-
Das klingt sehr flau. Deutsches Reich. Die jüdische Technik 111 Palästina. Berlin, den 16. Juni. (Orig.-Korr.) Ueber die bevorstehende Gründung eitler jüdischen Technik in Palästina und die dann: in Verbindung stehende Reise des J)r. … Nathan sah sich daher veranlasst, an den „Israelit" eine Zuschrift zu richten, mit der Aufklärung, dass er nicht die xVbsicht gehabt, den Grundstein für ein Polytechnikum in Palästina zu legen; und daher mit einer Bitte um eine entsprechende Erlaubnis an die türkische .Regierung auch nicht herangetreten sei.
-
Es war bereits einmal, was heute die Sehnsucht unserer Träume ist. In Palästina blühte ein jüdisches Gemeinwesen. Aber dreimal soviel Juden lebten in Bayblon, Aegypten, Griechenland, Italien, kurzum auf der ganzen damaligen terra cognita. … Das alles war friedliche oder kriegerische Landespolitik, die mit dem jüdischen Gemeinwesen in Palästina nichts zu schaffen hatte. Denn auch die Juden in den Exilländern leben und haben Recht und Pflicht, alles vorzukehren, damit dieses Leben erträglich sei.
-
Während also in allen Weltteilen für zionistische Zwecke beim ärmsten Proletariat abgesammelt wird, denkt der „Praktiker" Herr Wolffsohn vorläufig gar nicht daran, in Palästina praktische Lebensbedingungen für die wirtschaftlich und politisch bedrängten Juden zu schaffen, sondern er will zuerst („der erste Punkt unseres Programmes") die großen jüdischen Massen „werben" und „gewinnen", weiters die großen jüdischen Organisationen für die praktische Arbeit in Palästina „gewinnen". … Der zionistische Führer hat selbst am letzten Sonntag verkündet, daß er entschlossen sei, zu warten, bis ihm Palästina von der Türkei übergeben wird — um nur die zionistischen Fonds zu schützen. Diese Erklärung des zionistischen Leaders ist geradeso zynisch wie die Tätigkeit mancher israelitischer Organisationen.
-
Wenn wir jüdische Einwanderer ins Land ziehen wollen, so können wir nichts anderes tun, als das System der Kolonisation, das bisher in Palästina angewandt wurde, weiter auszubauen. Es gibt bei uns unzählige fruchtbare Gebiete von großer Ausdehnung, wo zahlreiche jüdische Städte, umgeben von jüdischen Dörfern, erstehen könnten. … Wenn die Ottomanen im allgemeinen durch das frische Blut, das der jungen, freien und konstitutionellen Türkei auf diese Weise zuströmen wird, nur zu gewinnen haben werden, so werden die ottomanischen Juden sich ganz besonders glücklich schätzen, den Nutzen zu beobachten, den ihr Vaterland aus den Fähigkeiten ihrer Stammesbrüder zieht, die aus DIE JÜDISCHE Die jüdische Einwanderung nach Palästina. (Neueste Daten.) Die Odessaer Gesellschaft zur Unterstützung jüdischer Ackerbauer und Handwerker in Syrien und Palästina veröffentlicht soeben einen Bericht über die über Odessa und mit Hilfe des Informationsbureaus des Odessaer Palästinakomitees erfolgte Auswanderung nach Palästina.
-
Wenn der Zionismus kei.ie besseren Vorkämpfer und Wortführer als Werner Sombart hat, dann führt er sich selbst ad absurdum. L. tfcORReiPON&eNZCN Palästina. Brief aus Jerusalem. (Ho-nlselie Sephnrdini und jemenitische Juden In Palästina. Die Bezalel-Sclmle und ihre Ausstellungen.) — Die Ornngeii- :i<i«ifnhr Jaff;is. — Der Eisenbsilinhnu Anhule-Jerusalem. — Ein Buch über den Gemüsebau in Palästina. — Eine mechanische Weberei in Jerusalem. … Bisher haben sephardische Juden nur in Aegypten ähnliche < iesellsohaftsfahrtcn nach Palästina veranstaltet. An demselben Tage, an dem die bosnischen Sephardim hier landeten, traf auch eine größere Anzahl jemenitis c h o r Juden ein.
-
Die Anstalt ist, wie wir in unserem vorigen Jahresbericht ausführlich schilderten, die erste Kulturbringerin auf dem Schulgebiet für Palästina gewesen und sie hat, sowohl bei der Gründung, die durch Ludwig August Frankl erfolgte, und die ganz unter dem Zeichen des Kampfes zwischen alter und neuer Zeit stand, wie im Laufe ihrer Entwicklung schwere Zeiten durchzumachen gehabt, bis sie sich, erstarkend in dem Maße, wie die neue Kultur in Palästina einzog, die sie selbst in erster Linie befestigen half, zu der Stellung durchgerungen hat, die sie jetzt schon lange Jahre einnimmt: der Stellung einer Musteranstalt, in der jüdischer, die Traditionen hochhaltender und moderner Geist zu einer harrjMMtfsc.hen Einheit, verschmolzen sind, und, in ie Gegensätze zwischen- Aschkenasim und Sephardim — die Aschkenasim bekämpften Mitte des 19. … Zudem machen viele Eltern große Anstrengungen, durch Privatunterricht in Deutsch und Realien ihren Kindern die Aufnahme in die Schule möglichst zu machen. Ebenso ist der Handfertigkeitsunterricht, speziell für Palästina, außergewöhnlich wertvoll. Abgesehen von seinem formalen Zweck, gibt dieser Unterricht unseren Schülern die lang entbehrte Vorbereitung für den gewerblichen Beruf.
-
Ich bin überzeugt, daß Frank unschuldig ist und es muß alles Mögliche getan werden, um ihn zu rehabilitieren." Die jüdische Kolonisation in Palästina. Infolge des Boykotts in Russisch-Polen sowie infolge der behördlichen Vertreibungen aus Rußland, insbesondere aus Kiew, haben sich in letzter Zeit in Warschau, Lodz und Kiew jüdische Genossenschaften gebildet, mitdem Zweck, in Palästina Land zu kaufen und dort ihre Genossenschaftsmitglieder anzusiedeln. … Warburg, sowie einige Fachmänner der Palästina-Kolonisation nach Kiew einzuladen. Eine sonderbare Gesellschaft. In den Tagen vom 3. bis 5. Juni veranstaltet der Ausschuß der Internationalen Judenmission unter dem Vorsitz des Prof.
-
B o d e 11 h e i in e r-Köln; Die zionistische Arbeit in Palästina: Dr. Arthur R u p p i n- Jaffa; Der jüdische Kulturfonds Kedem: M. Feldstein-Warschau; Debatte; V28 Uhr abends: Hebräische Theatervorstellung än der Neuen Wiener Bühne: 8 Uhr abends: Meeting; 8 Uhr abends: Lichtbildervortrag im Beethovensaal Vortragender: Dr. … September 10 Uhr vormittags: Beginn der Vormittagssitzung des Kongresses im Musikvereinssaal. Jüdische Kulturarbeit in Palästina: M. U s s i s c h k i n-Odessa; Die Frage der Gründung einer jüdischen Univers tat in Palästina: Prof. Dr. Ch. W e i z m a n n-Manchester; Debatte. 11 Uhr vormittags: Musikalische Matinee im Beethovensaal (Mitwirkende: Frl.
-
Oft erzählte mir Xewlinski, dass der Sultan nicht ein Ouintc heu seiner Rechte in Palästina ,aufgeben dürfe. Die Redif-Bataillone aus Palästina seien es gewesen, die im letzten ru>>isch-türkischen Kriege am heldenmütigsten gekämpft haben. Ihr in diesem Kriege vergossenes Blut sei der festeste Kitt zwischen dem Sultan und Palästina. Eine Audienz dem Dr. Herzl beim Sultan zu verschaffen war selbst ihm ohne namhafte (ieldopfer nicht möglich, und als ein krasses Beispiel nach dieser Richtung erzählte er mir, dass einer der kleinsten Würdenträger aus Konstantinopel, der sich gerade auf der Durchreise nach Karlsbad befand, dafür, dass er mit Doktor Herzl zusammen bei ihm speisen sollte, 20.000 Francs verlangte. ...
-
Und nun werden in Palästina Millionen aus den Taschen des Volkes angelegt — ohne völkerrechtliche Garantien und ohne „die öffentlich rechtlich gesicherte Heimstätte für das jüdische Volk"! … Ich bitte Sie, solche Wendungen nicht zu gebrauchen, sonst werde ich sagen: Das System der praktischen Arbeit ist bankerott. Es sind namhafte Zionisten aus Palästina zurückgekommen und haben das Urteil fällen müssen : Was wir geschaffen hafcen, i s t e t w a s iK ü n s t- 1 i c h e s.
-
Die Protektionswirtschaft und die Schlamperei, die beim Baue der Mikwah horrende Opfer erforderten, müßten jedenfalls beiseite gelassen werden. Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina. Berlin, im April. Der „Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina" hat soeben in seinem 4. Bericht Eechenschaft über seine Tätigkeit abgelegt. … Sie haben sich ein großes Absatzgebiet erobert und bieten vielen jüdischen Frauen und Mädchen in Palästina die Möglichkeit, sich einen für dortige Verhältnisse ziemlich guten Erwerb zu verschaffen. Die Schriftführerin des Verbandes, Frau Betty Leszynski, Berlin, hatte (Telegenheit auf ihrer Reise durch Palästina sich persönlich von dem Fortschritt der Institutionen zu überzeugen und sich über die Arbeitsmöglichkeiten für die jüdische Frau zu orientieren.
-
„Neue National-Zeitung" Nr. 20 Seite 8 All£N WCLttCilgN Ein jüdischer Konsul in Palästina. Seifens der Vereinigten Staaten wurde Samuel Edelmann, ein junger jüdischer Konsularbeamter, zum Vizckonsul der Vereinigten Staaten in Jerusalem bestellt. … Aus Marokko berichtet der dortige Agent, daß daselbst „leider nicht viel zu machen sei, da sowohl die Juden als auch die Mauren auf ihre Religion stolz sind und jeden Annäher ungsversuch energ.sch abweisen." Eine Palästina-Reise. Der Sekretär der Wiener Israelitischen Allianz, Herr Dr. Kaminka, hat sich behufs Besichtigung der jüdischen Institute und Kolonien für mehrere Wochen über Venedig nach Palästina begeben.
-
Der Appell an ihn war vergeblich. Er verschärfte vielmehr das Einwanderungs-Verbot nach Palästina und hat damit bei aller sonstigen judenfreundlichen Gesinnung kundgegeben, dass er eine Ansammlung der Juden in Palästina nicht wünscht. … Die europäischen Mächte, die der Sultan aufs tiefste hasste, wreil er in ihnen seine beutegierigen Feinde sah, »sollten intervenieren, um -den Juden zur Autonomie in Palästina zu verhelfen. . . . Wer erinnert sich da nicht an das fahr 1803. als die polnischen Revolutionäre alles von der Inter - vention Napoleons III. ei warteten?
-
Derselbe ist trotzdem ein nicht zu unterschätzender Beweis des in den sehr zahlreichen Kreisen der jüdischen Ortodoxen Polens schlummernden Bedürfnisses nach Organisation und Anpassung an das wirkliche Leben. Palästina. Das Einwanderungs-Verbot nach Palästina. Jaffa. Bekanntlich wurde infolge des für die Juden geltenden (in der Praxis angewandte? … Der Pascha stellte bei dieser Gelegenheit ausdrücklich fest, .dass die Behauptung, er wäre der jüdischen Einwanderung und Ansiedlung in Palästina abgeneigt, durchaus unzutreffend sei, und berief sich auf das Zeugnis der jüdischen Abgeordneten Carasso Effendi, Nissim Effendi Masliah und des jüdischen Senators Behor Effendi, Aschkenazi, die seine guten Bekannten seien und bezeugen können, dass er den Juden durchaus freundlich gesinnt sei.
-
Der Brauch mit der Palästinaerde hat eine symbolische Bedeutung: Die aus religiösen Gefühlen herzuleitende Sehnsucht des im Exil lebenden orthodoxen Juden ist, in Palästina zu sterben und dort begraben zu werden. Bei jenen, die nicht das Glück haben, in Zion zu sterben, wird, um die Illusion herzustellen, daß die Gebeine in Palastina ruhen, Palästinaerdc unter das Haupt gebettet. … Blattes über die Lämelschule erschienenen Artikels Raum zu geben: Es ist nicht richtig, daß die Lämelschule, als österreichischjüdische Institution aufgegeben wurde und es entspricht auch nicht den Tatsachen, daß „das einzige jüdische Institut in Palästina, welches an Festtagen die schwarzgelbe Fahne hisste, seineu österreichischen Charakter verloren" habe. Wahr ist vielmehr, daß -der Vorstand der Wiener israelitischen Kultusgemeinde sowohl in seiner Vereinbarung mit dem Frankfurter „Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina" im Jahre 1887, als auch in der Korrespondenz mit dem „Hilfsverein der Deulsclien Juden" — über dessen Vertrag mit dem Frankfurter Verein der Vorstand der israel.
-
Ebenso war es unmöglich, die Leitung nach Konstantinopel zu verlegen oder gar nach Palästina; denn noch ist der Zionismus nicht stark genug, um Werke zu schaffen, die sich selbst in Palästina erhalten. Nein, erst muß der Zionismus die Gesamtorganisation der J u d e n h e i t umfassen, erst müssen wir für die innere Verbreitung unserer BeAvegung in den Zentren der jüdischen Bevölkerung der Länder Europas und Amerikas sorgen. … Nichts sei unternommen worden, um mit anderen Organisationen in Verbindung zu treten. Was in Palästina an Rationellem geleistet wurde, ist nicht dem Präsidenten, sondern Prof. Warburg zu danken. Die Leitung dürfe nicht außerhalb der jüdischen Zentren, also auch nicht in Köln bleiben.
-
Lazarus hat dem Verstorbenen das letzte Geleite gegeben und eine ergreifende Grabrede gehalten. England. Der Sultan und Palästina. London. Wie der „Jewish Chronicle" berichtet, habe sich der Sultan nunmehr bereit erklärt, den Juden unter gewissen Bedingungen Konzessionen für Palästina zu erteilen. … Dieser Beamte eröffnete dem Grossrabbiner, dass der Sultan bereit sei, Konzessionen für Palästina zu gewähren. Gleichzeitig erging an den Grossrabbiner die Aufforderung sich mit denjenigen jüdischen Körperschaften in Verbindung zu setzen, welche sich für Palästina inter- O / m , essieren.
-
Das „Bureau des Misrachi für Westeuropa" versendet nachstehende Mitteilung: Vor etwa Jahresfrist hatte die Leitung des „Misrachi" beschlossen, eine Mittelschule in Palästina zu gründen. Nach genauer Orientierung und in Berücksichtigung der Urteile massgebender Persönlichkeiten in Palästina, endlich auch nach Rücksprache mit den Leitern der grossen Organisationen, welche das Schulwesen in Palästina beeinflussen, hielt der „Misrachi" Jaffa für geeignet, dort eine Schule zu eröffnen. … Auf diese Weise hofft der „Misrachi", die strebsamen und tüchtigen Elemente, welche heute infolge der zu hoch bewerteten Kenntnisse der europäischen Sprachen im Unterrichtsplan der palästinensischen Jugend zur Auswanderung verleitet werden, zur Scsshaftigkcit in Palästina zu erziehen. Ein erweiterter Schulrat soll demnächst gebildet werden. Demselben werden neben den bisherigen Initiatoren anerkannte führende Männer des gesetzestreuen Judentumcs angehören.
-
Nathan zwei Artikel. Der Gegensatz in Schulfragen, der in Palästina gegenwärtig zutage tritt, wird folgendermaßen beleuchtet: Es sei Lüge, daß in den Hilfsvereinsschulen das Hebräische zurückgesetzt wird. … Ueber den Fortschritt des Baues selbst versendet der Hilfsverein nachstehendes Communique: „Nach Berichten, die an ,das Kuratorium des Jüdischen Instituts für technische Erziehung in Palästina gelangt sind, nimmt der Bau der Anstalten des Instituts in Haifa einen sehr guten Fortgang. Die Mittelschule und das Technikum sind im Rohbau fertiggestellt, die Kuppel des Technikums wird jetzt montiert.
-
Die Zeitung hat eine Beilage in französischer und arabischer Sprache mit wichtigen Telegrammen und Lokalnachrichten. * Das soeben erschienene X. Heft der Monatsschrift „Palästina" weist folgenden Inhalt auf : Dr. Franz Oppenheimer: Zur Theorie der Kolonisation. — Abraham Kanter: Aussichten und Aufgaben der Arbeittrgenossenschaftsbewegung in Palästina. — Prof. G. Schweinfurth: Die Kultur des Urweizens von Palästina. — Pastor O. Eberhard: Die kolonisatorische Arbeit in Palästina. — Die Cbaluka. — Missionstätigkeit des Franziskaner-Ordens. — Aus den Hauptstädten. — Aus den Kolonien. — Aus der Türkei. — Allerlei. ßrietyasten der Redaktion.