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  1. 1907-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1907) · p. Seite 3 · Palästina

    Unsere Zeitschrift soll nun nicht allein dazu beitragen, die theoretischen Unterlagen für eine gedeihliche Tätigkeit in Palästina festzustellen, sondern auch zum Vereinigungspunkt aller in Palästina arbeitenden jüdischen Organisationen werden. Der erste Schritt nach dieser Richtung ist bereits getan, indem ausser der Zionistischen Palästina-Kommission auch die grössten Kolonisationsvereine: das Komitee der Chowewe- Zion in Odessa, der Esra in Berlin und der neugegründete Kolonisationsverein in Wien sich an der Herausgabe der Zeitschrift beteiligen. … Die Redaktion. ZUR FRAGE DER AUSBILDUNG VON KOLONISTEN- FRAUEN IN PALÄSTINA. von Professor O. Wärburg. Trotz der unleugbaren Fortschritte, welche die jüdische Kolonisation Palästinas in den letzten Jahren zu verzeichnen hat, sind wir doch noch immer recht weit davon entfernt, eine Methode gefunden zu haben, die uns befähigt, in der Zukunft

  2. 1897-09-17 · 16 (17.9.1897) · p. 4 · Zustände in Palästina

    Heinrich Lo ewe, der sich in letzter Zeit diesbezüglich in Palästina genall liuigesehen hat. Nur so viel will ich bemerken, daß die Chaluka auf keinen Fall abgeschafft werde» darf, so lange nichts Besseres an ihre Stelle gesetzt ist. … Viele Rohprodukte oder nur Halbfabricate werden nach Europa expvrtirt, anstatt im Lande zu marktfähigen Artikeln verarbeitet zu werden. Arbeit ist in Palästina billig, und das Land bietet für nutzbringende Capitalsanlngen ein weites Feld. Die Entwickelung von Industrie und Handel in Palästina ist außerordenlich vielversprechend.

  3. 1899-05-19 · 20 (19.5.1899) · p. 7 · Volksschulwesen in Palästina

    Versammlungen haben darüber verhandelt, Zeitungen darüber geschrieben, und gerade in Palästina ist das alles ungehört und unverstanden geblieben. Ausser in den bereits erwähnten zwei Anstalten, sowie vielleicht noch in der Lämmelschule in Jerusalem und dem damit verbundenen Waisenhause wird der Turnunterricht fast nirgends systematisch durchgeführt.

  4. 1903-10-16 · 42 (16.10.1903) · p. 3 · Neues aus Palästina

    Nr. 42 „bie # Weit" Seite 3 „Wir müssen uns für Palästina so sehr als möglich interessieren/ schloss U ssischkin unsere Unterhaltung, da mehrere Reporter von Tagesblättern darauf warteten, vorgelassen zu werden, „wir werden nun an dem Charter von unten nach oben bauen. Wenn wir in Palästina einen gesunden jüdischen Kern haben werden, dann kann der Charter nicht ausbleiben, den wir von Palästina aus anstreben wollen.

  5. 1913-06-01 · Heft 6 (Juni 1913) · p. Seite 461 - 462 · Das neue Palästina

    461 Dr. Max Grunwakl: Das neue Palästina. Haifa. (Spezialaufnabme für „Ost und West".) Schule betritt, dann ist einem zumute, wie dem Prinzen, als er Dornröschen fand. … Diese Schule, von den Chowewe Zion in Odessa gegründet, ist, wie alles in Neu-Palästina, blutjung. Das Gebäude steht erst drei Jahre. Zum Baupreis von 150000 Francs hat der bekannte hochherzige Palästina freund Herr Feinb'erg aus Irkutsk, jetzt in Berlin, allein etwa 79 000 Frs. beigesteuert.

  6. 1900-01-05 · 1 (5.1.1900) · p. 8 · Die Erwerbsverhältnisse in Palästina

    Und heute ist er bereits vollau beschäftigt. Dass Palästina vorderhand für eine grössere Anzahl Buchbinder Arbeit geben könnte, glaube ich nicht. Cartonnagearbeiten werden hier gar nicht besorgt, der Import solcher Waren ist jedoch relativ bedeutend. … Der erste Fortschritt in dieser Richtung konnte unlängst in der Gründung der Productivgenossenschaft jüdischer Arbeiter Jaffas begrüsst werden. Was die agricole Thätigkeit unserer Volksgenossen in Palästina betrifft, so ist über die damit zusammenhängenden Colonien hier und in anderen der Sache sympathischen Zeitungen wohl schon genügend geschrieben worden.

  7. 1904-12-01 · Heft 12 (Dezember 1904) · p. Seite 355 · Die Mühlenindustrie in Palästina

    Die Quantität des eingeführten Mehles variiert jährlich im Verhältnis zur Ernte des Landes. Zurzeit scheinen in Palästina nur kleinere Flachmühlen vorteilhaft zu sein, und zwar 1. kleine Bauernmühlen, die auf die Zufuhr von kleineren Posten Getreide seitens der Bauern (Fellachen) rechnen, und 2. etwas grössere Flachmühlen, die für die Zufuhr des Mahlgutes seitens der Fellachen wie auch für die Verarbeitung eigenen Getreides berechnet sind.

  8. 1910-01-01 · Heft 10 · p. Seite 220 · Eine Spitzenindustrie für Palästina

    Oserkowski beginnt mit einer scharfen Kritik der Allianceschulen eine Uebersicht über das Schulwesen in Palästina. Eine notwendige und wichtige Ergänzung bilden die Briefe an eine junge Mutter von J. Rawnitzky (Odessa). Erwähnen wir noch die in jedem Bande enthaltenen Musterlektionen, von denen eine Einführung in den landwirtschaftlichen Unterricht von S. … Beigefügt sind auch mancherlei bibliographische Notizen und Besprechungen pädagogischer Literatur sowie die schon seit langer Zeit bestehenden periodischen Mitteilungen der Zentrale des Lehrerverbandes. 5fc Reisebeobachtungen und Informationen über Palästina. Von Dr. Alex. Hausmann-Lemberg. Die Städte. 2. Von den Städten habe ich Jerusalem, Hebron^Jewcho, Jaffa, Haifa, Tiberias und Saffed besucht, also alle jene Städte, in welchen Juden in größerer Anzahl wohnen, während in den übrigen palästinensischen Städten nur Vereinzelt Juden leben. *) Siehe Artikel in Nummer 6 7 8 und 9. 220

  9. 1910-01-01 · Heft 6-7 · p. Seite 148 · Mitteilungen : die Reise nach Palästina / Informationsbüro für Palästina <Wien>

    Auskünfte über die Reise, Erwerbsmöglichkeiten etc. erteilt unentgeltlich das Informationsbureau für Palästina, Wien, IX/i, Türkenstraße 9. X Studentenreisen nach Palästina. Es ist eine in gewissem Sinne verwunderliche Erscheinung, daß trotz großer Begeisterung und trotz eines gesteigerten Interesses für das Land Palästina der persönliche Kontakt und die persönliche Erfahrung inbezug auf die erstrebte neue Lebensentwicklung noch äußerst gering sind. … Uneingestandenermaßen scheint dies ein Haupthindernis für die Veranstaltung häufigerer Reisen nach Palästina auszumachen, welche ja sozusagen den ersten Schritt dazu bildeten, sich überhaupt ein Bild dessen zu machen, was in Palästina getan werden soll und kann.

  10. 1907-03-01 · Heft 3-4 (März 1907) · p. Seite 86 · Das Palästina-Komitee in Odessa

    — 86 — Ganz neu, wenigstens in seiner jetzigen Gestalt, ist das vom Komitee organisierte Informationswesen in den wichtigsten Städten und Ansiedelungspunkten Palästinas und seiner Nachbargebiete, sowie in dem für die nach dem nahen Orient sich begebenden Auswanderer wichtigsten Ausgangshafen, in Odessa. Das Palästina-Komitee hat einen Entwurf über die Organisation des Informationsgesetzes auf breiter rationeller Grundlage ausgearbeitet, bewilligte selbst zu diesem Zwecke Frcs. 6000 und setzte sich mit befreundeten zionistischen und allgemein jüdischen -Organisationen zwecks Erlangung der nach dem Voranschlage noch nötigen 29000 Frcs. in Verbindung. … Damit dürfte in grossen Zügen die Tätigkeit des im Juli .1906 neueingesetzten Komitees wohl zur Genüge charakterisiert sein, es bleibt uns nur noch übrig ein neues Organ zu nennen, das in der letzten Zeit durch die Initiative des Odessaer Palästina Komitees und seines Vertreters in Jaffa, Herrn Dr. Chissin, zustande gekommen ist und das sicherlich berufen sein dürfte,

  11. 1907-03-01 · Heft 3-4 (März 1907) · p. Seite 87 · Das Palästina-Komitee in Odessa

    — 87 — in der zukünftigen realen Arbeit in Palästina eine grosse Rolle zu spielen. Wir meinen den aus Vertretern verschiedener in Palästina tätigen Organisationen und Institutionen zusammengesetzten neutralen Palästina-Rat, der mittlerweile auch die Sanktion des Präsidenten des A. … IMMIGRATION NACH PALÄSTINA IM JAHRE 1906. Bekanntlich hat das Odessaer Palästina-Komitee ein Informationsbureau begründet, welches über die Verhältnisse in Palästina den dorthin Auswandernden genaue Auskünfte erteilt.

  12. 1907-03-01 · Heft 3-4 (März 1907) · p. Seite 80 · Das Palästina-Komitee in Odessa

    Wir hoffen daher eine gewisse Lücke in der zionistischen Informationsliteratur auszufüllen, wenn wir den Lesern dieser Zeitschrift von Zeit zu Zeit genaue Berichte über die Tätigkeit des Palästina-Komitees in Odessa vorlegen werden, um sie somit stets auf dem Laufenden zu halten über alles, was diese älteste Kolonisationsgesellschaft in Palästina sowie in den Ländern der Diaspora im vollen Einklänge mit den Grundprinzipien des Baseler Programms unternimmt. Die russisch-jüdische Palästina-Gesellschaft, oder wie ihr etwas langatmiger offizieller Titel heisst: „Gesellschaft zur Förderung und Unterstützung jüdischer Ackerbauer und Handwerker in Syrien und Palästina" ist offiziell im Jahre 1890 gegründet worden, tatsächlich datiert ihre Entstehung und anfängliche Entwickelung von viel früher her, nämlich seitdem eine intensive jüdische Auswanderung aus Russland nach den grausamen Juden-Metzeleien anfangs der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts begonnen hat.

  13. 1907-09-01 · Heft 9-12 (September 1907) · p. Seite 273 · Das Odessaer Palästina-Komitee [Nachricht]

    Gegenwärtig funktioniert in Odessa ein Bureau, welches auf die zahlreichen schriftlichen und mündlichen Anfragen in allen Angelegenheiten, die das Ansiedelungswesen in Syrien und Palästina angehen, unentgeltlich Auskunft erteilt. Das Bureau versieht die nach Palästina Reisenden mit Fahrkarten der „Russischen Gesellschaft für Schiffahrt und Handel" bei einer Ermäßigung von 40 % für die dritte und 30 °/0 für die erste und zweite Klasse, ferner mit Landungsscheinen für Jaffa nach einem festgesetzten Preise. … Indem das Komitee von der enormen Bedeutung der „Geoülath- Haarez", des Erwerbs von Grund und Boden in Palästina, ausging, beschloß es, aus seinem bescheidenen Budget zu diesem Zweck nach Kräften beizutragen und gewährte einer Gruppe von Arbeitern und einer Anzahl kaukasischer Bergjuden eine langfristige Anleihe (ca. 50 000 Fr.) behufs gemeinsamer Erwerbung des Landstrichs Beer- S c h a 1 o m in der Nähe von Ramleh, w^o eine neue Kolonie gegründet werden soll.

  14. 1907-09-01 · Heft 9-12 (September 1907) · p. Seite 286 · Wirtschaftlicher Aufschwung in Palästina [Nachricht]

  15. 1910-01-01 · Heft 4-5 · p. Seite 89 · Die jüdische Einwanderung nach Palästina

    Die jüdische Einwanderung nach Palästina. Im allgemeinen lässt sich feststellen, dass die Emigration nach Palästina im letzten Jahre zugenommen hat, trotz der Quarantäneschwierigkeiten, denen während mehrerer Monate die aus Russland kommenden Schiffe unterworfen waren, und trotz der im Zusammenhange damit geübten Einschränkung in der Ausgabe von Fahrkarten, ganz besonders für die Passagiere dritter Klasse. … Es ist aber zu bemerken, dass diese Summe keineswegs mit dem nach Palästina hinausgeführten Kapital identisch ist, da gerade die besser situierten und die Reichen nur als Touristen nach Palästina gingen.

  16. 1914-07-17 · 29 (17.7.1914) · p. 743 · Die hebräische Presse in Palästina

    Die Aussichten für Sommersaat sollen recht günstig sein, nur die Wassermelonen, die für den Jaffaer Platz einen nennenswerten Ausfuhrartikel bilden, haben durch die starken Regenfälle im Monat April gelitten. Archäologische Erforschung des vorisraelitischen Palästina Die Erforschung des ältesten Palästina hat, wie in der jüngsten Sitzung der englischen Palästina-Forschungs-Gesellschaft (Palestine Exploration Fund) mitgeteilt wurde, im vergangenen Jahre reiche Ergebnisse gezeitigt, die sich vor allem auf die Zeit der ersten Besiedlung Palästinas beziehen. … Niederiassungsmöglichkeiten für Aerzte in' Palästina Die Jüdisch-Medizinische Gesellschaft für Palästina schreibt Da in der letzten Zeit bei der Medizinischen Gesellschaft sehr viele Anfragen von Aerzten und Feldschern betreffs Niederlassung in Palästina einlaufen, bringt die Gesellschaft folgendes zur öffentlichen Kenntnis: 1.

  17. 1916-08-01 · Heft 5 (August 1916) · p. 351 · Ein neues Besiedlungsschema für Palästina

    Daten und Materialien 351 Hinweis auf die Billigkeit der Überfahrt von Odessa nach Palästina im Vergleiche mit der Reise nach Amerika ist nicht dazu angetan, den Kapitalbedarf für eine so großzügige Auswanderung und Kolonisation, wie sie sich Ballod denkt, in irgendwie fühlbarer Weise zu verringern. … Mit der Annahme von 25% für das jüdische Volk, von welchem in Rußland gegenwärtig 3V2— 4% der dortigen jüdischen Bevölkerung in landwirtschaftlichen Berufsarten eine Erwerbsquelle finden, und von welchem in Palästina vor dem Kriege etwa 12% der jüdischen Einwohnerschaft von der Landwirtschaft sich ernährten, stellen wir wohl ein Verhältnis auf, welches vom Standpunkte einer erwünschten normalen Umschichtung der Berufe volle Befriedigung uns zu verleihen imstande sein wird.

  18. 1921-01-01 · Heft 4 · p. 225 · Die privatwirtschaftliche Kolonisation in Palästina

    Die privatwirtschaftliche Kolonisaticn in Palästina 225 und Valutaänderuug, der Unterschied zwischen dem jüdischen und arabischen Arbeitslohn so gewachsen, daß die ^stärksten nationalen Motive nicht mehr imstande sind, den Privatkolonisten zu zwingen, sein System zu ändern.

  19. 1905-04-01 · Heft 4 (April 1905) · p. Seite 113 · Die Verwertung des Getreides in Palästina

    Die Bezirke von Jaffa und Jerusalem haben dagegen fast ausschliesslich muselmännische Bevölkerung, denen der Spiritusgebrauch verboten ist. Der Export von Spiritus aus Palästina könnte fast nur nach Beirut und den Häfen von Syrien und der Türkei gehen, da bei der Ausfuhr nach dem Auslande nur die Hälfte der bezahlten Steuern von der Dette Publique zurückgegeben wird. … In Aegypten existiert gar keine Spiritussteuer, während in der ganzen Türkei die Steuern so hoch wie in Palästina sind, aber nur einmal bezahlt werden müssen. Ueber den Vorteil einer Spiritusbrennerei in Palästina geben folgender Kostenanschlag und Rentabilitätsberechnung ungefähre Auskunft.

  20. 1927-01-01 · Heft 6-7 · p. Seite 281 · Die Aussichten des Gemüsebaues in Palästina

    Betreffs des Exportes kommen drei große Ländergruppen in Frage, da Palästina, wenn man Aegypten ausnimmt, konkurrenzlos in bezug auf die Frühzeitigkeit seiner Gemüse ist. Es sind dies zuerst die Länder des Adriatischen Meeres, Italien und Jugoslawien, sowie als Hinterländer Deutsc'hösterreich und Süddeutschland. … Große Bedeutung werden auch die Länder des Schwarzen-fMeeresbeckens als Abnehmer von Palästinagemüse gewinnen, wie Rumänien, die Ukraine und Ungarn, mit den Häfen Konstanza und Odessa; ferner wird auch Aegypten große iMengen von Qualitätsgemüse aufnehmen können. Man sieht also, daß in Palästina nicht leicht zuviel Gemüse gebaut werden kann. IV. Wie jede andere Bodenkultur unterliegt der Gemüsebau bestimmten Betriebsgesetzen, deren Nichtbeobachtung sich immer rächt.