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Am Ende wäre es doch nicht die Aufgabe der Alliance, in Palästina Halb- und Viertelfranzosen, sondern gebildete und ihres Volkstums bewußte Juden heranzuziehen? Wenn es der fürsorglichen Pariser Diplomatie gelingt, ihre meisten Schulen vor unerwünschttr Besichtigung hermetisch abzuschließen, so gibt es doch noch Schulen, bei denen dieses System nicht gut.durchführbar ist. … Nur das möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß dieser Skandal der Sache der gesamten jüdischen.Kolonisation in Palästina außerordentlich schadet. Man kann nicht erwarten, daß der .fernstehende Beobachter die verschiedenen . jüdischen Unternehmungen auseinanderhalten soll und diese Zustände in.
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Und, last not least, unsere Arbeit in Palästina gibt dem Lande einen Anreiz, den kein anderes Land aufzuweisen hat: Freilich, das Emek als solches ist keine Sehenswürdigkeit, Der Tourist hat schon schönere Dörfer gesehen. … Das Chausseenetz reicht noch lange nicht aus, die Hotels sind relativ teuer, ohne doch eine Konkurrenz mit den ägyptischen aushalten zu können. Ueberhaupt sind die Preise während der Saison in Palästina außerordentlich hoch. Die palästinensische Saison ist kurz, der Reisende, der meistens aus Aegypten kommt, wo um die Pessachzeiit herulm die Saison bereits vorbei ist und die Preise relativ niedrig sind, staunt und ist entrüstet, daß er in Palästina im Hotel, fürs Auto oder an seinen Führer mehr zahlen muß als in Aegypten, das, wie bekannt, die größten Luxushotels der Welt aufweist.
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Heinrich Lo ewe, der sich in letzter Zeit diesbezüglich in Palästina genall liuigesehen hat. Nur so viel will ich bemerken, daß die Chaluka auf keinen Fall abgeschafft werde» darf, so lange nichts Besseres an ihre Stelle gesetzt ist. … Viele Rohprodukte oder nur Halbfabricate werden nach Europa expvrtirt, anstatt im Lande zu marktfähigen Artikeln verarbeitet zu werden. Arbeit ist in Palästina billig, und das Land bietet für nutzbringende Capitalsanlngen ein weites Feld. Die Entwickelung von Industrie und Handel in Palästina ist außerordenlich vielversprechend.
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— 203 — Die jüdischen Kolonien. Es gibt 25 jüdische Kolonien in Palästina mit einer Gesamtbevölkerung von 7000 Seelen. Folgendes sind die wichtigsten und grössten unter den Kolonien: Lage bei Jaffa Nanrö^der Kolonie Pethach Thikwah Rischon-le-Zion Rechowoth Ekron imHaifa-Distr.
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Auf dem See von Tiberias vermittelt eine von der Regierung errichtete Dampfpinasse den Verkehr zwischen Nord-Palästina mit der Haifa - Damaskus - Bahn. In Damaskus ist eine elektrische Strassenbahn im Bau begriffen, und die übrigen grösseren Städte Syriens werden bald diesem Beispiel folgen. Auch das Netz der Landstrassen, deren Bau gelegentlich der Reise des deutschen Kaisers nach Palästina begonnen wurde, wird immer engmaschiger. Sidon ist nun mit Dschedeida durch eine gute Landstrasse' verbunden, und letzteres mit Rosch-Pinah.
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Smyrna kommt man mit der deutschen Sprache aus. Wer auf Syrien und Palästina verzichtet, mit dem Besuche Ägyptens aber Constantinopel verbinden will, benutzt am besten die im Oktober 1906 eröffnete Königlich Rumänische Schnellpostdampfer-Linie (Serviciul. … Jeden Mittwoch geht von Triest aus ein Dampfer ab, der am folgenden Dienstag gegen 4 Uhr nachmittags in Beirut ankommt, sodass man noch den Abendzug nach Damaskus benutzen und dann am Mittwoch nach Tiberias oder Haifa fahren kann, wto er Freitag mittags anlangt. Statuten der Gesellschaft „Agudat Notim" in Palästina. I. Zweck des Vereins. § 1. Der in Palästina am 15. Ab des Jahres 5665 (1905) begründete Verein -Agudat Notim hat den Zweck mit Hilfe genossenschaftlicher Organisationsformen und auf kaufmännischer Basis die Landwirtschaft in Palästina zu fördern und weiter zu entwickeln. § 2.
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In späteren Nummern werden wir diese Liste von empfehlenswerten Arbeiten fortsetzen, in der Meinung, dass ein weiterer jüdischer Leserkreis an den aktuellen und wissenschaftlichen Werken über Palästina ein reges Interesse hat. Die angeführte Uebersicht zeigt die Armut der Palästinaliteratur, die sich mit den Juden des Landes befasst- Zionistische Bibliotheken, die speziell die Palästinakunde näher berücksichtigen, werden1 umsomehr auf diese Zusammenstellung zurückgreifen.
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Der uns vorliegende Bericht der „AUiance Israelite Universelle" enthält Mitteilungen über die Tätigkeit der Gesellschaft in Palästina. Ueber die Schulen gibt er nichts als folgende Aufstellung:*) Knaben Stadt Mädchen Zahl Lokale Subven¬ Grün¬ Jüdische d. … Von 31 abgegangenen Zöglingen haben nur 20 den letzteren erwählt und auch davon sind blos 7 in Palästina geblieben! Man sollte doch meinen, daß für alle Zöglinge in Palästina Platz wäre, um so mehr als die ICA., die mit der Alliance in Union steht, nach geeigneten Kolonisten für Galiläa suchen soll.
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Der Redner sprach vor dem jüdischen Publikum eine Stunde lang über Palästina, ohne die Kolonien mit einem Worte zu erwähnen. Uebrigens hatte er selbst auf der Reise die galiläischen Kolonien, also die landschaftlich schönsten, nicht berührt. … Und so erfahren sie wenig oder nichts von dem neuen jüdischen Leben in Palästina. Wir kommen nun zu einer weiteren Gruppe von Ursachen, die uns das abfällige Palästinäurteil der Touristen erklären.
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Tamus, (6/7). Jehoschuah Feldmann. X Zionisten-Kongresse und Palästina-Arbeit. Von Hugo Schachtel, Breslau. Im „Zionistischen Merkblatt" ist ein Versuch gemacht worden, ein zahlenmäßig erfaßbares Bild des jüdischen Palästina zu geben, wie es heute ist und wie es allmählich so wurde. … Wohl aber gibt es manchen, der die Behauptung aufstellt, Palästina, insbesondere das Jüdische in Palästina hätte heute erheblich weiter sein können, hätte man energischer, intensiver gearbeitet und nicht Zeiten und Gelegenheiten zur Arbeit ungenützt verstreichen lassen.
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Als Absatzgebiet verweist der Verfasser des Artikels auf den Inlandsmarkt, der noch erweiterungsfähig ist, in zweiter Linie auf Osteuropa, zu dem sich Palästina in der günstigsten geographischen Lage befinde. Zwar sei Konkurrenz, aber „die Zweige der Landwirtschaft, die dem Ansiedler in Palästina seinen Lebensunterhalt sichern können, sind so wenige, daß es sich lohnt, der Bananenkultur die Aufmerksamkeit zuzuwenden, auch wenn die Gewinne nur mittlere bleiben und trotzdem keine Hoffnung besteht, die Erträge während des ganzen Jahres und die Qualität der Gewinne der kanadischen Inseln zu erreichen.." … Und wer heute durch das Land reist, kann konstatieren, daß trotz der Stagnation das Wort vom „Stillstand in Palästina" nicht richtig war. Wenn man nach Jahresfrist wieder nach Haifa kommt und das moderne Geschäftsviertel, den „Merkaz Mis'chari" sieht, wenn man die Aufforstungsarbeiten der Regierung-auf den Hügeln über den heißen Quellen von Tiberias und an der Straße nach Jerusalem beobachtet, wenn man in Syrien von Kaufleuten hört, wie stark bereits der Palästina-Import ist und wenn man dann als Stichprobe in dem kleinen arabischen Nest neben der Ruinenstadt Baalbeck nur palästinensische Schokolade findet, dann merkt man erst, daß es keinen Stillstand in der Wirtschaft gegeben hat.
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Um diese letzte Frage ging ein der Öffentlichkeit zugänglich gemachter Briefwechsel zwischen Herrn Luke, dem Ghefsekretär der Palastinaregierung, und dem Londoner Kolonialstaatssekretär Amery; dieser stellt sich auf den Standpunkt, daß die Überschüsse teils zur weiteren Begleichung der alten ottomanischen Staatsschuld aufzuwenden seien — obgleich Palästina bekanntlich das einzige der an der Aufteilung dieser Schuld beteiligten Länder ist, das bisher überhaupt Zahlungen leisten konnte — teils aber für die militärischen Bedürfnisse Palästinas und Transjordaniens zu dienen haben und nur zum geringsten Teile den Bedürfnissen des Landes, z. … Diese Stelhmgsnahme erregte den unseres Erachtens berechtigten Widerspruch der hebräischen Presse: zeigt sie doch, daß die britische Regierung allzu leicht geneigt ist, Palästina in schlechten Zeiten, z. B. nach der Erdbebenkatastrophe, als ein wirtschaftlich autochthones Land zu betrachten, das sich selbst helfen müsse; in guten Zeiten aber macht man sich seinen Überschuß für die allgemeine Reichspolitik zunutze.
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Jur Topographie von Palästina. 525 talmudischen Literatur heißt es חמתה, auch zur näheren Bezeichnung חמתה חטמחיה, zum Unterschiede von חמתה תדר, audj חמתן (vergl.
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Die salomonischen Teiche, drei terrassenförmig übereinanderliegende Bassins, werde» sowohl durch die meteorischen als auch Quellwässer ihres Niederschlagsgebietes gespeist Auch die in ganz primitiver Bauart angelegten Teiche von Nabatye und Birket Miskene in der Ebene von Turan, welche aus neuerer Zeit herzurühren scheinen, sind bei dieser Gelegenheit zu erwähnen. Ausser in seinen Niederschlägen besitzt Palästina in seinen Flüssen, Quellen und Seen einen unerschöpflichen, Reichthum an Wasser. Die Wasserläufe, haben mit Ausnahme des von Norden nach Süden strömenden Jordans und den Flüssen der Kison-Ebene, die Richtung von Osten nach Westen oder umgekehrt.
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Zweifellos wird man aber in der Ebene Jesreel, Batauf-Ebene, Sahel el Ahma, Jordan-Ebene und Merdj Aiün mit Bohrlöchern von geringer Tiefe Wasser zutage fördern. Die Grundwasser findet man in sämmtlichen Ebenen von Palästina gewöhnlich in einer Tiefe von 3—25 m. In der Saron-Ebene, besonders in der Gegend von Jaffa, schöpfen unzählige Becherwerke mit Göpel- oder Motorantrieb das Grundwasser zum Zwecke der Bewässerung der Obst- und Gemüssegärten« Die vorhergehende Aufzählung mag wohl beweisen, dass Palästina über hinreichende Wasserkräfte verfügt, um die Hebung der Bodencultur und die Gründung einer Industrie zu begünstigen. … Es ist deshalb höchst wa h. rschei nlich, dass das zwanzigste Jahrhundert die von so Vielen erträumte und. so oft besprochene Bückkehr der Juden nach Palästina sehen wird. Der Zionismus, obgleich er als Chimäre in den Geistern der Juden seit tausend Jahren existierte, hat bloss in der letzten Decade praktische Formen angenommen und ist seiner Bealisierimgs-Möglichkeit nähergerückt worden.
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