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Aber seine eigentliche historische Erscheinung, seine Gegenwärtigkeit hat es erst in Palästina. In Babylon hatte jene neue Gestaltung sich, soweit Wir zu erkennen vermögen, ohne wesentlichen Kampf, nur aus der inneren: Logik hervor, vollzogen. … In ihm hat es die wirksame Energie seiner Grundsätze, die Folgerichtigkeit und Beharrlichkeit seines Denkens gewonnen, in ihm die Mannigfaltigkeit seiner Ideen und seinen Reichtum an Persönlichkeiten erhalten. Das eigentliche Pharisäertum gehört zu Palästina und seiner besonderen Geschichte. Was Palästina vorerst fügte, war freilich weniger der Konflikt, als die Fortsetzung jener Auslese, die nur das Standhafte und 55
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Nun soll hier noch auf negativ formulierte Dezisionen hingewiesen werden, die von Palästina aus erfolgten. Im bab. Talmud kommen sie nur sehr selten vor. In Sota 18b wird die Meinung des Babyloniers Rab Hamnuna naa*Ö «niON fflUW Da» r\inw in Palästina abgelehnt Kauen ana KroVn rv»V «aijjaa. … Mittelbar folgt jwohl aus dieser Abgrenzung der Kontroverse auch ein dezisorischer Anhaltspunkt, in der Hauptsache aber ist es theoretische Schularbeit. Die Anfrage in Palästina ist hier auch dadurch gerechtfertigt, daß man dort über die Kontroversen zwi- 18
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Dem Könige der Makedonen fiel Rom in den Arm. Syrien kam aber zum Ziel. Palästina war der Gewinn. Das Reich, dessen Grenzen Antiochos, damals noch der Grosse, in Iran und Kleinasien geschützt und gefestigt hatte, gewann durch Palästina den südlichen Riegel zu Damaskus und der Euphratebene und die Angriffsbasis gegen Aegypten. … Ich halte mich nicht dabei auf, zu zeigen, dass diese Ansicht in sich schon unwahr und unmöglich ist. Die Elemente meiner Auffassung sind gegeben: Palästina für Syrien die Angriffsbasis gegen Aegypten, für Aegypten das Ausfallsthor gegen Damaskus und die Euphratebene. Diese Position galt es nach dem ägyptischen Misserfolg doppelt zu sichern.
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43) Als die Schulthätigkeit gegen das Ende des dritten Jahrhunderts am Euphrat eine eigenthümliche Richtung nimmt, und manche Schüler nach Palästina ziehen, wird die Verbindung der Länder abermals innig und die schriftliche, epistolare Thätigkeit erblüht wieder in Judäa. … Juda in Pumpadita, gegen seine Entscheidungen Briefe aus Judäa vorzubringen.44) Abitur schreibt nach Babel und tadelt den Zuzug der Schüler aus diesem Lande.45) Etwas später sendet ein hervorragender Mann, der in Palästina vielfach Umfrage nach alten Lehrsätzen und Lehrmeinungen hält, Resultate seiner Studien nach Babylon. Abin ist es, der wiederholt Episteln schreibt.
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Max Weiss: 1) Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur, Jg. 13. 1910; 2) Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums Jg. 54. 1910. Dr. M. Winter, Die Koch- und Tafelgeräte in Palästina zur Zeit der Mischna 1910. (Disss.) Doz. Dr. A. S. Yahnda: 1) Ueber die Unechtheit des sam. Josuabuches 1908; 2) Segel B., Die Entdeckungsreise des Herrn Dr. … Zionistisches Zentralbüro für Deutschland: 1) Der Bodenerwerb in Palästina. 1909. 2) Böhm, Der jüdische Nationalfonds. 1910; 3) Kollenscher, Zionismus und Staatsbürgertum. 1909; 5) Trietsch, Palästina-Handbuch 1910; 6) Zionistisches A.
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Es ist kein Zufall, daß zuerst von Esra dies ausgesagt wird; denn mit ihm hebt in Palästina eine Entwickelung an, die sich in Babylon schon vorbereitet und durchgesetzt hatte. Seit dem Babylonischen- Exil tritt neben den Opferdienst, der in seiner historischen Bedeutung bleibt, zunächst in Babylon und danach in Palästina, der neue Gottesdienst, den das Gebet, die Vorlesung aus der Heiligen Schrift und, als ein durch sie notwendig Gegebenes, die Erklärung der Schrift ausmachen; die Synagoge, die ihn bietet, tritt neben den Tempel, die Stätte des Opfers. … Nicht nur in der östlichen und westlichen Diaspora, sondern auch in Palästina vor allem, dem Lande des Tempels, befanden sich neben ihm, dem alten Mittelpunkte des Kultus, die zahlreichen Stätten, welche Mittelpunkte dieses neuen Kultus waren.
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Da jeder Weg mit ihnen zu einem Aufgehen unter ihnen werden mußte, galt es, um der Besonderheit willen gegen sie zu sein, jedes Bündnis, welcher Art immer, abzuweisen und, wo es erfolgt war, zu lösen. Diese erste Auslese im neuen Palästina war das Werk zweier starker Persönlichkeiten, des Esra und des Nehemia, die es als ihre Aufgabe erkannt hatten, den Geist des Exils nach Palästina zu führen und ihn dort durchzusetzen. … Die andere Auslese vollzog sich in der neuen Epoche, als durch den Siegeszug Alexanders Vorderasien und Ägypten, in deren Mittelpunkt Palästina lag, zu einer hellenistischen Welt geworden waren. Bisher war das Antlitz Palästinas nach Osten gekehrt; es wurde jetzt nach dem Mittelmeere hin gewendet.
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Thureau-Dangin, Die sumerischen u. akkadischcn Königsinschriften. Trictsch, D. Palästina-Handbuch 1. Vatke, W., Religionsphilosophie. Wendland, P., Die hellenistisch römische Kultur in ihren Beziezichungen zu Judentum und Christentum. … Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, LXI. Zeitschrift des Deutschen Palästina- Vereins, XXIX. Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft, XXVII. Zeitschrift für Hebr. Bibliographie, XI.
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The old Testament in Greek, ed. E. A. Brook u. N.M'clean. Vol. 1. P. 1.2. Thomsen, Palästina und seine Kultur in 5 Jahrhunderten. 1909. Torge, P., Seelenglaube und Unsterblichkeitshoflmungen im A. T. 1909. Usener, H., Vorträge u. … Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 63. Register zu Bd. 61-60. Zeitschrift des Deutschen Palästina- Vereins. 32. 1909.
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Davon stammten 15 aus Deutschland. (5 aus (»esterreich-Fngarn, 2 aus Rumänien, 2 aus Palästina. b) im Wintersemester 191t>'17: 21. Davon stammten 17 aus Deutschland, 5 aus (Österreich-Ungarn, 2 aus Palästina. Sämtliche ordentlichen Nörer hatten gemäss der Vorschrift der Statuten das Zeugnis der Keife für das akademische Studium.
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Davon stammton IG aus Deutschland, .6 aus Oesterreich-Ungarn, 1 aus Palästina. b) im Wintersemester 1917/18: 24. Davon stammten 16 aus Deutschland, 7 aus Oesterreich-Ungarn, 1 aus Palästina. Sämtliche ordentlichen Hörer iiatten gemäss der Vorschrift der Statuten das Zeugnis der Reife für das akademische Studium.
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Sie muss aus den Bedingungen, die das Land bietet, erfasst werden. In eine Formel gebracht, heisst das: Palästina ist weder geographisch noch politisch ein in sich abgeschlossenes, sich selbst bestimmendes Gebiet; seine geographische Funktion innerhalb des Landgebiets, zu welchem es gehört, lässt sich auf einen Ausdruck bringen; und seine weltpolitische Funktion deckt sich mit seiner geographischen. … Denn nach Südwesten und Süden setzt sich das iranische und das kleinasiatische Hochland in eine breite Zone ebenen Landes um, terminologisch gegliedert in Babylonien- Mesopotamien, Syrien mit Palästina und Arabien. Hochland und Tiefland zusammen bilden Vorderasien, die vierte, westliche Abdachung des centralasiatischen Gebirgsmassivs.
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Aegypten ist nicht Grenzland, sondern ein Bestandteil dieses Tieflandes, das nach der geschichtlichen Terminologie als vorderasiatisches von dem afrikanischen unterschieden wird. Für Palästina bezeichnet: Palästina ist ein Teil der Landeinheit, die vom Tigris über Syrien und Arabien hinweg zum Nil hinstreicht.
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Hörer Die Zahl der ordentlichen Hörer, betrug a) im Sommersemester 19 itf: 23, und zwar 15 aus Deutschland, 7 aus Oesterreich-Ungarn, 1 aus Palästina. b) im Wintersemester 1918/19: 23, davon 16 axia Deutschland, 6 'aus Oesterreich-Ungarn, 1 aus Palästina. Sämtliche ordentlichen Hörer hatten gemäss der Vorschrift der Statuten das Zeugnis der Reife für das akademische Studium.
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Die Zahl der ordentlichen Hörer betrug im Sommersemester 1929: 79, und zwar: 32 aus Deutschland, 3 aus Jugoslawien, 2 aus Lettland, 1 aus Palästina, 3i aus Polen, 1 aus Rumänien, k aus Rußland, 1 aus Schweden, 1 aus der Schweiz, 3 aus Ungarn. . Im Wintersemester 1929/30: 97, und zwar: 4ö aus Deutschland, 2 aus Jugoslawien, 1 aus Lettland, 1 aus Palästina. 4o aus Polen, 2 aus Rumänien, 2 aus Rußland, 1 aus Schweden, 1 aus der Schweiz und 1 aus den Vereinigten Staaten von Amerika.
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Gh., nneon .inaa. Thomsen, P.t ßystemat. Bibliographie der Palästina-Literatur I. 1895-1904. ders., Loca Sancta. twuon nuitrn »o mit Glossen n*n »»« v. Isr. Mos. Chasan. •Usque, Sam., ^mtr» mru ed. … Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, 62. > Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins XXXL Zeitschrift für Ethnologie Bd. V. Zeitschrift für Hebr. Bibliographie XII.
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Aber das Gebiet der eigentlichen Absonderung konnte doch nur Palästina sein. Seinem Bereiche war eine Heiligkeit36) zugeschrieben, ihm konnte sich die Bestimmtheit aller dieser Vorschriften zuwenden. … Spätere talmudische Lehrer haben nach Deutungen für diesen Namen gesucht42), aber keine eigentliche Erklärung für ihn gegeben. Sie könnte sich daraus erschließen, daß in Palästina, dem Bereiche der Heiligkeit, Jerusalem wieder ein engerer, bestimmterer Bezirk der „Heiligkeit", der „Absonderung"43) war und die „Gemeinde" Jerusalems demgemäß in diesem engeren Sinne als die „heilige Gemeinde" gelten konnte.
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Verlag der Welt: Die Welt 1912. Jüdischer Verlag: D. Trietsch, Palästina Handbuch 1912; E. Auerbach, Palästina als Judenland 1912; H. Löwe, Die Juden in der kath. Legende 1912.
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Geht nämlich die wahre Länge des Mondes nur genau 9* oder gar noch weniger über die der Sonne hinaus, so kann man sicher sein, dass der neue Mond noch nicht in ganz Palästina sichtbar sein wird; beträgt aber die Differenz mehr' als 24", so kann man wieder ohne weiteres überzeugt sein, dass man denselben, wenn nur das Wetter es gestattet, im . ganzen Laude Israels sehen wird1). wird liier (XVII 3) behauptet, «ler neue Mond körnte noch nicht gesehen werden, wenn die wahre Elongation genau 9o (nwa r.vSya jrtrn) zählt, ohne dass mit klaren Worten gesagt wird, wieviel Minuten der Ueberschuss betragen muss, wenn ir.an sich von einer weitern Rechnung Erfolg versprechen soll; vielmehr heisst es gleich darauf trotzdem: ••bt.o jw»nn "piKn nw cm 'i2i *»prv? … u»tq jnn mno ut mca mSpo ywn ßwinn hir\v* pn Vaa rMn, wonach der Mond auch, dann für Palästina unsichtbar
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Zudem liest man auch in dem rabbinischen Schriftthume der folgenden Jahrhunderte, in den in Palästina und Babylon veranstalteten Sammlungen des Talmud, so wenig von Briefen. Wir sehen die Lehrer, wie sie eifrig aus dem Borne der Belehrung zu schöpfen bestrebt sind, von Babylon nach Palästina ziehen, unser Auge begleitet sie, wenn sie wieder zurück aus dem alten Lande der Väter in das Thal des Enphrat wallen.