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Am Ende wäre es doch nicht die Aufgabe der Alliance, in Palästina Halb- und Viertelfranzosen, sondern gebildete und ihres Volkstums bewußte Juden heranzuziehen? Wenn es der fürsorglichen Pariser Diplomatie gelingt, ihre meisten Schulen vor unerwünschttr Besichtigung hermetisch abzuschließen, so gibt es doch noch Schulen, bei denen dieses System nicht gut.durchführbar ist. … Nur das möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß dieser Skandal der Sache der gesamten jüdischen.Kolonisation in Palästina außerordentlich schadet. Man kann nicht erwarten, daß der .fernstehende Beobachter die verschiedenen . jüdischen Unternehmungen auseinanderhalten soll und diese Zustände in.
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Und, last not least, unsere Arbeit in Palästina gibt dem Lande einen Anreiz, den kein anderes Land aufzuweisen hat: Freilich, das Emek als solches ist keine Sehenswürdigkeit, Der Tourist hat schon schönere Dörfer gesehen. … Das Chausseenetz reicht noch lange nicht aus, die Hotels sind relativ teuer, ohne doch eine Konkurrenz mit den ägyptischen aushalten zu können. Ueberhaupt sind die Preise während der Saison in Palästina außerordentlich hoch. Die palästinensische Saison ist kurz, der Reisende, der meistens aus Aegypten kommt, wo um die Pessachzeiit herulm die Saison bereits vorbei ist und die Preise relativ niedrig sind, staunt und ist entrüstet, daß er in Palästina im Hotel, fürs Auto oder an seinen Führer mehr zahlen muß als in Aegypten, das, wie bekannt, die größten Luxushotels der Welt aufweist.
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Don dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich, das Literaturblattmitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Samstag regelmäßig. *88» Leipzig, den 10. Juli 1841. Orient. Palästina (Dreißig Tausend Juden in Palästina. Zehn Kehilot daselbst. Versammlung in Carlow für eine jüdische Kolonisation Palastiira's. … Zustande in Italien. Die Gemeinde in Mantua. LB.d.O. S t i nt t II Palästina. Mehr als sonst zu irgend einer Zeit, das kreuzzügliche Mittelalter nicht ausgenommen, sind jetzt die Blicke aller Welt auf Palästina gerichtet, auf das heilige Land, auf das Land der Israeliten, das man jetzt unter dem Namen Syrien mitbegreift.
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Heinrich Lo ewe, der sich in letzter Zeit diesbezüglich in Palästina genall liuigesehen hat. Nur so viel will ich bemerken, daß die Chaluka auf keinen Fall abgeschafft werde» darf, so lange nichts Besseres an ihre Stelle gesetzt ist. … Viele Rohprodukte oder nur Halbfabricate werden nach Europa expvrtirt, anstatt im Lande zu marktfähigen Artikeln verarbeitet zu werden. Arbeit ist in Palästina billig, und das Land bietet für nutzbringende Capitalsanlngen ein weites Feld. Die Entwickelung von Industrie und Handel in Palästina ist außerordenlich vielversprechend.
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— 203 — Die jüdischen Kolonien. Es gibt 25 jüdische Kolonien in Palästina mit einer Gesamtbevölkerung von 7000 Seelen. Folgendes sind die wichtigsten und grössten unter den Kolonien: Lage bei Jaffa Nanrö^der Kolonie Pethach Thikwah Rischon-le-Zion Rechowoth Ekron imHaifa-Distr.
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In späteren Nummern werden wir diese Liste von empfehlenswerten Arbeiten fortsetzen, in der Meinung, dass ein weiterer jüdischer Leserkreis an den aktuellen und wissenschaftlichen Werken über Palästina ein reges Interesse hat. Die angeführte Uebersicht zeigt die Armut der Palästinaliteratur, die sich mit den Juden des Landes befasst- Zionistische Bibliotheken, die speziell die Palästinakunde näher berücksichtigen, werden1 umsomehr auf diese Zusammenstellung zurückgreifen.
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Der uns vorliegende Bericht der „AUiance Israelite Universelle" enthält Mitteilungen über die Tätigkeit der Gesellschaft in Palästina. Ueber die Schulen gibt er nichts als folgende Aufstellung:*) Knaben Stadt Mädchen Zahl Lokale Subven¬ Grün¬ Jüdische d. … Von 31 abgegangenen Zöglingen haben nur 20 den letzteren erwählt und auch davon sind blos 7 in Palästina geblieben! Man sollte doch meinen, daß für alle Zöglinge in Palästina Platz wäre, um so mehr als die ICA., die mit der Alliance in Union steht, nach geeigneten Kolonisten für Galiläa suchen soll.
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Der Redner sprach vor dem jüdischen Publikum eine Stunde lang über Palästina, ohne die Kolonien mit einem Worte zu erwähnen. Uebrigens hatte er selbst auf der Reise die galiläischen Kolonien, also die landschaftlich schönsten, nicht berührt. … Und so erfahren sie wenig oder nichts von dem neuen jüdischen Leben in Palästina. Wir kommen nun zu einer weiteren Gruppe von Ursachen, die uns das abfällige Palästinäurteil der Touristen erklären.
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Tamus, (6/7). Jehoschuah Feldmann. X Zionisten-Kongresse und Palästina-Arbeit. Von Hugo Schachtel, Breslau. Im „Zionistischen Merkblatt" ist ein Versuch gemacht worden, ein zahlenmäßig erfaßbares Bild des jüdischen Palästina zu geben, wie es heute ist und wie es allmählich so wurde. … Wohl aber gibt es manchen, der die Behauptung aufstellt, Palästina, insbesondere das Jüdische in Palästina hätte heute erheblich weiter sein können, hätte man energischer, intensiver gearbeitet und nicht Zeiten und Gelegenheiten zur Arbeit ungenützt verstreichen lassen.
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Die salomonischen Teiche, drei terrassenförmig übereinanderliegende Bassins, werde» sowohl durch die meteorischen als auch Quellwässer ihres Niederschlagsgebietes gespeist Auch die in ganz primitiver Bauart angelegten Teiche von Nabatye und Birket Miskene in der Ebene von Turan, welche aus neuerer Zeit herzurühren scheinen, sind bei dieser Gelegenheit zu erwähnen. Ausser in seinen Niederschlägen besitzt Palästina in seinen Flüssen, Quellen und Seen einen unerschöpflichen, Reichthum an Wasser. Die Wasserläufe, haben mit Ausnahme des von Norden nach Süden strömenden Jordans und den Flüssen der Kison-Ebene, die Richtung von Osten nach Westen oder umgekehrt.
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349 Theodor Oschinsky: Mein Aufenthalt in Palästina. 350 Von da ging es zur Jordanfurt. Interessanter ist die Reise nach Bethlehem. Wir fahren bei dem Gehinnom-Tale vorbei in langer Fahrt bis zum Eliaskloster.
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Andererseits gibt es — speziell in Osteuropa — Chalukahdistrikte, deren arme Bevölkerung nur sehr geringe Beträge für die zahlreichen Juden spenden können, die gerade aus diesen ärmsten Distrikten nach Palästina gegangen sind. So gibt es Chalukaheinkünfte, die per Kopf und Jahr nur wenige Francs ausmachen, aber von diesen Aermsten unserer Armen doch um so höher geschätzt werden, weil es das einzige Einkommen ist, auf das sie mit Bestimmtheit rechnen können. Das Hungerleben dieser ärmsten Schichten der jüdischen Bevölkerung in Palästina ist schwer zu schildern und wäre noch schwerer zu glauben. Man möchte fast sagen, daß nur die häufigen Krankheiten in dieser Bevölkerungsschicht, durch die sie gelegentlich Hospitalskost bekommen, sie am Leben erhält.
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Jedenfalls kann damit gerechnet werden, daß diese Industrie besser als jede andere geeignet erscheint, Zehntausenden von jüdischen Mädchen und Frauen in Palästina Erwerb zu schaffen. Dies wären mehr, als gegenwärtig überhaupt in Frage kommen. — Daß eine solche Ausdehnung von derlei Industrien wohl möglich ist, wird im folgenden an Beispielen aus anderen Ländern dargetan werden: — ebenso wird auf einige Beispiele anderer, ähnlich geeigneter Industrien dabei hingewiesen werden.
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37 Viktor Weißmann: Palästina während des Krieges. 38 Safed. feindlichen Beamten zu wehren hatte, zeigte sie in bewundernswürdiger Weise ihr Verantwortungsgefühl ihrer eigenen Lage gegenüber. … Trotzdem bleibt die ökonomische Lage sehr kritisch. Denn Palästina ist eben infolge seiner primitiven 'Wirtschaftsstruktur mehr als ein anderes Land von den indirekten Polgen des Krieges bedroht.