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18991905
  1. 1903-10-30 · 44 (30.10.1903) · p. Seite 3

    Nicht nur, daß die Verwendung des Nativnalsonds zum sofortigen Terrainkauf von Palästina empfohlen wurde, es bildeten sich überdies neue Bodenkaufgenossenschaften und auch die ganze Tätigkeit des Ingenieurs Ussischkin war auf Förderung der direkten Aktion in Palästina gerichtet. … Im vierten Teil entwickelte Dr. Nossig daß neue, erweiterte Kolonisationsprogramm für Palästina. Man hat auf dem letzten Zionistenkongrkß den Verlust Palästinas beweint. Es war gar kein Anlaß hierzu vorhanden. Niemals war uns Palästina näher als jetzt, wo das Ansiedlungswerk auf bestem Wege ist.

  2. 1905-01-06 · 1 (6.1.1905) · page 9

    Meine ganze Aufmerksamkeit war auf die Lage der jüdischen Kolonien gerichtet und ganz speziell darauf, wie mail die Erweiterung der Kolonisation in Palästina bewerkstelligen könnte. Ich habe Palästina ooin Toten Meere bis zum Jefod Haniaalah, eine der nördlichsten Kolonien, besucht. … Dabei darf es aber nicht sein Bewenden haben. Es muß schon helfend eingreifen, b c v o t man nach Palästina, kommt. In Rußland gibt es viele, die gerne nach Palästina übersiedeln möchten, die aber nicht wissen, wie das anzusangcn und an wen sich zu Wendern sei.

  3. 1905-05-05 · 18 (5.5.1905) · page 10

    Ich wies dort sofort darauf hin, daß das zionistische Programm „Palästina" und „Autonomie" verlangt und daß man daher, wenn nicht beides mit einen: Male zu haben war, Wohl mit Palästina — nicnials aber mit der „Autonomie" irgendwo beginnen könne. … Was sollte dann aber die ganze Sache auf dem Zionistenkongreß — in der Gemeinde der Palästina-Zeloten? So rächen sich die hohlen Phrasen! Man hatte sich in die unbedingte Palästina-Grundlage der Bewegung mit einen: Fanatismus festgebissen, der bei dauerndem Mißerfolg in irgend etwas ganz Verkehrten: enden mußte.

  4. 1901-01-04 · 1 (4.1.1901) · p. Seite 5

    Ztg." schreibt man: Die Pforte hat wiederholt in Circnlarnoten an ihre Vertreter im Aasland zur überhauvnehmendeu Einwanderung fremder jüdischer Staatsangehöriger m Palästina Stellung genommen. Doch schien es, dass diese Anslussuugen keine Wirkung hatten, da trotzdem, besonders in letzter Zeit, uiiv Rumänien sieh Inden dauernd in Palästina j Kre i s e n a rl ß e r h a l b niedertassen konnten. … Weiter kommt in Betracht der an Palästina stoßende Theil des Sinai, der gleichfalls zn dem historischen ,g r ö ß er en Palästina" gehörte, heute ägyptisch ist und in Bezug auf frühere und jetzige Bodcnbeschaffenheit sich ähnlich wie daS jüdische Palästina verhält.

  5. 1904-04-08 · 15 (8.4.1904) · p. Seite 4

    Ob England, nachdem es uns bereits ein Territorium abgetreten hat, geneigt sein wird, uns noch Palästina zuzuschanzen, ob die anderen Mächte es tun werden, wenn wir bereits gewissermaßen versorgt und nicht mehr die natürlichen Prätendenten von Palästina sind, ist mehr als fraglich. … Die wirtschaftlichen Verhältnisse in Ostafrika sind von denen in Palästina gänzlich verschieden und unsere afrikanischen Pflanzer müßten erst gründlich umtrainiert werden, um tüchtige Kleinbauern in Palästina werden zu können.

  6. 1905-05-05 · 18 (5.5.1905) · page 9

    Schon vorher hatte sich nahezu allgemein in den Reihen der Zionisten der schwere Irrtum eingebürgert, als wäre Palästina ohne einen Charter kein Feld zionistischer Tätigkeit. Aber wenigstens war man doch der Ansicht gewesen, daß man dann aus Palästina. lvarten müsse und daß alles zu bekämpfen sei, was auf andere Konzentrationen oder auf weitere Zerstreuung der Juden hinausliefe. … Hier eine solche Untereinanderstellung mit den für die zionistische Landfrage in Betracht kommenden Programmsätzen: „Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung ei::er öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina." Von den in diesem Satze vorkommenden Begriffen ist der bei weitem deutlichste, ja fast der einzige präzise: „in Palästina".

  7. 1900-10-26 · 43 (26.10.1900) · p. Seite 6

    Aber in Palästina gibt es schon viel zu viel Bettler, und sehr schwer wird es diesen Ackerbauern werden, in Amerika als Hausierer oder Handwerker ihr Brot zu verdienen! … Hier sollten die thatkcäftigen Palästina-Freunde eiusetzeu, dieses Beispiel sollte nachgeahmt werden, und es müsste doch sonderbar zugehen, wenn es nicht gelingen sollte, eine weitere Auswanderung landwirtschaftlicher Tagelöhner aus Palästina zu verhindern.

  8. 1903-11-06 · 45 (6.11.1903) · p. Seite 3

    Denn sie sind ja nscht nur Mitglieder der Ostafrika- Kommission, sondern auch die der Palästina-Kommission. Und nach Palästina gibt es keinen anderen Weg. * Ich ersuche alle diejenigen Blätter, welche die Ausführungen Prof. … Bor wenig Jahren noch wurde man ausgelacht, wenn man sagte, Palästina ist ein schönes Land, ein Ackerbanland. Palästina sei ja so öde, halb Wüste. Man dachte nur an die Wüste Juda; man hatte sein Wissen von Leuten, die vielleicht die bekannte Exkursion von Jerusalem nach dem Toten Meer gemacht haben, und verallgemeinerte das.

  9. 1905-01-06 · 1 (6.1.1905) · page 11

    Sie sehen also, daß es in Palästina viele Modalitäten gibt, um ohne philanthropische Hilfe und ohlte dem Kolonisten das Selbstinteresse zu raubett, der Sache doch förderlich zu seilt. … Ich will nur so viel sagen: Diejenigen sind schlechte Dialektiker, welche aus der einfachen Tatsache, daß Palästina kultur - u n d n a t i o nalf ö r n d e r n st wirkt, schon folgern lvollen, Palästina sei wirtschaftlich ungeeignet.

  10. 1905-06-02 · 22 (2.6.1905) · page 10

    Hiermit ist auch das Charakteristikon der jüdischen Kolonien in Palästina gegeben. Der Jude, der in Palästina beim Üandbau ausharrt, selbst bei Mißernte, Bedrängnis und Unbill, wird außerhalb Palästinas leicht vom Landbau sich abwenden. Der Landbau ist in Palästina heilig. Und ivie der anständige Jude seines Glaubens willells Verfolgung und Not selbst dort erduldet, wo er sich akklimatisiert hat, z.

  11. 1904-07-08 · 28 (8.7.1904) · p. Seite 6

    So kommen beispielsweise auf den Dampfer „Pennsylvania" 660 Fuß in der Länge, 41 Fuß in der Tiefe und nur 62 Fuß in der Breite". Sammlung von Palästina - Literatur. Die „Chowewe Zion" in Odessa beschlossen, eine Bibliothek anzulegen, in welcher sämtliche literarischen Erscheinungen über Palästina vertreten sein sollen. … Juni wie folgt: „Mit der hier erfolgten Gründung der Palästina-Handelsgesellschaft m. b. H. in Hamburg vollzieht sich ein bedeutsamer Schritt zu einer engeren Gestaltung der wirtschaftlichen Beziehungen ztvischen Deutschland und Palästina sowie den Nachbarländern, vor allem der Levante, nachdem bereits die regelmäßige Hamburger Schiffahrtsverbindung einen bequemen, billigen und verläßlichen Weg für den Warenaustausch geschaffen hat.

  12. 1904-05-27 · 22 (27.5.1904) · p. Seite 2

    Die Eröffnung des Suez- Kana l e s und die Okkupation Aegyptens haben es deutlich gezeigt, daß die orientalische Frage sich um Palästina dreht. Das ist der Schlüssel zur Situation! Das ist der einzig mögliche Weg von Asien nach Afrika und bietet den Zugang zu zwei See». … Dasselbe Verhalten wird seitens Frankreichs im nahen Osten und besonders in Palästina an den Tag gelegt. Kein französischer Diplomat wird es verabsäumen, die Interessen der verschiedene» kirchlichen Institutionen in Palästina zu fördern und wird die Zeremonien der verschiedenen christlichen Sekten des Orients mit peinliche« Sorgfalt respektieren.

  13. 1901-08-16 · 33 (16.8.1901) · page 1

    Jener andere Thcil aber der idealen Männer, die sich in Palästina nicht niederlassen können, müssen hier in unserer Mitte Zurückbleiben und den nationalen Geist unseres Volkes lvieder ausrütteln. … hält einige hundert jüdische Arme, die er aus seinen Besitzungen in Palästina arbeiten lässt. Sclaven- und Schnorrerchum in Palästina, blendende Phrasen und vrwblendete Gemüther in Europa, das ist alles, was wir in biefen zwanzig Jahren erreicht haben."

  14. 1905-06-21 · 29 (21.6.1905) · p. Seite 5

    Es würde zu weit führen, wollte ich des Redners Zitate aus Talmud und Midrasch Wiedergaben, sie waren alle gut gewählt, dems Charakter und Wirken des Entschlafenen' vom Redner schön angepaßt. B. B. Mischer Acker»«« i« Palästina. Elche vorigen Monats fand unter zahlreicher Beteiligung Berliner und auswärtiger Delegierter die Jahvesversammlunig des „Esra", Vereines zur Unterstützung ackerbautreibender Juden in Palästina und Syrien, statt. … Darauf gab der Schriftführer Herr Dr. Moritz Sobemheim, welcher kürzlich in Palästina war und „B'ne Jehuda" und Jchudije besucht hat, einem Bericht über die beiden Kolonien,: „B'ne Jehuda", im Vilajet.

  15. 1903-09-04 · 36 (4.9.1903) · page 1

    Pasmanik (Genf) sagte; „Ich, ein entschiedener Jasager in der Ostafrikafrage, bin ein ebenso entschiedener Verfechter der Idee, daß man das Land in Palästina sofort anzukaufen beginne. (Lebhafter Beifall.) Für mi-ch ist Ostafrika und Palästina kein Gegensatz, keine Antithese, sondern eine Synthese. … Die Herausgabe einer Zeitschrift fürPalästinakunde. Selbstverständlich wird die Palästina-Kommission die Fonds für die Errichtung der landwirtschaftlichen und der medizinischen Untersuchungsstation noch eigens aufbringen müssen.

  16. 1900-04-06 · 14 (6.4.1900) · p. Seite 2

    Ganz besonders interessant und bedeutsam gestalteten sich die Verhandlungen über den folgenden Punkt der Tagesordnung, über das Schulwesen in Palästina. Folgende Resolution wurde einstimmig angenommen: I. Die jüdischen Schulen in Palästina sollen auf dem Boden des g e s e tze s t r e u e n historischen Judenthums stehen. II. Die jüdischen Schulen in Palästina sollen ihre Schüler zu tüchtigen, erwerbsfähigen Juden heranbilden. III. Die jüdischen Schulen in Palästina sollen neben der Landessprache in erster Reihe die hebräische Sprache pflegen.

  17. 1905-04-21 · 16 (21.4.1905) · p. Seite 6

    Das Stadium der Argtttnente habe der Zionismus hinter sich und an seinem Progrannn habe der Tod des Führers nichts geändert. Der Zionismus sei nicht entmutigt, weil Palästina noch nicht erreicht sei. Die Schwierigkeit des Palästinaproblems bestehe in seiner gegenwärtigen Bevölkerung. Er (Redner) befürworte die Annahme eines provisorischen Palästina als einer Zwischenstation — ein Territorium unter jüdischer Flagge, einen Sammelpunkt für den Zionismus, eine Schulung für selbständiges Regieren, einen Stützpunkt für politischen Einfluß und eine Erziehungsstätte der Ernigranten für das wirkliche Palästina, sobald eS erreicht sei. … Felix von L uscha n ans Berlin über „D i e anthropol o g i s ch e S t e l l n n g d e r I u d c tt" statt. Zu den bevorstehenden Festtagen empfehlen: Palästina-Weine GriginalMmg der. . I/^rmol" rlomman-lt-Gesellschaft jjIVal IIIBI Wien, II., Gredlerstrasse 9 Ecke Taborstrasse 11B. mit grossem Erfolge ausgestellt auf den PALÄSTINA - AUSSTELLUNGEN: Wien, März-April 1904, Prag, Mai 1904, Berliner Gewerbeausstellung 1896, Köln 1897, Breslau 1897, Hamburger Internationale Gartenbau-Ausstellung 1897: Bronzene Medaille.

  18. 1903-11-27 · 48 (27.11.1903) · p. Seite 3

    Hiezn schreibt „Der Freund": Bor einigen Tagen kamen zwei solcher ans Palästina zurückgekehrter Neophiten zum Odessaer Rabbiner, und baten ihn n« ri»e Unterstützung, um ihre Heimreise fortsetzen z« können. Sie seien nach Palästina gegangen, um den Sabbath hatten zu können, deshalb hatte» sie a«ch in de» dortigen Fabriken keine Arbeit nehmen wollen.

  19. 1902-02-28 · 9 (28.2.1902) · p. Seite 6

    Sellin, Dr. S. Soskin, Dr. H. Uofe, I. Treidel, A. Meyerowitz in Palästina angehören. Im Aufträge des Comitees zur wirtschaftlichen Erforschung Palästinas und unter der Redaction von Dr. Alfred Nossig erscheint eine Zweimonatsschrift „Palästina", deren, erstes Heft uns eben vorliegt. … Strange nnd A. R. Guest) zur Kenntnis nehmen. In der Zeitschrift „Palästina" ist ein insormierendes, anregendes und unabhängiges Organ populär-wissenschaftlichen Charakters zu begrüßen. Man abonniert die Zeitschrift in der Expedition von „Palästina", Berlin-Halensee, Ringbahn- 'traße 125.

  20. 1904-05-27 · 22 (27.5.1904) · page 1

    Jedenfalls steht es fest, daß Deutschland ein friedliches Eindringen in Palästina nicht aus dem Auge läßt. Rußland spielt diesbezüglich in Verfolgung seiner eigenen Politik die Führerroll». Rußland gewährt in Palästina nicht nur den unzähligen religiösen Niederlassungen und Erziehungsanstalten ausgiebige« Schutz, sondern auch solchen russischen Untertanen, denen es zuhause im Reiche jeden Schutz verweigert. Rußland fördert die Auswanderung der russischen Juden nach allen Weltteilen, favorisiert aber besonders und und würde dies, wie später erwähnt, in noch größerem Maße tun, die Auswanderung der Juden in Massen nach Palästina. Dies würde Rußland den besten Vorwand bieten, sich in die innere Administration der Türkei zu mengen und größere Rechte in Palästina zu beanspruchen, da es sich um den Schutz einer größeren Anzahl seiner in Palästina lebenden Untertanen handeln würde.