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240 doch nur mit sehr geringen Mitteln Ausgestattete nach Palästina gezogen waren, wird in ergreifender Weise Nech. 5,1 ff geschildert. Für die Leviten lagen nach der altüblichen, auch von dem Herrn Recensenten getheilten Anschaunng die Verhältnisse in Palästina ja ganz besonders günstig. … Frankel, Monatsschrift 1852 S. 860). Von der geringen Anzahl der Israeliten, die nach Palästina zurückgekehrt waren, konnten die Leviten nicht so viel erwarten. Mit den heiligen Priestergaben verhielt es sich anders, da die meisten derselben wahrscheinlich (die Opfer gewiss) auch von auswärts nach Palästina gesendet wurden.
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128 Sprecher1), lernte ,von ihm die alten Ueberlieferungen Babyloniens (Hilchete Bablai)2) und als er von Palästina nach seiner Heimath zurückkehrte, erwirkte Chija beim Patriarchen eine etwas beschränkte Ordination für ihn3). Rab’s weiterer Lebenslauf zeigt uns, welche Früchte sein Umgang mit Ohija. getragen. Durch den Glanz der Schule, welche er im Jahre 219 4) in Sura gründete, wurde Palästina verdunkelt, das von da ab in den Hintergrund tritt. Die Zahl der Schüler Rab’s soll 1200 betragen haben, sein Name Rab ist dem Ehrennamen Rabbi in Palästina entsprechend, und er galt, wie in Babylonien, so auch in Palästina5) für die grösste Autorität seiner Zeit.
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229 Römische Befestigungswerke waren ohne Zweifel überall, wo römische Militärposten aufgestellt oder wo römische Heereslager errichtet waren, wir sind also berechtigt, überall <ppoöpta za suchen, wo römische Posten stationiren. Nun sind wir aber über die römischen Militärposten in Palästina durch die Notitia dignitatum, ein offizielles yerzeichniss, das allerdings erst um 400 aufgesetzt wurde, dessen Daten aber gleichwohl auch auf frühere Zeiten bezogen werden können, da die Militärverwaltung Palästina^ Jahrhunderte hindurch gleich geblieben ist *), ziemlich genau unterrichtet; in jedem daselbst verzeichneten militärischen Standorte haben wir zugleich ein ypouptov, einen Wachtthurrn zu erblicken. … Einige zerstreute Notizen finden sich noch in Inschriften und bei späteren Autoren, durch deren ineinander greifenden nnd einander ergänzenden Nachrichten wir von den römischen Besatzungen in Palästina ein recht anschauliches Bild gewinnen. Römische Wachtposten, beziehungsweise Grenzfestungen befanden sich nach der Notitia dignitatum (ed.
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Wie römisd1«t1 Besatzungen in Palästina. Von Samuel Kranes. Dio Cassius LXJX, 14 spricht von fünfzig befestigten Platzen (neuT^xo^ra <ppoupta), welche die Römer nach Unterwerfuug des Bar-Cochba’schen Aufstandes den Juden wieder zu entreissen hatten. … Ammian XIII, 8, 13 berichtet, dass die benachbarte Provinz Arabien mit Burgen und Castellen über und über bedeckt war1): was aber von Arabien gilt, kann ohne Weiteres auch auf Palästina bezogen werden, zumal die offizielle Bezeichnung Arabia sich auch auf verschiedene Landstriche von Palästina in historischein Sinne sich erstreckte.2 : A mmian giebt auch den Grund an, warum eben diese Gegend in solch’ ausgedehntem Maassc Befestigungen nothwendig machte: sie lag eben am Rande der Wüste, und die Wüstenhorden konnten nur durch einen Kordon von Befestigungswerken von den 1) Ed.
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Gott ein. seinem berühmten Sendschreiben (S. 14) von der Gründung eines Gotteshauses unter Jechonjah zu erzählen, welches von Steinen des Heiligthumes in Palästina erbaut worden sein soll, und er berichtet, daß bis zur Erbauung des zweiten Tempels auch oberste Lehrer von Hochschulen (ראשי מתיבתא) in Babel fungirten, und daß später auch Exilsfürsten gewählt wurden'). … Da hatte Hillel unstreitig seine ersten bedeutenden Studien gemacht^), und von da trieb ihn sein Wissensdrang nach Palästina, um zu den Füßen der Cynedrialhäupter Schemajah unb Abtaljon zu sitzen und aus ihrem Munde die Bestätigung seiner eigenen Forschungen zu erhalten * *).
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Ausser diesen dürften noch einige Garnisonen, die in der Notitia dem dux Syriae, dem dux Phoenices, dem dux Arabiae zugewiesen sind, zu Palästina geschlagen werden. Zu Palästina gehören noch:
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Wir sehen hier für die Bezeichnung der römischen Besatzungen dasselbe Wort angewendet, dessen sich auch Hieronymus zumeist bedient, nämlich castra (castellum). Es wäre aber zu verwundern, wenn in dem gräcisirten Palästina nicht vielmehr der griechische Ausdruck, das ist *ppoupiovר im Schwünge gewesen wäre, wo doch eben ippoupiov die [griechisch] officielle Benennung gewesen zu sein scheint, wie aus Inschriften, Eusebius, Stephanus von Byzanz und anderen Autoren deutlich zu ersehen ist. Wir wollen daher den Spuren dieses Wortes im jüdischen Schriftthum im Folgenden nachgehen und den Beweis erbringen, dass es im genannten Schriftthum mindestens zweihundertmal zur Anwendung kommt und zwar in einer Weise, die Bedeutung und Ursprung des Wortes nicht verkennen und nicht missdeuten lässt. I. Aufstellung römischer Wachposten in Palästina. Eine ausdrückliche Nachricht darüber, dass die Römer in die Städte Palästinas Besatzungen geworfen haben, besitzen wir in Meg.
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Als Hadrian die großen Dimensionen des Aufruhrs und die Niederlagen seines Heeres erfuhr, gingen auch ihm die Augen auf über die Gefahr, die ihm von Palästina aus drohte. Er schickte seine besten Feldherren dahin, darunter Urbicus, den er aus Germanien hiezu abrief,2) Hilfsvölker aus Mauritanien, wahrscheinlich Gätulische Reiterei, unter dem Tribun der 10. … Attius Senecio.^) Aber auch diese Feldherren mit ihren Truppen errangen keinen größeren Erfolg. Die Juden scheinen schon ganz Palästina inne gehabt zu haben. Vielleicht erstreckte sich ihre Eroberung sogar über die Grenzen desselben hinaus; denn 50 Festungen und 985 Dörfer waren schon in ihren Händen.2) 0 S. o.
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Sein Grab ist noch von dem berühmten jüdischen Reisenden Benjamin von Tudela in Palästina gesehen worden; derselbe beschreibt es in seinem Werke ״Massaoth schel R. Benjamin" folgendermaßen: ״Von Gusch-Chalab sind 6 Parasangen z) (פרסאין) nach Maran, das ist ״Meron". Daselbst ist eine Höhle, in welcher sich die Gräber von Hillel und Schammai und 20 Gräber ihrer Schüler vorfinden". — Das Dorf Meron wird auch in dem Werke ״Neueste Beschreibung von Palästina von R. Josef Schwarz in Jerusalem" erwähnt, und auch dieser unermüdliche Erforscher des heiligen Landes hat das genannte Grab aufgefuttbeit.
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Als freiwillige Gabe konnte sie immerhin betrachtet werden, weil sie doch nicht mosaisch war, und die Weisen sie auch nicht zur Pflicht machten, sondern sie nur, da sie einmal gebräuchlich wurde, gelten lassen wollten. Allerdings konnte auch Teruma vom Auslande nach Palästina nicht gebracht werden, weil sie als ausländisches Product die nöthige Eeinheit nicht hatte und deswegen im heiligen Lande nicht gegessen werden durfte (Jerusch. … in dem erwähnten Dekret durchaus nicht ein Hinaufbringen nach Palästina gemeint zu sein, da die betreffende Stelle überhaupt lückenhaft ist und auch nicht gesagt wird, wohin die anaQiai gebracht werden sollen.
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Samuel Krauss hat nach seinem lehrreichen Artikel in den beiden ersten Heften dieses Jahrganges*) über ״die römischen Besatzungen in Palästina“ einen zweiten, für die Sprache wie für die Geschichte bedeutungsvollen Artikel in der ״Byzantinischen Zeitschrift“ II, 3 u. 4 folgen lassen. … Merkwürdig ist, dass die babylonischen Juden fast nur griechische Wörter aufgenommen, während die Palästinenser auch lateinische, weil am Euphrat und Tigris griechische Colonien und griechise Sprache seit Alexander waren; die Römer kamen aber nur unterbrechungsweise dahin, während sie in Palästina ihre Lager und Colonien hatten. Ferner: In den talmudischen Quellen steht mehrere Male ע״ר für Rom, also wie urbs, wofür aber oft in den uncensierten Ausgaben רומי nach griechischer, רומא nach lateinischer Schreibweise, die auch sonst abwechselt.
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. — Wahrscheinlich war dieser Satz auch die tzauptv eranlassnng zu seinem Hinaufziehen nach Palästina, weil bei dieser rein praetischen Bestimmung gewiß eine Tradition in Palästina vorhanden war. — Daraus dürste sich auch die Wiederholung: ״Dieses Ausspruches wegen kam Hillel aus Babel", nach dem Schluß des ersten Satzes, erklären lassen; vergl.
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Juda, ferner der Trieb, für die allgemeine Verbreitung der Gesetzeskenntniss thätig zu sein,4) wofür damals beim Volke in Babylonien noch die gehörige Empfänglichkeit fehlte, drängten ihn dazu, sein Vaterland zu verlassen, und schon im reifen Mannesalter stehend, zog er mit seiner Familie nach Palästina, wohin ihm später auch seine Neffen Abba Aricha und Rabba bar Ghana folgten.6) Die Meinung der Tosaphisten,6) dass R. Chija erst im Greisenalter nach Palästina ausgewandert sei, scheint darum unhaltbar, weil seine Eltern bei seiner Uebersiedlung noch am Leben waren.7) Chija liess sich in Tiberias häuslich nieder8) und er *) Ibid. 63 a. 2) Anspielung auf Kohelet 7, 26. 3) Sukkah 20 a. 4) Vgl.
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Neue Handkarte von PALÄSTINA im Masstabe von 1 : 700000 mit zwei Nebenkarten: Hochland von Judäa und Gegend von Nazareth und Tiberlas im Masstabe von 1 : 400000, sowie einem Plan von Jerusalem mit nächster Umgebung im Masstabe von 1 : 20 000 bearbeitet von DR. … T. noch unveröffentlichten Materials, mit wissenschaftlicher Gründlichkeit durch geführte Arbeit repräsentirt in jeder Hinsicht den gegenwärtigen Standpunkt der Palästina-Forschung; sie giebt ein vielfach ganz neues Bild der Oberflächengestaltung und der Hydrographie des Landes, welches durch die beiden Specialkarten der interessantesten Abschnitte des Letzteren in instruktiver Weise ergänzt und erweitert wird.
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Grätz, Geschichte IV5 S. 440; aber auch Salzer im ״Magazin“ 1877 S. 143). Der Name ״Severus“ war in Palästina bekannt. So hiess der Sieger im Bar-Cochba-Kriege; so hiess ein Präfect in Palästina unter Hadrian (Spartian, in Hadr.
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110 Hermann Deutsch. gesprochen, in mangelhafter Wiedergabe des Ausspruches R. Meirs: Wer in Palästina wohnen bleibt und die hl. Sprache spricht, — der kann der einstigen Seligkeit versichert sein (Jeruschalmi Sabbat 1,5; vgl. auch Babli Ketubot 111 und Megilla 27). … die Warnung an die Jugend gerichtet: zuerst an den Quellen des Gesetzesstndiums in Palästina zu verweilen, dann erst nach der Fremde zu wandern. Außerdem ist auch die Sprache dieses Midrasch der später״ palästinensischen, oder vielmehr syro-chaldäischen nahe verwandt.
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Das Leben und Wirken des Patriarchen Hillel. 59 Wiederbegründer des Gesetzes gestellt werden müsse, ist seine Gründung eines weithin berühmten Lehrhauses, des Bet- Hillel, durch welches das Gesetzesstudium in Palästina erst wieder ermöglicht wurde. Gleich wie Esra (nach Esra 7,10) seinen Sinn darauf gerichtet hatte, ״die Gotteslehre zu erforschen und zu erfüllen, und in Israel Gesetz und Recht zu lehren", so betrachtete auch Hillel sein reiches Wissen nicht als todtes Kapital, sondern verwerthete es zur Erziehung des jüdischen Volkes, zur höheren Ausbildung wißbegieriger Jünglinge seiner Nation 1 2). … Der Aelteste von ihnen war Jonathan ben Usiel, 1) Daß hierin der Schwerpunkt der Hillelschen Thätigkeit zn suchen ist, und daß nur in diesem Sinne der Bericht Succa 20 a das;׳עלה הלל ׳הבבלי ויסדה• aufgefaßt werden kann, beweist der Schlußsatz dieser Stelle, welcher lautet: ״עלה ר׳ חייא רבניו ויסדוה״ In keinem Falle kann dieser Schlußsatz auf eine Neugestaltung der Lehre bezogen werden, da ja damals ein R. Jehuda Ha-Nasi in Palästina wirkte, bei dem erst R. Chija seine Studien machte, sondern nur auf das in Ketubot 103 b von R. Chija Berichtete, wo uns die rührige Thätigkeit zur Gründung von Waisenschulen geschildert wird.
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Jn der massoretischen Traditionskette über die Zahl der Buchstaben der heiligen Schrift erscheint als zweiter Tradent, nach dem aus Palästina nach Babylon ausgewanderten Nakkai (s. Magazin, XVII. Jahrg, S. 169—172) ein ירב המנונא auf den als Dritter רב אדא folgt. … Hamnuna wird noch angegeben, dass er die in Rede stehende Ueberlieferung aus Nehardea gebracht hätte1), was wohl so zu verstehen ist, dass sein Meister (Nakkai) in Nehardea lebte und Hamnuna die ihm gewordene Ueberlieferung von hier nach Sura brachte. Wenn Nakkai zur Zeit der hadrianischen Verfolgungen Palästina zu verlassen gezwungen war, so lebte sein Schüler Hamnuna in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts. Und in der That kann seine Existenz zu jener Zeit auch anderweitig aus gut beglaubigten Quellen nachgewiesen werden.
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A. enthält dieses: Die rationale Schriftauslegung des Maimonides von Bardowicz. Die römischen Besatzungen in Palästina von Krauss. Aus dem inneren Lebender spanischen Juden im 15. Jahrhundert von Eosenmann. Zur hebr. Lexicographie, von Berliner.
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Goitein . 38, 83 Die rationale Schriftauslegung des Maimonides, von Dr. Bardowicz. 50 Die römischen Besatzungen in Palästina, von Dr. S. Krauss .. 105 Zur hebräischen Lexicographie. 141, 238 Erwiderung, von Dr. A. Harkavy. 149 Darstellungen aus dem innern Leben der spanischen Juden, von M.