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In Palästina sehen wir ihn in der Gesellschaft der ausgesprochenen Brit Salom (Bund für den Araberfrieden), wie J. L. Magnes, Hugo Bergmann, Rabbi Chajim Sonnenfeld s. … Wir bitten Herrn Goldstein, um ebenso genauen Ausweis des Spesen, der Gehälter des KKL, wie viel von unserem Geld nach Palästina kam, ob er dafür gesorgt hat, dass das in der CSR. gesammelte Geld auch den aus der CSR. ausgewanderten Juden zu Gute kommt, ob Einwanderer aus der Slovakei auch zu jüdischen Ämtern in Palästina kommen können?
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Vor etwa acht Jahren schrieben wir in der „Jüdischen Presszentrale”: Die Leitung hat uns die Araber in Palästina zu Feinden gemacht, sie geht daran auch das ganze iVlohammedanertum gegen uns aufzubringen. Man wird noch einmal den heiligen Krieg gegen die Juden predigen, wenn das so weitergent! … Magnes der beste Mann, der die Leitung der jüdischen Angelegenheiten in Palästina übernehmen könnte. Der Führer muss jetzt ständig in Palästina leben. Denn der Schwerpunkt liegt in den Verhandlungen mit den Arabern.
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Er war Rabbiner in Dürkheim (Pfalz) und zuletzt in Karlsruhe. Er war Mitbegründer des Kolonisations-Vereines für Palästina „Lemaan Zion“. Zufolge seiner Aufrufe in jüdischen Blätter gründeten sich in (vielen Orten Vereine zur Kolonisation Palästinas. … Er hat große Verdienste um die Förderung der Augenklinik, des Waisenhauses, der Wohnhäuser für Arme und anderer Institutionen in Palästina und als Mitarbeiter der „Alliance israelite“. An der Kattowitzer Konferenz wurde er zum Ehrenmitglied der Chowewe Zion fernannt.
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Wir müssen jahraus, jahrein Dithyramben lesen über die Leistungen von kleinen selbstgekrönten ausländischen Fraktionsführern, die zumeist mehr für die Partei als für Israel und Palästina arbeiten. Wir dürfen aber nicht erfahren, was unsere eigenen Landsleute für einen gewaltigen Anteil an der Renaissance des Volkes, des Landes und der hebräischen Sprache gehabt haben. „Samuni notera bechol hakramim karmi 5eli lo natarti.55*) Im Jahre 1855 wird eine goldene, hebräische Medaille zu Ehren Albert Cohns geprägt als Andenken an dessen Tätigkeit «in Palästina, welche die Grundlage des ganzen Kolomsationswesens war. Albert Cohn war unser Landsmann. A bert Cohn, der Almosenier des Pariser Rothschilds, hat die Rothschilds für Palästina begeistert.
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■schichte der Juden in slowakischer Max Schay-New 'Vork macht sich eben- Sprache, die bald unter den Auspizien falls erbötig das Seinige zur Zentenarder Akademie erscheinen wird. — Dr. feier beizutragen. Der Gesetzgebende Rat in Palästina Mit unverkennbarer Absichtlichkeit hat „Times" vor dem Zionistenkcngresse in Luzern einen langen Artikel publiziert, wo die bevorstehende Einsetzung des . … Welche Leistung stellt er für seine Forderung einer Sammlung von einer Million Pfund Sterling in Aussicht? Die Ehre und das Recht des Judentumes :n Palästina sinken von Jahr zu Jahr, von Kongreß zu Kongreß. Der Protest gegen die Einsetzung des Gesetzgebenden Rates ist keine Leistung, die die ungeheuren Kosten und Mühen des Kongresses wettmacht, er ist vielmehr ein schwerer Fehler, weil er den Araber reizt, statt daß wir ihn freundlicher stimmen. 34
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Der Makabiweltverband umfasst etwa 40 Landeskreise mit über incc Makabivereine und über icc.ooc aktive Mitglieder. Zu den bedeutendsten Makabikrcisen zählt Palästina, Tschechoslovakei und Deutschland. Im Jahre 1926 bildete sieh die Makabijugend — Makabi Hacair, welche im Rahmen der Makabiorganisation eine autonome Jugendgemeinschaft bildet. … Der günstigste Ausgang des Prozesses wird an der Judenfrage nichts ändern. D. L. Was wir von der Spaltung der Misrachi in Palästina denken? Schnajim ochsin be-Dalles. K. R. Sie spötteln, dass die literarische Tätigkeit der Aguda-Jugendgruppe in Gratulationen zu Hochzeiten der Mitglieder bestehe.
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Der Protest der Zionisten gegen die Freiheit und den Konstitutionalismus in Palästina wird uns um den Rest der Sympathien im Völkerbunde bringen und in Palästina selbst wird es als eine Versündigung gegen die Interessen der Araber für jene Zeit gebucht werden, wo die Araber die Herren des heiligen Landes geworden sein werden. … Erstens darum, damit der Grossteil der Sammlung nicht von KKL- Beamten im „Galuth** und in „Erez” konsumiert werde, zweitens, um nicht zuliebe egoistischer Palästina-Politik, den Emigranten bessere Möglichkeiten in anderen Ländern zu verwehren. Ohne Vermittlung der geehrten KKL-Kommissäre, zählt der Dollar natürlich doppelt.
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Amerika trat in den Krieg. Wilson erklärte da, für das Recht der Juden auf Palästina einzutreten. Diese Erklärung war zumindest so wichtig, wie die Bah four-Deklaration, aber es fiel Niemanden ein, eine solche, auf Propaganda berechnete Kundgebung in der Weise aufzublasen, wie es später mit der sogenannten Balfour-Deklaration geschah. … Erst zufolge unablässlicher jahrelanger Propaganda wurde den jüdischen Massen die Fiktion in den Kopf gehämmert, dass Weizmann ganz Palästina in der Tasche trage. Zu Brandeis zurückkehrend, sei bemerkt. dass die Balfour-Deklaration nicht ohne seine Zustimmung und angeblich auch Korrektur zu Stande gekommen ist.
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Viscount Samuel hat >m englischen Parlament für eine arabische Konföderation plädiert, in welche Palästina eingeschlossen würde. Die Juden sollen die nationalen Aspirationen der Araber anerkennen. — Dieser einzig mögliche Plan deckt sich mit der Aktion der „Jüdischen Presse” in Wien, die damals das Organ der Agudaweltzentrale gewesen ist. … Die Wiener und Pressburger Agudaleitung, namentlich der energische Präses Koloman Weber war zur Ausführung bereit, in Palästina der Patriarch Rabbi Sonnenfeld und der geniale Diplomat Prof. Dr. Jakob Israel de Haan. In Amerika hatte man den tüchtigen Unterhändler Joseph Gedalecia beauftragt in diesem Sinne zu wirken.
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.— Gorion» Die Sagen der Juden, 3 Bände.......Geb je 35.— Herrmann, Generalkarte von Palästina I : 50.000 .... 25 50 Herzl, Th?, Altneuland. Neue Ausgabe........Geb. 35 — „ „ Gesammelte Zion.-Schriften in 5 Bänden, Subskr. Preis pro Band.............Geb je 57.— Kasstein J., Eine Geschichte der Juden, Sabbathai Zewi Illustr, Uriel de Costa, zwei Ulustr......Geb 58.— Press, Neues Palästina-Handbuch 1934 .......Geb. 130 — Prinz« Jüdische Gesch'ch'e, Illustr...... . . Geb. 28.50 „ Wir Juden, ...............Karr. 27.50 Talmud, Der babilonische* In Auswahl, Taschenformat Geb. 40.— Inder £% gT^TpifffHirU BRATISLAVA, BUCHHANDLUNG » A CtfAi^J&Itj Venturgasse Nr.
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Ein steinreicner Misrachist ist eben damit beschäftigt, seine Bodenspekulation in Palästina mit cca 1,000.000 £k. Nutzen abzuwickeln, das ist ein Beispiel für Viele! Aber wir schreiben schöne Artikel darüber, wie weise das Bodengesetz der Bibel den Bodenwucher verhindert. Nordau sagte längst: ln Palästina wird Sozialismus nötig sein, um den Übermut der Reichen zu zügeln. Das sollte aber Aguda und Misrachi von Thora wegen bewerkstelligen.
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In der langen Megilla. die uns Gronemann vortrug, fehlte der Namen Gottes, die Bibel, die Religion gänzlich, aber auch das Wort Araber war nicht zu hören. In Palästina ringen Juden und Araber ebenso um den Besitz des Landes, wie Italiener und Abessynier um Abessynien, wenn auch mit unblutigen Waffen. … Selbst wenn der gesetzgebende Rat verschoben wird, ist der Plan aufschlussgebend für die Überlegenheit der Araber in Palästina und es ist sicher, das der Araber in diesem Falle andere Sicherungen seines Rechtes auf Palästina erhält. Im kleinsten ruthenischen Bauerndorf herrscht mehr politische Reife, als im gegenwärtigen Zionismus.
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Ein redliches Bemühen, wahr und objektiv zu sein, spricht aus dem Buche. Es wird ausführlich dargestellt, wie Herzl die Idee Palästina durch Ankauf von Privatbesitz erobern zu können, vom Anfang an als unreif und gefährlich verworfen hat. Diese Darstellung gestattet nicht, die heutige Bodenpolitik in Palästina, als die Fortsetzung der Idee Herzls zu bezeichnen. Bemerkenswert ist Herzls Warnung an Ussischkin (1903) die Bodenpreise in Palästina nicht durch laute Propaganda für den Bodenkauf in die Höhe zu trei- Hingegen vermissen wir vollständig die gegnerische Haltung Herzls zum jüdisch-nationalen Minoritätsrechte, wie die Tätigkeit der „Jüdischen Volkspartei” in Wien, die in solchem Kampfe mit Herzl gestanden ist.
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.*5 angeführten Daten fügen wir noch hinzu, dass Brod, der Kaufmanns „Aus Heinrich Heines Ahnensaal55 benützt es verschweigt, dass der von ihm ausführlich behandelte Simen van Geldern „sich am wohlsten in Presburg fühlte55, wo er im Januar 1755 eine Sammlung für seine Besetzung in Palästina veranstaltet, in derselben Stadt, wo Max Brod .170 Jahre später mit so grossen^ Erfolge ein Sammlung zur Besetzung Anderer in Palästina gemacht hat.
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Dann schlägt sein Pessimismus ins andere Extrem um und er sieht in der Balfour-Deklaration die Geula schlemm Es war eine individuelle Erlösung für ihn und seinen Kreis, die in politischer Unfreiheit aufgewachsen waren und welche die politische Unfreiheit in Palästina nicht schmerzlich empfinden . . . Der Nekrolog in der „Jüdischen Rundschau55 weist viele Irrte mer auf. Die ,,berühmte Rede55 Lewins schilderte den Juden nicht als Peter Schlemihl, sondern im Gegenteil, Lewin sagte in dieser oft wiederholten Rede, dass der Jude, nicht wie behauptet werde, der moderne Peter Schlemihl sei. … Dieses Komitee wurde von Brandeis gegründet, welcher bereits im Dezember 1914 den Anspruch des jüdischen Volkes auf Palästina erhoben hat. Dr. Lewin, der als Vertreter des Zentralkomitees nach Europa gekommen war, wurde als solcher nicht akkreditiert.
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Wo in den tag-täglichen Deklamationen von jüdischer Kultur in Palästina fiel nur ein Wort von dem Geistesriesen Rabbi Salamon Aaron Wertheimer? Er, der Entdecker der Maimonides-Genisa in Kairo, musste schwer um kleines Geld ringen, während wir hier Hunderttausende in das Danaidenfass der KKL-Beamtenschaft schütten? Was war im „Mult es Jövd”, dem Organ für Palästina-Kultur, das schon jeden einzelnen Schomer, jede Schauspielerin von Erez Israel in Wort und Bild vorgeführt hat über das herrliche Lebenswerk unseres Landsmannes zu lesen?
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Er ermöglichte Samuel David Luzzato die Herausgabe mancher Werke, er veranstaltete selbst die Ausgabe von „Gal-Ed, Denkmälersammlung des alten jüdischen Friedhofes in Prag" er förderte die Herausgabe Medaille geprägt zu Ehren Albert Cohns (Pressburg^Paris) Zum Andenken seines grossartigen grundlegenden Kolonisationswerkes in Palästina der deutschen Übersetzung des „Chobath halebobat" von Max Emanuel Stern. Er findet in der französischen königlichen Bibliothek das Manuskript des Kommentares Kimchis and läßt es durch Ginzburg in Preßburg bei Anton Schmid drucken. (>,Re-; 18
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General French benützt ihn seiner Sprachenkenntnisse wegen in Gallipcli, Ägypten und Palästina. Die letzten Jahre verlebte er in London, wo er Direktor mehrerer Minengesellschaften war. Seine Nachforschungen nach seiner Familie ergab, dass der türkische Zweig der Familie im Mannesstamme siusgestorben war. … Moses Tobias Fischer in Pressburg Der Verstorbene, der sich durch sein bedeutendes talmudisches Wissen und seine schwärmerische Hingabe für Palästina auszeichnete, stammte aus der Schule des alten Ahavat Zion - Vereines, dessen Vorstandsmitglied er gewesen ist. An seinem Grabe sprachen Rabbi Reichenberger, sein Sohn und sein Bruder Juda Fischer.
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Wie Beanconsfield hat er in England statesmanship gelernt, nicht gelehrt, Was ein Jude als Staatsmann leisten kann, muss in Palästina oder im jüdischen Leben anderer Länder bewiesen werden. Während Lord Reading auf den höchsten Höhen der Menschheit aufgebahrt lag, ist sein Volk in die tiefsten Niederungen seiner Geschichte hinabgesunken. … Welches sind die sichtbaren Ergebnisse dieseer Ehre? Die Nürnberger Gesetze oder der gesetzgebende Rat in Palästina? Wir senken die Fahne ehrerbietig vor dem Grabe des grossen Engländers Lord Reading. Grösser als er ist Louis Brandeis, der mit soldatischem Pflichtgefühle immer auf seinem Platze zu finden war, wenn es galt der Ehre seines Stammes zu dienen, selbst wenn er dabei wenig Ehre genoss.
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Jetzt war für die Aguda das Stichwort gegeben in das Proscenium des Geschehens in Palästina zu treten, seine Friedensmission zu erfüllen. Ein politischer Lampenfieber befällt sie im psychologischen Momente, sie unterliegt der Massensuggestion, statt ihre Rolle: Lo taalu welo tilachamu zu sprechen, schreit sie mit dem Haufen: Olo naale we-nirsuho! … Funk gedachte auch aller, aus der Pressburger Schule hervorgegangenen Palästina-Pionniere, vor allem des grossen Thorameister Chatam Sofer, ferner seines Sohnes, des Ketab Sofer, 26