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Hunderttausend Juden haben in Warschau Zuflucht gesucht. Die Juden in Palästina als türkische Staatsbürger. Wie die Tagesblätter berichten, sind zirka 5000 Juden in Palästina, die bisher russische Staatsbürger waren, türkische Untertanen geworden. … Um sich dieser ungebetenen Beschützer zu entledigen), verlangte die türkische Regierung, daß die Kolonisten ihre Staatsbürgerschaft annehmen; diie Kolonisten konnten sich aber mit Rücksicht auf die prekären administrativen Verhältnisse in Palästina dazu nicht entschließen. Nun haben sie es doch getan und sie dürften gut getan haben. AUS ALLEN WELTTEILEN Jüdische Reklame für Täuflinge!
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Der Alte blickt auf das Ufer — eine Welle klopft an die Steine. _ Priuate Mitteilungen. Grosse Israelitische Vergnügungsreise nach Palästina, Syrien, Aegypten, Griechenland und Konstantinopel. Die vom Reisebnreau „Tabor" A. Grajewsky & Comp, in Jerusalem im Herbst 1. … Grajewsky u. Comp, in Jerusalem, Palästina. eingesendet. Erste Wiener Teppich-Leih- und Verkaufs-Anstalt ü^"" neu eröffnet ~^ft Wien, I., Krugerstraße Nr. 13.
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Berlin. „Der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina", der im August 1907 gegründet wurde, zählt heute bereits zirka 1000 Mitglieder und ist fast in allen europäischen Staaten sowie in Amerika vertreten. … In letzter Zeit ist der Versuch gemacht worden, Briefadressen in Palästina nur hebräisch zu schreiben. Die betreffenden Postsendungen gelangten pünktlich und ohne Verzögerung in die Hände der Empfänger.
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Nr. 1 JNeue National-Zeitung" 5eite 5 schlechter Anfang, um die Stellung des Judentums in Palästina zu befestigen und zu stärken. Der Inhalt dieses Schulstreites ist an und für sich eine rein pädagogische Frage. Der Hilfsverein hat in seinen städtischen Schulen in Palästina als Lehrziel des Unterrichtes die völlige Beherrschung des Hebräischen und die Beherrschung einer europäischen Sprache, nämlich des Deutschen, aufgestellt, das letztere, um die Jugend auch mit den Bestrebungen der großen Kulturnation in Zusammenhang zu bringen. … Tschlenow, also der heutige Präsident in der ausführenden Behörde des Zionismus, über die Schulen des Hilfsvereines, und zwar in einer Broschüre vom Jahre 1913 mit dem Titel „Fünf Jahre Arbeit in Palästina", das folgende geschrieben hat. (Folgt ein Auszug aus dieser Schrift, worin zugegeben wird, daß in den Schulen des „Hilfsvereines" zielbewußte nationale Arbeit geleistet wird.
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Es bleibt abzuwarten, ob nicht die antisemitischen Syphilitiker Anstand nehmen werden, das „Ehrlich 606" bei sich anzuwenden, da es doch ein Jude erfunden hat. Bodenankanf in Palästina. Das durch den Gouverneur erneuerte Verbot des Landesankaufs durch nichtottomanische Untertanen in Palästina ist vom Ministerium aufgehoben worden. Alle Ausländer, die wenigstens 13 Jahre in Palästina wohnen, haben das Recht, Land zu erwerben und zu pachten. Einigkeit in Jerusalem. Infolge des Eingreifens des Cnacham Bascbi von Konstantinopel ist eine Vereinbarung zwischen der aschkenasischen und sefardischen Gemeinde zustande gekommen, welche die offiziellen Beziehungen derselben zu einander und insbesondere zur Regierung regeln soll, ohne die Selbständigkeit beider zu gefährden.
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Nicht nur, daß einer der besten Bestandteile des überallhin verstreuten Judenvolkes in Palästina eine menschenwürdige Existenz fände, die ihm von seinen südarabischen Nachbarn versagt worden war: es würde auch der große Komplex der jüdischen Palästina- Bestrebungen die allergrößte Förderung dadurch erfahren, daß ein Einwanderungselement ottomanischer Staatszugehörigkeit, in dem sich Intelligenz und Geschicklichkeit, Fleiß und Anspruchslosigkeit in seltener Weise vereinigt finden, für die verschiedenen Bedürfnisse des jüdischen Ansiedlungswerkes im Heiligen Lande zur Verfügung stünde. Die in jahrelanger Erfahrung erprobte, vielfache Verwendbarkeit der yemenitischen Juden in Handwerk und Kunstgewerbe, als Ackerbauer und Taglöhner, wird auch dazu helfen, uns neue Formen der Ansiedlung finden zu lassen, die nicht nur den Yemeniten und anderen durch besondere Anspruchslosigkeit ausgezeichneten Juden des Orients zugute kommen, sondern auch der allgemeinen jüdischen Kolonisation in Palästina neue Grundlagen schaffen helfen werden. Die Lage der Kultusger W i e n, den 26. Februar. Wir haben bereits im Jahre 1910 anläßlich der Kultuswahlen darauf hingewiesen, daß die Wiener Kultusbeamten sowohl in materieller Beziehung als auch in beziig auf die Vorrückungs- und Pensionsverhältnisse sehr ungünstig gestellt sind.
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„Neue National-Zeitung" Landwirtschaft und Bodenkultur in Palästina und die Ausbildung von jüdischen Kolonisten ein Schritt vorwärts getan worden ist. Auf der Musterfarm werden voraussichtlich auch in Uebereinstimmung mit dem Frankfurter Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina die Zöglinge des Lehrerseminars, die während der Schulzeit theoretische landwirtschaftliche Kurse hören, in ihrer Ferienzeit praktische Unterweisung erhalten. Alsdann wurde das Budget für Palästina für das Schuljahr 1908/09 festgestellt. Von anderen Bewilligungen sei noch erwähnt, dass Fonds zur Errichtung oder Unterstützung von Analphabetenkursen in Galizien, sowie Mittel zur Beschaffung von Unterrichtsmaterial für die Schulen des Vereins Cultura in Bukarest zur Verfügung gestellt wurden; ferner^erlolgten Bewilligungen zu Gunsten von Schulen in Bulgarien, und endlich wurde auch ein Beitrag zur Unterstützung an Schulen in Sara tow, ßussland, angewiesen.
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Der Stadtpräfekt hat dem Grossrabbinat von diesem kaiserlichen Irade ausdrücklich Mitteilung gemacht. SoJdatenexzesse in Palästina. Berlin. Der Hilfsverein der deutschen Juden erhält aus Jaffa (Palästina) folgendes Telegramm: Während einer Feier des jüdischen Purimfestes überfielen auf Befehl des Kaimakan Polizei und Soldaten die jüdische Herberge in Jaffa und verwundeten dreizehn Jut-en, darunter mehrere schwer. … Interessant ist die Statistik der Zuständigheit der Korrektionisten. 217 von ihnen wurden in Amerika geboren, 52 stammen aus Bussland, 13 aus Oesterreich, 3 aus England, 4 aus Rumänien, 1 aus Ungarn und 1 aus Palästina. Die meisten dieser Jugendlichen stehen im Alter von 12—15 Jahren und sind wegen kleiner Delikte verurteilt. Nach Verlesung des Berichtes hielt der anwesende Richter des Obersten Gerichtshofes Parker eine Bede an die Versammelten, in welcher er zunächst hervorhob, dass fast jeder jugendliohe Verbrecher gerettet werden könne, wenn er trotz seiner erstell Vergehens, rechtzeitig in die richtigen Hände gerät und mit Liebe und Vernunft behandelt wird.
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Es genügte höchstens, um beim deutschen Kaiser Wilhelm II. die Audienz und dessen Palästina-Reise und einige konventionelle Redewendungen zu erwirken. Das/wir aber auch alles. Dann kam die ablehnende Haltung des englischen Königs, der sich weigerte, Dr. … Nun gehören alle bisherigen „diplomatischen" Mittedenen in die Rumpelkammer. Es muss hell werden! Das jüdische Volk, das nach Palästina will, wird den Weg zur Befreiung selbst finden. Die Zukunft des jüdischen Volkes wird nicht mehr auf zwei Augen gestellt sein und auch nicht von der Gnade eines Souveräns abhängen.
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Wohl wird innerhalb der Partei ein heftiger Kampf geführt zwischen „politischem" und „praktischem" Zionismus, zwischen Diplomatie und Palästina- Arbeit, aber eine Klärung dieser fundamentalen Divergenzen im Rahmen des Programms wird von keiner der Parteien angestrebt. … Ein jüdischer Schriftsteller hat berechnet, daß in den letzten 30 Jahren aus Rußland nach Amerika zirka 1,500.000 Juden ausgewandert sind; nach Palästina dagegen in demselben Zeitraum bloß 20.000. Und neue Auswanderermassen aus Rußland. Rumänien, ja selbst Qalizien, drängen nach.
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Besondere Aufmerksamkeit haben wir der Einwanderung unserer Brüder aus dem Jemen nach Palästina gewidmet. Das Direktorium des Nationalfonds hat für die zwei ersten Jahre einen Betrag von 100.000 Franken für die Errichtung von Jemenitenhäusern zur Verfügung gestellt und eine Sammlung für diesen Speziialzweck eingeleitet. … Gewiß sind Palästina . . ., eine Universität in Jerusalem für einen Juden recht verlockend . . . aber das ist doch noch so weit, so sehr weit!
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Adler referierte über den Beschluß des Vertreterkollegiums auf Einsetzung einer Palästinakommission, welcher die den Vorstand derzeit beschäftigenden Palästinaagenden zuzuweisen wären, und zwar: Die Lämmel-Scliule, eine Wertheimersche Stiftung für Palästina, die Frage der Chaluka und die vom Kultusvorstand gestifteten fünf Plätze für das hebräische Gymnasium in Jaffa. Sache des Vorstandes wäre es gewesen, diesen Beschluß zu bestätigen oder abzulehnen. … Markus S p i tt z e r opponierte, indem er sich besonders auf die Pietät Dr. J e Iine ks für Palästina berief. Die Diskussion führte zur Beschlußfassung über die prinzipielle Frage der Einsetzung einer Palästinakomniission.
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„Neue Nationai-Zeitung" Nr. 10 Wir warten nun auf das angekündigte Lebenszeichen der Abgeordneten „mosaischer Konfession", von denen wir ohnehin seit Monaten gar nichts gehört haben. Die Lage in Palästina *) Heuschreckenplage. — Netstandarbeiten. — Ernteaussichten. — Militärische Requisitionen. — Allgemeine Lage. — Not in den Städten. Mitte März sind in ganz Palästina, von'Gaza bis Tiberias, ungeheure Schwärme der Wanderheuschrecken aufgetreten und haben sich überall, auch fast in allen jüdischen Kolonien, niedergelassen.
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Der Territorialismus sowie die praktische Betätigung in Palästina. III. Unsere Beziehungen zum bürgerlichen Zionismus. IV. Unser Standpunkt gegenüber dem nächsten zionistischen Kongreß. V. Die gemeinsame Arbeit in Palästina. a) im Wege einer P.-Z.-Kommission. b) im Wege eines Informationsbureaus: VI. Unsere Beziehungen zum internationalen Sozialisten-Kongreß.
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Ueberdies vergißt du meine Statue am Basler Kongreß." „Basel ist nicht Palästina. Dort ist nichts als Aberglauben und Schmutz, und ich bedauere, sagen zu müssen, daß Papa fortwährend das Alles mit seinen Checks unterstützt." … „Ich habe nicht einen Augenblick daran geglaubt," antwortete er eben so heiter. „Trotzdem können wir aber unsere Honigmonat in Palästina verbringen." „0, daran läge mir nichts," sagte Mabel. „Das tun sehr viele Christen. Eine Cooks-Reisegesellschaft von Middleton ging zu den vorigen Osterfeiertagen hin."
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G a s t e r ist soeben von einem längeren Aufenthalte in Palästina zurückgekehrt. Er hatte dort Gelegenheit, die Kolonien zu sehen, Menschen und Verhältnisse genau kennen zu lernen. … „Es ist wahr" — meint Dr. Gaster — „daß die Gelder der Kolonialbank für die Palästina-Arbeit nicht herangezogen werden sollten, weil sie einem anderen Zwecke zu dienen haben. Allein wo bleibt der Nationalfond?
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Der auch von Ihnen freudig begrüßte Entschluß des Zionisten-Kongresses zu intensiverer Realpolitik in Palästina bleibt graue Theorie, wenn das neu geschaffene Palästina- Ressort der zionistischen Organisation nicht aufs tatkräftigste von allen Seiten unterstützt wird. … W a r b u r g (Berlin, W. 15, Uhlandstraße Nr. 175) gelangen zu lassen, damit er sie für die Arbeiten seines Palästina-Ressorts verwende. Mit vorzüglicher Hochachtung Hugo Schachtel (Breslau). EORReSPONDSNZCN Oesterreich-Ungarn Die israelitische Kultusgemeinde.
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Die persönlichen Bemerkungen des Herrn Askenazy und speziell seine Polemik gegen den modernen Zionismus übergehen wir. Ein jüdischer » rofessor, der Palästina wegwerfend ein „unbekanntes asiatisches Land" nennt, kann sich begreiflicherweise für den Zionismus nicht begeistern. … In derselben hiess es: der Schreiber der Briefe habe ohne Zweifel mit mehreren andern Emissären eine wichtige Mission in Palästina erfüllt. Er habe einen ihm anvertrauten Auftrag vollführt und beabsichtige offenbar den Wiederaufbau Jerusalems und die Gründung eines neuen Reiches der Juden!
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Der Agitation diente eine „Kopekenbibliothek", welche 13 Broschüren in Palästina in einer Anzahl von 120.000 Exemplaren verbreitete. Dazu kommen die periodischen Mitteilungen des Komitees. 2. Information über Palästina. … Die amerikanische Agitationsreise Lewins hat für das jüdische Technikum in Haifa große Spenden eingetragen Die Technik wird den Titel tragen: Jüdisches Institut für technische Bildung in Palästina. Der Gemeindebund wird am 27. Apri 1 in Wien zusammentreten, um über den am 24. Feber beschlossenen Entwurf einer Gemeinde-Organisation zu beraten.
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Die Aussichten für einen von den Kadetten aufgestellten jüdischen Kandidaten in Odessa wären somit günstig — wenn die dortigen von der Lokaladministration unterstützten Verbändler nicht ihren so oft hewährlen Terror auf die Wähler ausüben würden. Ein Mikrobiologisches Institut in Palästina. Aus Anlaß des sechzigsten Geburtstages von Max Nordau hat das zionistische Aktionskomitee die Begründung eines Mikrobiologischen Instituts in Palästina beschlossen. … Wir würden dem Institute in erster Linie die Erforschung der Malariakrankheit empfehlen, die leider noch immer in Palästina verheerend wütet. Die jüdische Einwanderung nach Amerika. Im Monat Mai 1909 sind im Hafen von New-York 5018 jüdische Einwanderer gelandet, gegen 2485 im Mai 1908, Von ihnen stammten aus: Rußland.........3116 Oesterreich........901 Ungarn.........232 Rumänien........117 Türkei..........166 Deutschland ....... 62 Von den Eingewanderten verblieben 3794 im Staate New-York, während der Rest sich auf das übrige Gebiet der Vereinigten Staaten verteilte.