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Meine Eltern Hessen sich von Verwandten überreden, 1936 ein Zertifikat für Palästina zu beantragen. Meine Erinnerungen an unser Familienleben während der 30igerjahre verbleichen heutzutage. Außergewöhnliche, den Zeiten entsprechende Geschehnisse blieben uns erspart. … "Mein" Schiff wird Ende Herbst mit ca. 4000 Refugees nach Palästina abfahren. Was auch tatsächlich geschah. Das kleine Städtchen "Bakar" liegt in einer, von den Dalmatischen Bergen umgebenen Bucht.
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für die Überfahrt von 4000 (!) Menschen - von Bakar nach Palästina - war. Die Anzahl der Immigranten wurde laut einer einfachen Formel berechnet: Das Gesamtvolum aller Laderäume, geteilt durch das durchschnittliche Volumen einer Person. … Mitglieder der Palmach, unter Auftrag, dieses Schiff und die Immigranten von ihrer aufgelösten Heimat in Europa nach Palästina zu bringen. Das tagtägliche Leben an Bord, unter den horrenden Bedingungen bedingte Organisation und straffe Disziplin.
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Die Auseinandersetzung zwischen dem internen Jugendleben und der Außenwelt erforderte eine Klärung der Haltung zum Zionismus, zu dem letztendlich die Hinwendung erfolgte und damit die Propagierung der Auswanderung nach Palästina, Erez-Israel. Die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus in der deutschen Jugendbewegung war unvermeidlich. Das Ringen um eine eigne Ideologie dauerte die ganze Zeit seines Bestehens an. … Nachzutragen ist: Der in Beuthen geborene Autor studierte nach der Volksschule an polnischen Talmudschulen und entschloss sich als Sechzehnjähriger, zur zionistischen Pionierarbeit nach Palästina zu ziehen. Er verließ einen Tag nach dem Novemberpogrom 1938 Deutschland. Während seiner Arbeit als Landarbeiter, Hydrotechniker und Manager bildete er sich zum Rabbiner aus und erwarb 1992 mit der Studie über den "Esra" den Doktortitel.
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Der in den ersten Jahren der Weimarer Republik ansteigende Antisemitismus läßt ihn die Rückkehr nach Palästina als "einzige Möglichkeit" erscheinen. Rückblickend merkt er jedoch auch an: "Wie wenige von uns hatten damals gemerkt, daß es in Palästina auch Araber gab und daß die arabische Frage gar nicht so einfach zu lösen war."
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Das Abzeichen - so konstatiert er - hat die entgegengesetzte Wirkung, als sich die Regierung gedacht hat. Obwohl Willy Cohn Zionist war und noch 1937 Palästina besucht hatte, blieb er in Deutschland. Auch darüber hatte er mit Leo Baeck gesprochen, der ihm recht gab, aus Palästina wieder zurückgekehrt zu sein.
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Sie folgte den Spuren in die Emigrtation, die Konzentrationslager. Auschwitz (Vernichtungslager) und auch nach Palästina/Israel, wohin ein Teil der Kinder gerettet wurde. Diese Rettungsaktionen zwischen 1934 und 1939 mit Hilfe der Oberin Berger und ihrer Mitarbeiter werden in der Biographie über Hanna Ullmann (Ein Frauenleben) beschrieben.
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. - Wir waren in ständigem Funkkontakt mit unseren Vorgesetzten, Mossad - in Palästina. Diesem Transport, der größte seit Anfang der illegalen Immigrationsaktionen war auch ein politisch demonstratives Drama zugedacht: Die nur vor kurzem von der Nazihölle befreiten Überlebenden werden sich gegen jegliche Internierung durch die Briten wehren.
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Wir, die Palmach-Mitglieder, schmuggelten uns aus den Lagern heraus, erreichten Palästina und setzten bald unsere Tätigkeit fort. Nach Mai 1948 räumten die Briten die Lager in Zypern. Der jüdische Staat war gegründet, musste sich zusammen mit meinen 4000 und weiteren 80.000 illegalen Immigranten gegen die Angriffe der arabischen Nachbarländer verteidigen und sie schließlich, im Frühling 1949 besiegen.
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Im September 2000 hatte es eine internatinale Konferenz zur "Entstehung von Feindbildern im Konflikt um Palästina" gegeben. Bereits Herbert Strauss hatte bei seinem Abschied 1990 die Erforschung des "außenpolitischen Antisemitismus" gegen den Staat Israel als notwendig bezeichnet.