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19371938
  1. 1937-12-01 · 23 (1.12.1937) · p. Seite 411

    Von den seit 1933 aus Deutschland ausgewanderten 120 000 Juden ist fast ein Drittel nach Palästina gegangen. Wir werden aber damit rechnen müssen, daß von den Juden, die 1937 Deutschland verlassen, höchstens der vierte, vielleicht nur der fünfte oder sechste Teil in Palästina einwandern kann. … Und wie gesagt: gerade auch diejenigen, die jetzt nicht nach Palästina, sondern in andere Länder wandern, werden damit indirekt Helfer am Wiederaufbau Palästinas sein. Vielleicht werden auch aus den verschiedenen Ländern später wieder' Juden nach Palästina wandern.

  2. 1938-03-01 · 5 (1.3.1938) · p. Seite 65

    Kulturbund in Bayern Ortsgruope Manchen — Personalia — Kalendarium und Gebetszeiten. — Der Keren Hajessod ist Bürge des Palastina-Aufbaus Mehr als zu irgendeiner anderen Zeit unserer modernen Geschichte war unser Augenmerk während der letzten zwei Jahre auf unsere Politik in Palästina gerichtet. … In entscheidender Stunde wird das Werk dieser Menschen das stärkste Argument jüdischer Politik in Palästina sein. * Michael Traub. Samstag, den 12. März Im Itus-Saal 20.30 Uhr _i Lichtbilder-Vorführung Dr. ülfred Heller „Photo-Impressionen von Palästina"

  3. 1937-12-01 · 23 (1.12.1937) · p. Seite 409

    Jahrgang München, 1. Dezember 1937 Mr. 23 Inhalt: Einmütige Förderung des Palästina-Aufbaus und' der Ubersee-Aus Wanderung — Aus der Gemeinde München — Zionistische Ortsgruppe München,,— Staatszionistische Organisation, Ortsgruppe München — Aus bayerischen Gemeinden — Aus dem Reiche — Jüd. … Nachdem die Konferenz Informationen über den gegenwärtigen Stand der Palästina-Politik und Palästina-Wirtschaft empfangen und Erklärungen des Sächsischen Landesverbandes sowie der Gemeinden Frankfurt, Breslau, Köln und Leipzig zugunsten des Keren Hajessod entgegengenommen harte; fand die in der Aussprache bei Zionisten und Nichtziönisten einmütig zutage getretene.

  4. 1938-05-15 · 10 (15.5.1938) · p. Seite 149

    Kolonisierungs- und Auswanderungsbemühungen der Juden aus Deutschland 1. Jugendausbildung in Palästina Die Möglichkeiten, die sich aus den neuen Einwanderungsbestimmungen für -Palästina hinsichtlich der Auswanderung von Jugendlichen ergeben, bedürfen einer genaueren Darstellung. … Die näheren Einzelheiten sind aus einem Merkblatt zu ersehen, das unter dem Titel ..Schüler und Studenten" vom Palästina-Amt ■»-1-!-~r--1-_i_ - "_*■ ' . ' ~ 4 l —7———^ . . - , '; '.- Berlin herausgegeben worden ist und vom Palästina-Amt direkt (Berlin W 15.

  5. 1938-01-15 · 2 (15.1.1938) · p. Seite 26

    Rudolf Stern Tel. 57624 Transportschrank Er «chont dl* Klaldert -"^sy«4 J I Elo«ne» Fabrikat 110 55 65 nur RM. 60. d»r*«lb« mit Zinkblechtotterung und Gummldiohtung (Mottenaotirunk) iHM. 81- KOFF1B FREIMttNN N0rnb.rO-A KBnig«tr*6s 17 Pal«stlna-Wlrischafisdienst. Das Palästina-Amt Berlin gibt neben seinem 'bisher erschienenen Juristischen Informatsonsdenst. der die rechtlichen Fragen der Palästina Wanderung, insbesondere Transferprobleme behandeH, nunmehr eine neue Publikation, den „Pailästina-Wirtschaftedienst" heraus. … Angefügt ist eine kleine Broschüre „Palästina in Zahlen", die eine kurze .statistische Ubersicht über die wichtigsten Zahlen aus der palästinensischen Wirtschaft, von der Anglo-Palestine ©ank wi Tel- Awiw zusammengestellt, enthält.

  6. 1937-09-01 · 17 (1.9.1937) · p. Seite 308

    Aufgabe der Mandatarmacht müßte es sein, die Vorbedingungen für solche auf Grund „freier, offener Verhandlungen" zu schließende Abmachungen herzustellen. Unsere Aufgabe in Palästina: Frieden zu schaffen. Einleitend stellt Dr. Magnes fest, daß alle drei Faktoren in Palästina, Juden, Araber und Engländer, bei ihrer Aufgabe versagt hätten. … Magnes, sollte zwei grundsätzliche Punkte enthalten: 1. sowohl Juden als auch Araber sind in Palästina auf Grund von Recht und nicht durch Duldung; 2. der Hauptgrund für die Anwesenheit des Mandatars in Palästina ist die Aufgabe, Bedingungen zu schaffen, die für freie und offene Verhandlungen über Vereinbarungen zwischen Juden und Arabern günstig sind; diese Vereinbarungen sollen fortschreitend in dem Grundgesetz des Landes verankert werden.

  7. 1937-11-01 · 21 (1.11.1937) · p. Seite 374

    Im Jahre 63 v. Chr. eroberte Pompejüs Jerusalem. Seit damals ist Palästina niemals wieder ein unabhängiger Staat gewesen. Trotz der wechselnden und tributpflichtigen Form der Regierung durften die einheimischen Herrscher, wie Herodes, den Königstitel führen, aber Palästina war jetzt in Wirklichkeit eine römische Provinz. … Die Geschichte des jüdischen Palästina, die damit endigt, ist im wesentlichen der Geschichte eines Landes vom Umfang von Wales vergleichbar; aber sie bildet eines der erhabensten Kapitel in der Geschichte der Menschheit.

  8. 1937-09-01 · 17 (1.9.1937) · p. Seite 307

    In ihrem Eifer für Gelehrsamkeit und sorgfältiges Studium gibt die Hebräische Universität ein Beispiel für ganz Palästina. Aber sie ist nicht eine palästinensische Universität. Sie ist die Krönung des jüdischen Erziehungssystems. Der Lehrbetrieb ist vollständig hebräisch. … Jeder Jude sollte die Sprache des alten jüdischen Volkes und des neuen Palästina erlernen, um sich einen unmittelbaren Zugang zur reichen jüdischen Kultur zu verschaffen. (Siehe Mitteilung über die Hebräischen Sprachkurse ab 1.

  9. 1938-08-15 · 16 (15.8.1938) · p. Seite 237

    Die Aufmerksamkeit wendet sich vor allem den Vorgängen in Palästina, den großzügigen Plänen von Evian und London zur Lenkung der jüdischen Wanderungen zu, ferner der innerjüdischen Neuordnung seit Aufhebung der Körperschaftsrechte durch Gründung des Reichsverbandes und nicht zuletzt dem raschen Fortgang der Lösung der Judenfrage in Anwendung der herrschenden Grundsätze in Deutschland und Italien. … Bei den Vorfällen in Haifa wurde die Synagoge Nachlath-Israel samt ihrer Bibliothek in Brand gesteckt und zerstört. Was wird mit Palästina werden? Für das große Problem der jüdischen Wanderung aus Deutschland wird das Heilige Land leider für die nächste übersehbare Zeit zahlenmäßig nicht viel bedeuten können.

  10. 1938-02-01 · 3 (1.2.1938) · p. Seite 34

    Die Aussicht, bodenständig zu werden, eine Heimat zu finden, hat der junge Mensch vor allem in Palästina. Hier allein kann er auch seine nationale Frage als Jude lösen, braucht er sich nicht fremdem Volkstum anzupassen sondern kann zu seinem eigenen Volke zurückkehren. … Die politische Lage in Palästina ist im Augenblick ungeklärt, die Gefahr der Arbeitslosigkeit besteht, ohne daß ein5 ausgebautes System sozialer Fürsorge vorhanden ist.

  11. 1937-10-01 · 19 (1.10.1937) · p. Seite 337

    Für den Legionsigedanken warben zunächst Vladimir J a - b o t i n s k y und' Jos er Trump eldor .unter den von den Türken aus Palästina vertriebenen Juden in Alexandrien, mit der Absicht, «in Kampibataillon zu gründen, welches ausschließlich an der Palästina-Front Verwendung finden sollte. … Patterson 'führte ihn Februar 1918 dias erste Bataillon der Jüdischen Legion, die „Judeans", an die Palästina-Front. Der Legion gehörten zunächst die Überreste des „Zion Mule Corps" an, zu denen die Freiwilligen aus dem Lon- Kein Gemeindemüglied ohne die blaue Karte für Hilfe und Aufbau

  12. 1938-05-01 · 9 (1.5.1938) · p. Seite 127

    Hans Capell. Berlin, vor dem Kreis der Mitarbeiter über „Palästina im Kräftefeld der Weltpolitik". Der Redner gab ein anschauliches Bild von der kolonisatorischen und politischen Entwicklung der letzten Wochen und Monate. Wieder einmal wurde deutlich. daßTäie Aufbauarbeit in Palästina zwar erhebliche Schwierigkeiten zu überwinden hat, däß diese aber von außen, von politischen, und nicht von inneren, wirtschaftlichen Quellen herrühren.

  13. 1938-08-15 · 16 (15.8.1938) · p. Seite 238

    Unter einer von Großbritannien garantierten Anleihe könne so Transjordanien auch für die Juden großzügig erschlossen werden, während für Palästina ein System nationaler Autonomien zu gelten habe. Die englische Regierung hat bis jetzt den alten Teilungsplan des Peelberichtes keineswegs aufgegeben. … Paul Eppstein, das Vorstandsmitglied des Hilfsvereins der Juden in Deutschland, Dr. Werner Rosenberg, und für das Palästina-Amt der Jewish Agency for Palestine das' geschäftsführende' Vorstandsmitglied des Keren Hajessod in Deutschland, Dr.

  14. 1937-09-01 · 17 (1.9.1937) · p. Seite 306

    September wieder beginnen. Ein weltgeschichtliches Dokument Bericht über Palästina, erstattet durch die Britische Königliche Palästina-Kommission unter dem Vorsitz von Earl Peel und auf Befehl Seiner Britischen Majestät vom Staatssekretär für die Kolonien dem Britischen Parlament vorgelegt im Juli 1937. 8°. … Es ist nicht zuviel gesagt, den Bericht der Königlichen Kommission von 1937 über Palästina als ein weltgeschichtliches Dokument ersten Ranges in der mehr als 3000jährigen jüdischen Geschichte zu bezeichnen.

  15. 1938-04-01 · 7 (1.4.1938) · p. Seite 99

    Da ihn dies aber im Stich läßt, wie mag der Richter entscheiden? Vielleicht Ist m Palästina, wo der Fall besonders häufig vorkommen karm, die eine oder andere Entscheidung schon ergangen, die bei uns nicht erhältlich ist. … -^Frankreich und die Vereinigten Staaten den Wohnsitz des Verstorbenen entscheidend «ein, während-nach deutsohem Recht für den UesamtnaohlaB und nach denr m Palästina für Nichtpalästinenser geltenden Recht (im gleichen Umfang, abgesehen vom Miri- Land) das Recht der Staatsangehörigkeit des Erblassers maßgebend ist.

  16. 1937-12-01 · 23 (1.12.1937) · p. Seite 412

    Im Mittelpunkt des'Abends stand ein Referat der" Vorsitzenden der Frauenarbeitsgemeinschaft für Palästina in Deutschland, Frau Irene T u g e n d r e i ch, Berlin, über „Aktuelle Fragen der Wizo-Frauenarbeit in* Palästina und in Deutschland". … Die trotz aller augenblicklichen Schwierigkeiten ungebrochene Einsatzbereitschaft der dort am Aufbau Weiterschaffenden muß den Frauen hier Beispiel sein, auch ihre persönlichen Sorgen hintanzustellen, sich ernsthaft mit allen Palästina-Problemen zu beschäftigen, vor allem aber die Verbundenheit mit Erez Israel durch Erlernung der hebräischen Sprache zu vertiefen.

  17. 1938-09-01 · 17 (1.9.1938) · p. Seite 257

    Der Hilfsverein empfiehlt immer wieder Sprachenlernen; ohne Spra- ' chenkenntnisse gibt es kein Vorwärtskommen im Einw^nderungs- -Und,----- Wizo, Frauenarbeltsgemelnschaft für Palästina, Zweigstelle München, LessIngstraBe 6 Vortrags-Zyklus: „Entstehung und Geschichte des Palästina-Aufbaus." Das erste Referat („Erst Anfänge", Redner Max Weiner) hat bereits stattgefunden. … September, 20.30 Uhr, Herzog-Max-Straße 7: „Aufbau", Gesprochene Zeitung des- ZOV München, Wirtschaitsblatt: „Wirtschaft und Einwanderung in Palästina". h—-Harry Philipps: Kapitalisteneinwanderung vund Palästina- Wirtschaft.* (Probleme der Handelspolitik, Industrie und Finanzwesen, Investierungsmöglichkeiten.) 2.

  18. 1938-01-01 · 1 (1.1.1938) · p. Seite 5

    Im Bibliotheksaal der Gemeinde, Herzog-Max-StraBe 7, einen zweiten Vortrag „Palästina im Wandel der Jahrhunderte" halten. Unsere Gesinnungsfreunde erwarten wir vollzählig. Gäste sind herzlich willkommen. … Er warf einen geschichtlichen Rück- blick auf die Tätigkeit des Hilfsvereins der Juden in Deutsehland und betonte die dringende Notwendigkeit dieser Organisation in der Gegenwari^Dr^^Ar-thuT-Prinz, Berlin, gab ein Bild der vielseltigen'nHigtel^ und beleuchtete alle- Mög4tehkeiteTne1n^rTulwanderung. Es müsse heute nicht heißen „(Palästina oder Ubersee", sondern „Palästina und Ubersee". \ Rechtsanwalt Stern, Nürnberg, ergänzte als Leiter der Beratungsstelle des Hilfsvereins für-Nordbayern mit praktischen Winken die besonderen' Sorgen und die notwendige]!

  19. 1938-09-01 · 17 (1.9.1938) · p. Seite 259

    Erzieherische Gesichtspunkte betont auch Senta Josephthal in ihrer sehr unschematischen Jubiläumsbetrachtung „Hechaluz 1918 und 1938". — Von da aus führt die Brücke zu zwei Aufsätzen aus Palästina, die noch kaum erörterte Fragen behandeln: Dr. W e i n r yb, Jerusalem, untersucht als soziologisches Problem des« Jischuw die Frage des „Beamtentums in Palästina" Frieda Wejji reich. … Uber Eindrücke und Erfahrungen ..Aus der sozialen Arbeit in Palästina". — Ein sehr aktuelles Thema berührt schließlich noch Dr. Willy* Katzenstein, der auf die Frage „Sind jüdische Gruppensiedluhgen möglich?

  20. 1938-02-01 · 3 (1.2.1938) · p. Seite 33

    Es ist zwar richtig, daß der Inhalt der einzelnen Berufstätigkeiten in den verschiedenen Teilen der Welt nicht wesentlich voneinander abweicht, daß ein Maurer in Palästina ähnlich arbeitet wie in Ary..; . ,--■[.\ , " " \ gentinien. ebenso richtig aber ist es, daß die Berufsvorbereitung sich nicht auf die eigentliche Fachausbildung beschränken kann und daß auch die sprachliche und kulturelle Einführung in den neuen Lebenskreis unentbehrlich ist. … Bei der Landwirtschaft z, 15. kommt wegen der sozialen Bedingungen ihrer Ausübung dieser lleruf zurzeit nur für diejenigen in Betracht, die sich für ein Leben In Palästina oder in einem anderen Cände vorkkreiten, in dem sie sich auf eine große leistungsfähige und leisttingswillige jüdische Siedlungs-Gesellschaft stützen können.