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Es will aber scheinen, daß i irgendeine Seite geradezu darauf erpicht ist, durch kon» fy;r Stinte Veröffentlichung «olpher Berichte Palästina in einem Zustand der Gährang und der Unruhe zu halten. Gemeinsames Merkmal aller dieser Berichte ist die unaufhörliche Betonung einer Tatsache, die uns nur zu gut bekannt ist: Palästina ist ein kleines Land. … Alles, was wir wollen und um was wir bitten, ist, daß auch uns gestattet werde, zu arbeiten und uns unsere eigene Heimstätte zu bauen. Ja, Palästina ist ein kleines Land, aber als die Politik des Jüdischen Nationalheims erdacht und angenommen wurde, stellten Palästina und Trantjordanien eine untrennbare Einheit dar.
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Die zionistische Bewegung hat ,ein konkretes Ziel: die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina. Der Zionismus will in friedlicher Arbeit Juden in Palästina ansiedeln und den jüdischen Menschen durch Einordnung in ein eigenes Gemeinwesen von dem Druck der Verfolgungen befreien. … ' nähme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Oeffentlichkeit über das jüdische Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragende* Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für dk Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist.“ ‘ Eine kritische Würdigung der zionistischen Bewe» gung ist nur möglich!
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Im Zusammenhang aber mit der Rolle, die Abbas Hilmi dabei spielen soll, erhalten die Informationen erhöhtes Interesse, die in der palästinensischen Presse noch vor der Veröffentlichung der Abbas Hilmi-Vorschläge an seinen Besuch in Palästina geknüpft wurden. Die arabische Zeitung ״Feiestin“ teilt mit, sie habe über das ״Geheimnis“ des Besuches von Abbas Hilmi, sowie der Reise des High Commissioners nach Aegypten und des Gegenbesuches des ägyptischen Premierministers Sidki Pascha in Palästina, Untersuchungen angestellt und aus zuverlässiger Stelle folgendes erfahren: Diese Besuche sind verknüpft mit dem Plan, Abbas Hilmi zum König von Palästina (und nicht von Syrien, wie es zunächst hieß) zu machen. … Machmud Asmi (ein ägyptischer Journalist, der mit einer russischen Jüdin verheiratet ist und schon seit mehreren Jahren freundschaftliche Beziehungen zu zionistischen Kreisen unterhält, auch jetzt mit Abbas Hilmi in Palästina war — Anm. der Red. der ״J. R.“), habe es unternommen, die zionistischen Kreise für diesen Plan zu gewinnen. Auch die Besuche Lord Readings in Palästina, seine Begegnungen mit den Juden, mit Abbas Hilmi, mit dem Emir Abdullah und mit der ägyptischen Regierung waren Glieder in der Kette dieser politischen Aktion, dem Abbas Hilmi den Königsthron oder das Emirat über Palästina zu verschaffen.
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Bürgermeister Dizengoff teilte mit, daß die Messe von etwa 300 000 Personen besucht worden ist und daß die auf der Messe abgeschlossenen Transaktionen eine Summe von 175 000 Pfund betreffen. Palästina hat bei Gelegenheit der Messe mit den entferntesten Ländern Handelsbeziehungen angeknüpft. Chefsekretär Young führte aus, die Levante-Messe sei ein glänzender Erfolg gewesen, der Pavillon der Palästina-Industrie habe sich außerordentlich eindrucksvoll präsentiert. … Kurze Nachrichten Albert L e b r u n , der neugewählte Präsident der französisehen Republik, hat in den letzten Jahren wiederholt seiner Sympathie für das Palästina-Werk und den Gedanken des Jüdischen Nationalheims Ausdruck gegeben. Er ist tätiges Mitglied des Comite France-Palestine und präsidierte * bei dem im vergangenen Jahre anläßlich der Schließung des Palästina-Pavillons auf der Internationalen Kolonial-Ausstellung veranstalteten Bankett.
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England und Palästina. Am 16. März veranstaltete der Anglo Palestine Club in Loudon ein Diner zu Ehren des parlamentarischen Pro Palästina-Komitees, an welchem 15 Mitglieder des englischen Unterhauses teiinahmen. … Sämtliche Redner betonten das große Interesse Englands an Palästina und an der Errichtung des Jüdischen Nationalheims. Es wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß eine engere Beziehung zwischen England und Palästina hergestellt wird.
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Die im Juni in London stattfindende Anglo-Palestine-Ausstellung wird den Fortschritt Palästinas vor aller Welt dartun. ״Glückliches Palästina" ״T he F i n a n ci a I News“ (London) hat soeben eine Palästina-Sondernummer der Oeffentlichkeit übergeben. In der vom High Commissioner für Palästina, Sir Arthur Wau• chope, geschriebenen Einleitung heißt es: Daß ,,Financial News“ Palästina eine Sondernummer widmet, ist als ein Tribut für die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Lan• des zu begrüßen. … Friede herrscht heute in Palästina, Friede in seinen Tälern und auf seinen Hügeln. Zur Wahrung dieses Friedens tut eine ständige Zusammenarbeit von Engländern, Juden und Arabern not.
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Wir sagen den Arabern ganz offen: wir wollen mit euch zusammen Palästina aufbauen, wenn ihr wollt. Wir haben ein Recht auf unser Nationalheim in Palästina; Ihr habt das Heini schon jetzt im Lande. … Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich darüber streiten, wie viele Juden das zukünftige jüdische Palästina enthalten wird. Mir kommt es heute darauf an, das Maximum von Menschen hereinbringen zu können. Pessimisten sagen, das jüdische Palästina kann eine halbe Million Menschen aufnehmen, Optimisten sagen, es kann zwei Millionen aufnehmen.
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Die neue KonzesslonsgeselUchaft übernimmt die Bäder schon am 28. Februar d. J. Frühlings - Saison in Palästina Der palästinensische Frühling bedeutet in jedem Jahre einen Höhepunkt der Stimmungen und der Hoffnung im Lande. Palästina zeigt sich um diese Zeit in seiner verführerischsten Gestalt. … Es ist ein Zauber, dem sich niemand entziehen kann. Und wer um diese Zeit Palästina bereist, wird hingerissen von dieser Stimmung des Frühlings eines wundervollen Landes und eines alten Volkes. Wir zweifeln nicht, daß auch in diesem trüben Jahr jeder Palästina-Besucher diese Wirkung verspüren wird.
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Die hebräische und die arabische Sprache sind in Palästina gleichberechtigt; arabische und hebräische Kultur entwickeln sich harmonisch nebeneinander. 7. Die Juden proklamieren den Grundsatz, daß sie nicht ein&Vorherrschaftin Palästina und nicht die Verletzung der Rechte anderer erstreben, aber auch wünschen, daß auch sie nicht beherrscht und daß ihre Rechte nicht verletzt werden. 8. … Wird ein arabischer Staatenbund ganz oder auch nur teilweise gegründet, so tritt Palästina ihm bei. 10. Kalvarisky weist auf die Nachteile der Schaffung eines Legislative Council in Palästina hin, versichert aber, daß die Juden sich der Schaffung eines Legislative Council nicht widersetzen, wenn sie Garantien dafür bekommen, daß die Araber diese Institution nicht zur Schädigung der Juden und zur Störung des Aufbaus des Jüdischen Nationalheims benutzen werden.
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Die Kundgebung nahm einen sehr imposanten Verlauf. Die Gründung des amerikanischen Palästina-Komitees wurde von den Anwesenden als ein denkwürdiger Schritt auf dem Wege der Gewinnung der amerikanischen Öffentlichen Meinung und der Sicherung der Unterstützung Amerikas für den Aufbau des jüdischen Nationalheims in Palästina bezeichnet. … Neuman unterstrich die historische Bedeutung Palästinas für das Judentum, gab ein Bild von der jüdischen Aufbautätigkeit in Palästina im letzten Jahrzehnt und kam zu der Schlußfolgerung, daß die Juden ein Recht haben auf ihr historisches Land Palästina und daß es eine der Aufgaben der zivilisierten Welt sei, den Juden zu helfen, ihre Chance in Palästina zu nutzen und ihre alte Rasse '.4!
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Das Letzte, was die Regierung tun würde, sagte der High Commissioner weiter, wäre, den Kapitalszufluß nach Palästina zu hemmen oder Investierungen in Palästina als nicht lohnend erscheinen zu lassen. Obwohl das laufende Jahr ein Jahr der Piosperität für Palästina ist, ist es dennoch nichtausgeschlossen, daß Palästina schließlich doch von der Weltkrise mit erfaßt wird; die Regierung erwägt darum den Einkommensteuerplan, um, wenn die mageren Jahre kommen, eine Einkommensreserve zu haben. … Palästinensische Verkehrsfragen Das ägyptische Verkehrsministerium befaßt sich jetzt mit dem Plan der Erbauung einer neuen Eisenbahn zwisehen Aegypten und Palästina, die 240 000 Pfund kosten würde. Die Linie soll in Port Fu ad beginnen und an die Linien Kantara-Palästina angeschl:>ssen werden.
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In dieser großen Evolution wird, so glaube ich, der Mittlere Osten — Palästina im besonderen ־— eine führende, eine inspirierende Rolle spielen. Auch Direktor Oscar Wassermann hielt seine telephonische Ansprache aus Berlin in englischer Sprache. … Wilhelm Kahl, der soeben verstorbene berühmte Jurist, war ein Freund des Gedankens eines Jüdischen Nationalhciins und Mitglied des Deutschen Komitees Pro Palästina, Graf Bernstorff hat im Namen des Deutschen Komitees Pro Palästina folgendes Beileidstelegramm an Frau üeheimrat Kahl gerichtet: ״Das Präsidium des Deutschen Komitees Pro Palästina beklagt aufs tiefste den Heimgang seines hochverehrten Mitgliedes und spricht Ihnen die herzlichste Anteilnahme aus.
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Die Mitglieder der Kommission lächelten resigniert und fügten sich ihrem Schicksal. * Palästina vor der Mandatskommission Die Mandatskommission des Völkerbundes begann am 10. November mit der Behandlung der Angelegenheiten des Palästina-Mandates. Zu Beginn der Sitzung gab — wie das Communiauö mitteiH — der High Commissioner für Palästina, Sir Arthur Wauchope, in einer halbstündigen Rede einen allgemeinen Ueberblick über die Lage in Palästina und sprach von seinen Erfahrungen während seiner bisherigen Amtstätigkeit.
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Julius Simon, der Präsident der Palestine Economic Corporation (der sich sofort nach der Tagung zu seinem alljährlichen Besuch nach Palästina begab), erklärte es als das ziel der Corporation, ״die wirtschaftlichen Grundlagen jüdischer Siedlung in Palästina zu stärken“. … Die Milchproduktion hat sich um 4 500 000 Quart (1 Quart 1,136 Liter) erhöht, die Einfuhr von Eiern nach Palästina hat sich von 20 Millionen auf weniger als 7 Millionen verringert. Man hofft, daß Palästina in diesem Herbst Eier nach Europa wird transportieren können.
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Werner Bloch ein packendes Bild von dem gegenwärtigen Stand des Palästina-Aufoaus. Dr. Blochs Ausführungen hinterließen einen nachhaltigen Eindruck, und der Beifall nach seinen Schlußworten, daß der weitere Fortschritt unseres Werkes in der Hauptsache von den Juden selbst abhängig sei, bewies die Innige Verbundenheit der Anwesenden mit dem werdenden jüdischen Palästina. … Im Leichtgewichtsringkampf siebte Kusland (Dänemark) über Schmerling (Palästina). Im Mittelgewichtsringkampf siegte Vildermann (Dänemark) über Eikind (Palästina). In der Fliegengewichtsklasse des Boxmatch siegte Urkowitz (Polen) über Neumann (Palästina), in der Federgewichtsklasse Anders (Polen) über Davidesku (Palästina), in der Leichtgewichtsklasse Bernzweig (Polen) über Wohlhandler (Palästina).
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Lediglich am Schlüsse seiner Rede wies er auf die große Leistung hin, die England in Irak vollbracht hat, das dank der englischen Verwaltung nunmehr selbständig wird und damit aus dem Interessengebiet des Kolonialmmisteriums ausscheidet. Ueber Palästina hat der Minister — soweit aus dem Bericht der ״Times“ ersichtlich ist — überhaupt nicht gesprochen. Dennoch nahm Palästina in der Debatte einen verhältnismäßig breiten Raum ein. … Wedgwood befaßte sich vor allem mit dem Verhalten der englischen Beamten in Palästina und erklärte, Englands Vertreter in Palästina verraten Englands eigene Sache. Ahes komme darauf an, andere Be amten vom besten Typ des englischen Kolonialbeamtentums nach Palästina zu entsenden.
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Lepsius, Deutsche Orient-Mission, Potsdam, Roonstraße 13, widmet ihr 6. Heft (Dezember 1931) Palästina. Der leitende Aufsatz ist von Pfarrer Emil Lind (Speyer) geschrieben, dessen vorzügliches Palästina-Buch wir kürzlich angezeigt haben. … Ein Beitrag des bekannten Palästina-Fachmannes Oberstudiendirektors Eberhard befaßt sich mit dem Nationalitätenp r o b 1 e m im heutigen Palästina. Der Verfasser schildert den jüdischen und arabischen Standpunkt mit großer Objektivität und kommt zu dem Resultat, daß das Land für beide Völker genügend Raum und Lebensmöglichkeit bietet.
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Wir besitzen bereits eine ganze Literatur von Palästina- Reiseschilderungen, und es ist immer wieder reizvoll zu sehen, wie das Land auf verschiedenartige Beobachter wirkt. … Englische Gesellschaft für Palästina-Museum, ln einem Brief an die ״Times“ teilen Sir Robert Mond, Sir Ronald Storrs, Innenminister Sir Herbert Samuel, der berühmte Archäologe Sir Flinders Petrie und Lady Erleigh mit, daß sie sich als eine Gesellschaft der Freunde des Palästina-Museums konstituiert haben mit dem Ziele, Palästina-Kunstgegenstände in der ganzen Welt zu sammeln und sie in einem eigenen Museutn in Palästina unterzubringen.
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Man spricht von der drohenden Ueberproduktion auf dem Orangenweltmarkte, von* der sinkenden Kaufkraft der Konsumländer, von den drohenden Zollmauem usw. usw., um die Auffassung zu begründen, daß die Welle des Großertrages auch für die palästinensische Orangenindustrie bald abebben 1111)1111111111111111[11111mm111111₪1111111111i1111111111111111111111t1111111111111111111111111m11111111111111111111i11111111111111111t11₪^ Günstige Arbeitslage in Palästina Mangel an Arbeitskräften Alle Berichte aus Palästina stimmen darin überein, daß die Lage auf dem Arbeitsmarkt sich in der letzten Zeit außerordentlich verbessert hat. … Der Vortragende schloß mit einem starken Appell an die Juden des Galuth, nach Palästina zu kommen und sich im Scharon anzusiedeln. .‘:3.TÜB.
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Es wächst ein neues Palästina jüdischer Bauernarbeit als wichtige Etappe in den internationalen Weltbeziehungen. Ein Palästina, das auch den versklavten arabischen Fellachen Freiheit bringt, ein Land des Friedens, der Arbeit, der sozialen Gerechtigkeit. … BathHillel. ..........imtimui.iiiiihhiiuiiiiiiii.niimiini.... Der Sdmecsturm in Palästina Der heftige Sturm, der zwischen dem 7. und 12. Februar in Palästina tobte, hat dem dortigen Leben für mehrere Tage das Oepräge gegeben, was auch in den Zeitungen zum Ausdruck kommt.