Mannheim
Compact Memory
22 pagesSort: relevance · oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
8
19251930
  1. 1928-02-15 · Heft 1-2 (15.2.1928) · p. Seite 10

    Das Ergebnis dieser Arbeit ist die „Kritische Reise durch Palästina", ein Buch, das viel mehr ist als ein Reisebericht, ein Buch, das an Land der an Ort und Stelle gemachten Feststellungen einmal alles das nachprüft, was über Palästina im Laufe der letzten Jahre gesagt und verbreitet worden ist. … Aber was Wiener will, ist es ja gerade, diese immer wieder gesagten Zahlen in die Wirklichkeit umzurechnen, einmal die vielen Zahlen von Dunam an Boden auf deutsche gangbare Maße zurückzuführen, um ihre Kleinheit zu erweisen, zu zeigen, wieviel umfangreicher heute bereits das jüdische Siedlungswerk in den anderen Ländern ist als in Palästina, daß nur ein ganz geringer Teil der heute in Palästina angesiedelten Personen wirklich in den letzten großen Kolonistenjahren angesiedelt worden ist.

  2. 1925-06-15 · Heft 6 (15.6.1925) · p. Seite 44

    Mai richtete Lord Raglan an die Regierung die die Frage, wie groß in Palästina der anbaufähige Bodcn ist, wieviel von demselben von den Arabern und wieviel von den Juden bearbeitet wird? Wie groß endlich ist die für die jüdische Siedlung noch.zur Verfügung stehende Fläche? … In Südeuropa studieren Juden die Landwirtschaft, um sich dann in Palästina diesem Zweige zu widmen. Wenn auch Palästina landwirtschaftlich so dicht wie etwa Porkshire besiedelt wird, so wird es nur noch etwa 150 000 Landwirte aufnehmen können.

  3. 1929-02-22 · Heft 1-2 (22.2.1929) · p. Seite 7

    Legt man diesen Maßstab zugrunde, so ist in Palästina einschließlich Transjordanien Platz für höchstens zwei Millionen Juden; d. h. etwa nur für ein Achtel der lebenden Judenheit überhaupt. In Palästina wird aber nicht einmal erreicht werden, daß auch nur die Mehrheit seiner Bevölkerung Juden sind. Palästina kann, wie sich in den letzten Jahren gezeigt hat, nur 5—6000 Juden im Jahr absorbieren.

  4. 1925-07-15 · Heft 7 (15.7.1925) · p. Seite 58

    Diese Tatsache sei in dem Augenblick zu Tage getreten, da sich zeigte, daß die Araber in Palästina den Juden an Zahl bedeutend überlegen sind, und die Engländer im Kamps zwischen Juden und Arabern heute eine durchaus den Arabern freundlichere Stellung einnehmen als zu den Juden. Referent wies zum Schluß auf die großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Palästina hin und darauf, daß heute fast die gleiche Anzahl aus Palästina auswandere wie dorthin einwandere.

  5. 1925-02-15 · Heft 2 (15.2.1925) · p. Seite 13

    Als deutscher Jude erkannte der Redner die überragende Bedeutung der zionistischen Arbeit an. Cr gab der Hoffnung Ausdruck, daß aus Palästina eine religiöse Erneuerung ihren Ausgang nehmen werde. Kartellbruder Iustizrat Marxheimer begrüßte im Namen der Wiesbadener jüdischen Gemeinde den Delegiertentag. … Nachdem Weizmann noch darauf hingewiesen hatte, daß sich das Bewußtsein im Judentum vertiefe, daß in Palästina etwas geschehe, was nicht das Werk eines Teiles der Juden, sondern das Werk des ganzen Volkes und der ganzen Raste sein werde, wies er auf die Eröffnung der jüdischen Aniversität, die zu Peßach durch Lord Balfour geschehen werde, hin.

  6. 1925-07-15 · Heft 7 (15.7.1925) · p. Seite 54

    Was sagt 'das doch wohl arische Old-Cngland zu der „politischen Spitze Palästina" mit einem englischen General als Oberhaupt undeiner überwiegend arabischen Bevölkerung, deren Rechte garantiert sind? … Sollten sie, die Aushebung des Getto bedauern, sich etwa nicht mit seiner Entstehung beschäftigt haben? Kennen sie, die die Rückkehr aller Juden nach Palästina ansireberi, so wenig den politischen, soziologischen und ethnographischen Ausbau des Larrdes? Sinddie Welt-

  7. 1929-08-31 · Heft 7-8 (31.8.1929) · p. Seite 59

    Brodetski), Palästinaarbeit (Sacher), Keren hajessod und Keren kajemeth (Handtke, Assischkin), Gesundheits- und Erziehungswesen in Palästina (Miß Szold), Jüdische Kulturarbeit (Grünbaum, Dr. Wolfs» berg) — zunächst den Weg freizugeben für eine neue, von Zionisten und Nichtzionisten gebildete Organisation, in welcher den Zionisten nicht mehr die alleinige und unbeschränkte Entscheidung hinsichtlich des Palästinawerkes zustehen soll. … Demgemäß hielt man es trotz aller Bedenken für geboten, die von nichtzionistischer Seite in den Verhandlungen mit Weizmann gestellten Bedingungen anzunehmen und, wie dies in der Generaldebatte immer wieder zum Ausdruck gebracht wurde, „angesichts der Situation in Palästina auf dieses Kompromiß einzugehen, da es sonst kein Weiterkommen gibt." Man war sich zugleich darüber klar, daß die Iewish Agency auch eine politische Notwendigkeit ist.

  8. 1929-09-30 · Heft 9-10 (30.9.1929) · p. [Seite]

    BERhffl, den 30. September | nr. 9/10. Unhalt* Akademische Nachrichten: Palästina. S. 77. — Eine Kundgebung des.Jüdischen Studentenvereins. S. 78. -- — Bericht über den K.C.-Sportwartkurs in Leipzig. … Was sich in den letzten Wochen in Palästina zugetragen hat, war blutigstes, furchtbarstes, grausamstes Geschehen und greift an unser aller menschlichstes Empfinden.

  9. 1930-01-10 · Heft 1 (10.1.1930) · p. Seite 2

    Gleichsam als Echo der Züricher Tagung kamen aus dem heiligen Laude jene Schreckensnachrichten, die uns allzuschnell in die rauhe Wirklichkeit zurückführten und mit aller Eindringlichkeit klar machten, daß das jüdische Siedlungswerk in Palästina nur in friedlichem und freundschaftlichem Einvernehmen mit der arabischen Bevölkerung sich wird entwickeln und erkalten können, und daß in diesem Sinne eine gründliche Amstellnng der gesamten Palästinaarbeit dringende Aotwendig. keil ist. unter Abkehr von allen jenen Methoden verantwortlicher oder unverantwortlicher Stellen, die geeignet sind, die Gegensätze zu verschärfen und zn weiteren Katastrophen zn übersteigern.*) Zn diesen erschütternden äußeren Vorgängen haben sich allznbald auch die innerjüdischen Schwierigkeiten geteilt. Es sei festgestellt. daß zunächst zwar jeder, der nur einen Zünkeu für seine jüdische Gemeinschuft in sich spürte, durch die furchtbaren Ereignisse in Palästina irgendwie ergriffen und mit Mitgefühl erfüllt wurde. Dann aber, im Anschluß an den Ausruf der deutschen Zreunde der Iewish Agency zur „Hilfe durch Ausbau", einer Kundgebung, deren unter dem Eindruck jener Hiobsbotschaften im Eiltempo erfolgte Zormulieruitg auch nach der Auffassung vieler nichtzionistischer Hrennde des Paläktinawerles in einigen Wendungen wenig glücklich und mißverständlich ausgefallen ist. wurden die innerjüdischen Gegensätze im Kreise der deutschen Juden mit e»ner Leidenschaft lebendig und zum Teil in so maß und würdeloser KampfeSarl ausgetragen. daß die Mahnungen führender Körperschaften geboten tvareu zur Selbstbesinnung und zur Mäßigung, auf *) Es fei in diesem Zusammenhang der besonderen Aufmerksamkeit unserer Zrennbe die Schrift „Juden und Araber in Palästina.

  10. 1925-03-15 · Heft 3 (15.3.1925) · page 1

    Alfred Wiener mitgenommen haben, der im Anschluß hieran über den „Zionismus in Palästina" sprach. Der Vortragende, der selbst eine Reihe von Jahren in Palästina gelebt hat, wußte nicht nur, die zionistischen Leistungen aus eigener Sachkunde kritisch zu würdigen, insbesondere in die von zionisttscher Seite ausgemachten Stattstiken, von denen so mancher sich nur allzuleicht blenden läßt, hineinzuleuchten, sondem er war auch in der Lage, aus eigener Anschauung eine Reihe bedeutsamer, bisher der großen Oeffentlichkeit unbekannter Tatsachen mitzuteilen.

  11. 1925-03-15 · Heft 3 (15.3.1925) · p. Seite 21

    Die unlösliche Verbindung mit dem deutschen Vaterlande, die wir anstreben, muß ihm ein Greuel sein, ihnr, der nicht in Deutschland, sondern in Palästina sein Vaterland erblickt. Darum sehen wir es mit Herrn Dr. Landsberg nicht ein, daß er irgendwie das Problem in unserem Sinne auch nur einigermaßen erörtert habe, wenn er behauptet, die Aufgabe des Zionismus in der Zerstreuung bestehe darin, jüdische Menschen aus den Verstrickungen ihres Daseins zu lösen und zu befreien. … Sie hat mit der sogenannten Rationalfrage und mit dem jüdischen nationalen Problem nichts zu tun. Was aber die Anterstützung des Palästina-Aufbaufonds durch den K. C. betrifft, so ist unsererseits auch stets darauf hingewiesen worden, daß die Sammlung des Palästinaaufvaufonds (sogenannter Keren Hajessod) zwar neutral ist, die Verwendung aber keineswegs, so daß bei der Verwendung die Zionisten allein zu bestimmen haben.

  12. 1925-12-31 · Heft 12 (31.12.1925) · p. Seite 97

    . — Die neu eingefügten geschichtlichen Hinweise sind außerordentlich wertvoll; die Verbindungen sollten dem für Anregungen dankbaren Verfasser bei deren Ergänzung behilflich sein. Palästina. 300 Bilder. Einleitung von Sven Lediir. Mit ausführlich beschreibendem Text herausgegeben von Dr. G g. Landauer. Leinen-Band, Folio M. 20, -. … Hier liegt die erste tendenzlose Bildersammlung vor, die uns in umfasse',der Weise eine genaue Kenntnis des ganzen Palästina — seiner Landschaft, seiner vielfältigen Kulturstätten, seiner Bewohner, ihrer Werke und Beschäftigungen — aufs anschaulichste verschafft.

  13. 1928-02-15 · Heft 1-2 (15.2.1928) · p. Seite 9

    Es wäre Euer Schade! Ludwig Äolländer. „Kritische Reise durch Palästina", von Or. Alfred Wiener. Philo - Verlag, Berlin 1927, 2,40 M., in Leinen geb. 3,40 M. Vor längerer Zeit hat der Verfasser dieses Buches, Lerr vr. … -Verbindungen die Frage aufgeworfen, die jedem, der sich ernsthaft ringend mit Palästina-Problemen befaßt, außerordentlich naheliegt, die Frage, was eigentlich hinter all' dem Zahlentaumel steckt, den die zionistische Presse alltäglich zum Beweis ihrer angeblichen Leistung über die Menschheit verbreitet.

  14. 1929-09-30 · Heft 9-10 (30.9.1929) · p. Seite 78

    Der Jüdische Studentenverein in Berlin hat, wie die Ita berichtet, auf seiner letzten Versammlung die folgende Resolution gefaßt: „Der Jüdische Studentenverein Berlin protestiert mit der Iudenheit der ganzen Welt gegen die blutigen Ereignisse in Palästina, denen so viele kostbare Menschenleben aus den Besten unseres Volkes zum Opfer gefallen sind. Der Jüdische Studentenverein gelobt, alle seine Energie für den friedlichen Aufbau des Judentums in Palästina aufzuwenden und fordert die jüdischen Akademiker der ganzen Welt auf, ihr Können und Wissen dem großen nationalen Aufbauwerk zur Verfügung zu stellen."

  15. 1925-02-15 · Heft 2 (15.2.1925) · page 1

    Nachmittags 4 h. s. t: Syndikus Dr. Alfred Wiener: „Der Zionismus in Palästina." (Mit Lichtbildern.) 3. Nachmittags 5 V2 h. s.f: Universitäts-Turn- und Sportlehrer Dr. Hirn: „Sport und Hygiene in der studentischen Verbindung."

  16. 1929-02-22 · Heft 1-2 (22.2.1929) · p. Seite 6

    Ein polnischer Jude, der in Paris studiert, hat drei Jahre als Arbeiter in Palästina gelebt; jetzt treibt er Volkswirtschaft. Der Präsident der Tagung, James Parkes, war im Kriege Frontosfizier im englischen Heer, hat dann Theologie studiert, ist jetzt Studiensekretär des Weltstudendenwerkes.

  17. 1927-06-16 · Heft 6 (16.6.1927) · p. Seite 41

    -Lcim sprach Lerr Referendar Lans Preuß über „Internationale Studentenarbeit", Lerr Kbr. Dr. Weil über „Reiseeindrücke in Aegypten und Palästina" und die Lerren Dr. Ra bau, Dr. lsultan, Jacob Ledermann über den „Segelflug". Ein Aufruf von seiten der letztgenannten Lerren, sich einer segelflugsportlichen Ausbildung zu unterziehen, um die diesjährige Rhönexpedition begleiten zu können, fand regen Anklang.

  18. 1928-05-20 · Heft 5 (20.5.1928) · p. Seite 35

    Der Autor kommt soeben von einer Studienreise von Syrien und Palästina zurück. Reben den wirtschaftlichen Fragen ist auf kulturelle Dinge ein besonderes Augenmerk gerichtet. Der Vergleich der beiden Universitäten — Beirut und Jerusalem — dürste bei dem deutschen Leser einem besonderen Interesse begegnen.

  19. 1929-05-22 · Heft 3-5 (22.5.1929) · p. Seite 29

    Januar 1930 beginnt, wird an Bord des Dampfers „Letitia" abgehalten werden, während dieser Griechenland, Palästina, Aegypten, Somaliland, Indien, Ceylon, Sumatra, Java, Straits Settlements, Borneo, China, Korea, Japan, Hawaii Californien, Panama und Cuba besucht.

  20. 1927-07-16 · Heft 7 (16.7.1927) · p. Seite 55

    Als letztes Ferienoffizium führte ein Vortrag von Kbr. Dr. Benno Weil über „Reiseeindnicke aus Aegypten und Palästina" eine große Anzahl von Gästen, Kartell- und Bundesbrüdern auf dem K. C.-Leim zusammen. Die interimistischen Chargenwahlen, die durch die definitiven bestätigt wurden, hatten folgendes Ergebnis: