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Von dieser Schwärmerei ganz ergriffen, bildete er sich ein, daß er berufen und vom Beginn der Welt zum Könige der Juden, der ihnen Palästina wieder erobern helfen solle, bestimmt sei. Deßhalb theilte er den ©einigen« die Nachricht mit, daß in Frankreich sein Glücksstern untergegangen sei, der aber in Palästina wieder erscheinen werde. … Mit großem Nachdruck und mit unglaublicher Beharrlichkeit forderte er alle Könige auf, Palästina zu erobern. Von allen Beherrschern Europa's erwies er ganz besonders dem König Wil-
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In Rr. 43 findet stch ein Artikel, überschrieben: „Jerusalem," der „die dortigen Verhältnisse traurig" nennt, der von „dem fanatischen Gebühren der Mehrzahl" der Juden in Jerusalem spricht, dann nach Angabe des „Wiener Jahrbuches für Israeliten" der Uebelstände gedenkt, die stch hei den Geldsammlungen und Geldsammlern für Palästina immer mehr Herausstellen, ferner von den Bedürfnissen spricht, die in Palästina vorhanden sind und dann die Mittheilung also schließt: „Wir haben hinzuzufügen, daß auch ein von Dr. Lorje in Frankfurt a. O. gestifteter Verein zur Kolonisation in Palästina, der schon einige Erfolge gehabt, die öffentliche Mildthätigkeit anspricht. Der wesentlichste Uebelstand aber besteht in der Zwistigkeit, in dem giftigen Hader, der innerhalb der in Palästina weilenden Juden obwaltet.
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61 daher Palästina für die Juden zurückbehalten. Allerdings wären dieselben als Handelsleute ihrer größten Zahl nach und bei dem bunten Gemisch, welches sie heute darstellten, wenn sie aus allen Ländern zusammenkämen, noch nicht fähig, selbstständig ein StaatSwesen zu bilden. … Die Einwanderer würden größtentheils zur Arbeit willig sein, die außerhalb Palästina Wohnenden aber und besonders die Reichen könnten und müßten den eigentlichen Stamm und Kern des Volkes im heiligen Lande auf allerlei Weise unterstützen.
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(Schluß.) — Das deutsche Kaiserxaar in Konstantinopel. — Palästina — das bedeutendste Land der Erde. — Die Londoner Judenmission in Breslau *889. — Empfangsbescheinigung. Nr. 4: Zwei Geschichten zu Psalm 6, 3. — Rede bei der Taufe einer proselytin. — Das Gebet im Namen Jesu. — Aus Jerusalem. — Zur Statistik. … Nr. 6: pfiugstfragen. — vom Gesetz zum Evangelium. — Nach hause! von Häusel Zu krause! — Die Dattelpalme in Palästina. — Aus Jerusalem. — Kurze Misfionsnachrichten. — Zu Matth. \5, 4. — Gottesdienste. Nr. 7: Das 82. Jahresfest. — Die Dattelpalme in Palästina. — Die Sabbotniks in Sibirien. — Lin Heilmittel für die Zerfahrenheit des Denkens. — Briefkasten. — Bücherbericht. — Zur Statistik. — Anfrage.
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.;. 1 Die Geburt des Messias nach der Erzählung des Midrasch Rabba.. 5 Die Juden in Jemen. . 12 Missionsnachrichten. Egypten.*..13 Die Ackerbau treibenden Juden Ln Palästina. 16 Nr. 2 Stiftungsfeier des protestantischen Bisthums zu Jerusalem...... 17 Die Rückkehr Israels nach Palästina.^..19 Die Ackerbau treibenden Juden in Palästina.
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Für ihr Werk sind ihr gegen 830 000 Mk. zugeflossen und für die Flüchtlinge in Palästina außerdem gegen 64 000 Mk. ' Doch konnten mit diesen Summen nicht alle Ausgaben bestritten werden. Nur zeitweise war die Gesellschaft für die Flüchtlinge in Palästina mit ihren Mitteln eingetreten; hinfort soll dies nicht mehr der Fall sein, sondern die Kosten für jene sollen von der Flüchtlingsgesellschaft allein aufgebracht oder auch von den Gaben bestritten werden, welche der Londoner Gesellschaft für jenen Zweig des Werkes in Palästina besonders zufließen.
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Mit ihrer Hilfe ward es dem Deputaten der Londoner Mission, Lewis Way, möglich, über die Verhältnisse in Palästina die nöthige Klarheit zu gewinnen; und so beschloß die Gesellschaft, das heilige Land ihren Arbeitsfeldern hinzuzufügen. 1823. Die Amerikaner überließen nachher- Palästina viel mehr den anderen evangelischen Kirchen; den Orient selbst aber gaben sie nicht mehr auf. Doch auch für Palästina hat einer ihrer Missionare besondere Bedeutung gewonnen, nämlich Robinson, dessen geographisches Werk über das heilige Land eine bahnbrechende Bedeutung erlangt hat.
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Ein Jude darf Heiden nicht Schmuck oder Gegenstände für die Götzen verkaufen und keine Häuser in Palästina vermiethen, weil sie Götterbilder hereinbringen. Wegen des Haffes der Heiden in Palästina gegen die Juden darf ein Jude sich nicht von ihnen körperlich heilen und nicht einmal scheeren lassen, und überhaupt nicht mit ihnen an einsamen Stellen allein bleiben, um nicht von ihnen meuchlings ermordet zu werden. … Bei allen Gehässigkeiten gegen die Heidenwelt, namentlich in Palästina — das Ausland hat die Mischna gar wenig berücksichtigt — kann die Gesetzgebung doch den im Judenthume liegenden Zug allgemeiner Menschenliebe nicht ganz verleugnen.
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Diese Zahlen sprechen wohl für sich selbst! Die Tempelkolonie in Palästina. Wir haben schon zu wiederholten Malen jener evangelischen Christen gedacht, welche sich als die Gemeinde des „deutschen Tempels" nach Palästina gewandt haben, um dort das Bild einer Gesellschaft darzustellen, welche ihr Leben auf wahrhaft dauerhaften Grundlagen gegründet habe. … Seit 1869 besteht die von Hoffman» und Hardegg in's Leben gerufene Tempelkolonie in Palästina und zählt gegenwärtig 750 Seelen. Ihre Mitglieder bilden ein abgeschlossene kirchliche Gemeinschaft, die aber an der Bevölkerung des Landes nicht mit dem Zeugnisse des Evangeliums, wie sonst die Mission, arbeiten will, sondern vielmehr durch ihr religiöses und soziales Vorbild die Umwohner zum Nacheisern zu reizen hofft. 18 Familien leben in Jerusalem, in verschiedenen Gewerbszweigen thätig; neben ihnen junge Leute, die als Arbeiter und Dienstboten in verschiedenen Häusern dienen, zusammen gegen 100 Seelen.
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Im Herbst selbigen 18L7sten Jahres fand die Seeschlacht zu Navarino statt, die Griechenland frei machte, aber zur Folge hatte, daß die Missionare, welche alle unter englischem Schutz standen, Palästina räumen mußten. Vier Jahre gingen nun hin, während welcher ich auch England besuchte, Italien, Egypten, die Nordküste Aftika's, auch Palästina, Kleinafien und Constantinoprl bereiste (wo nachher auch Missionen unter den Juden angelegt wurden). Erst als die egyptische Armee unter Ibrahim Pascha in Palästina eingerückt war, konnte ich nun mit meiner Familie von Malta aus wieder nach Beirut zurückkehren, und mich dann nach der Eroberung Akkas und der vollständigen Besitznahme des Landes, im Jahre 1833 mit derselben zum ersten Male zu Jerusalem niederlassen, in einem eigens dazu gemiethete» Hause, das ich auch jetzt noch bewohne.
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Durch solche Vorspiegelungen getäuscht, griffen die Juden zu den Waffen und suchten Palästina wieder von Feindesgewalt zu befreien. Die Römer wurden aus vielen Plätzen verjagt, und Rufus sah sich zuletzt genöthigt, stische Truppen ins Land zu ziehen, um die Empörer zu züchtigen. … Hadrian beorderte Severus nach Palästina, welcher Jerusalem wieder eroberte. Die Juden zogen sich nach Bethar zurück und hielten eine beispiellose Belagerung von 3'/z Jahren aus.
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Die Gesellschaft für die Bildung des weiblichen Geschlechtes im Morgculande hat auch zwei Mädchenschulen in Palästina, die eine in Nazareth, die andere in Jaffa. Die letztere insbesonders blüht unter der freundlichen und einsichtigen Leitung der Miß Walker Arnott. … Die Zahl der Kinder, welche in den Bibel- oder Protestanten-Schulcn in Palästina unterrichtet werden, beläuft sich auf etwa 1400. Außer diesen Schulen und ihren Lehrern beschäftige und erhalte ich vier ordinirte Missionare und vier Katechisten, mit Einschluß meines arabischen Sckretairs.
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Stern in London, dem ein Comits zur Seite steht. Zweigvereine sind in Deutschland, Rumänien, Palästina, Nordamerika (Nord- und Südstaaten), Norwegen und Kischineff gegründet worden. Von Interesse wird es sein, zu vernehmen, daß sich unter den 143 Mitgliedern des Bundes 32 Geistliche befinden. … Nach den mitgetheilten Adressen wohnen von den Bundesmitgliedern 102 in Großbritannien, 11 in Deutschland, 5 in Rumänien, 2 in Frankreich, 3 in Palästina, 2 in Port Said (Egypten), 1 in Syrien, 1 in Algier, 1 in Tunis, 1 in Rußland, 1 in Australien, 8 in Nordamerika und 1 in Südamerika.
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Aber ist dem also? Ach! nirgends ist wohl die Armuth größer, als in Palästina, und besonders unter den Juden. Doch die Uebervölkerung wird ja nicht als die einzige Ursache der Verarmung angegeben, und Herr Levy wird mich hier gerade sogleich auf die zweite verweisen, nämlich auf die Asketik, auf das kontemplative und mystische Studium. Wir geben zu, daß dies von den Juden in Jerusalem und Palästina fast ausschließlich getrieben wird , und daß man davon auch nicht satt und reich werden kann. Allein wollten sie auch dies Studium aufgeben und sich einer Profession, oder wie ihre Väter dem Ackerbau widmen, würde ihnen denn das gelingen, würden sie Beschäftigung finden?
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Nun besitzt Palästina am Toten Meer ein Tropenklima, während der Sermon mit seinem ewigen Schnee an den hohen Norden erinnert. Daneben ist die gemäßigte Zone vertreten. … Auch rügte er im Anschluß an einen in Tiberias vorgekommenen Fall den Mangel an einträchtigem Verhallen der Lhristen gegenüber Nichtchristen. Zeigen wir es in Palästina und anderswo, daß wir einig sind in dem Bemühen, Seelen für Lhristum zu gewinnen! _ Ein starker Antrieb zur Misstonsarbeit.
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Gemeinden des Auslands, hierbei kam auch die Lage unserer Kirche in Palästina zur Sprache. Graf Hoh enthal-Dölkau stellte folgenden Antrag: „Generalsynode wolle beschließen: In dankbarer Würdigung aller Maßnahmen des Oberkirchenrates zur Förderung des evangelischen Gemeindelebens im Auslande, erklärt Synode die Forterhebung der bezüglichen Landeskollekte als eine Notwendigkeit." … Außerdem brachte er die Klage zum Ausdruck, daß das evangelische Gotteshaus in Jerusalem so wenig ausreichend fei und betonte die Wichtigkeit unserer deutsch-evangelischen Gemeinden in Palästina und Syrien, die namentlich den anderen Kirchen gegenüber nicht genügend gewürdigt werde. Es sei auch die höchste Zeit, daß endlich ein deutscher evangelischer Oberhirt in Palästina ernannt werde, da nach der Trennung vom englischen Bistum ein solcher nicht vorhanden sei, und da die evangelischen Volksangehörigen von Schweden, Norwegen u. s. w. den dringenden Wunsch haben, sich unserm Oberhirten anzuschließen.
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88 Augen, rötlichem Haupthaar, Bart und Augenbrauen, mit subaquilinen Nasen und anderen Eigentümlichkeiten dargestellt sind, welche keinen Zweifel darüber bestehen lassen, daß wir in den Amoritern ein Volk zu erblicken haben, welches dem germanischen Zweige der großen arischen Völkerfamilie angehörte. Es gab also im \ü. Jahrhundert v. Lhr. in Palästina ein Volk von arischer, indogermanischer Abstammung. Dasselbe bildete einen Teil jener blonden Bevölkerung, welche damals außer in Palästina und Syrien in vielen nordafrikanischen Küstenländern ihre Wohnsitze hatte und, soweit sie die letzterwähnten Gebiete bewohnte, von den Altägyptern „Tamehn", d. i. … Die in der Bibel enthaltenen Angaben lassen keinen Zweifel darüber bestehen, daß die Israeliten in Palästina mit diesen ebenso wie mit den anderen fremden Volkselementen eheliche Verbindungen eingegangen find, was ferner die erwähnte Kurzköxfigkeit der Juden anlangt, so ist wahrscheinlich, daß sie dieselbe durch Vermischung mit den der sogenannten alarodischen Völkergruppe zuzurechnenden Armeniern sich angeeignet haben.
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Einige der reichsten Juden besuchen mich täglich, und alle behandeln mich als einen Freund und Gönner Israels. Aber besonders haben die reisenden ChachamS aus Palästina dazu beigetragen, die Juden mit Achtung gegen die Missionare zu erfüllen. Was nur immer ihre eigentliche Gesinnung sein, und wie bigott sie sich auch zu Hause zeigen mögen, so haben sie sich doch als höchst liberal bewiesen. Sie haben mich oft besucht und sich mit mir über den Zustand ihres Herzens, über die Beweise des ChristenthumS und über die geistliche Natur der Religion unterhalten, und haben mich oft überzeugt, daß das Werk der Missionare in Palästina weit davon entfernt ist, vergeblich zu sein. Oft fühle ich, wenn ich den Einen oder den Andern von ihnen sprechen höre: „Dü bist nicht fern vom Reiche GotteS, du bist beinahe ein Christ; und wollte Gott, du wärest nicht blos beinahe, sondern ganz und gar ein demüchiger und gläubiger Nachfolger des Lammes."
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34 auch mehrere Geistliche eingefunden, um ihre Theilnahme an dem Werke des Herrn in Jerusalem und Palästina zu bezeugen. Der Gottesdienst begann mit Absingung zweier Verse aus dem Liede: Einer ist's, an dem wir hangen u. s. w. … An die Predigt schloß sich unmittelbar ein kurzer Bericht über das Werk des Herrn in Palästina und den angrenzenden Ländern an, den Herr Prediger Zachler vorlas. Statt dieses Berichtes werden wir in diesen Blättern das letzte Circular des Bischofs Go bat in Jerusalem mittheilen, das ausführliche Nachrichten enthält und nicht ohne Interesse gelesen werden wird.
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Unwissenheit und Böswilligkeit haben die Lüge erfunden, daß wir an eine dereinstige Rückkehr nach Palästina glauben. Dahin mögen alle Diejenigen gehn, welche sich in das geoffenbarle Wort Gottes so hineingekränkelt haben, daß ihre Lippen von einem himmlischen Jerusalem überströmen, und ihre Träume ihnen namenlose Seligkeit vorgaukeln von dem Lande, wo Milch und Honig fließt! Unser Palästina ist jedes Land der Freiheit und Aufklärung, unsere Nation ist die ganze Familie der Menschheit, unser Glaube ist der ihrer Erlösung durch den Fortschritt und die Wissenschaft!"