-
Der Völkerbund, dem die Mandatarmächte unterstellt seien, muß anerkennen, daß das Mandatsterritorimn Palästina in jeder Hinsicht größere Fortschritte gemacht habe als alle anderen Mandatsländer. Er müsse anerkennen, daß der Träger des Friedens eben jenes erlesene Element sei, das nach Palästina zieht, um dort friedlicher Arbeit zu leben. … Dennoch haben die Joint-Führer, vor allem Louis Marshall, der vor drei Jahren die überparteiliche Palästina-Konferenz einberufen hat, den Palästina-Gedanken nicht aufgegeben. Aber die Erweiterung der Jewish Agency für Palästina ist trotz der dem amerikanischen Vorschlag entsprechenden Beschlüsse des letzten Zionistenkongresses nicht zustande gekommen, und die neue Joint-Kampagne geriet in die bei konkurrierenden Geldsammlungen unvermeidlichen Unstimmigkeiten mit der Palästina-Kampagne.
-
Per Zlonlnmus wrtuhi tUr da» Hldl»the Volk die Schaffung >|B<» SHentHch . rechtlich gesicherten Heimstätte ln Palästina. ״Baseler Programm.“ DcidsdKS KomUee Pro Palästina Jahresversammlung - Oskar Wassermann über Palästina Bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina, über deren Verlauf wir bereits kurz berichtet haben, erstattete der Vorsitzende des Komitees Graf Bernstör ff den Rechenschaftsbericht, der die Tätigkeit des Komitees seit seiner Gründung behandelte. … Menschen für Palästina heranzubildea,
-
Februar 15. Jahrgang Jahresversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina Bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina erstattete der Vorsitzende des Komitees, Graf Bernstorff, den Rechenschaftsbericht, der die Tätigkeit des Komitees seit seiner Gründung behandelte. … Es hat in Ausführung seines klaren und eindeutigen Programms einzig und allein die Aufgabe, das in Palästina begonnene Werk aus ethischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Gründen zu fördern. Der Bericht des Vorsitzenden fand einstimmige Genehmigung.
-
Der Zionismus erstrebt für das iUdlsche Volk die Schaffung alner «llentllch rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. ״Baseler Programm.« Die Weizmann -Tage Pro Palästina •Kundgebung in Köln ־״. Köln, 23. November 1027. Am 22. November fand im Saal der Rürgergescllschaft in Köln die erste Kundgebung des ״Deutschen Komitees Pro Palästina zur Förderung der jüdischen Palastina-Siedlung" außerhalb Berlins vor geladenen Gästen statt. … Dieser begrüßte die offiziellen Gäste und Teilnehmer der Kundgebung und sprach kurz über die Geschichte der Pro Palästina-Bewegung, sodann verlas er folgendes Ichrdben des Oberbürgermeisters Dr. Adenauer: Köln, den 22,. November 1*527. Präsidium des Deutschen Komitees Pro Palästina, x. ft.
-
Nicht alle diese Zertifikafe standen jedoch zur freien Verfügung des Berliner Palästina-Amts, vielmehr waren etwa 180 zugunsten solcher Palästina-Interessenten zu verwenden, deren Angehörige, welche schon längere Zeit in Palästina ansässig sind und welche gegenüber der lewisli Agency eine Verpflichtung auf finanzielle Sicherheit ihrer deutschen Verwandten abgaben, eine! … Interessenten'erhalten auf Anforderung eine Aufstellung der bclzubringcudcn Unterlagen. Anfragen sind an das Palästina-Amt, Berlin, zu richten. Autorclsc nach Palästina. Nur in den Monaten Mai bis Oktober ist eine Autoreisc nach Palästina dnrehruführeu.
-
Seite 10 Nr. 10 Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden Oskar Wassermann berichtet über Palästina (iskiicralvrrsammlung des Trutschen Komitees Pro Palästina lic ('leneralverjaniinlnng des Tentschen Komitees Pro Palästina zur Förderung der jüdisckien Palästinasiedlnng fand am! … Weniger optimistisch sei die weltwirtschaftlich Bedeutung der beabnchtiaten Ausbeutung der Mrncralschätze des Tote» Meeres zu beurteilen. Pro-Palästina-Komitecs bestehen noch in England. Frankreich nnd Italien nnd ein österreichisches Pro-Palästina- Komitee wird nach dem Vorbild des deutschen Komitees in den nächsten Tggen unter Teilnabme bervorragendcr öfterreickischr Politiker und Wirtschafter in Wien gegründet werden.
-
Darum wollen wir nicht murren, daß wir in sechs oder sieben Jahren soweit gekommen sind und nicht weiter. Unsere Beziehungen zur Palästina-Regierung werden durch einen hauptsächlichen Faktor bestimmt: durch unsere Stärke im Lande selbst. Wir sind heute 163003 in Palästina gegen 500 000 bis 690000 Nichtjuden. … Bevor ich dieses Kapitel verlasse, möchte ich eine Sache erwähnen, die ein Diskussionsgegenstand wird und aus der politischen Situation erwächst. Es ist die Frage der Staatsländereien in Palästina. Ich möchte diese Erklärung im Bewußtsein meiner Verantwortung als einer, der einige Kenntnis von Palästina hat, abgeben.
-
Palästina als britisches Tominxon, heißt es dann weiter, werde im nahen Osten ein Aussallstor gegen die Sowjetunion bilden. Aegypten und der Irak seien schon jetzt zu einer Luftflottenbasis ausgestaltet Nun werde Palästina zu einem militärischen. … Am 1. Juli 1927 gab das Gesundheitsdeparte» ment der Palästina-Regierung die Zahl der jüdischen Landesbevölkerung mit 147687 an. Zur Zeit der palästinensischen Volkszählung von 1922 lebten 83800 Juden in Palästina. 1923 waren es 158000 Juden.
-
Netter, Naiditsch, General Geismar, Motzkin , Zlatopolsky. BaumwoUkuliur in Palästina Von jeftuda Prashkcr, Tel-Awiw, dzt. Berlin. Das nachstehende (gekürzt wiedergegebene) Projekt versucht das Problem der Baumwollkultur in Palästina zu lösen. … Das Aufbauwerk der jüdischon Arbeiterschaft in Palästina verdient daher die Aufmerksamkeit der internationalen Arbeiterbewegung. Die Unterzeichrieten beschließen die Gründung eines ״Bundes der Freunde des arbeitenden Palästina“ mit den!
-
No. 10 DIEXXELT 219 Die jüdische Einwanderung nach Palästina Aus Odessa wird uns gemeldet: Die Gesellschaft zur Unterstützung jüdischer Ackerbauer und Handwerker in Syrien und Palästina veröffentlicht soeben einen Bericht über die via Odessa und mit Hilfe des Informationsbureaus des Odessaer Palästinakomitees erfolgte Auswanderung nach Palästina. … Es ist aber zu bemerken, daß diese Summe keineswegs mit dem nach Palästina hinausgeführten Kapital identisch ist, da gerade die besser situierten und die Reichen nur als Touristen nach Palästina gingen.
-
Die Befievlung Palästina? gatt zu asten Zeiten als hohe, rcktgiSs« Pflicht «üJüdeniüuu Jetzt U iüeMöglichkeit gegeben, Palästina zu einer jüdische« Heimstätte zu entwickeln. … Jeder Jude muß heute wiffen, daß daS Schicksal der ueuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Di« jüdische Leistung im jüdischen Land« wird Geist und Kraft der gesamte» Judenheit stärken.
-
Die Ausführungen aller Redner, die begeistert und freudig das Aufbauwerk preisen, sind mit den 160 000 Juden verbunden, die heute in Palästina leben und im Laufe von Jahrzehnten soviel geschaffen haben, daß sich alle Zukunftshoffnungen mit ihnen verbinden lassen. … Das deutsche Judentum hat die Chance, hierbei entscheidend mitzuwirken.“ Die Zionistische Exekutive in Jerusalem telegraphierte wie folgt: ״Die Zionistische Palästina-Exekutive begrüßt die Landesversammlung des Deutschen Keren Hajessod in voller Würdigung der bisher vom deutschenjudentum für Palästina geleisteten Arbeit und in der Hoffnung auf gesteigerte Zusammenarbeit aller deutschen Juden für die historische Aufgabe der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina.“ Die Hebräische Universität In Jerusalem schrieb: ״Nur die geeinte Judenheit kann den großen Gedanken des Aufbaus Palästinas in die Wirklichkeit umsetzen.
-
Juni 1929 in Berlin tagende Konferenz des ״Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland“ nimmt die an die deutsche Judenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, folgender Form sicher zu stellen: a) Eine Palästina-Konferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 4 des Völkerbundsmandats für Palästina eingesetzten Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung derjüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen. … Obwohl wegen der Kürze der Zeit die geplante f” ’" treten waren, die heute in Deutschland beim Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina mitwirken wollen, hatte die Versammlung doch einen schlechthin repräsentativen Charakter. Sie war ein lebendiger Ausdruck der großen Wandlung, die sich in den letzten Jahren im ganzen Judentum und auch unter den deutschen Juden in ihrer Stellung zu Palästina vollzogen hat.
-
Alfred Wiener Der Syndikus des ,,Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüüdischen Glaubens‘', Dr. Alfred Wiener, der bekanntlieh im Frühjahr 1926 Palästina besucht hat, veröffentlicht soeben unter dem Titel ,,Kritische Reise durch Palästina“ im Philo-Verlag ein Buch, das seine Eindrücke und seine Beurteilung der jüdischen Siedlungsarbcit zusammenfaßt. … Um so schlimmer ist es, daß nichts Besseres herausgekommen ist als dieses Buch, das wir vorläufig mit einigen Strichen hier charakterisiert haben, Palästina und die Juden Von Rabb. Dr. Max Wiener, Berlin. (Nach der bei der Kundgebung des Deutschen Komitees Pro Palästina in Köln am 22.
-
Obwohl England zum größeren Teil den Einfuhrmarkt von Palästina beherrscht, machen in letzter Zeit Amerika, Holland und Italien angestrengte Versuche, den englischen Kaufleuten den Rang abzulaufen, während Deutschland zunächst noch zögernd abwartet. … So liegen also die Verhältnisse in dem bisher wenig beachteten Palästina relativ günstig, und es kann als ein erfreuliches Zeichen begrüßt werden, daß führende deutsche Konzerngesellschaften wie Siemens, Deutsche Werke A.
-
Wir verzeichnen mit Bedauern die Haltung, die Männer wie Lord Sydenham und neuerdings Lord Northcliffe der Verwirklichung der jüdischen Ziele in Palästina gegenüber einnehmen, wir stellen demgegenüber mit Befriedigung fest, daß Balfour, der Führer des an Bedeutung zunehmenden konservativen Flügels der englischen Koalition, sich neuerdings wiederum mit Entschiedenheit auf den Standpunkt der Deklaration gestellt hat, die unter seinem Namen weltberühmt geworden ist, und daß Ramsay Macdonald, der Leiter der mit überraschender Kraft aufsteigenden Labour - Party mit besonderer Wärme von den Leistungen des jüdischen Arbeiters spricht, die er bei einem mehrwöchigen Besuch in Palästina kennen gelernt hat. … Wir weisen immer wieder darauf hin, für wie nötig wir eine Stabilisierung der Verhältnisse in Palästina halten. Das Land muß aus dem Zustand dauernder politischer Unruhe in den ruhiger Arbeit überführt und in die Lage versetzt werden, sich zunächst einmal mit seinen zwingenden wirtschaftlichen Problemen statt mit den viel weniger drängenden Auseinandersetzungen der Nationalitäten zu beschäftigen.
-
Jetzt, da die Zukunft des deutschen Judentums unlöslich mit Palästina verknüpft ist, ist es notwendiger denn je, daß deutsche Juden mit allen ihren Kräften und Mitteln, über die sie heute noch verfügen, an der aktiven Gestaltung jüdischer Zukunft in Palästina mitarbeiten. … SCHOCKEN VERLAG / BERLIN SW Auslieferung des Schocken Verlags in Palästina durch Rubin Maß, Jerusalem «
-
Juden nicht zum deutschen, sondern vielmehr zu einem über die ganze Erde verstreuten, in Palästina beheimateten jüdischen Volk. Dieser Zustand bringt die Errungenschaften eines mehr als hundertjährigen Emanzipationskampfes in ernsteste Gefahr. … Die Debatte, sagte er, zeuge von großem Verantwortungsgefühl, auch diese Tagung habe die unlösbare Verbindung von Judentum mit Deutschtum dargetan. Deutsches Komitee pro Palästina. Die Generalversammlung des Deutschen Komitees Pro Palastina zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung fand am 9.
-
Der Schadenersatz Es verlaufet in Jerusalem, daß Oherkomntissär Chan* «eilor von» Kolonienminlateriam in London Vollmacht für die Palästina-Regierung verlangt habe, in allen Fällen, die zu berücksichtigen sind, vollen Schadenersatz zu leisten- Seltene der Palästina-Regierung Ist bereits eine An׳ kündigung erschienen, in der sie sich einverstanden erklärt, Geschädigten Vorschüsse «ul Schadenvergütung auszuzahlcn. … Der Board of Deputies erklärt, daß die Ge* schehnisse in Palästina in keiner Weise die von ihm befolgte Politik der* unentwegten Unterstützung der Jewish Agency! die die Aufgabe hat, das Jüdische aNtionalheim in Palästina aufzurichten, berührt י- Der Board beschließt, die obige Reaolution dem Ministerpräsidenten, dem Minister für die Kolonien, und den Mitgliedern des Parlaments zu übermitteln•“ ״Ooar Hajom“ konl!
-
Rosenblüth u. a. teilnahmen. Jahresversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina Berlin. 13. Februar. (JTA.) In der Jahresversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina, die am* 13. Februar unter Vorsitz von Graf Bernstorff stattfand, nahmen etwa 50 Mitglieder teil, darunter Prof. … Dem Jahresbericht, der zunächst einen ausführlichen Überblick über die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Palästina gibt, ist zu entnehmen, daß das Komitee im letzten Jahr Kundgebungen in Leipzig, Kiel und Jena veranstaltet hat, die — dem Programm des Komitees entsprechend — dazu dienten, die deutsche Öffentlichkeit über das jüdische Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären und die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist.