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M'Cheme, giebt folgende Notizen: Der gegenwärtige Zustand der Juden in Palästina ist sehr interessant. Die divergirenden Nachrichten, die wir gewöhnlich über ihre Lage hören, sind sammtlich zum Theil begründet, wie man sich an Ort und Stelle überzeugt.
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Don dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich, das Literaturblattmitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Samstag regelmäßig. *88» Leipzig, den 10. Juli 1841. Orient. Palästina (Dreißig Tausend Juden in Palästina. Zehn Kehilot daselbst. Versammlung in Carlow für eine jüdische Kolonisation Palastiira's. … Zustande in Italien. Die Gemeinde in Mantua. LB.d.O. S t i nt t II Palästina. Mehr als sonst zu irgend einer Zeit, das kreuzzügliche Mittelalter nicht ausgenommen, sind jetzt die Blicke aller Welt auf Palästina gerichtet, auf das heilige Land, auf das Land der Israeliten, das man jetzt unter dem Namen Syrien mitbegreift.
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Regierung gebeten wird, zu Gunsten devJuden, welche sich in Palästina anzusiedeln oder dahin zurückzukehren wünschen, sich zu verwenden, — zu eröffnen, daß S. Gnaden die erwähnte Denkschrift richtig empfangen habe, und ihnen die Versicherung zu geben, daß dessen wichtiger Gegenstand der Aufmerksamkeit Ihrer-Maj. Regierung nicht fremd geblieben, welche bereits Schritte gethan hat und noch thut, die, wie sie mit Zuversicht hofft, nicht ohne Erfolg sein werden, um denjenigen Juden, welche in Palästina sich niederzulassen beabsichtigen, volle Sicherheit der Personen und des Eigenthuins zu erwirken. Ich bin :c. (gez.)
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Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich, das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Samstag regelmäßig. 35. Leipzig, den 28. August 1841. Orient. Palästina (Uebersi'cht der Kiistenstadte Palastina's. Gaza. Ramla. Jaffa. Akka. Miöka. Kakun. Khaifa. Sck)ichor- Libnat rc. Smyrna, große Feuersbrunst). — Großbritannien (London. … Emancipation). — Personalchronik u. Miscellen. Nachricht aus Posen. — LB.d.O. Orient. A Palästina. (Fortsetzung.) I. Küstenstädte. Das eigentliche, beschrankte Palästina erstreckt sich von der Küste von Gaza an der Südgrenze bis zum Karmel-Berge; der Boden ist eben, gleichförmig und fruchtbar wie das Nil-Delta; aber Palästina im weitesten Sinne, welches das sogenannte Phönizien in sich schließt, reicht weit hinauf bis überLadakia hinaus, wo das o.lte Phönizien endet.
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Tarablos, Ladakia, Orient. Pa la ftin a (Uebersicht der Küstenstadte Palästina' Uebersicht. — Deutschland (Dresden. Ueber die Predigt des Dr. Salomon daselbst, fammlung. Dessau. Zustand der Gemeinde. … Aktenstück der Standever- Iirden als Schiedsmanner. Personalchr. tt. Miscellen. Orient. A Palästina. (Schluß.) Die schönen Garten, welche diese ganze Gegend schmücken, die reichen Reste des Alterthums, die man hier noch findet, zeigen zur Genüge, was bei einer industriellen Einwanderung aus dieser ehemals so berühmten Stadt werden kann.
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Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, -und zwar an jedem Dienstag regelmäßig. 48» Leipzig, den 28. November 4843» Palästina. Wien. Die Verwaltung der Palästina-Spenden. Fünf Aufforderungen an die HH. Löwen stein u. Kirchheim. London. Der Drucker Jsr. llschkenasi in Jerusalem. — Deutschland. … Gememdewesen und Unwesen. — Personalesronik und Miscell'en. — LB. des Or. Palästina. Wien, 16. Nov. So eben ist uns hier auch das in Nr. 46 erwähnte hebräische Aktenstück der Amsterdamer Verwalter der Palästina-Spenden, zugekommen, und es ist gewiß keine vorgefaßte Meinung, wenn wir sagen müssen, daß die Angelegenheit der Lehren'schen Verwaltungsfrage sich immer mehr verwickelt und mehr und mehr undurchdringlich wird.
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Die Juden Oesterreichs haben einen vollkommen begründeten Anspruch darauf, daß sowohl das Amsterdamer Komite als die Frankfurter Opposition nicht mit Scheinbeweisen, mit Schimpfreden und unverzeihlichen Verdächtigungen mit einander kämpfen; die Juden Oesterreichs, namentlich Mährens, Böhmens, Ungarns und Galiziens sind diejenigen, die trotz des Verbots der kaiserlichen Regierung am meisten zu jenen Palästina- Spenden beisteuern, und diesegroße Schaar der Kontribuenten verdient wohl diese Achtung, die man doch ohnehin der Wahrheit an sich schuldig ist. … Jeder Oesterreicher, d. h. jeder Böhme, Mähre, Ungar, jeder Italiener, jeder Pole und Russe, kurz neun Zehntel der Kontribuenten wußten seit Jahren, daß das Amsterdamer Komite keine Abrechnung der Einnahme geben darf, da in allen jenen Staaten diese Spenden von Regierungswegen streng verboten sind. Eine Rechnungsablage hieße die Palästina-Spenden ganz einstellen und das Kind mit dem Bade ausschütten. Das wußten, wie gesagt, alle Komite's in jenen Ländern, und es war natürlich, daß in der eröffneten Polemik Löwenstein's nicht auf die verlangte Rechnungsablage, sondern aus die Anklage des Misbrauches dieser Gelder , ein Gewicht gelegt und die allgemeinste Teilnahme erweckt wurde.
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Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Dienstag regelmäßig. 46» Leipzig, den 14. November 1843» Palästina. Amsterdam. Die Geldspenden für Palästina. Recktfertigungsschreiben der Pekidim. — Deutschland. Hamburg. Wochenbericht. … Urkunden zur Geschichte der Juden im Mittelalter. >— LB. des Or. Palästina. Amsterdam, 3. Nov. Dem „Orient", welcher in Bezug auf die Geldspenden nach Palästina so Vieles gegen die hiesigen Pekidim und Amerkalim ausgenommen, erlaube ich mir hierbei ein hebräisches Sendschreiben zu überschicken, welches, wie ich glaube, die Ankla- ,gen ln so Manchem paralysiren würde.
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In einem Augenblicke, wie der jetzige,' wo um Syrien und Palästina wie um ein herrenloses Land das Loos geworfen wird, wo die Türkei ihr Recht daran durch den Frieden von Kiutajah aufgegeben hat, wo die Ansprüche, die Mehemed Ali darauf macht, von den gewichtigsten Machten bestritten werden, — Ansprüche, welche in allewege auf keiner andern Grundlage ruhen als einem augenblicklichen Siege des rebellischen Pascha gegen seinen Sultan (im I. 1832), — in diesem Augenblicke schweigen und die orientalischen und occidentalischen Mächte vereinigt oder einzeln das Schicksal Syriens und Palästinas wieder auf Jahrhunderte entscheiden lassen, ohne ein Wort der Einrede oder Pcotestation: das wäre von Seite der jetzt lebenden Generation des Hauses Israel ein Hochverrat!)
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Es. wird uns dadurch Gelegenheit, unsere eigenen Ansichten über' den besprochenen Gegenstand näher darzulegen. 1. „Eine Rück kehr der Jud en nach Palästina muß nicht aus fleischlichen, commercie llen, politischen Motiven hervorgehen, sondern ein unmittelbares Weck Gottes und seines Geistes sein". — Allerdings, aber die ersten, vorbereitenden Regungen und Bewegungen finden doch oft in einer niedrigeren Sphäre statt, und ür der weitern Entwickelung streift sich manche Unlauterkeit ab; die ersten, nicht genug im Glauben und in der wahren Gotteserkenntniß gegründeten Versuche scheitern, ist aber nur die Grundrichtung lauter, so wird im weitern Kampfe und unter den Prüfungen noch manche Einsicht gewonnen, die vielleicht anfangs gefehlt. Sodann übersehe man nicht, daß ohne einen gewissen Grad von Gottesfurcht und Glauben kein Jude sich nach Palästina zu-, rücksehnt. Der Jude, der von den gewerbreichen Landern christlicher Zivilisation Abschied nimmt und den Pilgerstab ergreift, um unter einem andern-Himmelsstriche in neuen Verhältnissen sich mit Beschwerden eine neue Bahn zu brechen, darum, weil am Ziele seiner Wallfahrt ihm der Hügel Zion winkt, der trägt doch etwas in sich von dem Glauben und dem Heimweh seiner Väter, welche in der fremden Ferne klagten: „Wie sollen wir des Herrn Lied singen im fremden Lande?
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Wir habm aber noch einen besonderen, im geistigen Interesse Israels liegenden Grund, der uns eine, wenn auch zunächst auf mehr äußerlichen Triebfedern ruhende, Ansiedtung von Juden in Palästina als wünfchenswerth erscheinen laßt. So lange die Juden zerstreut in fremden Landern, als heimathslose Abkömmlinge eines zersprengten, unglücklichen Stammes umherirren, bildet der Tatmudismus das einzige Band, das sie Zusammenhalt, die einzige Stütze, die sie vor dem Untersinken in den Fluchen des Wlkerverkehrs bewahrt, den einzigen Kern, der sie religiös aufrecht erhält und eint. … Nicht halb so ferne Liegt der Gedanke an ein neu-kolonisirtes Palästina, mit eigener jüdischer Verwaltung, unter Schutz und Garantie mehrerer großen Mächte. Freilich diese letztern, um dazu Hand zu bieten, wüßten auch ihre Rechnung dabei finden; sie müßten, wie einst die persische Weltmacht unter Cyrus und Darms Hystaspis, den eigenen Vortheil dabei mit ersehen.
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Erhebung der Brüder Porges in den Adelstand. Neues Gesetz in Bezug auf Juden). — LB. d.O. Orient» d Palästina» In Frankreichsind die Philhellenen der zwanziger Jahre wieder aufgesranden, um sich zu Vereinen und Comite's zur Unterstützung der Christen im Orient zu gestalten. … Für Juden vorzüglich bereitet sich m diesem Lande, wenn auch langsam, eine Zukunft vor; bilden sich auch für sie keine Vereine in Europa, so werden sich, wie man vernimmtin dem Lande dort selbst Vereine bilden', um gemeinschaftlich für die Erhebung und Emancipirung zu sorgen und zu wachendamit Palästina noch außerdem ein ruhiges Asyl werde für einwandernde Israeliten aus allen Theilen der Erde. Jedenfalls bei dem Interesse, welches dieses Land jetzt beansprucht, glaube ich es nicht für überflüssig zu erachten, wenn ich eine flüchtige topographische Beschreibung desselben, wie es in diesem Augenblicke in Bezug auf Bevölkerung und Handel ist, herstelle.
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