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Verbindungen von Juden in Deutschland mit denen in Babylonien und Palästina während des Mittelalters bis zum ersten Kreuzzuge von A. Freimann Zu allen Zeiten haben die Juden Frankreichs und Deutschlands eine Verbindung mit ihren Brüdern im Osten aufrechterhalten. … Karl der Große will den nach Ruhm und eitlen Dingen strebenden Erzbischof Richold von Mainz demütigen. Er befiehlt einem jüdischen Kaufmann, der öfter Palästina besuchte und aus dem Orient kostbare Stoffe und seltene und in Deutschland unbekannte Gegenstände brachte, dem Erzbischof eine Maus zu verkaufen unter dem Vorgeben, es sei ein von ihm aus Palästina gebrachtes seltenes Tier4).
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Isak ben Dorbalo war selbst ein vielgewanderter Mann, der Polen, Rußland, Böhmen und Frankreich und, wie wir sehen, auch Worms kannte9). Der Brief kam nach Palästina, als Ahron ben Abraham als 3p3P pKÄ filW tPKI das Gaonat bekleidete10). Aus dem Brief ist auch ersichtlich, daß andere Anfragen vorausgegangen waren. … Etwa 100 Jahre später (nach 1062) richtete Meschullam ben Kalonymos aus Mainz liturgische Anfragen nach Palästina, die von dem Gaon Elia ha-Kohen und seinem Ab-Bet-Din Ebjiator beantwortet wurden12). Das Antwortschreiben hat sich in einem Oxforder Fragment noch erhalten13).
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Verbindungen von Juden in Deutschland mit denen in Babylonien und Palästina während des Mittelalters bis zum ersten Kreuzzuge. Deutschland gebracht wurde, wird berichtet- Ein Schüler des Samuel ben Kalonymos sagt, daß sein Lehrer es benutzt habe15). Die Beziehungen der deutschen Juden zu denen in Palästina wurden durch Nachrichten über die Ankunft des Messias immer von neuem angeregt. Eine solche Nachricht hat eine große Bewegung unter den deutschen Juden hervorgerufen.
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Es ist bezeichnend, daß zwei Gedichte über Palästina, die in der Sulamith abgedruckt sind, von einem getauften Juden, dem zu seiner Zeit viel gelesenen Österreicher Karl Beck, und von Lord Byron stammen (VIII, 211; IX, 157). Der Gedanke einer etwaigen Rückkehr nach Palästina wird mit Gründen abgewiesen, die schon Mendelssohn in seinen „Anmerkungen zu des Ritters Michaelis Beurteilung der Dohmschen Schrift über die bürgerliche Verbesserung der Juden" angeführt hat.
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Ebenso haben alle diejenigen Gesetze, deren Beobachtung vom Lande (Palästina) abhängt, ihre Geltung verloren. „Ohne Tempel und Priesterthum und außerhalb Judäa finden weder Opfer, noch Reinigungsgesetz, noch priesterliche Abgabe statt, insoweit sie vom Landeigenthum abhängen. Aber persönliche Gebote, Pflichten, die dem Sohne Israels, ohne Rücksicht auf Tempeldienst und Landeigenthum in Palästina, auferlegt worden sind, müssen, so viel wir einsehen können, strenge nach den Worten des Gesetzes beobachtet werden."
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Tänzer, Göppingen, Freihofstr. 11 / Dr. phil. Sara Schiffmann, Tel Aviv (Palästina, Iehuda Haievistr. 15) / Dr. S. Feist, Berlin N 54, Weinbergsweg 13 / Professor Dr. Alfred Stern, Zürich, Englische Viertelstr. 58 / Georg Landauer, Berlin W15, Meinekestr. 10 Lehrer J.
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Deshalb hat es Ruppin, der fast 25 Jahre hindurch die Siedlungsarbeit in Palästina geleitet, im Zusammenhange damit die ganze Weit bereist und das Judentum aller Erdteile aus eigner Anschauung kennen gelernt hat, unternommen, einen neuen Ueberblick über die Entwicklung und die gegenwärtige Lage der Judenheit zu geben und dadurch den Grund zu einer „Soziologie der Juden" zu legen. … Die Darstellung selbst beginnt mit der Zusammensetzung der Juden in Palästina aus den drei Volkselementen der Kanaaniter, Beduinen und Philister, bei denen drei Rassenkomponenten — die vorderasiatische, die orientalische, die mediterrane — aufgewiesen werden.
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Wenn Günther in einem längeren Abschnitt (S. 46—62) von der „nordischen" Rasse in Palästina vor der Einwanderung der Hebräer spricht, so muß diese Vermutung als wissenschaftlich nicht genügend begründet bezeichnet werden. … Die Vermischung der Hebräer mit den Kanaanitern, der Einfluß der Philister, Kimmerier und Skythen, der Negerrasse und wiederum der angebliche nordische Einschlag im hebräischen Volke wird nochmals betrachtet und durch gut ausgewählte Bilder anschaulich gemacht. Wenn Verf. aber das blonde Element im alten Palästina damit nachzuweisen glaubt, daß unter den indischen Juden in Kotschin auch Blonde sind, so weiß er nicht, daß durch Vermittlung der Holländer aschkenasisches jüdisches Blut dorthin geströmt ist, wie die erhaltenen Familienlisten aus dem 17.
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FREIMANN Verbindungen von Juden in Deutschland mit denen in Babylonien und Palästina während des Mittelalters bis zum ersten Kreuzzuge. ^......165-167 Bücherschau..............168-172 Nachrichten..............173
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.: Verbindungen von Juden in Deutschland mit denen in Babylonien und Palästina während des Mittelalters bis zum ersten Kreuzzuge.....165-167 Kapp, Arno: Judenbegräbnisse und Leichenabführung in Leipzig.................... 329-332 Levinson, A.: Moses Mendelssohn als Schiedsrichter . 269 REZENSIONEN Anchel, Robert: Napoleon et les Juifs, besprochen von Alfred Stern................... 71-73 Freudenthal, Max: Leipziger Meßgäste, besprochen von Guido Kisch................... 69-71 Mendelssohn-Literatur, besprochen von Fritz Friedlaender..................... 270-272 Zwei Mendelssohn-Festschriften, besprochen von Ludwig Feuchtwanger.............. 332-334 v.
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Die gewöhnlich unter dem Namen Talmud bezeichnete Sammlung von Controversen, Abhandlungen und Vorschriften hat für uns weder in dogmatischer noch in praktischer Hinsicht eine Autorität. 3. Ein Messias, der die Juden nach dem Lande Palästina zurückführe, wird von uns weder erwartet noch gewünscht; wir kennen kein Vaterland als dasjenige, dem wir durch Geburt und bürgerliches Verhältnis angehören."
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Die Beschneidung als einen religiösen Act oder ein Symbol nicht für verbindlich hielten; 4. den Talmud nicht als Autorität anerkannten; 5. Einen Messias, der die Juden nach Palästina zurückführen solle, weder erwarteten noch wünschten, sondern das Land, dem sie durch Geburt oder bürgerliche Stellung angehörten, als ihr alleiniges Vaterland ansähen.
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Dissertationenliteratur zur Geschichte der Juden aus den Jahren 1922 bis 1928 Kantorowicz, Alfred: Die völkerrechtlichen Grundlagen des national-jüdischen Heims in Palästina. [Maschinenschrift] Erlangen: Jur. Diss. 1924. [22] 6. Jüdisches Recht, insbesondere Zivil- und Strafrecht des Talmud.
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Eichenberg, Walter: Die Landarbeiterfrage und die Landarbeitersiedlung in der jüdischen Kolonisation in Palästina. [Maschinenschrift.] Auszug im Jahrbuch d. math.-naturwiss. Fak. Göltingen. 1924, S. 60—61. Göttingen: Math.-naturwiss.
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Fassung stimmen folgende unserer Lesarten überein. 1,8 und 14,5 kute; 5,7 ^as suonst äu alter Areis y Gebote. -) Palästina. ^) Alle bekannten hd. Fassungen sind zugänglich gemacht durch Uhland, Vl. Nr. 132 mit Hinzunahme der Varianten Uhland, Schr.
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Auch insofern muß sein Name in der Geschichte der hebräischen Studien genannt werden, als er die sogenannte sephardische Aussprache des Hebräischen, d. h. die der spanischen und portugiesischen Juden, inaugurierte, die auch der heutigen Aussprache in Palästina zugrunde liegt62). (Fortsetzung S. 180 ff.) Der Handel der westeuropäischen Juden mit dem alten Kiev Von Julius Brutzkus Die Mehrzahl der russischen Historiker, Klucewskij an der Spitze, legen in der Geschichte des Kiever Rußlands dem Handel die größte Bedeutung bei, sie sehen in ihm die Basis, auf der die staatliche Existens Kievs in der ältesten wie auch in der späteren Zeit beruhte, bis zur Zeit seines Verfalls infolge der Einfälle der Kumanen (Polowzy) und Tartaren.
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Auf dem Boden dieses ursprünglichen Gruppengefühls ist natürlich ein welthistorisches Verständnis noch nicht möglich. Palästina, das doch auch ein Josua mit kriegerischer Gewalt erobern mußte, wird Dubnow zum „Gegenstand der Eroberungsgier"53) der Nachbarn, Das Weltbild des Griechentums kennzeichnet er in einer Weise, als hätte er darüber nur das bekannte Gedicht von Heinrich Heine ge^ lesen: die Gegensätze sind hier grell gepaart, der Griechen Lustsinn und der Gottgedanke Judäas . . .
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Der inonaeliuZ 8anAa11ensi3 erwähnt einen Juden zur Zeit Karls des Großen, welcher Palästina öfter zu besuchen und kostbare und unbekannte Dinge nach dem Abendlande zu bringen Pflegte'). Noch bezeichnender ist eine gelegentliche Aeußerung für die Beurtheilung jüdischer Schifffahrt.
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I, 204. 2) Die Erwartung, daß Gott einst die Bedrückten durch große Wundertaten erlösen, sie nach Palästina zurückführen und den zerstörten Tempel wieder herstellen werde, war stets rein idealer Art, ein trostreiches Zukunftsbild, das die Gegenwart und das praktische Leben kaum berührte. -) W.
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Moses Mendelssohn und die religiösen Gestaltungen des Judentums im 19. Jahrhundert die erhoffte Rückkehr nach Palästina, die Herrn Michaelis so besorgt macht, auf das bürgerliche Verhalten der Juden keinen Einfluß üben könne, da die meisten, nicht enthusiastisch gestimmt, jedenfalls für sich das ubi bene ibi patria werden gelten lassen.