-
tet, der zionistischen Weltorganisation durch den Kauf des Schekels anzugehören und den Keren Kajemeth, den Keren Hajessod und den Palästina-Arbeiterfond zu unterstützen.“ Dieser Beschluß ist auf mehreren Bundestagungen angenommen und damit zur ״Rechtsnorm“ geworden. … Demgegenüber argumentiert eine andere Gruppe: Wir wollen den Aufbau einer jüdisch-sozialistischen Heimstätte in Palästina jetzt und in dieser Zeit, zusammen und gegen die Machte, mit denen und gegen die wir dieses Ziel erreichen können.
-
Zur Gewißheit wird der Eindruck, wenn der Verfasser zum Schluß nach der Rolle Palästinas fragt, die es innerhalb des zur mittelalterlichen Haltung zurückgekehrten Lebens zu spielen habe, und darauf die Antwort gibt, daß in der vormessianischen Zeit auch das Leben in Palästina Golus sei. Gewiß ist das Leben auch in Palästina Golus, aber es ist ein in seiner Ganzheit von Juden gelebtes Leben, desgleichen man seit zwei Jahrtausenden nicht mehr gekannt hat und das vom L e r - nen her nicht überwunden werden will, sondern von ihm seine Gestaltung empfangen sollte. Diejenigen, denen das Lernen in Palästina zur Ueberwindung des Lebens dient, gestalten die Geschichte des Landes nicht, sondern leben an ihr vorbei. Das Lernen der Zukunft in Palästina muß, wenn es eine historische Macht werden soll, diese Kraft der Gestaltung des totalen und modernen Lebens aus sich heraus stel-
-
Kann man denn überhaupt den Zionismus mit der alten jüdischen Nation in Palästina vergleichen? In der Bibel steht, daß Gott selbst die jüdische Nation nach Palästina geführt hat. Wie hätten da die Propheten und alle frommen Juden Palästina verlassen dürfen? Sagt nicht die Bibel auch, daß Gott selbst die jüdische Nation wegen ihrer Sünden Menge aus Palästina vertrieben hat? Und nun soll die jüdische Nation nach Jahrtausenden sündig wieder in Palästina einziehen? Zudem ist doch der Zionismus faktisch gar nicht die jüdische Nation.
-
Man könnte Isogar einen inneren Zusammenhang zwischen diesen beiden [Erscheinungen vermuten; tatsächlich1 ist ja die Befurchtung Max Nordaus in etwas anderem Sinne Wahrheit geworden. Palästina droht ein Nachtasyl zu werden. In den wirtschaftlichen Nöten zeigt sich eine fluchtartige Sehnsucht nach Palästina ,und die Tragik des ganzen Komplexes liegt darin, daß die Pforten auch dieses Nachtasyls nicht mehr offen sind. … Sie wollten der Anschauung zum Siege verhelfen, welche das Wohnen in Palästina in unlösliche Verbindung mit Einstellung des Paseins auf lückenlose Hingabe an die Thora im Forschen und Erfüllen bringt.
-
hohen stürmischen Wegen wird das Fahrzeug der altjüdischen Tradition in Palästina umhergesehleudert. Unbeteiligter Zuschauer ist keine jüdische Seele. Angesichts des materiellen Aufbauwerdens ist ein Schwanken in Erscheinung getreten. … Beten sollte man, beten, daß der Allmächtige all denen, welche im heiligen Land und außerhalb desselben für die Entwicklung der Dinge in Palästina der alten Heiligkeit eine Gasse bahnen möchten, Erkenntnis, Mut und Größe verleiht. P. K. Oberrabbiner Kook s. A Von Dr.
-
NACH PALÄSTINA J ähren Sie rasen und bequem nur mll dem LLOYD TRIESTINO FLOTTE RIUNITE LLOYOTRIESTINO-MARITTI/NAÄ'ITALIANÄ-SITMAR EILLINIEN ÜBERALLHIN NACH DEM NAHEN UND FERNEN OSTEN WinhtinfUr Private, Vereine,! … M, Rechneigrabenstr. 10 SCHÜLER IIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIliillllllllllllllllllUllllllllllllllllllHIIIWlinUUIIBIlUin finden pädagogisch liebevolle orthodoxe ERZIEHUNG bei: Saly Geis,Tel Aviv (Palästina) Rothschild Boul. Ecke Lewanonstr. 0123532323482353534848235353482323482353534853532323535348
-
Hat er nicht damit schon begonnen? Gibt es keine Schulen in Palästina, in denen die Jugend fern von der Thora erzogen wird? Man sagte mir Aehnliches. Grün: Das kann man nicht bestreiten. Auch meine Riehtung will und darf sich durchsetzen. Hurtig: Der Zionismus in Palästina gibt die heutige Struktur des jüdischen Volkes getreulich wieder. Kann es anders sein? Wäre es sonst eine wirkliche Nationalbewegung?
-
Klein in seiner Geschichte des jüdischen Jischuws in Erez Israel als Schrift Nathan Koronils erwähnt. Soweit zur Geschichte der holländischen Juden in Palästina. Die Einwanderung z. B. der Familien Hoofien und Van Vriesland gehören einer späteren Zeitepoche an. Bevor wir nun dazu übergehen, das Material, das über deutsches Judentum in Palästina handelt, dem freundlichen Leser vorzulegen, sollen einige Bemerkungen über die Quellen der Angaben und über die Schwierigkeiten der Sammlung gemacht werden. … September 1934 unter dem Titel: ״Einwanderer aus Deutschland in Palästina vor 100 Jahren“, einem Beitrag S. Barons in dem David Je Hin ge־ widmeten Sammelbuch ״Mineha Ledavid“ den Aufsätzen Dr.
-
Und es wäre ein Erlösungsmoment sondergleichen, wenn susanische Grundtöne dabei mitschwingen würden. Die Vorgänge in Palästina sind allzusehr von ägyptischen Erinnerungen beherrscht. Es gab schlechterdings noch keine Periode in der jüdischen Geschichte, in der die mit Palästina unlöslich verbundene messianische Gedankenweihe so außer Acht gelassen wurde. … Da erinnert man sich unwillkürlich der Ephraimsöhne Seved und Schuselach, die da glaubten, mit den säcularen Mitteln ihrer Zeit Palästina erobern zu können. Wenn je, so hätte in diesem Aufschwung die Führung der Thoratreue anvertraut werden müssen. Wenn also die Altgläubigen, der alte Jischuw und seine Gesinnungsgenossen, die Sabbathentweihung und ähnliche Irrungen auf heiligem Boden so sehr bedauern, so ist es nicht sowohl der Schmerz über die Thorauntreue einzelner, sondern vielmehr die entsetzenerregende Gewißheit, daß wieder einmal eine Frage des Allmächtigen an sein Volk nicht verstanden wurde. —- Beide Bilder, beide Erlösungsformen zeigt uns die Vergangenheit, Susa und Ägypter!
-
Auslands-Jahresabonnement beträgt für Amerika 1,50 DolL, England und Palästina ö sh, Schweiz 7,50 Frs, Frankreich und Belgien 40 Frs, Holland 3,70 fL, Tfchechoslowakei 40 Kr., Oesterreich 12 sh., Ungarn 9 Pengö, die übrigen Staaten dem Dollarpreis entsprechend. … Das der heutigen Nummer beiliegende Bild von Oberrabbiner Sonnenfeld זצ״ל ist zum Preise von 25 4 bei der Palästina - Centrale der Agudas Jisroel Frankfurt am Main, Schwanenstrasse 12 erhältlich.
-
NACH PALÄSTINA ״ähren Sie rasch und bequem nur mildem LLOYD TRIESTINO FLOTTE. RIUNITE LLOYDTRIESTINO Yv\ARITTlM AITALIÄN A-SITM'AR; EILLINIEN ÜBERALLHIN NACH OEM NAHEN UND FERNEN OSTEN General-Agentur München, Odeonsplatz 1. … Anschrift: Deutsche Bücherei, Leipzig, Deutscher Platz SCHÜLER llllllllllllllllllillllllllllllllllllltllllUIIIN finden pädagogisch liebevolle orihodoxe ERZIEHUNG bei: Saly Geis,Tel Aviv (Palästina) Rothschild Boul. Ecke Lewanonsir. 9153235323235353482348535323235323484848532323235348485348
-
296 Bestimmung des Landes: Boden für die Gesetzeserfüllung des Gottesvolkes. Lev. 26,43. * I h r seid das Gesetzesvolk, Palästina ist das G esetzesland, nicht aber seid ihr das palästinensische Volk, und Palästina ist nicht!das jüdische Land. Deut. 4,5. * Der freie Gesetzesgehorsam ist die einzige Bedingung unseres auf eigenem Boden zu konstituierenden n a t i o n a- 1 e n Lebens.
-
55 Palästina gebracht. Im Namen von Millionen Juden, die hinter Oberrabbiner Sonnenfeld stünden, müsse ich von der palästinensischen Regierung die öffentlich-rechtliche Anerkennung eines nur von der Thora beherrschten jüdischen Gemeinwesens fordern, im Namen Gottes, des Herrn dieses Landes, das Juden nur tragen könne, wenn es zugleich die Thora trage. — — Die Befreiung der Thoratreuen vom Joch des organisierten Nationalheims habe ich erreichen können. … Hitler verletzt seinen Eid und weist Deutschlands Juden nach Palästina. Weizmann verletzt
-
Auf der einen Seite der ganz in den Anschauungen des Occidents befangene Zionismus, dem gerade deshalb Galuth, sinnlos geworden ist, der ,in Palästina auch das köstlichste Erbe des Galuth, die Kehilla, in seine Bahnen zu zwingen versucht und sich dabei recht — galuthmäßig der nichtjüdischen staatlichen Macht zu bedienen versucht mit mittelalterlicher Entrechtung des alten Jischuw, auf der anderen Seite die Kehilla, welche die;Geheimnisse ihrer Konstruktion einer Zeit entlehnt, in der idealistische!gottesgerichtete Träume und Bestrebungen den Kulturinhalt des jüdischen Volksbegriffes bildeten. So könnte es in Palästina tagen. Es wäre ein Sieg des Orients. P. K.
-
Der Name Brith Trumpeldor ist gewählt in Erinnerung an den ehemals russischen Soldaten im russisch-japanischen Krieg, den späteren Führer der jüdischen Legion im Weltkrieg, der bei dem Ueberfall auf Tel Chäi in Palästina von Arabern erschossen wurde. So ist denn Tel Chai der Bundesgruß geworden, Schlachtruf und Fanal für Rache zugleich und Zielsetzung. … Maxime jeder jüdisch-politischen Betätigung ist das Verlangen nach einer jüdischen Mehrheit in Palästina und im Zusammenhang damit die Verwirklichung des Judenstaates. Wie wenig problembeschwert all die Auseinandersetzungen im Bunde sind, mag ein Zitat aus der Jüngerenzeitschrift ״Hamisc'hmar“ belegen: ״Wir haben seit 2000 Jahren den Versuch gemacht, ohne Staat zu leben und uns auf die Güte unserer ״lieben“ Mitmenschen zu verlassen.
-
Kenesseth Jissrael ist ihrer ganzen Struktur nach die organisierte jüdische Religionsgemein־־ schaft in Palästina. Es gibt gegenwärtig in Palästina keine andere Zusammenfassung der Juden, als auf der Basis der ״Religion“. Was immer die Organe von Kenesseth Jissrael an politischen Befugnissen haben, steht ihnen nicht als Organen einer politischen Nation, sondern als Organen einer Religionsgemeinschaft zu, der vom Gesetzgeber gewisse politische Aufgaben und Funktionen übertragen worden sind. .
-
Der Thora außerhalb des unheimlichen Nationalheims eine öffentlich-rechtlich anerkannte Stätte in Palästina zu sichern, galt mein Besuch bei Herrn Bentwich. Liebenswürdig knüpfte mein Wirt die Unterhaltung an die gerade damals erschienene englische Uebersetzung rneiner Schrift über das Nationalheim an, und es entwickelte sich alsbald eine lebhafte Erörterung über das Wesen der jüdischen Nation, theoretisch zwar zunächst, aber mehr und mehr dem großen aktuellen Thema sich nähernd. Ich wies darauf hin, daß nur die Thora den geschichtlichen Sinn und das geschichtliche Schicksal des jüdischen Volkes bilde, das jüdische Volk ohne die Thora jeder geschichtlichen Existenzberechtigung entbehre, das Nationalheim ohne die Herrschaft der Thora im besten Falle zur Entwicklung eines höchst uninteressanten neuen — Balkanvolkes führe, das mit der geschichtlichen jüdischen Nation nur noch den Namen gemeinsam habe, daß ich ihn bäte, mir zu helfen, der Thora die Herrschaft innerhalb oder außerhalb des Nationalheims zu sichern, weil alle unsere Propheten die Unwahrheit gesprochen hätten, wenn nicht die Restauration des jüdischen Volkes in Palästina ohne gleichzeitige Restauration der Thora zu einer — Katastrophe führe. Nicht nur die Sorge um die Thora, sondern auch die Sorge um das Nationalheim habe mich nach
-
Meinen Sie, daß die Araber Ihnen widerspruchlos, kampflos Palästina überlassen werden? Grün: Wie hat neulich Weizmann gesagt? Palästina muß so jüdisch werden, wie England englisch ist.
-
Der Weg der großen Mehrheit der deutschen Juden, das zeigt sich immer klarer, führt zum mindesten in den nächsten Jahren keineswegs nach Palästina. Palästna selber bedeutet, wie die Ereignisse der letzten Wochen beweisen, nicht die Lösung des Judenproblems, sondern seine äußerste Zuspitzung. … Mit dem Semitismus aber ist der Antisemitismus nicht einmal in Palästina, ganz gewiß aber nicht in der Diaspora zu bekämpfen. Der Semitisraus mag zu anderen Schlußfolgerungen gelangen als der Antisemitismus.
-
Dann kam die Zeit der Judenemanzipation, des neuen Antisemitismus, des Zionismus, des Weltkriegs, der Balfour-Deklaration, des Gola-Elends und des Palästina-Aufschwungs. Ich sehe in all diesen, das jüdische Volk bis in seine tiefsten Tiefen erschütternden Ereignissen rückblickend und vorblickend einen einzigen großen Ruf Gottes an sein Volk zur Rückkehr in die eigene Geschichte: zur höchsten Aktualisierung des Bewußtseins des Chorban und, vor allem, des Gefühls für den Chorban, zur Konzentration des Gesamtbewußtseins und des Gesamtgefühls auf die uns verheißene nationale Zukunft, zur höchsten Steigerung der tatenwilligen Treue zu Gott und seiner Thora in der ganzen Diaspora und zur höchsten, zur opferfreudigsten Anstrengung des thoratreuen Volkes und aller seiner Glieder, daß der neue Weg, den die Gesamtheit der geschichtlichen Ereignisse, vor allem die Balfour-Deklaration, verbunden mit den unermeßlichen Fortschritten der Technik, zwischen uns und unsere nationale Zukunft gelegt haben, nicht zu dem grauenvollen Chillu‘1 Haschern eines thoraentfremdeten Nationalheimes in Palästina, sondern zu dem von allen Propheten der Verheißung gesegneten Kiddusch-Ha- Schern eines nationalen Thoraheims in Gottes Lande führe.