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19061907
  1. 1906-08-24 · Heft 62 (24.8.1906) · p. Seite 3

    len Kapitals ' noch mehr, das Kapital ist in. einem Satiftie wi>e Palästina, auf welches mehrere Großmächte! aspirieren, nicht so international, wie Herr Ben, Berachel es sich vorstellt, iw Gegenteil zeigt fta£ Kapital in Palästina politischmvtidnale Tendenzen von den koUkurrievmdenl Großmächiten, so daß die Konzessionen sich im! … Ganz anftieig. würde sich das ganze Bild gestalten', wenn wir auf Palästina, einen Chart-er bekommen würden,, so wie eseben Herzt gefordert hat. Dann, mag gan-z Palästina, privatrechtlich im fremden B!

  2. 1907-01-18 · Heft 6 (18.1.1907) · p. Seite 3

    Aus diesen Baten ersieht man, daß die hauptsächlichsten Berufskontingente, aus welchen sich die jüdische Emigration rekrutiert, in Palästina gegenwärtig keine Beschäftigung finden können. Auch ein Blick auf die Lohnverhältnisse in Palästina zeigt uns, daß in Palästina die erste Voraussetzung für eine Einwanderung fehlt. … Es ist klar, daß der Mangel jeder wirtschaftlick)en Entwicklung in Palästina und der dadurch bedingte Tiefstand der Löhne keine Anziehungskraft für eine Emigration bilden kann und so sehen wir auch tatsächlich, daß die Emigration nach Palästina nicht nur eingestellt wurde, sondern, daß die bereits eingewalkderten Elemente durch den Mangel an Arbeitsgelegenheit, sowie durch die niedrigen Löhne enttäuscht, von Palästina nach und nach abwandern.

  3. 1906-08-31 · Heft 64 (31.8.1906) · p. Seite 2

    Wieso Ben Bemchel die Behauptung ausficUon. kann, daß die Türkei als Agrarland unsere Industrie in Palästina schützenwird, ist mir ein Rätsel! Un'sere Iudustuie loürde irr Palästina der Willkür der Internationalen Konkurrenz preisgegeben werden. … Ad 3: Wie steht es nun mit der Bechap fung von Rohmaterialien in Palästina? In Palästina mangelt es an- Holz, Metallen und sonstigen für eine große Industrie in Betracht kommenden Nohmalln-ialien..

  4. 1906-12-21 · Heft 89 (21.12.1906) · p. Seite 3

    Nach Palästina ging bloß ein Häuflein von Studenten, welche für das damals aufgestellte Chowewe-Zion-Jdeal begeistert wurden und diese Studenten legten den Anfang zur Kleinkolonisation in Palästina. … Durch die Hilfe des Baron Rothschild, der für die Kleinkolonisation in Palästina zirka 50 Millionen Francs investierte, ist es gelungen in 25 Jahren 25 Dörfer mit einer Gesamtbevölkerung von 7000 Seelen zu begründen.

  5. 1906-11-30 · Heft 84 (30.11.1906) · p. Seite 4

    Auf dem Gebiete des Erziehungswesens in Palästina ist ein weiterer Schritt vorwärts gemacht worden. Der Hilfsverein der Deutschen Juden hat von Beginn seiner Tätigkeit in Palästina an das Prinzip betätigt, mit der Begründung von Kindergärten den Anfang zu machen. … Auf Grund der weiteren Berichte, die eine sachverständige, in Palästina ansässige Persönlichkeit erstattet hat, sind .zur Eröffnung eines Kindergartens in Beirut und Haifa je Frk. 2000.— für das Jahr 1907 zur Verfügung gestellt worden.

  6. 1906-10-26 · Heft 76 (26.10.1906) · p. Seite 3

    D«ie Anschauung aber, welche unsere nationale Entwicklung und nationale Existenz« nur von Palästina abhängig macht, betrachten wir als einen grundlosen Land-Fetischismus. 2. Betreffend die Möglichkeit einer Realisierung des Zionismus in Palästina. 6. … Bei einer günstigen ökonomischen Entwicklung nmtz die Dezentralisation verschwinden unjd an ihre Stelle ein Zentralismus treten. 7. Die kolonisatorische Arbeit in Palästina ohne Voraussetzung politisch autonomer Rechte führt bei den gegenwärtig dort herrschenden politischen und sozialökonomischen Zuständen keineswegs zur Realisierung unseres zionistischen Ideals, die Arbeit ist eine Sysiphusarbeit und als Verschwendung unserer Volkskräfte sogar eine schädliche.

  7. 1906-08-24 · Heft 62 (24.8.1906) · p. Seite 2

    In,des scheuwir schonim nächsten Satze Ben Berachel dafür plädieren, daß diese jüdische Wirtschaftseinheit gerade in- Palästina gegründet werden soll! W>enu ein! Jdvolvge und- Anhänger von Traditionen ftir Palästina plädiert, so find-e ich darin, nichts merkwürdiges, wiewohl ich auch mit chm nich! … Wenn aber jemand vomrein -materialistischen Standpunkt die Schaffung der Wirtschaftseinheit von! Palästina abhängig macht, so bleibt dies ftir mich ein Rätsel! Herr SBcn, Berachel sucht sich aber herauszuarbeiten, indem er: Nachweisen will, daß Palästina vomökonomischen Standpunkt aus das günstigste Territorium für unsere Wirtschaftseinheit darstellt.

  8. 1906-11-09 · Heft 78 (9.11.1906) · p. Seite 3

    Und dieser Gegensatz besteht wirklich. Der Zionismus will Palästina als freies jüdisches Land mit öffentlich-rechtlicher Sicherung, als unabhängigen Judenstaat; der Paläst inismus begnügt sich mit Palästina als unfreiem Kolonisationsgebiet auf der unsicheren, völker- und staatsrechtlich nicht geschützten Grundlage, die das türkische Recht eben zuläßt, er will das Golus auch in Palästina! … Kongreß geschaffen wurde, soll nach der Zweckbestimmung, die ihr dieser Kongreß gegeben hat (Protokoll S. 272), Palästina wissenschaftlich Md praktisch erforschen, zu diesem Zwecke eine Versuchsstation für agronomische und technische Forschungen und eine Untersuchungsstation zum Studium und zur Bekämpfung von Krankheiten errichten sowie durch ein Auskunftsbureau und durch eine Zeitschrift über den Stand der Forschungen und über die Lage in Palästina informieren.

  9. 1906-03-23 · Heft 23 (23.3.1906) · p. Seite 4

    Die praktische Arbeit der „Abodah" drückt sich aus inaktiver Hilfe bei allen Arbeiten, welche das Aufleben des jüdischen Volkes in Palästina bezwecken. Die „Abodah" steht in ständiger Fühlung mit allen jüdischen Anstalten in Palästina- und den Go-lusländern, mit dm kulturellen Anstalten- (wie die Lehrerürganisation, die nationale Bibliothek w\v.\, den finanzökonomischen (Anglo-Palästma- Komitee usw.), den kunstgewerblichen (Bezalel usw.). … Früher hatte er trotz der Fassung des Baseler Programmes, das mix von- Palästina sprach, vorwiegend den Charakter einer Notstandsakti-on, verbunden mit einigen ungeklärten. Begriffen von der Regeneration des jüdischen Volkes.

  10. 1906-04-06 · Heft 27 (6.4.1906) · p. Seite 4

    So die Aegypte, Araber, Abessinier. Statistisches über die Einwandern,»g nach Palästina. Beint „Odessaer Komitee" besteht ein Jnsormatlonsburean, welches allen, die nach Palästina zu emigrieren beabsichtigen, mit Rat zur Seite steht. … Das Bureau hält auch alle diejeuigen, die tm Wege und mit Hilfe des Komitees nach Palästina ausivandern, in genauer Evidenz und bleibt mit den Emigranten auch nach deren Ansiedlung in Palästina eilte Zeit lang in Verbindung.

  11. 1906-11-09 · Heft 78 (9.11.1906) · p. Seite 2

    „Es ist unmöglich, sich über den Charakter der Jahreskonferenz zu täuschen, sie war durch und durch palästinensisch. Wie ein roter Faden zieht sich Palästina durch sämtliche Beschlüsse. Die Abänderung der Bankstatuten ist palästinensisch, die beschlossene Form der Legalisierung des Nationalfonds ist palästinensisch, die meisten Summen wurden für kulturelle und wissenschaftliche Zwecke in Palästina bewilligt und die meisten Anregungen bezogen sich auf Palästina." … Wie der Zionismus bisher stets neben dem großen, unverrückbaren Endziel — dem Judenstaat in Palästina — eine umfängliche Gegenwartsarbeit getrieben hat — die Wiedergeburt des jüdischen Volkes, „Rückkehr zum Judentum vor der Rückkehr ins Judenland" — so wäre auch die Schaffung eines Gemeinwesens vor Palästina recht eigentlich zionistische Gegenwartsarbeit, nicht nur im Interesse der notleidenden Judenmassen, sondern auch geradezu in der zionistischen Zielarbeit gelegen.

  12. 1906-11-09 · Heft 78 (9.11.1906) · p. Seite 4

    Wer es wagt, unter den gegenwärtigen Verhältnissen mit Bezug auf Palästina von „unmöglich" und „Utopie" zu sprechen und unverwandt auf öffentlich-rechtlichen Sicherungen als allererster Vorbedingung zu bestehen, wird zu den Palästinagegnern geworfen! … Aber selbst wenn er die Rechte einer juristischen Person in England erlangt haben wird, ist für ihn selbst der Erwerb in Palästina oder Syrien nicht möglich, weil die Türkei juristische Personen überhaupt nicht kennt und deshalb auch ausländische juristische Personen, von ganz besonderen Ausnahmen abgesehen, nicht anerkennt.

  13. 1906-07-24 · Heft 53 (24.7.1906) · p. Seite 4

    Wolffsohn und unterstützt von Elkan« Adler: „Daß der la&ett erwähnte Kolonifations? plan in erster Linie« Palästina« und die .Nachbarländer in Betracht ziehen solle." b) Eingebracht von« I. Zangwill und unterstützt von Lu eien Wolf: „Ta«ß diese Versammlung jeden Plan zur Ausführung der Resolutionen 1 und 2 beraten solle, ohne Palästina und die Nachbarländer auszuschließen'." … Zangwill unzweideutig anerkannt wurde, erscheinen« alle von« Gegnern Zangwills vorgebrachten Einwendungen', daß der Torritorialismus sich gegen die nationale Selbstverwaltung und gegen Palästina, überhaupt wende, aufs glänzendste widerlegt. Nach neuester Methode mittels Staubsaug-Apparat übernimmt die Reinigung von Teppichen, Draperien u.

  14. 1906-06-15 · Heft 42 (15.6.1906) · p. Seite 6

    Friedenmnn, Redakteur Fciwel-Köln und Professor Marburg Referate über die politische Lage des Zionismus, über sein Verhältnis zu anderen jüdischen Bestrebungen, über die Palästinapolitik des Aktionskomitees, sowie über die nächsten Aufgaben der Partei in Palästina. An die Berichte schloß sich eine lebhafte Diskussion an, die sich insbesondere der Frage zuwendete, inwieweit bereits jetzt praktische Arbeit in Palästina durch das 'Aktionskomitee geleistet werden soll. … In der letzten Zeit machte er eine Reise nach Abessinien zum Zwecke epigraphischer Studien. Früher hat er Palästina bereist, wobei er semitische Inschriften sammelte und mit Erklärung herau-gab, die heutigen arabischen Mundarten studierte und neuarabische Volkslieder sammelte.

  15. 1906-08-31 · Heft 64 (31.8.1906) · p. Seite 3

    Diesen. ganzengroßen Apparat wendet Ben B-erachel an, um nur bei Palästina zu. bleiben. Es ist ja vom Standpunkte eines Zione Zi!on sehr, schöne, wenn er sich mit alter Macht für Palästina, einscht, und ich würde es einem aiuch nie übel nehmen, wenn! … Wozu sich auf den reinen Materialisten herarlspieteni, und ein Wolfsfell astzieh en, womlit er nur seine eigenen Genossen abschreckeu undi unter ihnen.eiste nnheilvolle Verwirrung Hervorrufen wird? E r könnte Palästina, viel billiger beLommgn, indem, er -oukläveln' würde: ich! bm aus dem Grunde für Palästina, weil ich ein Zione Zion tirt!

  16. 1906-12-14 · Heft 87 (14.12.1906) · p. Seite 5

    Zur Lösung der sozialökonomischen Frage sei die „Jto" am geeignetsten, weil sowohl er, als alter Anhänger der Kleinkolonisation in Palästina, wie ja Professor Marburg in seinem jüngsten Vortrage auf dem Standpunkte stehe, daß Palästina aus wirtschaftlichen Gründen für eine Großkolonisation nicht geeignet sei und eine jüdische Masseneinwanderung nach Palästina eine Katastrophe herbeiführen müsse. … Andererseits ist Redner der Ansicht, daß das kulturelle Zentrum des Judentums nur Palästina sein könne und auch bleiben müsse. „Nicht so sehr wegen der Schätze, welche oberhalb des palästinischen Bodens zu finden sind, als vielmehr wegen der Schätze, weche unter* dem Boden ruhen."

  17. 1907-02-15 · Heft 10 (15.2.1907) · p. Seite 3

    Nr. 10 Nalionalzeitung Seite 3 Belgien 7 Millionen; das sind aber die industriereichsten Staaten. Palästina aber könnte nach den vorhandenen Möglichkeiten bestenfalls das doppelte der gegenwärtigen Bevölkerung, also 1,200.000 Menschen ernähren! … Industriell wird sich Palästina nie entwickeln. Es hat keine Kohle, kein Eisen, keine anderen für eine Großindustrie in Betracht konnnenden Rohmateriale.

  18. 1907-01-04 · Heft 2 (4.1.1907) · p. Seite 6

    Selbst heute ist es einem armen Juden leichter nach England zn kommen, als einem Christen nach Südafrika und nach anderen Ländern, wo die Beschäftigungsanssichten gering sind. Palästina ist keine unmittelbare Lösung. Die Schwierigkeit bezüglich der Aufnahme der gegenwärtigen, jüdischen Auswanderung, würde nicht merklich geringer werden, wenn das Jtoland zufällig — Palästina wäre. … Während dieser Zeit gibt es für Taglöhner überhaupt keine Arbeit, und das Bureau betont besonders, daß es in Palästina keinen allgem e i n e n U n t e r st ü tz u n g s f o n d für Beschäftigungslose gebe. Einige Zionisten behaupten daher auch tatsächlich, daß Palästina nicht als ö k o n o m i s ch e Lösung, sondern als Kultur-

  19. 1906-11-20 · Heft 81 (20.11.1906) · p. Seite 2

    Die zionistischen Agitatoren sind unerschöpflich in dem Lobe der wirtschaftlichen Verhältnisse der jüdischen Kolonisten in Palästina. Nicht minder wird offiziell behauptet, daß die Anhänglichkeit der Zione-Zion an Palästina besonders darin zum Ausdrucke komme, daß sie heute gewissermaßen die sichersten Abnehmer der von den jüdischen Kolonisten erzeugten Palästina- Produkte seien. … Leider haben sich jedoch viele, sehr viele nur insolange edel gezeigt, als es galt, die Ware in Empfang zu nehmen, sie waren überschwänglich in Phrasen, wie gut sie es meinten mit unseren armen Brüdern und wie sehr ihnen Palästina am Kerzen liege. Aber Geld geben, dazu beeilen sie sich nicht, es kümmert sie wenig, daß arme jüdische Familien mit ihren Angehörigen elend darben, und denken nicht daran, diesen Aermsten zu einem Bissen Brot zu verhelfen.

  20. 1906-09-14 · Heft 67 (14.9.1906) · p. Seite 4

    Wenn wir das Besitz recht auf ein bestimm-- tes Territorium, haben und nicht i'cibcrt Zoll Bodens Mit schwerem Gell" a,bkan-fen, müssen, wie es jetzt in Palästina, der Fall ist, so steht uns gegen Verpachtung von Konzessionen oder Hypothekaranlehen das internationale Kapital zur Verfügung. … Diese Wirtschaftseinheit will Ben Berachel aus ökonomischen Gründen nur in Palästina schaffen. Ich habe Ben Berachel nachgewi-esen, daß die gegentvärtigcn ökonomisck)en sowie auch die politischen- Faktoren in, Palästina gegen, eine j ri d ische W irt scha fts-einhei t sp re ch e n-.