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— 212 — In Lamartine's Reisen im Orient kommt auch Folgendes vor: --- „Auf dem Abhange eines Hügels jenseit Akra erblickten die Reisenden Palästina, eine reiche liebliche Landschaft. Palästina, aufs Neue mit einer jüdischen Nation bevölkert, von thätigen und geschickten Händen angebauet, würde auch noch heute ein Land der Verheißung sein.
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Ein Versuch von Karl von Raumer. Beitrage zu des Verfassers ״Palästina." Mit einer Karte. (Leipzig 1837, bei F. A. Brockhaus.) _ * Palästina. Mit 1 Plan von Jerusalem, 1 Karte der Umgegsnd von Sichem «. s. w. 2. verm. und Verb. … Traub, Israelitischem Lehrer in Au gsbürg, ist auch unter dem Titel ״Palästina u. s. w." eine sehr empfehlenswerthe Schrift über Palästina zur Zeit der
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Berichte über die palästincnsifchen Juden. „Kürzlich sind zu gleicher Zeit zwei Schriften über Palästina und dessen jüdische Bewohner, in England auSgcgeben worden. Die eine, welche eigentlich nicht für die Oeffentlichkcit, sondern nur für einen Kreis von Freunden Änd Bekannten geschrieben ist, rührt von einer Danw her, von Lady Montefiore, der Gattin des bekannten Sir Moses Montefiore, der im Jahre i 838 in Begleitung der Erstem die Reife nach Aegypten und Syrien zum zweitenmal unternahm , um dort seine Glaubcnsbrüdcr gegen die fanatische Beschuldigung des Gebrauches von sogenanntem Osterblut in Schutz zu nehmen. Lady Montefiore führte auf dieser Reise ein Tagebuch, welches jetzt im Druck erschienen ist und vornehmlich von der Lage der jüdischen Gemeinden in Palästina eine ungeschmückte einfache Schilderung enthält. *) Denselben Schauplatz, und zwar ebenfalls vornehmlich die jüdischen Gemeinden in Palästina, bespricht die Schrift der Herren Keith, Black, Bonar und Mac Cheine, die im Aufträge der Kirche von Schottland eine Reise unternommen hatten, um den Zustand der Juden in Europa und Palästina kennen zu lernen und darüber zu berichten.
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Non einzelnen deutschen Jsraeliten-Gemeinden sind bereits bedeutende Summen als Unterstützungen für die Überreste der durch das Erdbeben in Palästina verunglückten Israeliten gesammelt worden. Andere mildthätige Israeliten, welche diesen Unglücklichen ebenfalls Beiträge senden möchten, aber etwa die Wege zur Beförderung derselben nicht kennen sollten, empfehlen wir zu dem Ende, sich deßhalb an den ehrwürdigen.Herrn Hirschel Lehren, (oder auch an das Comitä s bestehend aus diesem Manne, und den Herren Abraham Prinz, Salomon Rubens und Jakob Lehren^ in Amsterdam, zu wenden, welche auch die Namen der edlen Wohlthäter ״ zum guten Andenken " in ein Buch eintragen und Abschriften davon nach Palästina senden. *) *) Auch Israeliten aus Europa leben in Palästina.
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Es kommt aber bloß darauf an, die Rechte der Israeliten an Palästina geltend zu machen, worauf sich dann ihre Ursachcn zum Kriege gründen, um diese hartherzig scheinenden Kriege gerecht zu finden. Die Ansprüche der Israeliten an Palästina gründeten sich nicht bloß auf die göttlichen Verheißungen, gegen welches sich freilich manches einwcnden ließ. Daö Recht war ihnen viclmchr angeerbt von den Stammvätern Abraham, Isaak und Jakob, deren Eigenthum es wirklich war *) **).
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358 mccii suchten sich in den Besitz verschiedener Länder 5» fttzen, einer suchte dem andern das Eeinige zu entziehen, und daraus entstanden langwierige und verheerende Kriege. Da nun Palästina zwischen Syrien und Aegypten lag, und die Syrer und Acgypter sich wechselweise bekriegten, so litt dieses Land durch Truppcnmärsche sehr viel, und ward oft selbst der Schauplatz des Kriegs. … Nachdem aber Ptolemäus Philadclphus, ein sehr Huld-und liebreicher Fürst arischen ägyptischen Thron kam, dem auch Palästina unterworfen war, hatten die Iridcn wahrend seiner z 6jährigen Regierung vollkommene Ruhe, und daher legten sich viele derselben auf die Gelehrsamkeit.
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So durch« wanderte er die Länder England, Frankreich, Deutschland, Italien, Griechenland, Kleinasicn, Palästina und Egyp« ten, und mehrere feiner Schriften datiren sich von London, Rom, Rhodus, Liberias (in Palästina) u. s. w.
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Mein Herz übcrstro'mt ftdesmal, wenn mich der Gedanke ergreift, baß unsere Vorfahren in einer gewissen Zeit sowohl in Palästina, als auch späterhin, dem jedesmaligen Zeitgeiste angemessen, weit ordentlicher und anständiger lebten, als so viele jetzige Juden, die nicht einmal das rechte Verhaltniß der Israeliten in Palästina kcnnen, und keine Parallele zwischen den ehemaligen und jetzigen Judm zu ziehen im Stande sind.
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Erster Tesang- ' Vierter Brief. ^)etzt , theure Freundin, eilen wir wieder nach Palästina hin» nm unfern Vater Abraham anfzusuchen. Noch stchtt rr stehend der dem Herrn der Schöpfung, und das begon» nene Orakel fahrt fort: «Der Ewige, dein Gott bin ich,, der dich aus Chaldaa geführt, um dir dieses Land zum De-
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A n z e i g e «einer biblischen Geographie in hebräischer Sprache,, fecdfcft: .מחקרי ארץ Ä8enn in der alten Geographie nur jene Lander unsere vorzügliche Aufmerksamkeit fesseln, in denen die denkwürdigsten und folgenreichsten Begebenheiten der Vorwelt sich zugetragen: so dürften im -Allgemeinen nur wenige Länder, für die jüdischen Glaubensgenossen aber keines,, mit dem heiligen, unter dem Namen!Palästina heut zu Tage bekannten, Lande sich messen. Dieses. Land ,nämlich, in welchem durch die wundervollen Rathschlüsse der göttlichen Vorsehung schon in den entferntesten 'Jahr- Hunderten der Urwelt der herrliche Grund zur religiösen Erziehung und Bildung des Menschengeschlechts gelegt wurde, und welches daherdach, Interesse eines jeden denkenden Menschen in einem hohen Grade anspricht; I
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Griechenland und den größten Theil von Asien, vorzüglich Arabien, Palästina, Babylonien.- und inAfrika besonders Aerhiopien. Nach seiner Zurückkunft nach Spanien zeichnete er. die Nachrichten, die er durch seine Reisen eingezogcn hakte, auf, und machte sie unter dem Titel: 'מסעות ר בנימין bekannt.
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3 91 Man sicht also klar und deutlich, daß Moses den Israeliten das Zinsennchinen, cs scy von einem Israeliten oder Nichtisracliten, schlechterdings verboten und es allen» falls nur von dein in Palästina handeltreibenden Fremden gestattet Habe. ״Kann man dieses Gesetz deutlicher und mit mehr Nach« druck geben, als Moses es gegeben hat?
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Hang zum Götzendienste heimlich, öfters aber auch, wenn Gelegenheit sich dazu dardvl, öffentlich. Bei ihrer Ankunft in Palästina kernten sie neue Arten des Götzendienstes von den nicht üdenvundcncn Kananitcn als auch von andern sie umgebenden Nationen kennen, und hicngm denselben zu allen Zeiten mehr oder weniger . an, bis endlich nahe an dem Untergänge ihres Reichs, der Götzendienst fast allgemein bei ihnen ward, welches auch die Zerstörung ihres Reichs und Tempels, so wir ihre Gefangenschaft in Babylonien zur Folge hatte. : ~ Samariten.
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Die Vertreter der Partheim, nämlich Andronikus von Seiten der Juden, dann Labbäus und Thcvdosius von-Seite» der Samariten, trugen also ihre wechselseitigen Gründe dem Könige vor, bedingten sich - -, aber *) ober den Beschützer der Fremden, weil sie sich als Fremde in Palästina «mgaben.; ■ ■
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Abraham entsprach diesem Berufe, trennte sich von dem geliebten Vaterhausc *) und trat in der Bcglei tnng seines Weibes und Neffen. Lot seine Reise nach Palästina an, um dort — denn im Herzen Chaldäas hatte der Aberglaube schon zu tiefe Wurzel geschlagen — die *) Im Talmud ,(מסכת אבות) heißt'ö: ״Zehn Versuchung gen erfuhr unser Erzvater Abraham, und er bestand in allen.
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Die Hoffnung einer'beglückten Nachkommenschaft hatte für ihn keinen Reiz: nur e r wollte lebem nun e r wollte genießen! Und da er nicht hoffen konnte , daß Palästina noch beim Leben sein Cigenchum würde, sprach er in seiner Lüsternheit nach der Speise, die Zakob zube* reitet hatte: „Ich bin ja dem To^e ausgesetzt und Ms .nützt, mir Hie Erstgeburt!