herrschaft des vierten Standes im Staate Wird ein Aufblühen der Sittlichkeit, Kultur und Wissenschaft mit sich bringen, wie es in der Geschichte noch nicltt dagewesen ist." Aus Palästina. Budget für die Tätigkeit des Palästina-Arbeiterfonds in Palastina für das Jahr 5680 (1919—20) rrrt Anschluß an' die Beratung des Poalc Zion-Verbandes in Stockholm fand irrt Oktober eine gemeinsame Sitzung des Vcrbandsbiüros tait dem Leiter des Jaffaer Arbeitssekretariates Gen. … Die von der Beratung des Poale Zion-Verbandes beschlossene Arbeiterkommissiou, die nach Palästina gehen soll, um an Ort und Stelle die Probleme der Arbeiter-Einwanderung und der genossenschaftlichen Kolonisation, zu studieren und einen Plan für die Palästina arbeit des Verbandes in den nächsten Jahren auszuarbeiten, dürfte gegen Anfang Dezember ihre Arbeiten in Palästina beginnen.
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Ferner wurde der Antrag Sprinzak angenommen: „Das große Aktionskomitee betont, daß die Errichtung von Siedlungen von E i g en a r b e i t er n in die erste Reihe der nächsten Aufgaben in Palästina fäillt." Schließlich wurde der Antrag Sprinzak-Feiwel angenommen: „Das Aktionskomitee genehmigt prinzipiell die Begründung eines Institutes für kooperativen Arbeiterkredit in Palästina." … Für uns scheint es wichtig, festzustellen, zu welchem Chaos man gelangt, wenn man diese beiden entgegengesetzten Pole des sozialen Lebens: Arbeit und Kapital miteinander auszusöhnen versucht, sowie zu betonen, vor welchem schwierigen Problem die neue Siedlung in Palästina steht. Ein Produkt dieser Verwirrung sind die angenommenen oben zitierten Anträge. Aus der Poale-Zion Bewegung. Aus Palästina.
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P. P. (Poale Zion), welche als einzige Arrbeitergu:ppe in Palästina das Banner des marxistischen Sozialismus hochhält und fordert nochmals nachdrücklichst die Zulassung der S. P. P. (P. … Imperialistische Hilfe» Im „The Call", einem britischen kommunistischen Blatte, finden wir folgenden interessanten Brief aus Palästina: Jaffa, Tel-Aviv. Genossen, es scheint mir der A\ühe wert, die englischen Arbeiter über die Rolle, die der britische Imper'iaüismus in Palästina spielt, zu informieren.
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Es haben sidb bereits verschiedene Komitees gebildet, mit djem Zwecke, den Kampf des Jiddischen in Palästina zu unterstützen. Die Aufriufe dieser Komitees sind'lfast immer von führenden Mandern unterzeichnet, che bis heute dem Hebräischen in Palästina »ehr freundlich gegenüberstanden. … zu bedrücken^ so 'kann dies für uns1 nur eine nejine|i> Jitdhie Anfiejuerung) zum Kampf für das; Redht der jüdischen Volks'massen und ihrer Sprache, zum Kampf für ein freies1 sozialistisches Palästina sein. Denken die bürgerlichen) Zionismen daran, ihrje verbrecherische Unterdlrjückiungspolitik in derselben Weisei fortzuführen, sof sollen sie auch daran denken, daß Palästina nur mit uftd dürcih jüdisChe Arbleit e;rb'aiut werdfeh' kann; ihre al^s'urden Maßnahmen jedoch würden die jüdische Arbeiterschaft dazu zwingen, Palästina zu meidien.
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Weil'e hat •— dies1 muß nicht vorauslgesetzt werden, denn ihren Parteien ist Palästina, jüdisches Proletariat, überhaupt alles, was. außerhalb ihres engsten Interessenbereiches fällt, höchst gleichgültig —, sollte es! … Die Palästina-Arbeit der P.-Z.-Partei muß bestehen in 1. breiter Propaganda unter der jüdischen Arbeiterschaft für die Palästina-Idee; 2. der Schaffung von Institutionen jn den Golusländern zur Ermögliehung der Emigration der jüdischen Arbeit ersichaft na-cW Palästina; 3. politischer und gewerkschaftlicher Organisierung der jüdisichen Arbeifer in Palästina; 4. der Verwendung des P. ,A.
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Zwar hat in der kapitalistischen Entwicklüngsp^riode die Emigration der jüdischen Arbeit dieselbe Richtung eingeschlagen, wie das jüdische Kapital. Im Aufeinauderwirk'en dieser beiden Faktoren wurde Palästina kapitalisiert. Der Imperialismus aber hinderte das kleine und mittlere Kapital an der Kolonisierung Palästinas durC'fo Ausfuhr des Finanz-Großkapitals in die rückständigen Länder, in denen es dank der Billigt cter^lLÖTM Profit erhoffen konnte Das kleine und mittlere Kapital konnte die Konkurrenz mit dem' Finanzkapital nicht durchhalten und deshalb in Palästina nichts schaffen : es wandelte sich! … Durch die gleichen Vereine und Genossen schlaffen muß auch das jüdische Proletariat das territoriale Zentrum in Palästina schaffen., Dazu ist aber *) Jüdisch«r Hunapatriotismus. Genossen und Genossinnen! Leset und verbreitet die „Freie Tribüne".