Mannheim
Compact Memory
88 pagesSort: relevance · oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
14
190519171929
  1. 1919-01-01 · 1-2 (1919) · p. Seite 14

    Auf den Parallelismus zwischen der Aussprache der jakobitischen syrisch-palästinensischen Westsyrer und der der Palästina-Juden einerseits und /wischender Aussprache der bafcylonisdh-westeurolpäischen Juden und der der Ostsyrer andererseits wüies der bekannte Sprachforscher S. … Allerdings war Punisch nicht Palästina-Hebräisch und die Punktation wies gewiß' Verschiedenheiten auf). Die bei den Kirchenvätern zitierten punischen Worte, haben fast immer a für Kamie-z gadol (salustfir«, salom- EiStT, alma nö^j?

  2. 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 310

    Von seinem Standpunkte aus bestreitet Kautsky den Juden jedes Anrecht auf Palästina, da es weder ein demokratisches noch ein sozialistisches, sondern nur ein historisches ist. Das erstarkende Arabertum bedroht jede jüdische Siedlung in Palästina mit dem Untergange. Nicht in Palästina, sondern im europäischen Osten erblickt Kautsky das Feld, auf dem die Geschicke des leidenden Teiles der Judenschaft entschieden werden, nicht durch Auswanderung in die Fremde, sondern durch Revolution in der Heimat (jetzt also überholt).

  3. 1912-01-01 · 3 (1912) · p. Seite 101

    Im ...Jüdischen Verlag*4, Berlin W. 15, sind erschienen: I>. Trietsch, Palästina-Handbuch. 1912. M. 3.—. E. Auerbach, Palästina als Judenland. M. 0.30. Protokoll des X. Zionisten-Kongresses. M. 1.50. Das bereits in 8. Auflage erscheinende Palästina-Hand buch bietet i"dem Kulturmenschen des Wissenswerten die Fülle. In den Angaben für Palästina-Touristen hatten wir eine uns von Bädeker usw. angewöhnte größere Detaillierung gewünscht.

  4. 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 327

    Mit dem jüdischen Farmer vom Typus eines Boas ist nichts getan. Der bedeutet für die jüdische Nationalität in Palästina nicht mehr als in Polen. Der Landarbeiter vielmehr muß Jude sein, die Bodenprodukte müssen vom Juden erzeugt werden. Solange dieses urwüchsige Judentum fehlt, wird es der jüdischen Kultur in Palästina nicht anders als der deutschen in den Nachfolgestaaten, der schwedischen in Finnland ergehen. Nicht so sehr das „Jiddisch", als weit mehr das Arabische in Palästina ist die Gefahr.

  5. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 35

    Für Religionslehrer und Schülerbibliotheken sind beide Neuerscheinungen unentbehrlich. Rieh. Linde. Alte Kulturstätten. Bilder aus Aegypten, Palästina und Griechenland. Bielefeld 1911, Velhagen & Klasing. Mit dem Auge des echten Künstlers hat Linde seine Aufnahmen gewählt, mit plastischer Darstellung den Text dazu verfasst. … Im Gegensatz etwa zu Aegypten betont Linde (86), dass wohl keine Landschaft „mehr passe für ein Land, das das heilige heisst, als diese mit ihren herben stilisierten Linien". Was über das Christentum in Palästina gesagt wird, verdient besondere Beachtung. Mit gleicher Meisterschaft wie Palästina sind die übrigen Kapitel behandelt.

  6. 1914-01-01 · 1 (1914) · p. Seite 3

    Sie ordneten sich den rituellen und sittlichen Bestimmungen der Talmudakademien in Palästina und Babylonien unter und nahmen sogar in Spanien und Deutschland entstandene religiöse Einrichtungen an.1) Seitdem hat sich ihre Lage äusserlich kaum geändert. … Chr.) erfahren.2) Auch ihr geistiges Leben scheint unter dem sozialen Drucke gelitten zu haben, denn sie waren immer von den jüdischen Autoritäten in Babylonien abhängig, und nur vom sechzehnten Jahrhundert an beginnt bei ihnen eine Periode produktiver Tätigkeit, wahrscheinlich durch den von den jüdisch-spanischen Emigranten in Palästina neu belebten Geist der Kabbala angeregt, wie wir dies weiter unten näher beleuchten werden. Für kurze Zeit war Jemen mit dem türkischen Reiche verbunden.

  7. 1914-01-01 · 2 (1914) · p. Seite 38

    Das innere jüdische Leben, wie* das nationale Erwachen, die kolonisatorischen und kulturellen Arbeiten in Palästina, lassen sie ganz kalt. Für sie existiert nur Jerusalem und dieses nur als heilige Stadt, als Stätte des Bethamikdasch" (des Tempels), ebenso das Grab Raheis und die „Meorat Hamachpela", die Gräber der Erzväter in Hebron; das übrige Palästina geht sie absolut nichts an. Kein einziger bucharischer Jude hat Neigung, sich in Palästina ausserhalb Jerusalems in einer Kolonie oder sonstwo niederzulassen. Das einzige Gute, was sie für die jüdische Kultur leisten, ist die Drucklegung der jüdisch-persischen Literatur, nicht aus idealen

  8. 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 324

    Was wurde aus der Judenheit, die mit allen Attributen einer Nation in Palästina erscheint, nach dem Untergang des jüdischen Staates, nach dem ersten Falle Jerusalems? Eine Golah, das heißt eine Deportiertenkolonie, die, wie etwra die exilierten Serben während der österreichischen Okkupation im Weltkriege unter der Leitung ihrer Regierung, unter der geistigen Führung ihrer Propheten blieb. … Hieraus entstand jene Hierarchie, die, von Titus zu Boden geschlagen und ihres Mittelpunktes, des Tempels, beraubt, dann von neuem als Religionsgemeinde sich erhob, um mit dem übermächtigen Rom den ungleichen Kampf für Gewissensfreiheit aufzunehmen, der mit dem Verlust der nationalen Heimat Palästina endete. Und nunmehr, abermals unter die Völker verstreut, wurde die Judenheit wieder durch geistige Führung zusammengehalten zur Golah, die die Erinnerung an die Vergangenheit, die Sehnsucht nach der Kulturstätte in Jerusalem und der Freiheit auf eigenem Grund und Boden, die Übung der religiösen Gebote,

  9. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 403

    Er feiert die alten Erntefeste, und zwar, soweit heute möglich, noch in alter Form, z B. das Laubhüttenfest mit dem Feststrauß aus Pflanzen, die in Palästina heimisch sind. Er betet noch heute an dem Klima der alten Heimat angemessenen Zeiten, wie ein echter Landmann, um Tau und Regen, so daß Disraeli einmal sagte: „Ein Volk, das in seinen Gebeten noch so innig an seinem Lande hängt, ist gewiß berufen, es noch einmal zu besitzen". Auch in talmudischer Zeit werden jüdische Grundbesitzer in Palästina erwähnt, wie der Patriarch Gamliel von Jabne. Ebenso betrieben die Juden in Babylonien zumeist Landbau. Bei der Festsetzung der Ferien in den Talmudhochschulen, unter denen die zu Sura und Pumbaditha die bedeutendsten waren, wurde ausdrücklich darauf Rücksicht genommen, daß Lehrern und Schülern zur Feldarbeit Zeit gelassen werde (Jeb. 63a).

  10. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 33

    — 33 - Karl Jäger, Das Bauernhaus in Palästina. Güttingen 1912. Vandenhoeck & Ruprecht. M. 2,40. Eine sorgfältige Einzelschrift die auch über die traditionelle palästinische Gastfreundschaft (S. 2), über die Laubhütte (S. 44) und viele andere archäologische Gegenstände von allgemeinerem Interesse gründliche Auskunft erteilt. … Diese schlichten Bilder aus dem jüdischen Leben Russlands besitzen, von ihrem ästhetischen Wert abgesehen, kulturhistorische Bedeutung und führen, wie alle diese Stimmen aus dem Osten, am besten in die reiche Gemütswelt jener Vielverfolgten ein. Elias Auerbach, Palästina als Judenland. M. 2. Auch ohne der zionistischen Organisation anzugehören, wird man dieses Heft als sachliche Belehrung über eine der wichtigsten jüdischen Angelegenheiten, die Palästinafrage, mit Freuden begrüssen.

  11. 1905-01-01 · 2 (1905) · p. Seite 165

    Vor einiger Zeit hörte ich, dass reiche Berliner Juden ebenfalls die Absicht haben, Palästina zu besuchen. Wenn etwas daran ist — und Sie können es bei Ihrer grössern Nähe zu Berlin und Verbindungen eher erfahren 1) G. geb. 1816 in Belgard, kam 1867 nach Berlin, lieferte von hier aus Corresp. an Treuenfels' Wochenschrift, unternahm 1872 mit s. Vetter Ascher Levy in Polzin und Grätz die Reise nach Palästina, starb März 1893; übers. Wirken s. Jüd. Presse 1893 Nr. 10. [Gütige Mitteil. d. Herrn Prof. A. Berliner.] — Ascher Levy, in Belgard geboren, Begründer der Getreide- und Bankfirma A.

  12. 1906-01-01 · 4 (1906) · p. Seite 129

    — 129 — nur die Bekanntschaft mit den in Teheran weilenden „Aschkenasim", sondern auch die häufigen Eeisen in Handelsangelegenheiten nach Russland, nach West-Europa und besonders nach Palästina beigetragen haben. Die Palästina-Pilger, wie bei den Muhammedanern adschi genannt, erzählen von der Frömmigkeit und Gelehrsamkeit der palästinischen Aschkenasim und verbreiten die Meinung, dass die Thora nur bei den Aschkenasim in Ehren sei, und dass der Messias nur um ihrer Frömmigkeit willen kommen werde.

  13. 1913-01-01 · 1 (1913) · p. Seite 9

    Durch psychische Ansteckung auf dem Boden von Hunger und Unwissenheit verbreitet sich der Glaube an kostenlose Zuteilung von Land und Inventar in Palästina durch die Agenten des Hauses Rothschild. Trotz der sehr üblen Erfahrungen der darauf Eingegangenen ist er unausrottbar. Als ich diesen Glauben als bloßes Trugbild bezeichnete, schüttelten die Juden von Tarki mißtrauisch die Köpfe, und in Palästina begegnete ich kaukasischen Juden, die ihr armseliges Hab und Gut verkauft hatten und dorthin gewandert waren in der Hoffnung, ein Paradies zu finden.

  14. 1914-01-01 · 2 (1914) · p. Seite 55

    Es ist Euch, meine Soehne, Töchter und Enkel, schon bekannt, dass in dem verfassten Status in Wien im Jahre 1733 die deutschen Israeliten in Palästina von mir mit zwei und zwanzig Tausend Gulden angesetzt sind. Dieser Posten ist theils von meinem seligen Vater, theils von mir für gedachte palästinische Israeliten bestimmt worden, damit, wenn diese mit ihren Zwingherren ein Reglement gemacht habenwerden, dieses Geld zur Zahlung ihrer Schulden angewendet werden soll. … Weil ich nun vom Jahre 1733 an bis zum Jahre 1753 den palästinischen Israeliten keine Zinsen gegeben, und um die moralische und religiöse Pflicht zu erfüllen: so sollen diese Fl. 10 000, die ich der Gemeinde Frankfurth wieder gegeben habe, den eben genannnten Israeliten als vollkommenes Geschenk verbleiben, und folglich von den abgedachten Fl. 22 000 ihnen nicht ein Heller abgerechnet oder vermindert werden; sondern diese zwei und zwanzig Tausend Gulden Capital gehoeren ihnen als vollgiltige Schuldforderung, und die davon ferner abfolgenden Zinsen sollen stets denselben zur Unterstützung Übermacht werden, bis das Schuldtilgungs-Geschaeft in Palästina regulirt sein wird, und dazu soll auch das Capital gebraucht werden. Ich empfehle auch meinen geliebtenToechtern,Soehnen undEnkeln,aus denen von meiner Euch zurückzulassenden Erbschaft einkommenden Geldern dieses Capital von Fl. 22 000 hinweg auf einen sicheren Platz zu stellen; und in jedem Falle müssen, ehe sie zur Besitznahme der Erbschaft schreiten, diese zwei und zwanzig Tausend Gulden bezahlt oder durch Papiere sicher gestellt sein. 8.

  15. 1919-01-01 · 1-2 (1919) · p. Seite 13

    Die Christen, die sich mit dieser Aussprache in einen Gegensatz zu dem Palästina-Judentum setzten, trieben dann die a-Aussprache des Kamez auf die Spitze. Origenes, der Alexandriner von Geburt war, aber lange in Cäsarea in Palästina wirkte, schrieb jedes hebräische Kamez ohne Unterschied der Quantität, ob gaefol (ä) oder katan (o). mit a, so z.

  16. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 92

    - 92 — berichtet er (153) völlig Neues, aber auch, wo er unzählige Male durchzogene Ffade wandelt, wie durch Palästina, zeigen sich seinem wissen- Synagoge der schwarzen Juden in Colin. Talmud-Tora-Schule in Teheran. scbaftlich geschulten und zugleich praktischen Blicke die altbekannten Dinge in überraschend neuem Gewände.

  17. 1919-01-01 · 1-2 (1919) · p. Seite 12

    Die Siebzig Dolmetscher transkribierten in der Regel Kamez gadol mit 7. (Aäap,, X.a|/.j. Möglich, daß zu jener Zeit auch in Palästina das K. g. noch als ä ausgesprochen, wurde. Anfange einer Trübung sind in den Transkriptionen des Septuaginta hie und da schon zu merken : Icouxv (Gen 10, 2) ^r,wv (36. 36) A<7<% (3(3 44, 35); V)6)a>|/.a, Io-tjt)3;. Hielt vielleicht in der späteren Antike die Aussprache der ale— xandrinischen Juden mit der Aussprache des K. g. in Palästina Schritt und sprachen Philos Zeitgenossen das K. g. wie o oder mindest ao? Dies ist ein Problem, das Gesenius erörtert.

  18. 1909-01-01 · 3 (1909) · p. Seite 95

    In flüssiger Darstellung schildert der Verfasser seine Reiseeindrücke, die hauptsächlich für .die Beurteilung der jüdischen Kolonien in Palästina von Belang sind, im Übrigen den Rahmen des eigentlichen Palästina weit überschreiten. Solche objektiv gehaltene Schilderungen sind geeignet, über den gegenwärtigen Zustand von Land und Leuten anschaulich zu unterrichten und durch das Anekdotenhafte dem Interesse des Lesers näher zu rücken.

  19. 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 480

    Nöldeke-Festschr. — ORELLI Orelli, Religionsgeschichte. — Reland Reland, Palästina. — Reschum. Reschumoth. — REJ. Revue des Stüdes Juives. — Rev. Ec. Revue des Ecoles de l'Alliance israel. — Rom. J.

  20. 1921-01-01 · 1 (1921) · p. Seite 14

    Vgl. die talmudische Sentenz: Wer mir dies erklärt, dem trage ich die Kleider in's Bad nach, Ehrmann: Ans Palästina und Babylon2,' S. 240. 100. Erst Toireh, dann Derech erez. 101. B'reschis boro, Sch'moss woero, ssas'ria m'zoiroh, mach'n Korvin alt ün gro.