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18441846
  1. 1844-06-01 · 3 (Juni 1844) · p. Seite 119

    Biblische Geographie für israelitische Schule» und zum Privatgebrauche, mit einer Karte von Palästina. Von A. L. Mayer. Mainz. Halenza, 1842. Der Vers, vermißte, laut dem Vorworte, ein unentbehrliches Hilfsmittel beim. … Schrift stch an Roland Palaestina, und unter neueren Schriften an Karl v. Räumers Palästina, ferner an Robinson und Smfths treffliches Werk (vielleicht war es dem Vers, bei der Herausgabe noch nicht bekannt) halten können. — Die Ansprüche an eine solche Schrift, die stch nur als Leitfaden ausgibt, müssen wohl gemässigt sein.

  2. 1846-06-01 · 6 (Juni 1846) · p. Seite 225

    Jedem besonders hat er aufgetragen, wie viel des Wassers er zuzuführen hat, aber c^a nnrn a^aa-n naab a^a ^ba nab bat) nina?' säob bg«. Das ganze Gebet geht nun ganz.öffenbar auf Palästina; hat er, der Verfasser, daselbst nicht gelebt, so wäre wohl irgend eine Anspielung von ihm darauf angebracht worden. … “paa, indem er von diesem berühmten Brauch spricht, als oll ihn eben die anwesende Menge vollbracht hätte._ Aber nur in Palästina kann der Dichter jo drastische Erinnerungen bilden. Soll aber die NaxiLN ma nnaiö ganz nach Zerstörung des Tempels verschwunden sein?

  3. 1844-04-01 · 1 (April 1844) · p. Seite 38

    . •% auf Aushilfe durch deren Vermittelung und mit ihnen angekrmpste Handelsverbindungen nicht rechnen; auch liegt jeder Gewerbszweig in Palästina zu sehr darnieder, als daß nach den gegenwärtigen Verhältnissen sich hier eine Nahrungsquelle eröffnen könnte. Montefiore hatte daher bei seiner Anwesenheit in Egypten Mohammed Ali den Antrag gemacht, Ländereien in Palästina von ihm für eine bedeutende Summe in Pacht zu nehmen; diese wollte er mit jüdischen.Kolonisten bevölkern, und es soll diese Aussicht auf Arbeit und Ernährung vorß den Juden mit Freuden begrüßt worden sein. Durch Beendigung der Herrschaft Mohammed Ali's in Palästina ist auch diese Aussicht geschwunden; und sind die Juden wie früher dem tiefsten Elende preisgegeben. Mögen doch ihre abendländischen Glaubensbrüder das Auge dahin richten, und nicht durch Gaben sondern vielmehr durch die Art, wie diese Gaben aufhören, Beistand leisten!

  4. 1845-10-01 · 10 (Oktober 1845) · p. Seite 378

    Schon R. Natronai Gaon bemerkt (lur Jore Dea 362), „daß man in Palästina die Leichen in Nischen beisetzt, in Babylon in den Erdboden versenkt" (sie wie bei uns begräbt). Die Leiche wurde sogar, wie aus j. Moed Katan 2 b (eitirt bei Tur 1.1.) zu ersehen ist, in Palästina früher ohne Sarg beigesetzt, und maN sammelte erst, wenn das Fleisch schon verwest war, die Gebeine in einen Sarg..

  5. 1844-07-01 · 4 (Juli 1844) · p. Seite 161

    — Noch mehr dürste Herr Lehren sich im Jrrthum befinden, wenn er auf Deut. 33, 18. sich berufend meint, daß die Israeliten in Palästina sich nur frommen Beschäftigungen hinzugeben haben, und dafür von ihren außerpalästinischen Brüdern unterstützt werden. … Hingegen ist es ein allgemeiner Wunsch im Interesse dieser selbst, daß sie selbstständig würden und dieser Gaben nicht mehr bedürften: und da dieser Wunsch selbst in Palästina von Vielen gehegt wird (vgl. weiter Bibliographie) *), warum 1) Sir M. Montefiore bemerkt uns in einem Schreiben vom 17.

  6. 1846-05-01 · 5 (Mai 1846) · p. Seite 192

    192 Zur Wifferffchast desJudenthumS. Ich vermuthe, daß er in Palästina gelebt hat und meine Vermuthung kehrt so M Ältesten Meinung Zurück. / ÄuS der Lyrik der Psalmen ging das synagogale Gebet hervor. … Da wo die jüdischen Elemente uns fehlen, möchte ich die syrische Analogie zu einem Beweise für allmälige Entwickelung der Form, in der die Gedichte erscheinen, und für Palästina als ihrem Vaterland dienen lassen./Lu zato freilich, der zuerst6) diesen Weg angedeutet, ihn aber yur wenig verfolgt, und Sachs, der diesem Forscher in diesem Versuche vollkommenen Beifall gibt» mit Recht von der-großen Einwirkung der syrischen Literatur auf die jüdische spricht, und die jüdische Geheimlehre in die ungenannter.

  7. 1846-06-01 · 6 (Juni 1846) · p. Seite 224

    Das Vaterland dieser Piutim scheint also, sei Kalir woher man auch immer wolle, Palästina zu sein; es ward noch einmal wie in uralter Zeit die Heimath großartiger Poesien. Aber so starke Gründe, daß Elasar in Italien gelebt, mö- - gen wir auch für Palästina anführen kennen.

  8. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · p. Seite 68

    Dieser zunächst für die israelitische Jugend bestimmte Leitfaden durch Palästina entspricht ganz dem Vorgesetzten Zwecke, und gewährt wahrhafte Befriedigung. Das Merkchen zerfällt in zwei Abschnitte. … Daß der Verf. §. 15. eine gedrängte Ueberflcht der Geschichte Jerusalems und der Denkmäler, die sich noch erhalten, liefert, ferner §. 16/ die Reise der Kinder Israel von Egypten nach Palästina beschreibt, gibt seiner Arbeit noch mehr Verdienst. — Einige Unrichtigkeiten hätten wir gern vermieden gesehen. So meint der Verf.

  9. 1846-10-01 · 10 (Oktober 1846) · p. Seite 390

    Nach seinen im Staatslericon und sonst niedergelegten Aeußerungen überStaat, Freiheit des Individuums, Anerkennung des Menschenrechts war zu erwarten, daß seinem Munde begeisterte Worte, wie die des für alles Edle erglühendenBaffermannsein es Hacker,Brentano, Rindeschwende rund anderer von der Würde des Menschen durchdrungenen Redner entströmen, und er.mit der lebendigen Kraft innerer Neberzeugung aüf den Kampfplatz für die^Sache des Rechts und der Wahrheit treten werde. * * * Die Roth und Ärmuth in Palästina soll nach Briefen von dort grenzenlos sem. Die anhaltende Trockenheit im v. Jahre und die hierdurch eingetretene Mißernte hat den schrecklichsten Mangel an Lebensmitteln erzeugt, und der Kornwucher wußte noch überdieß den Jammer des Volkes zu seinem Vortheile auszubeuten. … Er berichtete zugleich im Allgemeinen über die Lage der Juden in Palästina, vorzüglich in Jerusalem. Die Regierung ist eine ziemlich liberale zu nennen, und abgesehen von manchen Verationen, die mitunter ein Pascha sich erlaubt, ist über Druck von Seiten des Staates nicht zu klagen.

  10. 1844-04-01 · 1 (April 1844) · p. Seite 37

    Von der Ehrenhaftigkeit und Rechtlichkeit des Frankfurter Vorstandes ist zu erwarten, daß er entweder die vom Senate durch Unkenntniß der Verhältnisse ihm zugestandene Entscheidung ablehnen, oder die Stimmen seiner Committenten nochmals anhören und die Gemeinde befragen werde, ob sie ihm eine solche Kompetenz zugestehe. * * 4- Aus Palästina wird durch glaubwürdige Reisende eine Schilderung der dortigen Lage der Juden gemacht, die klar zeigt, daß die Abhülfe auf ganz anderem als dem bisher betretenen Wege zu suchen sei. … M. aus gegen Herrn Lehren zu Amsterdam erhobenen Polemik ab und wenden uns der Quelle der ungemeinen Armuth der Juden in Palästina zu: diese besteht in Arbeitslosigkeit, Mangel an Beschäftigung, Die gesendeten Spenden mögen ihremZweck erreichen für die Alten, Kraftlosen, die den Rest ihrer Tage in Unthätigkeit zubringen müssen, und daher der Hilfe ihrer auswärtigen Brüder entgegensetzen.

  11. 1844-07-01 · 4 (Juli 1844) · p. Seite 165

    Wir besitzen hier ein Werk, das in mancher Hinsicht Schubart's „Reise nach Palästina" an die Seite gestellt werden kann) es ist von der Hand einer echt jüdischen Frau geschrieben, die sich mit ihrem Gatten auf eine Reise begibt, auf der es an Beschwerlichkeiten und Gefahren nicht fehlt, deren vorherrschender Gedanke ist Hilfe zu bringen, mit eigenen Augen an den Orten des Elends zu wellen, und selbst der in Jerusalem zu damaliger Zeit ausbrechenden Pellzu trotzen, um mit ihrem Beistände zur Hand zu sein) die nebst der Eh^r. .cht vor der Stätte und dem Lande Gottes von der nicht minder großen Idee wahrer Menschenliebe geleitet wird. … Wir verzichten sehr ungern auf eine Darlegung des Inhalts) doch hoffen wir Verzeihung von der edlen Verf., wenn wir das herausheben, was auf die Lage der Juden in Palästina vorzüglich Bezug hat und über ihre Bedürfnisse Licht verbreitet. Berichte dieser Art

  12. 1844-07-01 · 4 (Juli 1844) · p. Seite 166

    In welcher Absicht Montefiore im Jahre 1838 Europa abermals verließ, und wie er bei den damaligen Gräuelscenen zu Damaskus nach Alerandrien geeilt, ist bekannt und schweigt die bescheidene Verf. größtentheils hierüber. Montefiore ging hierauf nach Palästina, wo er den verlassenen und hilflosen Gemeinden als Schutzengel erschien und auf Mittel sann, ihr Elend zu mildern. Die Verf. bleibt nun größtentheils bei Palästina stehen und wir wollen ihr auf diesem Wege folgen, indem wir bei den Beziehungen auf die Umstände dieses Landes das Journal selbst sprechen lassen, an andern Stellen aber, so weit es die vorerwähnten Rücksichten gestatten, Auszüge geben.

  13. 1846-05-01 · 5 (Mai 1846) · p. Seite 191

    Jahrhundert in Italien gelebt, sagt die jüdische Tradition nicht, er habe im 3. Jahrhundert in Palästina gelebt.- Es widerspricht der Wahrscheinlichkeit und sonstigen jüdischen Anschauung *). 1) Der Verfasser des A r u ch, R. … Tfrt Mvn i« w pmn ^und bereist Constautinopel, Italien und erwähnt in Deutschland erst Fürth, dann Bamberg, endlich Berlin und Frankfurt a. d. O. So viel ist gewiß, daß er aus Palästina und in seiner Familie noch vor der kritischen Frage unserer Zeit die Sage einer alten Abstammung vom uralten Kalir, den er für einen TaNa hielt.

  14. 1846-06-01 · 6 (Juni 1846) · p. Seite 226

    Ans dem zweiten Nicanischen Concil hatte man sich mit der Widerlegung dieser jüdischen Angriffe beschäftigt und den Bildersturm nicht minder Ln spaterer Zeit jüdischem Einflüsse zugeschrieben *). Hat aber Elasar kn Palästina gelebtso muß das vor der Mitte deS 7. Jahrhunderts geschehen sein, in welchen Jahren die Araber diese Lander den Byzantinern entrissen. … Zunz p. 263-ic. 2) Von denjenigen, die das nicht thun, die sich nur auf palästinische Autoritäten berufen (nne Bereschith Rabba, i\Sidrasch Echa, Vajikra rabba), nimmt man als Vaterland eben Palästina an. 3) Es hat bei Untersuchungen über das Alter schriftlicher Monumente das späte Erwähnen bei anderen Autoren mcht immer Geltung (ef.

  15. 1846-04-01 · 4 (April 1846) · p. Seite 154

    Er verwirft die alte Meinung, daß Kirjath-Sefer das alte Debir in Palästina sei, nimmt Kalir für einen von der Stadt Cagliari in Sardinien entlehnten Beinamen und verwandelt das -Sv n^p in eine -Lv, was alsdann Hafenstadt hieße und so wiederum auf Cagliari hindeutete. … Hier hat die Hypothese den weitesten Spielraum. 6) Orient, Literaturblatt 1845. N. 43. Die ganze Beweisführung läßt sich auch auf Palästina übertragen, denn Sippara ist nur der einzige zwingende Grund für Babylonien. Dieß geschieht weniger durch die Sitte, auf Kuchen irgend einen Vers anzubringen, den man Kindern zu essen gab, denn diese ist allgemeiner.

  16. 1846-09-01 · 9 (September 1846) · p. Seite 359

    Ließe st. Knie. Mit dem Resultate, daß Kalir im 7. Jahrh. in Palästina gedichtet, stimmt auch Dernburg's Betrachtung in Geigers Zeitschrift (5. 399 not.) überein. Auch Salmon ben Jerucham der Karäer um 930 hat kalirische Formen Orient 1846 n. 2. Palästina hat in einer ähnlichen Verbindung mit Italien wie mit Spanien unter den Westgothen gestanden. Auch Cassiodor schreibt (opp. omn. ed.

  17. 1845-08-01 · 8 (August 1845) · p. Seite 321

    In der Schrift betitelt el T a a l i f ^)vonPinhasBenBata *p v^L), dem Hebräer, las ich, daß von der Geburt Mosis bis zum Auszug des israelitschen Stammes aus dem Lande Egypten in die Wüste Palästina, d.h. et-Tih 9) 80, und vom Aufenthalt in et-Tih bis Joschua die Jsrae- - liten hinausführte 40 Jahre; nach dieser Rechnung wären also von Moses Geburt bis zu seinem Tode 120 Jahre.

  18. 1846-12-01 · 12 (Dezember 1846) · p. Seite 461

    Kur Geschichte -er hebräischen Poesie von M. Steinschneider. (Schluß.) In Palästina, Kleinasien, Griechenland und dem christlichen Italien haben fast alle haggadischen Schriftsteller, wenn man so sagen darf, in Egypten, von denen Philo p. 471. erzählt, und die mehr asiatisch-griechisches Element als jüdisches in sich trugen. 1) Rappoport meint zwar (i.

  19. 1844-08-01 · 5 (August 1844) · page 3

    Wichtiger ist das Richterinstitut zur Zeit des zweiten Tempels. Zwar fehlen über den Gerichtszustand in Palästina unter der Perser- Herrschaft alle Nachrichten; hingegen bildete sich unter der darauffolgenden syrischen Herrschaft, der unter dem Namen Synhedrium bekannte oberste Gerichtshof zn Jerusalem, dem die höchste Gerichtsbarkeit >) zukam.

  20. 1844-08-01 · 5 (August 1844) · p. Seite 171

    Der Ursprung dieser kleinen Synhedrien dürfte auf die Zeit zurückzuführen sein, als der römische Feldherr Gabinius Palästina in fünf Oberlandsgerichte theilte. vgl. Joseph. Bellum Judaicum 1.1. c. 8. 4) Synhed. 37 a. 5) ibid 2 a. 40 a. 6) Dieses kehrt als Arkom an unzähligen Stellen das Talmuds wieder, vgl. auch Johannes 7,51. 7) Synhed. 37 a. 8) Ibid. 32 b 13*