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Eine neue hebräische Zeitung in Safed, Seit kurzem besteht in Safed (Palästina) eine jüdische Buchdruckerei. Die beiden Eigentümer der Druckerei beabsichtigen nun, demnächst ein hebräisches Wochenblatt unter dem Namen „Hagalil* („Galiläa*) herauszugeben. Viele der in den galizischen Städten und Kolonien lebenden hebräischen Schriftsteller haben sich bereit erklärt, an dem neuen Blatte, das in erster Linie die Interessen der jüdischen Bevölkerung in Galiläa pflegen will, mitzuarbeiten. * * * Das Ende einer judenleindlichen arabischen Zeitung. Die antisemitische Zeitung „El-Karmel" in Haifa (Palästina), die, wie bekannt, eine gehässige Agitation gegen die jüdische Einwanderung nach Palästina, wie überhaupt gegen alles Judische betrieb, hat aus Mangel an Abonnenten ihr Erscheinen eingestellt.
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Ja, hat es denn einen Zweck, daß der Kolonist in den Grund,- der gar nicht ihm, sondern dem NationaUond gehört, sein Kapital investiere? Wenn Ussischkin in Palästina arbeiten will, dann mag er für Palästina Privatmänner interessieren. Das wird ihm bessere Früchte tragen, als die Verschleuderung des Nationalfonds". … „Deswegen" — schloß Herr Lewin-Epstein — „bin ich der Ansicht, daß die Arbeit in Palästina nur aus Privatmitteln bestritten werden muß. Allerdings sind die Apostel der „praktischen Arbeit" sehr hartköpfig und übersehen die Wirklichkeit.
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Vielleicht ließe sich aus dem Spitale für Juden doch noch ein jüdisches Spital machen? Die Uebersiedlung Samuel Hirsdienbergs nach Palästina*). Krakau, Mitte Juli. Unsere Künstlerwelt ist in den letzten Tagen durch die außerordentliche Karriere eines hiesigen Malers überrascht worden. … Die Akademie wird aber nicht bloß Lehrer, sie wird auch freie Künstler heranbilden ... Palästina mit seinen herrlichen Gebirgspartien bildet ein reizendes Sujet für den Landschaftsmaler. Die Schüler üben sich schon darin durch häufige Ausflüge mit ihren Lehrern.
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Freilich, wenn momentan eine Massenemigration nach Palästina möglich wäre, würde eine sehr große Zahl von russischen Juden nach Palästina auswandern, aber wenn einmal die Verhältnisse in Rußland sich bessern, ist es sehr fraglich, ob mehr als 20 Prozent dorthin auswandern. AchadHaam ist jetzt wohl für praktische Arbeit in Palästina, aber eine Massenemigration hält er auf sehr lange Zeit nicht für möglich und auch nicht für wünschenswert. Was den Territorialismus betrifft, so hänge seine Zukunft eben davon ab, ob er etwas Praktisches leisten und ein für die Emigrationsbedürftigen geeignetes Land und zwar bald ausfindig machen könnte.
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Der allgemeine Stand der zionistischen Bewegung im Lande. 2. Die Palästina-Tätigkeit. 3. Die Gründung eines Landes-Fiuanzinstitutes. 4. Organisation. 5. Die Landespolitik und deren Verhältnis zum „eigentlichen" Zionismus. … Nach der Wahl einer Permanenz-Kommission und einer Reihe spezieller Ausschüsse (Verifikation, Organisation, Palästina usw.) erhält Herr Dr. Rappaport zum Referat über „Palästina" das Wort. Der Referent legt eine Reihe von Thesen und Anträgen zur Organisation und Propaganda im Sinne der zionistischen Idee vor.
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August, begann hier die zionistische Jahreskonferenz ihre Sitzungen, an denen etwa 40 Vertreter des Grossen Aktionskomitees der zionistischen Orgmisation aus Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Russkmd, Rumänien, Belgien, Niederlande, Frankreich, Schweiz, Nordamerikai Südafrika und Palästina teilnahmen. Aus dem Bericht des Engeren Aktionskomitees ergibt sich, dass die Zionisten seit dem letzten Kongress eine rege Tätigkeit sowohl in ihrer Propaganda wie auch in der praktischen Arbeit in Palästina entfaltet haben. … In dem Bericht des Aktionskomitees werden auch die vielfachen übertriebenen Mitteilungen berichtigt, die über die Höhe der Kosten des Bankprozesses (Abänderung des Memorandums : Einschränkung der Tätigkeit auf Palästina und seine Nachbarländer) in Umlauf gesetzt worden waren. Tatsächlich betragen die Gesamtkosten des Pro - zesses löui Pfund etwa 33,000 Mark, *füH<ci.
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Die Umwälzung in der Türkei hat unsere Frage zu einer wirtschaftlichen Frage gemacht, die man in folgende Formel fassen kann : „Man muss das notwendige Kapital finden, um Palästina vorzubereiten, eine grosse jüdische Einwanderung aufnehmen zu können." Wenn Ihr wollt. — so ist der Zionismus schon jetzt zu einem Territorialismus geworden, mit dem Vorbehalt, dass das Territorium nur Palästina sein kann. … Auf seine weitere Frage, was ich denn mit meinen Werken tun würde, wenn die Juden einmal in Palästina einen hebräischen Staat gründen würden, meinte ich, dass hoffentlich meine Werke die Juden daran nicht hindern werden, sich in Palästina anzusiedeln und dort meine Werke ins Hebräische zu übersetzen.
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Das Organisationsstatut wurde mit einigen Abänderungsvorschlägen des Dr. Weizman en bloc angenommen. Das Palästina-Referat, Vors. Dr. Bodenheimer eröffnet die Sitzung Dienstag Vormittag. Dr. Alexander Hausmann (Lemberg) erstattet das Eeferat der Palästina-Kommission. … Eedner schlägt nenn Eesölutionen vor, die der neuen Leitung die Eichtlinie für die Palästina- Arbeit vorzeichnen. Der Leitung wird die regste Agitation für die P. L. D. C. zur Pflicht gemacht. Ferner soll die Oelbaumspende mögliehst gefördert werden.
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Die Mehrkosten erwuchsen insbesondere durch den weiteren Ausbau einer Anzahl Institute des Hilfsvereins in Jerusalem, Jaffa, Haifa und Saloniki, umfassende organisatorische Verbesserungen, Heranziehung neuer tüchtiger Lehrkräfte, Einführung des Handfertigkeitsunterrichtes in Palästina etc. Das Gesamtbudget für das Schulwerk belauft sich für das Schuljahr 1911/12 auf rund 200.000 Mark, wovon ca. 155.000 Mark auf Palästina und ca. 45.000 Mark auf die europäische Türkei, Bulgarien, Rumänien, Galizien ^entfallen. … Eigentliche jüdische Ackerbaukolonien, d. h. geschlossene Dorfsiedelungen, wie sie z. B. in Palästina, Südrußland und Argentinien bestehen, gibt es in Nordamerika nur in kleiner Anzahl. Sie befinden sich meist im Staate New Jersey, und die bekanntesten unter ihnen sind die Kolonien W o o d b i n e, Alliance, Rosenhain und Karrael.
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. — Debatte über den Tätigkeitsbericht des Komitees. — Institut für Agrarkredit in Palästina. Eeferent: Dr. J. B u c h m i 1. — Gesellschaften und Institute für Bodenkauf in Palästina. Eeferent: B. Goldberg. — Gartenstädte. … Sussmann. — Grundzüge der Kultur- und Erziehungsarbeit in Palästina. Referenten: Dr. Josef Klausner und M. S c h e i n k i n. — Organisation des Informationsdienstes. Eeferent: Dr. M.
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An der Spitze dieses SOgliedrigen Komitees stehen Meyer London, jüdisch-sozialistisches Kongreßmitglied, und der Schriftsteller S c h a 1 o m Asch. Der Kriegszustand in Palästina. Der New-Yorker jiddische Dichter Salomon B1 u m g a rten, unter dem Pseudonym Yehoasch bekannt, kehrte vor kurzer Zeit aus Palästina zurück und äußerte sich einem Redakteur des „American Hebrew" gegenüber begeistert über Palästina: „Als der Krieg ausbrach, da gab es überall Furcht und Entsetzen. … Trotzdem glaubt Yehoasch voller Zuversicht an die Zukunft des heiligen Landes. „Jedermann", sagte er, „der in Palästina war, muß es fühlen, daß dort unser Meim ist; nur dort kann jüdisches Leben blühen, kann sich die jüdische Volksindividualität durchsetzen."
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merken : „Wie ich bereits dargelegt habe, ist die Gesellschaft im Jahre 1899 eingetragen und zweifellos gegründet worden in der Rechnung und Absicht, sie als ein Instrument zur Förderung der ■endgültigen Verwirklichung des jüdischen Strebens nach einer Rückkehr der Juden nach Palästina zu benutzen, um dort „eine öffentlich-rechtlich gesicherte Heimstätte" zu finden. Die aussergewöhnlich weiten Vollmachten, die der Gesellschaft durch Abschnitt 3 ihres Gesellschaftsvertrages übertragen wurden, sind infolge einer im selben Absatz enthaltenen Einschränkung abhängig von gewissen Vorbehalten, und insbesondere von einem Vorlxmalt, dass alle die Rechte in einer solchen Weise ausgeübt werden, die nach der Ansicht des Aufsichtsrates in erster Linie dazu beiträgt, eine gesetzlich geschützte Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina zu sichern oder sonstwie Leuten, die dem jüdischen Volk angehören, entweder im allgemeinen oder in einem bestimmten Lande oder Platze zum Vorteil gereicht. … September 1906 stattfanden, wo eine Spezialresolution angenommen und bestätigt wurde zum Zwecke der Aenderung des Gesellschaftsvertrags durch Beschränkung des Geschäftskreises der Gesellschaft auf „Palästina, Syrien und andere Teile der asiatischen Türkei, der Halbinsel Sinai und der Insel Cypern". Dieses ist die Aenderung, die der Gerichtshof jetzt bestätigen soll.
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Tag: Vorträge über die Lage der Juden in den verschiedenen Ländern. Sitzungen der Ausschüsse. 3. Tag: Referat über Palästina. Berichte der verschiedenen Ausschüsse. Spezialdebatten. 4. —7. Tag: Debatten. Generalversammlung der Bank und Sitzungen der anderen Institutionen etc. … Auch er findet die Idee vorzüglich. Doch er meint: „Die „Ito" ist bereit, in Palästina tätig zu sein, sobald die Zionisten nachweisen, daß es ihnen gelungen ist, in Palästina die Autonomie zu erhalten."
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Man hätte auch erwartet; diirteu , das> einige der europäi-i heu < >rga - nisationen, die sich tür Palästina interessieren, wie:' die Alliance, die La, die E/ra stau I'rojekt unterstützen •würden. Aber auch hier in sah «ach I >r. … A«'had Ilaam - Zi--i ist die Schaffung eines geistigen Zentrum» in Palästina. Dr. ( hazanow icz wünscht, dass seine Bibliothek »las Zentruni diese.-» Zentrums werde. 'Wie bereits erwähnt, sind gegenwärtig s» hon mehr nl- 20.000 Bände in der Bibliothek (iewiss eine beträ» htli< lie Menge.
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Gegenwärtig scheinen die Juden den Türken besonders geneigt zu sein, weil diese Palästina, den Gegenstand ihrer Sehnsucht besitzen. Sie behaupten, dass der Sultan den Wiederaufbau ihrer Synagoge gestattet hat und dass sie diese Erlaubnis bezahlt haben. Juden aller Nationen und unter ihnen polnische, die ja sich zahlreich in Palästina aufhalten, haben also mit der türkischen Regierung auf eigene Faust und ohne Intervention des Landes, in dem sie leben, verhandelt!
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In den letzten Monaten war Lublinski der Gegenstand antisemitischer Flegeleien seitens des Theodor Lessing in „Bühne und Welt". Eine Kolonie amerikanischer Juden in Palästina. In St. Louis hat sich vor längerer Zeit eine Aktiengesellschaft „Hoaehooza" gebildet, die den Zweck hat, Boden in Palästina zu erwerben und einzelne Mitglieder der Gesellschaft auf diesem Boden als Landwirte anzusiedeln. Vor kurzem weilte nun Herr Simon Goldman aus St. Louis im Auftrage der Gesellschaft in Palästina und kaufte für deren Rechnung ein Grundstück von 4000 Dunam. Ende November kehrte Herr Goldman nach St. Louis zurück und erstattete auf einem, von den Mitgliedern der „Hoaehooza" und andern Paläslinafreunden veranstalteten Festabend Bericht über die Ergebnisse seiner Reise.
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Der Zweck dieses Vereines ist, einen Stab tüchtiger, gutgeschulter jüdischer Ackerbauer für die Niederlassung in Palästina heranzubilden. Die Mitglieder sollen sämtliche Zweige der Landwirtschaft in Amerika theoretisch und praktisch gründlich erlernen und sich nach einer Reihe von Jahren in Palästina ansiedeln. Der Verein geht von der Voraussetzung aus, daß die nach Palästina einwandernden landwirtschaftlichen Arbeiter von vornherein ein ausreichendes Maß landwirtschaftlicher Kenntnisse und Erfahrungen mitbringen müssen, und daß beim Vorhandensein eines derart vorgebildeten Menschenmaterials die bisher in Palästina beobachteten bedenklichen Erscheinungen der Auswanderung usw. verschwinden werden.
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Der Grundzweck, auf dem man bestehen müßte, sei die Erwerbung von Boden in Palästina für das jüdische Volk zum Zwecke der Ansiedelung einer jüdischen Bauernschaft. Hiervon dürfe man nicht abgehen und deshalb spreche sich Eedner gegen eine etwaige Besteuerung des Nationalfonds aus, durch welche ein Teil der Mittel dieses großen nationalen Fondes seinem Zweck entzogen werden könnte. … Die Operationen auf verschiedenen Gebieten haben gute Erfolge erzielt. Die Investierung des Kapitals in Palästina erreicht bereits zirka acht Millonen Francs. Im allgemeinen sei die Tätigkeit der Banken nach vielen Eichtungen hin erweitert worden, die Aussichten für die Zukunft seien. günstig.
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Die „Kölnische Zeitung4' für die jüdische Kolonisation in Palästina. Die jüdische Einwanderung hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen und zur Anlage blühender Kolonien in Palästina geführt. … Hiezu gehören über 40.000 Städter und sämtliche ländlichen Bewohner. Wenn man die Zahl der in Palästina ansässigen Juden auf etwa 100.000 schätzt, so gehört etwa die eine Hälfte zum alten, die andere zum neuen Jischub, nur daß letzterer in dauerndem Anwachsen begriffen ist.
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Der Großrabbiner Haim Nahum erhielt von der neuen Regierung die formelle Zusicherung, daß die Einrichtung des sogenannten „roten Zettels", der den ausländischen Juden bisher bei ihrer Landung in Syrien von den Hafenbehörden überreicht wurde, und der den Zweck hat, die Dauer ihres Aufenthaltes im Lande auf drei Monate zu beschränken, in dem neuen Plan für die Verwaltung des syrischen Vilajets nicht mehr vorgesehen ist. Ebenso sind in dem neuen Entwurf die gegenwärtige in Palästina bestehenden Beschränkungen betreffs des Bodenerwerbs der ausländischen Juden fallen gelassen worden. Ein jüdisches Museum in Palästina. Baron v. Rothschild hat in Palästina Land gekauft, um archäologische Forschungen anstellen zu lassen. Er hofft Material aus der Zeit der Herrschaft der Israeliten in Palästina zutage zu fördern.