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  1. 1910-10-14 · Heft 40 (14.10.1910) · p. Seite 11

    D r. Jellin: Die hebr. Sprache in Palästina. S. Joffe: Sanitätswesen in Palästina. Dr. Bernh. Kahn: Die Arbeit deS Hilfsvereins deutscher Juden in Palästina. S. … Frau Sarah Thon: Jüdische Frauenarbeit in Palästina. M. Ussischkin: Palästina und andere Länder. Prof. Dr. Otto Marburg: Kulturpflanzen in Palästina. L. W a r s z a w s k i: Presse und Verlagswesen in Palästina.

  2. 1920-04-30 · Heft 16 (30.4.1920) · page 1

    Beunruhigende Nachrichten über arabische Kundgebungen gegen das nationale Judentum und Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung in Palästina, vor allem in Jerusalem, find in den letzten Wochen in die jüdische Welt Europas und Amerikas gelangt. Die Vorgänge Ln Palästina, die in diesem bedrohlichen Ausmaß fast allen so unerwartet gekommen sind, haben die ganze jüdische Lage in Palästina vor eine schwere Belastungsprobe gestellt und in ihren weiteren Wirkungen eine Zuspitzung der palästinensisch-jüdischen Frage bewirkt. … Eine gefährliche Stimmung des Mißtrauens gegen die englische Politik in Palästina ist in der jüd. Gesamtheit hervorgerufen worden. Entscheidend ist nun die offizielle Stellungnahme» Englands zu den Vorgängen in Palästina.

  3. 1921-04-21 · Heft 16 (21.4.1921) · page 1

    Pfund gleich 97V-' eqljptische Pfund.> Kein Zweifel, paß durch diese Währung die Lehenssiilwung in Palästina auf das äußerste verteuert wird, lein Zweifel aber auch, daß hiervon nur ganz wenige Menschen Vorteile haben. Was sind nun die Nachteile der egyptischen Währung snr -Palästina, und kann dieselbe unter Umständen eine, Gefahr für den Aufbau Palästinas bedeute»? … Ich bin Mir bei diesem Vorschläge, durchaus bewußt, daß ich vielleicht den Widerspruch der derzeitigen kapitalistischen Welt in Palästina, erfahren werdedie in der Tat glaubt, daß in gar nicht allzu ferner- Zeit der von ihr chigekauste Grund und-Boden noch weitete starke Erhöhung erfahren wird: Um aber zu einem gesunden Wirti'chairSleben in Palästina zu kommen, mutz es nach meiner Außsrskung — und das hat nrich mein längerer Anseiuhalk in Palästina gelehrt — zu einer anderen Währung in Palästina kommen.

  4. 1913-12-12 · Heft 49 (12.12.1913) · page 1

    Zwar fehlt noch eine Hochschule, uw den Kreis 'abzuschließen, aber der Gedanke der Universität in Jerusalem steht auf der Tagesordnung, noch eine kurze Zeit, und das Gebäude des hebräischenErziehungsshstems in Palästina ist vollendet, und so kann man schon heute sagen, daß das individuelle inoralische Jndenproblem in seinem Wesen in Palästina bereits gelöst ist. … Und vergessen wir noch eines nicht: In Palästina ist heute und wird' noch für einige Zeit hinaus wenig Zeit und Sinn für Schöpftmg rein literarischer Werke vorhanden sein.

  5. 1906-05-18 · Heft 19 (18.5.1906) · p. Seite 11

    Wenn diese Leute im Herbst nach Palästina gegangen sind und Jerusalem und Hebron besuchten, dann haben sie Palästina von Frankfurter JsrckeMsches Familienblatt. seiner schlechtesten Seite kennen gelernt und den unfreundlichsten Teil des ganzen - Landes besichtigt. … Sizilien und Griechenland waren ebenso felsig und sahen ebenso unfruchtbar aus, wie Palästina; aber man konnte ihnen gegenüber nicht dieselben Einwändc erheben, wie in den ersten Tagen der zionistischen Bewegung, wo ausdrücklich betont wurde, Palästina sei unbewohnbar.

  6. 1913-03-20 · Heft 12 (20.3.1913) · p. Seite 2

    Hingegen ist die zweite Frage auch von eminent praktischer Bedeutung. Die großen Schwierigkeiten beim Bodenerwerb in Palästina bilden in der Tat ein Hindernis für die jüdische Kolonisation im Lande, und die Jca hat bekanntlich mit Rücksicht auf diese Schwierigkeiten sich vom Bodenkaus in Palästina zurückgezogen. … Die Resolution des letzten Posener Delegicrtentages der deutschen Zionisten, die von dem einzelnen forderte, praktische Lebensinteressen in Palästina zu erwerben, hat ja dieser Wandlung, die sich vollzogen hat, einen drastischen Ausdruck verliehen. Dieser sehr bedeutsame innere Umschwung in der Stellung des einzelnen Zionistün zu Palästina dokumentiert sich auch in den immer häufiger werdenden Palästina reisen, die in letzter Zeit unternommen werden.

  7. 1906-09-19 · Heft 37 (19.9.1906) · p. Seite 11

    Solche Dogmen seien die Behauptungen: „Die Aussichten ailf Erreichung politischer Erfolge bei der Türkei für Palästina sind für absehbare Zeit gleich Null." „Wir werden keinen Charter für Palästina erlangen, wenn wir bereits vor der Erlangung des Charters in Palästina arbeiten." … Die Jahreskonferenz hat Frankfurter Israelitisches Familienblatt. die Tatsache erbracht, daß die Einigung tatsächlich vorhanden ist, denn auch darüber, daß in Palästina etwas geschehen muß, sind sich alle einig. Wissenschaftliche Erforschung des Landes und seiner Hilfsquellen, Stärkung des jüdischen Elementes in Palästina und Verlegung der Haupttätigkeit der Bank nach Palästina, aber keine Unterstützung, keine Kleinkolonisation und keine Verwendung von Nationalsondsgeldcrn!

  8. 1914-02-27 · Heft 8 (27.2.1914) · page 1

    Palästina ist erwacht, und beginnt, wieder Zentrum des jüd. Lebens zu werden. Dies ist das größte Ergebnis, das historisch denkwürdigste Fazit aus dem ganzen Sprachenstreit in Palästina. … Bon dem Kuratorium des Jüdischen Instituts für technische Erziehung in Palästina geht uns folgender offizieller Bericht zu: Den Mitgliedern des Kuratorium des Jüd. Instituts für technische Erziehung in Palästina (Technikum Haifa) lagen in ihrer Sitzung am 22.

  9. 1918-10-11 · Heft 39 (11.10.1918) · page 1

    England hat in den vier Jahren des Krieges verschiedentlich durch seine höchstes! Regierungs- Vertreter die Palästina-Bestrebungen des jüoischen Volkes als berechtigt anerkannt und ihnen seine Unterstützung zugesagt. Das geschah freilich, .als cs Palästina haben wollte, aber noch nicht hatte. … Jeder, der heute mit Bewußtsein Jude ist, hat Interesse für Palästina. Nur in Palästina lassen sich die Bedingungen schaffen, unter denen die Tradition des jüoischen Volkes zur vollen Entfaltung kommt.

  10. 1907-08-23 · Heft 33 (23.8.1907) · p. Seite 10

    Schmarsahu Lewin- Wilna, der soeben von einer längeren Reise aus Palästina zurückgckehrt ist, ein Referat über die nationale Erziehung in Palästina. Er bezeichnete es als eine traurige Tatsache, daß in Palästina die jüdischen Kinder infolge des Mangels an jüdischen Schulen gezwungen sind, die Schulen fremder Missionare zu besuchen. Wenn wir von Palästina sprechen, müssen wir in erster Linie darnach trachten, daß die 90000 Juden, die dort wohnen, dem Lande und uns erhalten bleiben.

  11. 1911-09-15 · Heft 37 (15.9.1911) · p. Seite 8

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  12. 1909-03-19 · Heft 11 (19.3.1909) · page 1

    Sic stellte den Grundsatz auf, daß im Interesse ejner normalen Entwicklung der jüdischen Kolonisation in Palästina systematisch Maßnahmen ergriffen lverden müßten, um jüdische Lohnarbeit in Palästina bodenständig zu mach en und vertrat dabei den Standpunkt, hauptsächliche Bedeutung nur dem Landarbeiter bcizumessen, da Palästina vornehmlich ein agrikulturelles Land und seine Industrie mit der Landwirtschaft eng verbunden ist. … Sie erblickte im Informationsdienst „einen der wichtigsten Faktoren für ein allseitiges Gedeihen des jüdischen, ökonomischen und kulturellen Lebens in Palästina" und erklärte „die weitere Entwicklung und Stärkung der Palästinainformationsbüros, sowohl in Palästina selbst, als auch außerhalb desselben" für-dringend geboten.

  13. 1922-10-20 · Heft 31 (20.10.1922) · p. Seite 3

    Veranstaltung von Rursen und Vorträgen -rüber alle den Gesa»»»tko»npler Palästina berührende .Arnaen, unter anderem Liber die kulturellen, nnrti^Ksstlichen und p.oiitischeu'verl'äitnissc in Palästina. … Hritz 2» o a ek-Gotba, t,'urt Zacharias-V>re,nen. betraut. lvir freuen »ns über diesen Schritt praktischer Palästina arh'U der Neutratcir und wiinsHcn dem Dezernat viel Lrfola. prof.. Linsiein besucht Palästina. prof. Giilstein, der an, 28.

  14. 1911-09-08 · Heft 36 (8.9.1911) · p. Seite 8

    Telephon I. 12796. V'K D'' ~ .,pÖ,in"jjChermon<f,Tersand-Hau8för Palästina- Produkte, Jaffa (Palästina) offeriert: Palästina-Esrogim! Ferner versenden wir in Post-Körben: 2 Pfd. Palästina-Honig l t» n iv*i und 4 Pfd. Palästina-Mandeln ) Pnma Quabtat! für Hk. 6.50 inkL Verpackung, franko gegen Nachnahme oder Voreinsendung des Betrages. Referenz: Palästina-Amt, Jaffa.

  15. 1913-12-12 · Heft 49 (12.12.1913) · p. Seite 2

    Gewiß: es lM sich! bereits recht angenehm in Palästina, aber Voraussetzung hierzu ist ein wähl gefüllter Beutel. Sich nur durch eigene Händckrast in Palästina eine Existenz zu gründen, ist heute noch so gut wie unmöglich. … das die natürlichen Stadien der Entwicklung, die .jeder Fremde in den ersten Monaten seines Aufenthalles in Palästina durchmacht. Vom Ausland, wo man ja meist so gut wie Line Vorstellung von den wirklichen Verhältnissen in Palästina hat, kommt man voll höchster Erwartungen hin, ist auch im ersten Monat begeistert über die neue, rein jüd.

  16. 1917-06-08 · Heft 21 (8.6.1917) · p. Seite 2

    Me als Zusatz Lu verwendenden Materialien — Tomaten und Oel — brauchen in Palästina nicht importiert zu werdeir. 6. Bohnen, Erbsen, Spinat usw. Mle in Europa zum Konservieren (in Blechdosen, Krügen, Gläsern) und Einlegen (in Salz, Essig) verwendeten Gemüsearten können mit dem größten Erfolge auch in Palästina verwendet werden. … Aprikosenbaumes ist Zentratasien. Er gedeiht ausgezeichnet in Palästina und Syrien. Seine leichte Kultur und seine fiühe, sehr reichliche Fruchttragung werden ihn zu einem der rentabelsten und Verbreitesten Fruchtbäume in Palästina machen, wenn der Absatz seiner -prächtigen, aber schnell .verderbenden Früchte an Konservenfabriken gesichert sein wird.

  17. 1913-08-22 · Heft 33 (22.8.1913) · p. Seite 2

    Und dann auf der anderen Seite: Was hat der Zionismus bis heute in Palästina -geschaffen? Für den Zionismus von heute ist doch die praktische Arbeit in Palästina der Hauptpunkt seiner Betätigung. … Was könnte also ein jüdischer Auswandrer in Palästina heute anfangen? Der Zionismus will eine materielle Heimstätte für das jüdische Volk schaffen. Was er bis heute in Palästina geschaffen hat, ist eine geistige H e i m st ä t t e für wohlhabende Juden.

  18. 1922-03-02 · Heft 9 (2.3.1922) · p. Seite 2

    Er, Weizmann, habe gewiß bereits manche Erfahrung in Verhandlungen mit den Arabern und kenne auch irgendwie Palästina und seine .Nachbarländer. Seiner Meinung nach zeuge es aber von Kurzsichtigkeit und sei es durchaus' unfair, die in Palästina bestehenden Schwierigkeiten den Juden oder dem Zionismus zuzuschreiben. … Eine andere Interpretation des Zionisnms uird seiner Betätigung in Palästina konnte nur aus Bosheit entstehen. Der Jude in Palästina strebt keines anderen Unterdrückung oder Vernichtung, weder des Arabers noch des C h r i st e n an."

  19. 1917-07-06 · Heft 25 (6.7.1917) · p. Seite 2

    Das Conjoint Committee sagt ausdrücklich^ daß es für die Kolonisation Palästina eintreten will, und daß es keinen Einwand dagegen. erhebt, die jüdische Gemeinschaft ■ in Palästina, die sich dort frei entwickeln soll, als eine nationale Gemeinschaft zu betrachten. . … Seine Ausführungen bezogen sich auf die Befteiung des russischen Judentums und insbesondere auf die national - jüdischen Wünsche auf Palästina. Die Rede hinterließ einen starken Eindruck. In einer der folgenden Sitzungen sprach M. M. Ussischkin über Palästina.

  20. 1910-01-07 · Heft 1 (7.1.1910) · p. Seite 2

    Cohen- Jaffa verlangt, daß die Mitglieder der Leitung in. Palästina wohnen müssen. Aronowitsch rügt die Art der Verwendung des Jüdischen Nationalfonds in Palästina. Dieser sei in erster Lüne für die Arbeiter bestimmt, indessen trage die Verwaltung diesem Umstände nicht Rechnung. … Ko Han-Bern sie in-Jaffa verlangt gleichfalls eine Zentralinstanz in Palästina. Er kitisiert die 'Art der Verwaltung der zionistischen Institutionen in Palästina und rügt den angeblichen Jnteressenmangcl der Leitung gegenüber den palästinensischen.