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Nicht nur das gemeinsame Leid und Unglück soll diese Juden verbinden, sondern der Gedanke, dem Judentum Ansehen und Größe zu schaffen. Und siehe! Palästina hat jetzt Reales, Positives geschaffen und es uns vorgeführt. Palästina ist nicht nur das Land, in dem man betet und stirbt. Palästina ist das Land des Lebens I Die „Bezalel"-Ausstellung in Lemberg. Die „Bezalel"-Ausstellung, welche am Sabbat abends den 12.
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Es sind Riesensummen, die in der großen Gemeinde Paris vereinnamt und verausgabt werden, und zeigen sie noch, daß das Judentum in Paris tätig ist, um die religiösen Bedürfnisse ihrer Angehörigen zu befriedigen. Palästina. Neues aus Palästina. Militärische Vorkehrungen Im Interesse der Kolonien. — Wasserleitungen in Hebron und Safed. — Die Katastrophe am Lag-Baomer. — Gäste in Safed. — Preise für die jeschtbah in Jerusalem. — Ein Generalinspektor für die Schulen der JCA. — Der Winterfahrplan der Jaffa-Jerusalemer Eisenbahn. … Der Ohachambaschi hat diese Anfrage dringlieh an die jüdischen Instanzen in Palästina weitergegeben und wird ihre Antwort ehestens an die Regierung übermitteln. Die Anlage der Wasserleitung in Hebron, die durch den früheren Pascha von Jerusalem Osmi-Bey in Angriff genommen wurde, geht ihrer Vollendung entgegen.
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Für Italien mag dies wohl ein billiger Ausweg sein, um die päpstlichen Souveränitäts-Ansprüche auf Eom los zu werden; die in Palästina interessierten Mächte, Deutschland, England und "Rußland, als nichtkatholische Staaten, werden wohl nie darauf eingehen und auf die eigenen Aspirationen nie verzichten. … Doch dazu wird es nicht kommen. Italien ist das letzte Land, welches Palästina zu verschenken hat.
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Darin mag ja ein Slück Wahrheit enthalten sein; aber mit gleichem Reicht ließe es sich behaupten: Zion hinderte nicht selten das Judentum, zu einem gesunden nationalen Leben zu gelangen. (Uganda!) Oder: „Palästina ist das materielle Subslrat des göttlichen Schaffens der jüdischen Nation" (p. 35). Das ist elbenso unbegründet wie apodiktisch. Denn aus der Tatsache, daß das Judentum seine höchsten Kulturkiisttungen in Palästina vollbracht hat, darf und kann auch keineswegs der Schluß gefolgert werden, daß dort die kulturschaffende Kraft der jüdischem Rasse überhaupt erst entstanden ist oder gar, daß der jüdiche Genius mit dsir Zionsscholle unzertrennlich, wie Ursache und Wirkung, verknüpft ist.
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Das Kuratorium des jüdischen Instituts für technische Erziehung in Palästina versendet folgendes Communique: Ein Bericht über die letzte Sitzung des „Kuratoriums des Jüdischen Instituts für technische Erziehung in Palästina" muß in der vergangenen Woche bereits nach Jerusalem gelangt sein. Auf Grund dieses Berichtes hat dös Kuratorlum nachstehendes Telegramm aus Jerusalem vom 11. November erhalten: „Das Großrabbinat von Palästina übermittelt den Führern für ihr hervorragendes Wirken mm Wohle der jüdischen Bevölkerung im heiligen Lande, insbesonders für die Errichtung des Technikums in Haifa aufrichtigsten Dank.
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Kann der Zionismus diesen jüdischen Massen helfen? Nach Palästina ist ein weiter Weg! . . . Dort ist ihre Zukunft unsicher. Das Volk aber fordert Brot. Sofort. Und damit sollte die zionistische Partei rechnen. Es wäre Sache der Partei-Taktik, das Palästina-Programm an die zweite Stelle zu rücken. Als Hauptfrage müßte gelten: Wie kann den Massen jetzt geholfen werden? Die Partei gibt aber den Juden ein Ideal, statt eines praktisch greifbaren Zieles.
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Die Abfallbewegung mul der hebräische Religionsunterricht 2 Deutsche Forschungen in Palästina 2 Der neue Religions-Lehrplan - angenommen'. 3 Die Klage -der „Israelitischen. Allianz" -- abgewiesen! 3 Probepredigt durch Phonographenplauen 4 Die üngiltigkeit jüdischer Urkunden 5 Die Ehrenbeleidiguugsklage des Abgeordneten Hofrat Kuranda 6 lline Millionenspende für ein jüdisches Kinderspital S Verband jüdischer Frauen iür Kulturarbeit in Palästina S Die Lage der Juden in Rußland *) Judenmetzeletcu in Fez 10 Die organisierte Orthodoxie II Der Jahresbericht der ..Israelitischen Allianz" in Wien Ii Jüdische Arbeiter — in den sehlesiseheii Kohlenbergwerken 11 Eine jüdische Heimstätte in Angola?
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Einem Irrtum mußte ich oft begegnen : Herzl habe beabsichtigt, alle Juden nach Palästina zu bringen. Es ist eine ganz laienhafte Vorstellung, die nur mit Bezug auf die Anfänge seiner zionistischen Tätigkeit einigermaßen berechtigt ist. Vor allem sollte der in Palästina eine Heimstätte finden, der eine brauchte. Ganz natürlich aber würden späterhin auch noch eine beträchtliche Anzahl anderer Juden, Intelligenzen, die ihre Kraft nun dem eigenen Volke widmen wollten, nach Palästina gezogen, wie sich heute bereits eine ganze Reihe von solchen Personen in den Dienst der idealen Sache stellt, ohne daß ihr Erfolg noch gesichert ode. auch nur mit einiger Sicherheit zu erhoffen wäre.
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Mag die Leitung des Bureaus in Köln oder sonstwo liegen, die Arbeit müsse in Palästina schon jetzt ihren Schwerpunkt finden. Bei der Herrschaft der politischen Richtung werde es in zehn bis zwanzig Jahren keinen Zionismus mehr geben. … Eine scharfe Kritik an der Leitung übten neuerdings die Delegierten Arono av i t z (Palästina), Prof. Dr. W eitzmann (Manchester), Goldberg und Dr. T s e h 1 e n o av (Rußland). Der Hauptredner der Opposition, Dr.
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Der Vortragende verwies zuerst auf die Notwendigkeit, den auswandernden russischen und rumänischen Juden ein geeignetes Kolonisationsgebiet zu schaffen und auf die Absperrungsmaßregeln, welche England und Amerika gegen die östlichen Proletariermassen systematisch treffen. Palästina erfülle durch seine Bodengestaltung und Bevölkerungsverhältnisse, durch seine kommerzielle Lage alle Vorbedingungen tür eine erfolgreiche Ansiedlung dieser Juden. … Die Durchführung dieser siedlungsgenossenschaftlichen Kolonisierung in Palästina durch die Juden könne nicht nur zur Lösung der Judenfrage, sondern auch zur Entwirrung der allgemeinen sozialen Frage beitragen.
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„Glauben Sie. daß der Nationalfond durch die verschiedenen in Palästina bevorstehenden Experimente gefährdet sei!" fragte der Interviewer." »Ihre Frage — erwiderte Dr. Nordau — läßt eine zweifache Deutung zu. … Ich habe mir eingebildet, wir wären anders, als wir in Wirklichkeit sind; daß wir uns nach Palästina sehnen, daß wir zu arbeiten entschlossen sind, um es zu erlangen. Ich habe sonst in niemandem den irrigen Glauben erweckt, man könnte heute oder morgen mühelos Palästina erhalten."
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Der Besuch des Präsidenten des zionistischen Aktionskomitees, Herrn Wolffsohn in Palästina hat viel dazu beigetragen, die Informations- und Vorbereitungsarbeiten in Palästina zu fördern. Die nähere Beobachtung der neueren Versuche und Anstrengungen auf dem Gebiete des Acker- und Weinbaues und der Industrie war wichtig für die Entscheidung über mancherlei Fragen praktischer Art. … Die' Erstarkung des nationalen Geistes, die großen Fortsehritte und die ungeahnte Ausbreitung der lebenden hebräischen Konversationssprache in Palästina liegen klar und glanzvoll zutage. In allen diesen Merkmalen der jüdischen Renaissance ist die Gewähr des Wachstums und der besseren Zukunft der hebräischen Kultur zu sehen.
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Und der junge Mensch erzählt: „Es war vor 18 Jahren, Großpapa, als Juden verschiedenster Stände, Aerzte, Advokaten nach Palästina reisten, auch der ehrwürdige Reb Samuel Mohilewer fuhr mit ihnen, und als sie dort anlangten, warfen sie sich auf die Erde, küßten den Staub und weinten inbrünstig. … In diesem Wasser floß jüdisches Blut. Dort unten weit in Palästina, dort ist unser Platz, dorthin zieht uns unsere Sehnsucht." „Dort, weit in Palästina," wiederholt der Alte vor sich hin, schüttelt mit dem Kopfe und schaut in das Weite. — Jenseits des Städtchens, am Ufer, erblickt man den Friedhof; der kleine Zaun ist halb versunken in die Erde, man sieht einige Grabsteine und einige Bäume, die auf dem Berge stehen und in der Mitte das kleine Dach eines Zeltes, unter welchem sich das Grab des heiligen Rabbi befindet.
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Ein großer Teil der Tagesordnung, die sich auf Bewilligung für Lehranstalten und andere Institute im Orient, insbesondere in Palästina bezieht, wurde zurückgestellt bis zur Rückkehr des Herrn Dr. Nathan von einer Reise, die er nach dem Orient, Bulgarien, der europäischen Türkei, Kleinasien, Syrien, Palästina zum Studium der wirtschaftlichen Verhältnisse dieser Länder und der Lage der dortigen Juden und ihrer Aussichten für die Zukunft, unternimmt. … Er sagte: »Um das Selbstbewußtsein der Juden in den Vereinigten Staaten zu erwecken und zu erhalten, ist es nicht unbedingt notwendig, daß wir Hoffnungen auf die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina setzen sollen, die in dunkler Zeit erfolgen wird . . . Aber selbst die ehrlichen Anhänger des Zionismus müssen zugeben, daß der Zionismus eine Art Ideal ist, dessen Verwirklichung nicht sicher ist.
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Verbindung „Hasmonaea* versprochen, in gleicher Weise wie sein Vorgänger die Nationalitätsklausel im Rektoratsberichte auszuweisen, so dass bei entsprechender Agitation ein grosser Teil der noch ausstehenden Hörer mosaischer Konfession sich zur jüdischen Nationalität in einer der Rubrik Muttersprache angefügten Klausel bekennen dürfte. Deutsches Reich. Die Notlage in Palästina. Berlin. „Der Hilfsverein der deutschen Juden" hat nachfolgenden Bericht über die Notlage in Palästina erhalten: „War schon durch den Regenmangel im letzten Winter, welcher eine Missernte zur Folge hatte, eine Verteuerung der Lebensmittel zu erwarten, so ist dieselbe bedeutend gestiegen durch den erhöhten Einfuhrzoll, durch die exorbitanten Ernteabgaben, welche die Fellachen veranlassen, einen grossen Teil ihres Bodens brach liegen zu lassen und nicht minder infolge der stetig zunehmenden Immigration. … Angesichts dieser Notlage hat der Hilfsverein der deutschen Juden seinem Geschäftsführer im Ehrenamt Herrn Dr. Nathan, der zur Zeit in Palästina weilt, die
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Eine kleine Minderheit des ersten Kongresses verband mit dem Ausdrucke die Vorstellung einer jüdischen Einwanderung in Palästina unter den Auspizien der Großmächte, die diese Besiedelung des Heiligen Landes als einen Bestandteil des europäischen Staatsrechts anerkennen sollte. … Mit „öffentlich-rechtlich" wie mit „rechtlich gesichert" wollte sie nur sagen, daß die Zionisten den Gedanken abweisen, sich in Palästina einzuschleichen, daß sie nur auf Grund ausdrücklich gewährter gesetzlicher Rechte ottomanische Reichsangehörige werden wollten.
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So lange aber Tunis unmittelbar unter arabischer Herrschaft steht, scheint jeder Kampf aussichtslos. Palästina. Schneefall und Notstand in Jerusalem. Jerusalem. Am 11. und 12. Februar hat an der Küste von Palästina ein Südweststurm von einer Heftigkeit getobt, wie man sich ihrer nicht erinnern kann. … Die Bemannung konnte sich retten mit Ausnahme von zwei Matrosen, die ertranken. Dazu kam Schneefall und Kälte in ganz Palästina und Syrien. In Jerusalem herrschte einige Tage hindurch ein furchtbarer Schneesturm. Auf den Straßen und Dächern erreichte der
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Nicht aus ökonomischen Gründen geht der Emigrant nicht hin, er geht nach Amerika, weil er dort bereits Bruder oder Vater oder sonst einen Verwandten hat, der ihn macht und der ihn dorthin zieht. Jemanden, der ihn nach Syrien oder Palästina ziehen würde, hat er nicht. Und dessen Aufgabe müssen wir übernehmen. Eeferent stellt den Antrag: Der zehnte Zionistenkongreß stellt fest, daß die bisherigen Versuche zur Eegulierung der Emigration ungenügend sind und daß es Aufgabe der Zionisten ist, sich mit der jüdischen Auswanderung zu befassen, insbesondere mit der Einwanderung in Palästina. … Wenn auch die endgültige Lösung der Emigrationsfrage mit der Lösung der Judenfrage, das heißt, mit territorialer Konzentrierung in Palästina verknüpft ist, erblickt jedoch der Zionismus in der Eegelung der Emigration eine temporäre Lebensfrage der bedrängten jüdischen Massen und sieht in jedem Bestreben, das auf die Zerstreuung dieser Massen ausgeht, eine antinationale Tendenz.
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Nr. 1 Seite 3 Ein jüdisches Schulmuseum für Palästina. Während des letzten Jahrzehnts hat das moderne jüdisch-palästinische Schulwesen einen sehr bemerkenswerten Aufschwung genommen. … Hängt ja von der Erziehung der heranwachsenden Geschlechter das Gedeihen des jüdischen Jischuw in Palästina ab. Mögen auch die verschiedenen jüdischen Schulen in Methoden und Lehrplänen mehr oder weniger von einander abweichen, was übrigens ein natürlicher Prozeß gesunder Entwicklung ist, sie steuern doch alle unentwegt demselben Ziele zu: das klassische Land der Bibel zu einem jüdischen Kulturzentrum zu machen.
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Nossig aus Berlin, Freunde der großzügigen Kolonisation in Palästina, Dr. Fränkel aus Kopenhagen, die Professoren Schioessinger und Margulies aus Cincinatti, die wegen ihrer zionistischen Gesinnung das dortige Rabbinerseminar verlassen haben, Dr. … Hermann Struck, der bedeutende Radierer aus Berlin, hat als Führer der deutschen Misrachi (strenggläubige Zionisten) einen Delegiertensitz eingenommen; Professor Schatz, der Leiter der jüdischen Kunstakademie „Bezalel" in Jerusalem, ist herbeigeeilt, um Zeugnis abzulegen von dem neuen geistigen Leben, das sich jetzt in Palästina entwickelt. Die jüdische Presse ist nur spärlich vertreten. Aber wir haben am Kongreß zwei hervorragende Repräsentanten derselben, von denen jeder eine andere Richtung des geistigen Lebens im jüdischen Volke verkörpert.