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Nr. 7 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 147 vücherschau. Palästina. Unter diesem Titel erscheint ein Bilderwerk, das 300 bisher unveröffentlichte Bilder des Landes zusammenstellt. Das Vorwort ist von Sven Hedin geschrieben, ein ausführlich beschreibender Text gibt die notwendigen Erläuterungen.
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Mir scheint nun, daß dieses Problem vielleicht auf folgende Art am besten zu erklären ist, wobei ich allerdings von der Annahme ausgehe, die mit der heutigen allgemeinen Ansicht nicht ganz im Einklang steht, nämlich, daß der ägyptische Einfluß auf Palästina in der 2. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Ehr. stärker war, als man glaubt! Wenn man dort auch in babylonischer Schrift abgefaßte Tontafeln, im gleichen Stil hergestellte Statuetten usw. gefunden hat, so darf man doch nicht vergessen, daß in der Zeit von ca. 1500—1100 v. Ehr. Palästina ägyptische Provinz war, und die es beherrschende Macht das untertänige Land, (bald stärker, bald schwächer, je nach der politischen Lage) natürlich in erster Linie mit seiner Kultur befruchtete!
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Ophel und Moriah in eine Mauer einzuschließen war damals unmöglich. Als dann ca. 1500 Palästina ägyptische Provinz wurde, wählten die Statthalter des Pharao sich diesen Ort zur Residenz, weil sie nach orientalischer Anschauung erst dann als Herrn des Landes anerkannt wurden, wenn die heiligen Stätten in ihrem Besitz waren.
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Daß diese Politik angesichts der Creignisie der letzten Jahre der Haltung des Colonial Office und insbesondere der britischen Palästina- Verwaltung einer grundlegenden Revision bedarf, ist heute Gemeingut eines großen Teiles der zionistischen Bewegung. … Nachbemerkung der Schriftleitung: Bei der außerordentlichen Ausführlichkeit, mit der nun seit Jahren das Probelm „England und Palästina" in allen erdenklichen Abschattierungen von der jüdischen Presse behandelt wird, fällt auf, wie wenig auf das zunehmende Interesse von katholisch-päpstlicher Seite für Palästina geachtet wird.
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Der neue starke Pfeiler des Judentums muß künftig das Aufbauwerk in Palästina sein. Ministerialrat Dr. Otto Hirsch, Stuttgart: Das Judentum ist heute von innen und außen schwerer gefährdet als je. … Der jüdischen Substanz des jüdischen und deutschen Lebens, das wir gleichzeitig führen, wird durch Palästina etwas Stützendes, Kräftigendes hinzugefügt. Wir glauben, daß F k> HAUS MÜNCHEN KARLSPLATZ 5 DER QUAL I. 7 Ä7SST0FFE N.
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Die Einheit in dieser Doppelgeftalt ist unser wahres Leben. Elias Straus: Die Palästina-Wirklichkeit steht problemlos und tatsächlich vor uns. Palästina kann nicht werden, kann nicht sein, wenn nicht die gesamte Iudenheit hinter ihm steht mit ihrem moralischen Einfluß und mit ihrer ganzen Opferwilligkeit. … Das Deutschtum kann nicht geschädigt werden durch die Mitwirkung am Palästina-Aufbau. Das Schicksal der Juden wird nicht in Palästina entschieden, wie Goldmann meint, sondern nach wie vor in der ganzen Welt.
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— Damals also tauchten die Lehren von der Gleichheit zum erstenmal auf; immer wieder sind sie unterdrückt worden, und immer wieder sind sie hervorgebrochen, in langsamer Evolution oder aber katastrophal, wie in der französischen Revolution und wieder in der allerneueiten Zeit! Direkte Fäden aber führen von dieser nach Palästina, immer klarer und deutlicher nachweisbar; und so ist es keine Übertreibung, wenn ich sage: jene uralten Felsbearbeitungen dort, in weiter, werter Ferne sind die ersten „handgreiflichen" Zeugen des gewaltigen Ringens, das im 2. … Das ist nun aber wieder wichtig für die allgemeine Religionsgeschichte, denn dieser für Palästina auch sonst bezeugte Kult, dem wir wohl am besten den Namen des Tamuz geben, hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit den Anschauungen der älteren Propheten, deren Gott, ähnlich wie Tamuz, im schroffen Gegensatz zu dem noch älteren Molochkult stand.
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Nr. 18 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung 277 Auswanderung nach Palästina Stßlflt)0ry6f Erlaß des Reichswirtschaftsministers. — Wünsche der Nicht- Zionisten. — Mitteilung des Berliner Palästina-Amtes I. … Zur Beratung der deutschen Juden in den sich auf diese Form des Kapitaltransfers nach Palästina beziehenden Fragen ist eine „Palästina Treuhandstelle zur Beratung deutscher Juden G.m.b.H.", mit dem Sitz in Berlin, Friedrichstraße 218, gegründet worden.
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Es gibt kein anderes Land, in das sich dieses Schwergewicht jüdischen Geistes verschieben könnte, als eben Palästina. Und darum hat Palästina gerade durch die deutschen Ereignisse an Bedeutung für die gesamte Judenheit mehr und mehr gewonnen. … So verlockend dieses Ziel ist, so werden wir auch heute nicht vergessen: Palästina wird nie alle, oder auch nur einen großen Teil der Juden aufnehmen können. Palästina wird nie die Lösung der Judenfrage sein.
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Interessenten des Mittelstandes haben außerdem anzugeben, welche Beträge sie bis Oktober und welche Beträge bis zum Dezember für ihre Übersiedlung nach Erez Jisroel zur Verfügung haben werden. Ein wander ungsmöglichkeiten in Palästina Das Bedürfnis, konkrete Daten über Palästina und insbesondere über die Eimvanderungsmöglichkeiten zu erhalten, ist überaus groß. … Eine weitere wichtige Frage sind die Berufsmöglichkeiten in Palästina, sowie Kosten der Lebenshaltung und andere wichtige Daten bezüglich der in Palästina herrschenden Verhältnisse. Uber alle diese Einzelheiten gibt eine Broschüre Auskunft, die unter dem Titel „Alijah" (Informationen für Palästina-Auswanderer) in erweiterter und verbesserter Auflage vom Palästina-Amt Berlin W 15, Meinekestraße 10, herausgegeben wurde (Preis RM. 0.50).
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Um eine mißbräuchliche Inanspruchnahme der Re'ichsbank durch Auswanderer zu verhindern, die eine Einwanderung nach Palästina lediglich vorschützen, in Wirklichkeit aber nach andern Ländern auswandern wollen, kann der Auswanderer nach der Ankunft in Palästina über das Vorzeigegeld —■ abgesehen von einem begrenzten Barbetrag — nur persönlich und bei Nachweis der Festlegung des Kapitals in Palästina verfügen. … Durch diesen Vertrag ist die „Haavarah" berechtigt, die Einzahlungen zur Bezahlung deutscher Waren, die nach Palästina ausgeführt werden, zu verwenden und verpflichtet, den ihr von den Importeuren in Palästina in Pfundwährung zufließenden Gegenwert den Einzahlern gutzuschreiben.
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Palästina sei, an sich klein und auch nur zu einem geringen Teil kulturfähig. Palästina habe Raum für eine landwirtschaftliche Bevölkerung von 5—600 000 Menschen. … In der Welt gebe es 13—15 Millionen Juden, Palästina könne also nur einem geringen Bruchteil Heimat werden. Wir blieben deutsch, auch wenn wir für Palästina arbeiteten.
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2Ö0 Bayerische Israelitische Gemeindezeitung Nr. 9 Da für Zahlungen an deutsche Juden, die sich in Palästina aufhalten, ohne ihren Wohnsitz dorthin verlegt zu haben, keine Devisen mehr zur Verfügung gestellt werden können, wird Anträgen auf Genehmigung zur Einzahlung angemessener Beträge auf Sonderkonto I in folgenden Fällen stattgegeben: Schulgelder, regelmäßig wiederkehrende, dem Lebensunterhalt dienende Zahlungen an deutsche Juden, die sich zur Ausbildung in Palästina aufhalten, regelmäßig wiederkehrende entsprechende Zahlungen an deutsche Juden, d i e sich vorübergehend in Palästina aufhlalten, insbesondere Gehaltszahlungen an Angestellte jüdischer Gemeinden oder Körperschaften, deren Aufenthalt in Palästina auf religiösen Gründen beruht, oder der Forschung oder dem Palästina-Aufbau dient, schließlich Versorgungsbezüge, Pensionsbezüge, Unterhaltsrenten, Leibrenten und ähnliche wiederkehrende Zahlungen. … Trotzdem ist dieser Runderlaß für die Palästina-Auswanderer und für die vorübergehend in Palästina weilenden deutschen Juden von größter Bedeutung. Eine Erleichterung für die bereits nach Palästina ausgewanderten deutschen Juden bringt ferner ein allgemeiner Erlaß vom 2.
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Alte und neue Kunsf in Palästina* Von Dr. Max Osborn Wer heute als Jude eine Fahrt nach Palästina unternimmt, wird sicherlich nicht in erster Linie auf künstlerische Eindrücke erpicht sein. … Gewiß, man findet hier kein Land, in dem eine Kunst von eigener, selbständiger Formanschauung und Geltung entstand. Palästina war immer ein Spielball größerer und stärkerer Mächte, die es auch wirtschaftlich und kulturell zu beherrschen suchten.
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Der Reisende, der sich der Dienste dieses Büros bedient, erhält Informationen über Palästina unter besonderer Berücksichtigung des jüdischen Aufbauwerkes, empfängt Material und kann sich über die Einteilung seines Aufenthaltes in Palästina und über alles Sehenswerte genauestens unterrichten lassen. … April bis 23. Mai und bei Rückfahrt von Palästina bis zum 24. Juni in Anspruch genommen werden können. Rechtzeitige Anmeldung und Platzaufgabe wird empfohlen.) Reichsbund jüd.
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Den Abschluß bildet ein Überblick über Gegenwart und Zukunft des jüdischen Palästina, den Dr. Traub, der Leiter des deutschen Keren Hajessod, gibt, und der in anderen Gemeinden mit begeistertem Beifall aufgenommen worden ist. … Die Mitglieder der Z.Ö.G. werden noch besonders zum Besuch der Veranstaltungen der Palästina-Woche aufgefordert, die eine einzigartige Möglichkeit zur Information über die gegenwärtigen Fragen Palästinas bilden.
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Ferner wird die soeben eingetroffene Palästina - Monats- Schau des KKL vorgeführt, die sehr interessante, aktuelle Bilder aus den letzten Monaten bringt und von Max Feder erläutert wird. … Mitglieder der Staatszionistischen Organisation erhalten an der Abendkasse Karten zu ermäßigtem Eintrittspreis. * Nächste Abfahrten nach Palästina Die hiesige Vertretung der Palestine Expreß Co., Berlin, im Reisebüro Carl Biersctbemk Nachf., Karlsplatz 3, gibt folgende Abfahrten nach Palästina für die nächsten 4 Wochen aib Triest und Genua bekannt: ab Triest ab Genua Dampfer GALILEA 3. a — ESPERIA — 6. 2.