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192919331938
  1. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 89

    In neuester Zeit ergießt sich aus Böhmen ein Strom von Touristen nach Palästina, der sein Interesse nicht nur den geheiligten Stätten des Judentums, Christentums und der Mohammedaner, sondern auch dem modernen Aufbau Palästinas durch die Juden entgegenbringt. … Unter den (lern Palästinaaufbau gewidmeten tschechischen Werken seien besonders hervorgehoben: Jar. Petrbok: „Palästina und die jüdische Arbeit und Moral" (Palestina a zidovskä präce i mravnost) und V. Mussik: „Als Pfadfinder vom Nil bis zum Jorda n" (Trampern od Nilu az k Jordänu).

  2. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 40

    Die sonderbaren Erlebnisse des römischen Matrosen Baibus in Palästina,'die dieser nach einer Rückkehr in die Heimat seinen Kumpanen in der Schenke „Zum Stierkopf" zum besten gibt, bilden den Hauptinhalt des Gedichtes „Z u m S t i e r k o p f" (U byci hlavy). Über das Schicksal eines jüdischen Sklaven, der offenbar mit der 15. Legion aus Palästina in die nördlichsten Gegenden des römischen Reiches kam und dort sein Leben beschloß, berichtet das Gedicht „Carnuntu mu.

  3. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 419

    Josef ging aus Posen —vielleicht nach dem Tode seines Schwiegervaters — nach Verona in Italien, wo er sich eine Zeitlang aufhielt und von wo er nach Palästina auswanderte. 1570 finden wir ihn dort in der heiligen Stadt Safet, die zu jener Zeit Sammelpunkt derjenigen Kabbalisten war, die sich um Isaak Luria 9 den Schöpfer der neueren, sogenannten „lurianischen" Kabbala scharten. Wegen seiner talmudischen Gelehrsamkeit und großer Frömmigkeit genoß R. Josef in Palästina einen großen Ruf, namentlich aber hat er sich einen Ruhm als einzigartiger Kenner und Textkritiker der Mischna erworben, die er zu seinem Hauptstudium machte und auf eigentümliche Weise in einer Kantilene vortrug, um so den Inhalt besser dem Gedächtnis einzuprägen.

  4. 1938-01-01 · 9 (1938) · p. Seite 166

    Hier sind aber deutsche Meilen gemeint, wie sie im mittelalterlichen Deutschen Reich gemessen wurden (1 Meile 7,5 km). *97 D. h. nach der Abreise des R. Nathan Eger nach Palästina. 198 Der in Thüringen war (s. o. Nr. 280) und Bekannte in Prag hatte. — Das zweite „Ketabim" im Texte hier ist als überflüssig zu streichen. 199 Terfeis, im Texte „Techwisch", zu lesen: Terwis (wie im Rp. Nr. 221). Daraus ist zu ersehen, daß die Reise von Böhmen nach Palästina damals über Italien ging. 200 Wiener-Neustadt. Unter den ,,Lehrern" sind R. Isserlein und neben ihm R. Meisterlein und R.

  5. 1930-01-01 · 2 (1930) · page 14

    Für das moderne Judentum war die bürgerliche Emancipation eine solche epigonistische Vorperiode. Später die neuen geschichtlichen Beziehungen zu Palästina. Die Geschichtsphilosophie übt eigentlich die Funktion aus, zwei Gefühle des definitiven geschichtlichen Standes, welche einander verdunkeln, in eine Lage der gegenseitigen Beleuchtung zu bringen.

  6. 1929-01-01 · 1 (1929) · p. Seite 1

    Das Jahr 1096, in dem zum ersten Male christliehe Herrscharen nach Palästina zogen, um das Land von der Herrschaft der Ungläubigen zu befreien, ist den Juden in Deutschland noch durch Jahrhunderte im Gedächtnis geblieben: als ein Jahr des Schreckens und der Trauer, das ihnen furchtbare Leiden gebracht hatte.

  7. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 82

    An der Bahre der Frau trauerten nunmehr zwei Männer. V. Der soziale Roman, polnische Juden, Palästina. Der Jude spielte seit jeher und spielt auch heute noch im Wirtschaftsleben der Völker eine bedeutende Rolle. Auch in Böhmen besaßen Industrie und Handel immer einen starken jüdischen Einschlag.

  8. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 98

    Nebst Aufsätzen über jüdisch-politische Tagesfragen (darunter befinden sich auch solche von Max B r o d, Martin Bube r, Achad H a a m, Gordon u. a.) bringen die Zidovske zprävy zahlreiche Nachrichten über Palästina und sie führen auch die Spendenverzeichnisse für den jüdischen Nationalfonds ein. Im Frühjahr 1920 spiegelt sich in den Zidovske zprävy der den Wahlen in die Nationalversammlung vorangehende Wahlkampf wider.

  9. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 100

    Friedmann) jährlich eine Übersicht der jüdischen Begebenheiten bringt und daß die Abbildungen, die zumeist das jüdische Leben in Palästina darstellen, sehr sorgfältig ausgeführt sind. Tschechische Schriftsteller jüdischer Herkunft. Vor einem halben Jahrhundert schlössen sich Juden nur ganz vereinzelt dem tschechischen Kulturkreis an.

  10. 1932-01-01 · 4 (1932) · page 84

    In der Literatur tauchten Vermutungen auf, daß es sich nicht um eine Zusammenziehung der zwei Eigenschaftswörter alt und neu handelt, sondern um das hebräische „AI tenai",66 was „bedingungsweise" bedeutet und hier so erklärt wurde, als ob die ihre Rückkehr nach Palästina erwartenden 25 87

  11. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 30

    . — eine Empörung hervor, die, von Rabbi Akiba geschürt, in den Jahren 133 und 134. als Tinaeus Rufus Statthalter in Palästina war, ihren Höhepunkt erreichte. Akiba brauchte zur Durchführung seiner Pläne den starken Arm eines Kriegers, und er fand ihn in Bar Kochba.

  12. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 317

    Ebenso erachtete der Referent die Lehre vom Messias und von der Rückkehr nach Palästina vom Gesichtspunkt des Staates aus für anstößig, da sich die Juden so stets nur für Fremdlinge im Wirtsstaate halten, ohne Anhänglichkeit für ihn zu empfinden.

  13. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 395

    Daß sich die Juden trotz aller Verfolgungen als eigenes Volk unter allen andern Völkern behauptet hätten, erklärte der Votant durch ihr Festhalten an positiven religiösen Grundsätzen, namentlich ihr Festhalten an der Lehre, daß ihr Gott als ausschließlicher Judengott und geistliches und weltliches Oberhaupt der Juden nur die Juden liebe und alle übrigen Völker hasse; um ihrer Sünden willen habe er die Juden in alle Welt versprengt und sie der Willkür ihrer Feinde ausgeliefert, aber es werde der Messias kommen, der seine getreuen Juden nach Palästina zurückführen werde, um dort das alte Gottesreich zu erneuern. Aus dieser Lehre erklärte Väclavicek den ganzen Charakter der Juden und die Einstellung der christlichen Bevölkerung ihnen gegenüber.

  14. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 420

    Ahron hat sich noch lange im Prager Ghetto erhalten und die nach Prag eingedrungenen Nachrichten aus Palästina, namentlich aber die Briefe, die Schlimel aus Straßnitz über R. Josef nach Böhmen und Mähren sandte, dürfen seinen Ruhm noch erhöht haben, so daß das Volk von ihm die Vorstellung als von einem Fürsten der Tora bekam, wie Meisel in seinen Augen der Fürst der Geldmacht war.

  15. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 359

    Mecsery reproduzierte zwar in seinem Gutachten alle obangeführten Haupteinwände, welche die Juden bei den Prager Beratungen gegen ein Zentralorgan geltend gemacht hatten, er selbst sprach sich aber trotzdem für die Schaffung eines Zentralorganes für die böhmische Judenschaft aus, mit dem Hinweis, daß es ein solches Organ bereits in Palästina gab, daß in Prag stets ein berühmter Rabbiner lebte, der als Haupt der Judenschaft im ganzen 357

  16. 1936-01-01 · 8 (1936) · page 33

    Die in der bezeichneten Epoche lebenden Häupter der Talmudakademien in Sura und Pumbedita in Babylonien, genannt „Geonim",7 waren die geistigen Erben der Talmudlehrer8 und erteilten ihre Bescheide nach allen Ländern, aus denen Anfragen in rituellen und rechtlichen Angelegenheiten an sie kamen ,und das waren nicht nur die nahegelegenen: Palästina, Ägypten und Nordafrika, sondern auch die Länder Europas, die fernen: Spanien und Italien, und die noch ferneren: Frankreich und Deutschland.

  17. 1938-01-01 · 9 (1938) · p. Seite 104

    Wie dieser18 war auch Bruna Anhänger der dialektischkombinierenden (pilpulistischen) Methode der Talmuderklärung.19 Seine Responsen waren berühmt und ihr Ruf drang bis nach Palästina.20 Außer den Responsen verfaßte er noch ein halachisches Werk,21 das auf uns nicht gekommen ist. Er war auch kein einseitiger Talmudist und schrieb auch Glossen zum großen Pentateuchkommentar des Jakob ben Ascher.22 Brunas Sohn R.

  18. 1930-01-01 · 2 (1930) · page 306

    Dienste, die man Toten erweiset, nennt man, weil sie ja nicht vergelten können „wahrhafte Gnade üben", Gen. rabb. 96, 5. 2Ö) Über den Rufnamen Leml, Läml, der aus Ascher, mit Bezug auf Gen. 4#2o „von Ascher kommt fette Speise", entstanden (das Lamm in Palästina der Inbegriff des Fetten, Feisten), s. Flesch 1. c .S. 111. 26) Später Familienname Schlesinger. Wohl Nachkomme des mähr.

  19. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 10

    Das beweist das Gedicht „Ostwärts", worin er seiner Sehnsucht nach dem heiligen Lande Palästina Ausdruck verleiht. Das Lied von Judennot „B e n - 0 n i" (= Sohn der Klage), das zu den besten Stücken der ganzen Sammlung gehört*, schildert, wie schon das jüdische Kind aus dem bitteren Kelch seines Volkes trinken muß und wie der Jude von der Wiege bis ans Lebensende an seinem Leid zu tragen hat.

  20. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 88

    Die Not der Juden im Kriegsgebiet stellt er erschütternd dar. Palästinaschriften. Palästina war immer ein beliebtes Reiseziel frommer Christen. Aus Böhmen besuchten namentlich viele Priester das durch das Leben Christi geheiligte LaAd und manche von ihnen beschrieben es in mehr oder minder umfangreichen Werken.