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Sein letztes bedeutendes Werk war das „Sammelbuch aller jüdischen Namen in Rußland", veranlaßt durch Stolypins Erlaß an den Synod, daß die Juden keine nichtjüdischen Namen tragen sollen. Hilfskommission 1914 für Palästina. W i e n, IV., F r a n k e n b e r g g a s s e 14. Gedenket der hungernden Brüder im Heiligen Lande! Die Hungersnot in Palästina ist auf das Höchste gestiegen. … Rothschild, Wien, I., Renngasse 3; auf das Konto: „Hilfskommission 1915 für Palästina".
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Ich will jetzt nicht von den effektiven Erfolgen und Tatsachen unserer Palästinaarbeit und der allgemeinen Richtung, der wir jetzt folgen, sprechen, ich will nur eine Stelle erörtern: Die politische Bedeutung dieser Arbeit, Der politische Zweck dieser unserer jetzigen Arbeit in Palästina ist folgender: Wir wollen und müssen durch Arbeit und Tatsachen dem jüdischen Volke, der Türkei und der ganzen Welt demonstrativ beweisen, was wir Zionisten in Palästina arbeiten -wollen. … Das Hauptbankinstitut der zionistischen Bewegung, die in London ansässige Jüdische Kolonial trank, hat zur Zeit ein Kapital von über 5V2 Millionen Mark, die beiden anderen Bankinstitute in Palästina und Konstantinopel zusammen 2,800.000 Mark. Der jüdische Nationaliond für Landerwerb in Palästina und der neugeschaffene Kulturfond für kulturelle palästinensische Aktionen verfügen gegenwärtig über ein Vermögen von zusammen 3,530.000 Mark.
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Weiskirchner wirkungsvoller. Kriegsnachrichten. Jüdische Palästina-Hilfsaktion. Das große jüdische Hilfswerk für Palästina ist jetzt in der ganzen Welt organisiert worden. Die Hilfsaktion in A m e r i k a, die schon im September eingesetzt hatte und sehr erhebliche finanzielle Ergebnisse zu verzeichnen hat, wird auf das energischeste fortgesetzt. … Die gesammelten Gelder werden sowohl von New-York wie von Kopenhagen aus durch Vermittlung des amerikanischen Botschafters in Konstantinopel, Mr. M o rg e n t h a u, an das Verteilungskomitee in Palästina überwiesen. Geldsendungen sind an die Zentralstelleder Jüdischen Palästina-Hilfsaktion, Kopenhagen, Vestergade 1, zu adressieren oder an die Danske Landmandsbank, Filiale Vesterbro, Kopenhagen, auf das Konto „Jüdische Palästina-Hilfsaktion, Zentralstelle Kopenhagen" zu überweisen. * Loyalitäts-Kundgebungen in Nikolsburg.
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Und als der diplomatische Kurs im Zionismus Bankrott erlitt, war es wieder das Palästina-Moment, welches den wahren Sinn dieses Bankrotts nicht hervortreten ließ. Herzl und mit ihm alleUgandisten (die jetzigen Territorialisten) deuteten den Bankrott nur auf Palästina, aber nicht auf das System des politischen Zionismus. Der Palästina-Zionismus schlug dann seinen einzig möglichen Weg ein, den Weg der kleinen und kleinlichen Personen- Kolonisation.
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K a t z e n e 1 s o h n, gab einen kurzen Ueberblick über die Entwicklung dieser Bank und ihres Tochterinstituts, der Anglo-Palästine Company in Jaffa, Jerusalem, Beiruth und Hebron Er betonte die andauernd günstige Entwicklung der Institute und erwähnte insbesonde den großen Einfluß, dessen sich die zionistische Bank in Palästina erfreue. Durch Gründung von Darlehensgenossenschaften, durch die Gewährung billiger Kredite an Bau- und Produktivgenossenschten hat die Anglo Palästine Company sehr viel zur Stärkung des jüdischen Elements in Palästina beigetragen und sich daselbst zu einem der ertsen jüdischen Faktoren entwickelt. … Lewin auf, seinen Vortrag über die nationale Erziehung in Palästina zu beginnen. Dr. L e w i n besteigt die Tribüne, aber der Lärm legt sich nicht. Es findet endlich Herr Greenberg einen Ausweg.
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Es entspricht durchaus seiner Politik am persischen Golf, in Arabien und an der syrischen Küste, wenn ein weiterer Gebietsteil Palästina; vom türkischen Reiche losgelöst und dem britischen Kolonialbesitz angenähert -wird. Bedauerlich bleibt nur. dass bei dem zionistisch-englischen Kompromiss der deiuscjic Handel und das Deutschtum in Palästina zunächst die Leidtragenden, sind. … Tu der jetzigen Zeit der politischen Umwälzungen im ottotnanisehen Reiche ist es für die Juden eine Sache politischer Klugheit, durch Gründung von eigenen Blättern die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Zur Zeit ist der Stand des jüdischen Zeitungswesens in Palästina, wie wir in der ,.Palästina" lesen, folgender: „Es ist ganz natürlich, dass unter der jüdischen Bevölkerung Palästinas, das sich kulturell erst zu entwickeln bebeginnt, das Journalwesen bis vor einiger Zeit so ziemlich ärmlich war.
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Die Versammlung beschloss, neue Abteilungen der Gesellschaft in Uman und in Hornel zu gründen. Heisse Quellen in Palästina. Aus Jaffa (Palästina) wird der „N. J K." von ihrem dortigen Korrespondenten geschrieben: Die heissen Schwefelquellen bei Tiberias, die wegen ihrer grossen Heilwirkung bei Rheumatismus und Hautleiden seit dem Altertum berühmt sind und in jedem Jahr von vielen Tausenden aus Syrien und Palästina besucht werden, sind in diesem Jahr auf die Initiative des Palästina-Industrie- Syndikats von Juden aus Tiberias gepachtet worden. … Es ist zu hoffen, dass hierdurch nicht nur die Juden in Palästina und Syrien in verstärktem Masse von der Heilkraft der Bäder Gebrauch macheu, sondern dass auch Juden von Europa die Bäder besuchen werden, die den Bädern von Aachen in der Heilwirkung ebenbürtig sein sollen.
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Diesem Thema widmet Dr. Felix Teilhaber im letzten Hefte des „Palästina" eine Besprechung, die er mit Detailvorschlägen abschließt. Der Verfasser betrachtet die Agrarbank als die P a naco e, die alle Wunden der Judenheit in Palästina heilen soll, insbesondere soll sie die Ansiedelung jüdischer Massen in Palästina bewirken und die Chaluka- Wirtschaft beseitigen. … Hillel J o f f e (Sichron Jakob) über „D i e sanitäre n Verhältnisse Palästina s". Dr. Joffe kommt zum Resultat, daß in Palästina wohl der Prozentsatz der Sterbefälle ein geringerer ist, als in den meisten europäischen Staaten, daß jedoch die Morbidität (Krankheitsziffer) eine ziemlich hohe ist; es handelt sich hiebei hauptsächlich um Malaria und Augenkrankheiten.
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Als Richtschnur sollte überall die Erkenntnis dienen, daß das Haupterfordernis auf die Ausbildung für Palästina zugeschnitten wird und nicht für Europa usw. Die Alliance scheint hier etwas einseitig zu urteilen, denn sie hat durch ihre rein französische Bildung dem Lande viel mehr Intelligenz entzogen als herangebildet und zwar dadurch, daß sie die Schüler durch die Art des Unterrichts für das Ausland brauchbarer machte als für Palästina. … Er entwickelt bezüglich des Sprachunterrichts folgendes für Palästina zugeschnittenes Programm: Die Hauptsprache ist Hebräisch. Als Sprachen für Lehrgegenstände sollten die Landessprachen dienen, und zwar Arabisch und in den höheren Klassen Türkisch, das in Palästina als Amtssprache von Bedeutung ist.
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Auf dem Gebiet der Jugendfürsorge und kulturellen Hebung leiht der Hilfsverein, wo sich die Gelegenheit bietet, seine Mitwirkung.« Auf dem Gebiete des Schulwesens leistet der Verein auch viel Ersprießliches für Palästina. In dem Berichte heißt es: »Der Hilfsverein hat in diesem Jahre in Palästina, wo er zur Zeit die meisten Schulen unterhält, eine Handelsrealschule in Jerusalem und weitere Kindergärten in Beirut, Haifa und Tiberias begründet. … Die Bedeutung der Schule wird darin liegen, immer neue Hausindustrien und Kunstgewerbe in Palästina einzuführen und unter der Bevölkerung zu verbreiten. Eine hervorragende Kraft gewann jetzt die Schule in dem rühmlichst bekannten Maler S.
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Angehörige seines Staates zu werden. Wie sich Palästina speziell in den letzten zehn Jahren durch den Einfluß des Zionismus entwickelt hat, ist ein Beweis, daß Palästina das Land des modernen Juden ist und daß dieser für Palästina geeignet ist. … Uner den Problemen, an deren Lösung nach Beendigung des Krieges geschritten werden muß, tritt die Frag« der Juden in Palästina in erster Linie in den Vordergrun d". Aehnlich äußert sich der von R o o s e v e 11 herausgegebene „Outlook". „Wichtige Erwägungen leiten zu einer Politik der Wiederherstellung eines unabhängigen Palästina.
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Nordau zum Interviewer -■- „ob ich glaube, daß der Zionismus in Palästina realisiert werden könnte? Ich bin davon tief überzeugt. Allein zur Realisierung sind andere Mittel und Wege erforderlich, als die bisherigen. … Darauf erkläre ich Ihnen, daß von praktischer Arbeit in Palästina bisher nur viel ge^ l ' ->n wurde. Was darunter zu verstehen sei, ii:u ai»;: erklärt. Bloßer Bodenankauf in Palästina für* -•>M dca Xu-tonajfonds scheint mir denn doch nicht gonucr Sicher.. ."
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Sie wissen ganz genau, daß d:is jüdische Proletariat sich normal nur in Palästina, im eigenen Heim entwickeln kann. Somit spielt im Systeme des russischen Poale-Zionismus der Klassenkampf eine rein erzieherische Rolle, die Vorbereitung des echten Klassenkampfes auf sigenem Boden in der jüdischen Wirtschaft in Palästina. Und was die Lösung des territorialen Problems anbetrifft, so scheint sie sehr einfach zu sein: die geschichtliche Notwendigkeit treibt die jüdische Masse von einem Lande ins andere und dieser Migrationsprozeß wird nicht aufhören, bis nicht die Juden einmal eine stabile Wirtschaft auf eigenem Boden begründen werden. Die Konzentrierung der Juden in Palästina sei ein mit geschichtlicher Notwendigkeit bedingter Prozeß. Die Rolle des jüdischen Proletariats besteht dabei nur darin, das Klassenbewußtsein der in Palästina sich bildenden arbeitenden Masse zu entwickeln und die revolutionäre Energie anzusammeln, die an Ort und Stelle die endgültige Befreiung des jüdischen Volkes bis zu Ende führen wird.
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Postdampfer Dania. Nachtrag. Das Verbot des Bodenankaufes in Palästina. Wie dem Warschauer Tagblatt „Unser Leben" telegraphiert wird, hat die türkische Regierung den Juden den Ankauf von Grundstücken in Palästina verboten. … Die Jungtürken rechnen jetzt mit der öffentlichen Meinung der Araber in Palästina, die der jüdischen Einwanderung feindlich gesinnt ist. Den unmittelbaren Anlaß zur Erlassung des Verbotes dürfte ein Massentelegramm christlicher Araber aus Nazareth gegeben haben, die sich bei der Regierung darüber beschwerten, daß 100.000 russische Juden im Begriffe seien, Palästina zu überschwemmen.
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Seite 6. legten und genehmigten Statuten ist der Zweck der Kolonialbank, die Forderung und Durchführung von Kolonisations-, Industrie- und anderen Unternehmungen m Palästina, Syrien oder in irgend einem anderen Teile der Welt, Schon im Jahre 1906 wurde eine Resolution des Kongresses angenommen, wonach die Statuten der Bank dahin geändert wurden mögen, dass ihre Arbeit sich ausschliesslich auf .Palästina und seine Nebenländer zu beschranken habe. … Die ijpponenlen bcttuchlcn, dass die Bank, lalls die vorgeschlagene btalutcnanuerung durchgeführt wurde, 111 absehbarer Zeit zur Ohnmacht und c ntatigkeit verurteilt w urde, da sie 111 Palästina iiicnts auslichten könne, und dann eine 'Eiligkeit in einem anderen Lande nicnt aufnehmen wurde.' Demgegenüber verweist Air. l pjohn darauf, dass in Palästina in neuerer Zeit mehrere blunende jüdische Kolonien entstanden, aul denselben Schulen und industricuniernehmungcn erneutet wuiden.
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Zu Staatsruheposten werden sie nicht zugelassen. Modernes Leben in Palästina. Über den großen Aufschwung, den Palästina in den letzten Jahren genommen hat, erzählt der Präsident des Wesleyschen theolog.sehen Seminars in Boston, S. … Graham, der eine Gesellschaft von Studenten der Theologie durch Ägypten und Palästina geführt hat, einem Vertreter des „Standard4': „Schon beim ersten Schritt in Palästina findet man dort die blühende Zivilisation des 20.
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„Aber in Rumänien gibt es viele Juden 1" Und beide lachen . . . * * * Die jüdischen Hotels in Palästina. Die letzte Nummer der Monatsschrift „Palästina" weist einen reichhaltigen Inhalt auf. Wir finden u. a. einen Artikel von Frau Dr. Rahel S t r a u s „Frauenarbeit in Palästina"; von Pastor Eberhard „Die Bedeutung der Palästina - Forschung für die Bibel" u. s. w. In einem Aufsatze „Die jüdischen Hotels" wird ein sehr wunder Punkt berührt, der an dem schwachen Besuche Palästinas Schuld trägt.
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Möge der helle Sonnenschein uns finden — ein wachend Geschlecht. Die praktische Arbeit in Palästina. Bericht, erstattet am Ziouisteiikongreß vom Vorsitzenden der Palästinakonimissiou Prof. Dr. Otto Warburg. Die Tätigkeit der Palästinakommission wird -bestimmt durch den Punkt 1 des Baseler Programms, wo als Mittel zur Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina an erster Stelle die „praktische Förderung der Besiedelung Palästinas durch jüdische Ackerbauer, Handwerker und Gewerbetreibende in Aussicht genommen ist". … Als reale Unterlage und zur Stärkung der politischdiplomatischen Tätigkeit wird hiernach die systematische Ausgestaltung unserer Position in Palästina erstrebt, und zwar durch folgende Mittel: 1. Allseitige Erforschungsarbeit. 2. Förderung von Agrikultur, Industrie usw. in möglichst demokratischem Geiste. 3.
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Rabbiner Spitzer Hess mich zu sich bitten und teilte mir mit, dass er gesonnen sei, diesem Palästina-Vereine beizutreten. Erstaunt fragte ich den Rabbiner, wie er zu diesem Entschlüsse gelangt sei! Darauf gestand der Selige ganz verlegen, Persönlichkeit und zwar Pressleiter verursacht habe. … Die oberwähnte Frage wurde von Gaon Samuel Mohilewer und anderen rabbinischen Autoritäten einstimmig bejaht, ja sogar als eine heilige Pflicht des Juden anerkannt. * Wie oben csichtlich, nannten wir unseren Palästina-Kolonisationsverein „Ahabath Zion" und seine Mitglieder rekrutierten sich zu allermeist aus den Anhängern des sei.
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Und es gibt doch derer so wenige! Die neuesten Ausgrabungen in Palästina. In der „Zeitschrift des deutschen Vereines für Palästinakunde" veröffentlicht soeben der Wiener Professor der protestantischen Theologie Dr. Sellin die Resultate seiner neuesten Palästina-Forschungen. Dasvormehrals 33 Jahrhunderten von den Israeliten zerstörte kanaan'v tische Jericho Hegt verschüttet in den 2 Kilometer nordwestlich vom jetzigen Dörfchen eriha (Jericho) entfernten Hügeln und wird nun ausgegraben.