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Schmarjahu L e w i n - W i 1 n a, der soeben von einer längeren Reise aus Palästina zurückgekehrt ist, erstattet sein Referat über die nationalesrziehung in Palästina. Dem ausgezeichneten äußerst wirkungsvoll vorgetragenen Referate, auf das wir noch zurückkommen werden, folgte stürmischer Beifall. … Die Bank soll in Europa keine Geschäfte machen, sondern hauptsächlich in Palästina. Die Bank soll nicht die letzte in London, sondern die erste in Jaffa sein. Und wenn wir schon so wenig Dividende haben, dann sollen wenigstens unsere Brüder in Palästina was davon haben.
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Sonach ging der Prozentsatz der ökonomisch passiven älteren Personen, die grösstenteils lediglich aus religiösen Motiven ihre letztem Lebensjahre in Palästina zubringen wollen, erheb Ii <:h zurück, während das aktive Dement sich vermehrte. *) Mit besonderer Genugtuung ersehen wir aus diesem, der Monatsschrift „Palästina" entnommenen Aufsatze, dass die Einwanderung nach Palästina in letzter Zeit seitens der türkischen Behörden keinen Widerstand mehr findet und daher in Bezug auf die Qualität und Quantität der Einwanderer ein namhafter Aufschwung erfolgt ist. … Ks gab auch manche, die sich kurz vorher in Palästina niedergelassen hatten und nach Russland gekommen waren, um ihre Geschäfte zu liquidieren und ihre Familien nach Russland abzuholen'!
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Jahrgang vollendet und ist zu Beginn des Jahres unter dem Namen „Palästina" fortgesetzt worden. Die organisatorischen Arbeiten. Wir kommen jetzt zu den organisatorischen Arbeiten der Palästinakommission. … An neuen Organisationen hat die Kommission in der Berichtsepoche den Pflanzungsverein „Palästina" und das Palästinaindustrie-Syndikat ins Leben gerufen. Der Pflanzungsverein soll jedem Juden der Welt durch Einzahlung von hundert Francs die Möglichkeit geben, der nominelle Besitzer eines kleinen Fruchtgartens in Palästina zu werden, von dem er lebenslänglich jedes Jahr eine kleine Palästinagabe in Form von Landesprodukten (Mandeln, Eosinen, Oliven, Wein, Konserven etc.) zugesandt erhält.
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Buchara mit 502, Kaukasus mit 494, die übrigen Gegenden mit 440. Ferner bemerkt man bei der Auswanderung nach Palästina dieselbe Erscheinung wie bei der Auswanderung nach Amerika. 734 Emigranten waren schon in Palästina gewesen und 2994 sind nuf Einladung ihrer Verwandten hingefahren. Unter der Rubrik „Zweck der Auswanderung" finden wir folgende Angaben: 7826 sind ausgewandert, um sich in Palästina niederzulassen, 1891, um dort zu sterben, 950 für eine kurze Zeit, 251 um zu studieren, 68, zu Heilzwecken. Ob alle 7826 Personen wirklich in Palästina verblieben sind, weiß man nicht.
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Und nun legt der Verfasser schwarze Brillen an, um die Gefahr der national-arabischen Bewegung auszumalen, die den Grundsatz vertrete: „Palästina den Palästinensern!B Diese Bewegung sei infolge des Zionismus sehr erstarkt und die neue Verfassung werde es ihr ermöglichen, in Palästina tiefgehende wirtschaftliche und politische Umwälzungen herbeizuführen. Der Verfasser ist so einsichtsvoll beizufügen, daß hauptsächlich der türkische Steuerdruck und die politische Unter- *) „Palästina im Lichte der gegenwärtigen Orientkrise". Druck und Verlag von Greiner & Pfeiffer in Stuttgart.
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So ist auch ein großer Teil der d i e s j ä h r igen Ernte vernichtet und die durch die Unterbindung des Verkehres entstandene wirtschaftliche Not ist wieder verstärkt worden. Umso notwendiger ist es, daß die Hilfsaktion für Palästina, die die jüdischen Organisationen eingeleitet haben, weiter mit Eifer durchgeführt werde. In Deutschland haben sich die verschiedenen in Palästina arbeitenden jüdischen Organisationen zu einem gemeinsamen Hilfswerk für Palästina zusammengeschlossen, so u. a. der Verein B e z a l e 1, der Verein „E s r a'V der „V e rband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina", die „Gesellschaft für Palästinaforschun g", die Z i o n i s t i.s c h e Vereinigungfür Deutschland usw. Gleich nach Beginn der Aktion wurden 20.000 Mark nach Palästina überwiesen. In den nächsten Tagen erscheint in der allgemeinen Presse der Ausweis über die bisher eingegangene Summe von 40.000 Mark.
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W eitzmann, welcher erst kürzlich von einer Reise aus dem heiligen Lande zurückgekehrt ist, einen Vortrag über das soziale und industrielle Leben in Palästina hielt. Dr. Weitzmann, welcher herzlich empfangen wurde, sagte, dass es für ihn als Zionisten schwierig sei, einen unparteiischen Ueberblick auf die Zustände und Dinge, wie sie in Palästina sind, zu geben. … Wandlungen in Palästina. Erstens habe sich Palästina fortwährend verändert, man könne sagen fortwährend verbessert. Vor 10 Jahren war Palästina ganz anders als heute.
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Bekanntlich tagte vor kurzem in Paris der Araber-Kongreß, der sich mit der Lage der Araber!in Syrien und Palästina befaßte. Dieser Kongreß sollte bloß als Demonstration dienen, daß die Araber fest entschlossen sind, die von ihnen geforderten Reformen in Syrien und Palästina auf jede Weise durchzusetzen. … Gerade die in der letzten Zeit erfolgte Annäherung zwischen den Arabern und der türkischen Regierung sollte für alle, die sich für Palästina interessieren, ein Wink sein, daß der Einfluß der Araber in Palästina jetzt iund wahrscheinlich auch für lange Zeit noch ausschlaggebend ist und sein wird.
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Das Palästina- Amt vertritt alle diejenigen Institutionen der zionistischen Bewegung, die in Palästina selbst arbeiten, und die sowohl an Zahl wie an Umfang ihrer Tätigkeit ständig zunehmen. — Ueber den Bericht des Präsidenten Wolffsohn über die Zustände und Beziehungen im ottomanischen Reiche fand in vier geheimen Sitzungen eine erschöpfende Debatte statt. Der Bericht des Vorsitzenden des Palästina- Ressorts, Prof. Dr. Warburg, gab näheren Aufschluss über die Tätigkeit des Vereins Oelbaumspende, der die Wiederaufforstung Palästinas mit Oelbaumwäldern betreibt, des Pflanzungsvereins Palästina, der Palestine Land Development Company, die ihre Tätigkeit auf ihrem ersten Stammgut Kineretli (am Tiberias-See) bereits begonnen hat, und die bis 1.
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Redner verlangte die Gründung von Schulen, da die bestehenden Talmud-Thora-Schulen, die Chedarim, aber auch die Schulen der Alliance Israelite den Bedürfnissen in keiner Weise genügten. In Palästina seien in erster Reihe mittlere und höhere Schulen zu gründen, damit Palästina das werden könne, wozu es berufen sei: das kulturelle Zentrum der türkischen Judenheit. … Warburg, in dem er sehr entschieden der Anschauung entgegentrat, daß die Palästina-Arbeit nur der Propaganda für den Zionismus zu gelten habe, während sie in Wahrheit Selbstzweck sei, die zahlreichen zur Palästina-Debatte gestellten Anträge zur Abstimmung gebracht.
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Leon Reich (Lemberg) nennt die Rede des Präsidenten Wolffsohn sehr knapp und verschwommen; im Berichte Sokolow sei nur die einzige schöne Stelle, wo er von dem wiedererwachten Leben iu Palästina spricht. Das Aktionskomitee hat vieles unterlassen, was die Arbeit in Palästina hätte fördern können. Allerdings haben auch die zionistischen Massen nicht ihre Pflicht erfüllt, namentlich was die Avheit in Palästina anbelangt. … Salz legt folgenden Beschluß des ßielitzer Parteitages vor: »Der Parteitag erachtet die praktische Arbeit in Palästina, sofern sie parallel mit der politischen Aktion geleistet und von politischen Gesichtspunkten aus geleitet wird, für unbedingt notwendig zur Erforschung und Erschießung des Landes, zur Stärkung der realen Position der Juden in Palästina, zur Hebung ihres kulturellen Niveaus und zur Schaffung der praktischen Vorbedingungen für eine künftige jüdische Massensiedlung.
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Dieses Palästinaressort soll unter der Leitung eines Mitgliedes des Engeren A.-K. stehen; demselben ist ein in Palästina befindliches, aus einem oder mehreren besoldeten Beamten bestehendes Palästina-Amt unterstellt. 2. Der Kongreß beschließt, daß 25 °/0 aller Einnahmen des A. … Der Kongreß beauftragt das Palästinaressort, die Frage einer Siedlungsgenossenschaft in Palästina zu studieren und der Jahreskonferenz darüber zu berichten. Ueber den vierten Antrag des Ausschusses, zu dem auch ein Eventualantrag von Dr.
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James Simon das Wort an Herrn Dr. Nathan zur Berichterstattung über seine Reise nach Palästina, von der er soeben zurückgekehrt ist. Herr Dr. Nathan gab eine eingehende Schilderung der Zustände und Ereignisse, die er in Palästina zu beobachten Gelegenheit gehabt hat. … Diese Schulpolitik mit dem Zwecke der Abstumpfung der Gegensätze ist zurzeit durch die zionistische Agitation in Palästina zu einer Unmöglichkeit geworden, sehr zum Nachteil des Judentums, aber auch zum Nachteil des Zionismus, da nunmehr durch den Schulstreit die Gegensätze zwischen religiösem Judentum und Zionismus in Palästina auf das äußerste verschärft worden sind — ein *) Der Kampf um die hebräische Unterrichtssprache an den vom Berliner „Hilfsverein" erhaltenen Schulen in Palästina hat Dimensionen angenommen, die an S t r e i k r c y o 11 e n erinnern.
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Im Eifer des ersten Sturmganges haben alle übersehen, daß Palästina nach seinem politischen, sozialen und ethnischen Bedingungen — ein — typisches Diasporaland ist. Schon heute, wo fast keine Judeneinwanderung in Palästina besteht, nimmt der arabisch-jüdische Konflikt an Schärfe zusehends zu. … Und gerade in diesem Moment, wo das Endziel sich entfernter als je erwiesen hat, sollte der Welt die „Fruchtbarkeit" der Bewegung demonstriert werden. „Zion ist tot, es lebe — die „praktische" Arbeit in Palästina!" . . . Durch Almosen löst der Spießer das Problem der Armut. Durch ein hebräisches Gymnasium in Palästina erkauft sich der Zionismus die Gewissensruhe . . .
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Fürchten wir uns nach Palästina transportiert zu werden, und versetzt uns diese Verwirklichung eines achtzehn Jahrhunderte alten Traumes in die tötlichste Angst?" … Ach, ich möchte so gerne bei einer jüdischen Soiree sein, wo es keine Mandeltorte gibt!" ,.Das sollst du auch— in Palästina,"lachte er zurück. Sie schmollte wieder. „Alle Wege führen nach Palästina." „Ja," sagte er ernst. „Ohne Palästina ist unsere Vergangenheit ein Schiftbruch und unsere Zukunft ein Flugsand."
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Es ist aber zu bemerken, daß diese Summe keineswegs mit dem nach Palästina hinausgeführten Kapital identisch ist, da gerade die Bessersituierlen und die Reichen nur als Touristen nach Palästina gingen. … Jedenfalls aber ist es ganz und gar unzulässig, einfach alle Erkrankung der Augen bei mißliebigen Einwanderern als Trachoma zu bezeichnen. * Die russische Regierung gegen — „Palästina". In Warschau hat sich eine jüdische Kolonisations- und Auswanderungsgesellschaft „Palästina" gebildet. Vom Gouvernementsamt war bereits die Registrierung zugelassen worden, aber die Polizei erhob dagegen Einspruch.
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Im großen Saale des ruthenischen „Dom Narodny" hat vorgestern die hiesige zionistisch-akademische Verbindung „Judea" einen Palästina-Abend veranstaltet, dessen Hauptanziehungspunkt der Vortrag des Herrn Ing. M. M. Ussischkin, des bekannten Zionistenführers aus Rußland über „Palästina und die reale Arbeit der Zionisten daselbst" bildete. … Ich darf schon gewiß behaupten, daß die Realarbeit der Zionisten in Palästina für das jüdische Volk eine viel größere Bedeutung haben kann und muß, als wie all jene wimmelnden „Welt-Ereignisse."
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In diesem Gesuche wird das Gericht um Genehmigung der vorgeschlagenen Abänderung der Zwecke der Gesellschaft ersucht (welche Zwecke Kolonisationsunternehmungen in Palästina, in Syrien und in irgend einem anderen Teil der Welt gestatten) und wird durch diese Abänderung beabsichtigt, die besagten Zwecke zu beschränken, damit die Gesellschaft daran verhindert wird, Kolonisationsunternehmungen irgendwo anders als in Palästina, Syrien und irgend einem anderen Teil der asiatischen Türkei, der Halbinsel Sinai und der Insel Cyprus, zu fördern. … Ich wünsche, daß die Machtbefugnis der Gesellschaft, Kolonisationsunternehmungen zu fördern, auf Palästina, Syrien und andere Teile der asiatischen Türkei, die Halbinsel Sinai und die Insel Cyprus beschränkt werde. Ich wünsche, daß die Gesellschaft ihre jetzt besessene Machtbefugnis, Kolonisationsunternehmungen nicht nur in Palästina und Syrien, sondern auch in irgend einem anderen Teile der Welt zu fördern, beibehalte.
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Es müßten sich aber um diese Konzessionen geeignete Personen bewerben: in erster Linie türkische Untertanen." „Es scheint Ihnen somit die praktischeArbeit in Palästina ersprießlich?" „Es kommt darauf an, was man darunter versteht. Die Investierung von großen Kapitalien in Palästina könnte ich nicht empfehlen. Solange der Ankauf von Boden in Palästina nicht auffällt, werden ihn die Türken dulden. Später könnte aber alles annulliert werden» Wenn Sie neue Kolonien gründen, wer wird dieselben gegen die Beduinen schützen?
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Türkei (ausser Palästina).......... 118 25 „ 22. Italien.................. 112.76 „ 23. Brasilien................. 23,— „ Sa.: . . 117.404,01 Mk. … Das Gericht gelangte zur Ueberzeugung, dass die Versammlung keinen „verbrecherischen Charakter" hatte. Eine hebräische Mittelschule in Palästina und die türkische Sprache. Nach genauer Orientierung und in Berücksichtigung der Urteile massgebender Persönlichkeiten in Palästina, endlich auch nach Rücksprache mit de» Leitern der grossen Organisationen, welche das Schulwesen in Palästina beeinflussen, hielt der Misrachi Jaffa für geeignet — so berichtet die „Palaestinau — dort seine Schule zu eröffnen.