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(An dieser Stelle geben wir gerne Zuschriften Raum, die in schicklichem Ton Angelegenheiten von allgemeinem Interesse oder gerechtfertigte Beschwerden enthalten. Die Redaction.) Curorle in Palästina. Ein hervorragendes und dankenswerthes Moment in den Colonisations- und Culturfragen Palästinas bietet das köstliche Klima und das Vorhandensein der zahlreichen Thermen. … Im Gegensätze dazu stellt er nun die Behauptung auf, daß die Juden schon vor Jahrtausenden in Palästina und Vorderafien eine Mischung mit indogermanischen Elementen und wahrscheineich auch mit Angehörigen der mongolischen Race eingegangen hätten.
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Seit Kriegsausbruch ist für das Hilfswerk in Palästina insgesamt über eine halbe Million verausgabt wordm; weitere Geldsendungen die dringend notwendig sind, werden in kürzester Frist folgen. … Mastevmann und Canon Parfitt. Prof. Dr. Weizmann ׳bei einer Sitzung des Palästina-Komitees für die Förderung der Jüdilch-ökonomischen Interessen in Palästina. Folgende!Mitteilung des Palästina Komiees wurde bescholssen: ״ ׳Es ist zu -hoffen, -das dieses Komitee, das!
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Sein erstes Buch erschien 1934 bei Gyldendal: „Ein Jude reist nach Palästina." (In Deutsch erschien das Buch unter dem Titel „Heimwärts" und nach dem Pseudonym Niels Hoyer im Verlag von Franz Leo & Comp., Wien, besprochen in C. … Es besteht viel Anlas* zu der Befürchtung, dass nicht eine zeitlich befristete Regelung von uns verlangt wird, sondern ein. ewiger Verzicht auf die blosse Möglichkeit jemals die Mehrheit in Palästina zu erlangen. Dafür soll ganz Palästina zum Mitglied einer kommenden arabischen Staaten- Föderation erklärt werden, in deren Rahmen die Juden — wie Musa Hussein!
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Gollancz las einen Bortrag von Oberst Condor über die Juderr in Palästina, in welchem derselbe die rechtlichen Ansprüche der Juden auf Palästina betont und verschiedene Methoden vorschlägt, welche die Zionisten annehmen müssen, um ihr Ziel zu erreichen. „Die Conferenz ist der Ansicht, dass die Besiedelung Palästinas fortgesetzt werden müsse und zwar dadurch, dass die bereits bestehenden Colonien unterstützt, dass die in Palästina lebenden Juden dem Ackerbau zugeführt und wenn möglich selbständige Körperschaften, welche Colonien in Palästina gründen wollen, dazu ermuthigt und angeleitet werden.
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Landau, gewährten Interview in sehr beachtenswerter Weise über die Stellung des Sultans zur jüdischen Kolonisation in Palästina ausgesprochen. Auf die Frage, wie die Pforte sich gegenwärtig zur Einwanderung in Palästina verhalte, antwortete Prof. … „Es kommt darauf an, was man darunter versteht. Die I vestierung von großen Kapitalien in Palästina könnte ich nii >t empfehlen. Solange der Ankauf von Boden in Palästina nicht ai ■ fällt, werden ihn die Türken dulden.
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„Hilfskonnnission 1915“ und „Oesterreichischcs Landcckonntcc“ für Palästina. Hilfsaktion des k. u. k. Ministerium des Aeuheru für P a l ä st i na: Israel. Kultusgemeinde Krizevci Kr. 120.—; Israel. … Das Präsidium. „Hilfskommission 1915 für Palästina". KriegsspitglLWe für Palästina. Ehewra-Kadischa für die westlichen Bezirke Wiens Kr. 1000.—; Hermann Fischer, Budapest, 100.—; Israel.
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Der erste Hauptteil beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen Stande des Palästina-Werkes und dem Bericht der Sachverständigen, Der zweite Hauptteil enthält die Empfehlungen und Schlußfolgerungen der Kommission. … Artikel 4 erkennt die J e w i s h A g e n c y als eine Institution an, »die Administration von Palästina zu beraten und mit ihr zusammenzuarbeiten in solchen wirtschaftlichen, sozialen und anderen Angelegenheiten, die die Begründung des Jüdischen Nationalhcimes und die Interessen der jüdischen Bevölkerung von Palästina betreffen, und die unter der Kontrolle der Administration an der Entwicklung des Landes teilhat«.
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ln seiner vorjährigen Rede am Kongreß der hnbour Party gab uns Außenminister Bevin den Rat, den Widerstand gegen die britische Politik n Palästina aufzugeben, widrigenfalls es Antisemitismus im englischen Volke und der englischen Armee in Palästina hervorrufen würde. … Vergessen wir nicht, daß das fortschrittliche tn-aod die Prügelstrafe für jüdische Freiheifs- :a.-:ofer in Palästina anwendet, ermessen wir nicht, daß das demokratische nr’cnd in Palästina Rassenunterschiede macht -d den Juden, palästinensischen Bürgern, den “ s.;; von Grund und Boden in gewissen Tei- .
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Was soll man auch dazu sagen, wenn dem geduldigen Papier zugemutet wird, zu verbreiten, daß die Zionisten aus der erstrebten nationalen Kehiila alles Religiöse ausmerzen wollen, daß sie den armen Wiener Juden noch mehr Geld für Palästina erpressen wollen, daß sie aus den Steuergeldern die Hakoah sanieren, die «Morgenzeitung» wieder aufleben lassen wollen; wenn ein ganzer Kübel Unrat auf Palästina, Zionisten und Mlsrachisten ausgegossen, die zionistische Beamtenschaft aufs schmierigste verleumdet wird? Das Pamphlet, von einem Menschen verantwortlich herausgegeben, der sich vor etlicher Zeit unverantwortlich mit derFäischungvon Zertifikaten für Palästina-Emigranten befaßt hat, fügt sich ja würdig in den Rahmen dessen, was bei der Agudah politische Tätigkeit heißt; bei der Agudah, de;en Obermacher | während des Krieges die Juden Polens der preußischen I Knute auszuliefern unternahmen, deren slowakische j Exponenten Weber und H 1 r s c h I e r als Verräter an der jüdischen Sache erst jüngst bei Gericht gebrandmarkt wurden, bei der Agudah, die sich in Palästina sowie überall, wo sie auf den Plan tritt, als Schädling der jüdischen Sache erweist.
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Die Zionisten als die Vertreter der Orthodoxie — wer lacht da nicht?! Man weiß, wie sehr sich die zionistischen Palästina-Aemter mit Händen und Füßen gegen die Einwanderung orthodoxer Juden nach Palästina sträuben, und wie oft gegen diese Taktik bei den zuständigen englischen Stellen remonstriert werden mußte. … Während des Weltkrieges, besonders in den Jahren 1917—1918, als Palästina Kriegsschauplatz war, mußte ein großer Teil der dort wohnenden Juden das Land verlassen. Ein beträchtlicher Teil derselben kam nach den Ländern des ehemaligen Oesterreich-Ungarn.
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Palästina und den Ländern jüdischer Auswanderung, jüdische Soziologie, Demographie usw. Kundgebung des Keren Hathöra zu Ehren des Lubawitscher Rabbi. … Die Kraftquellen für den Aufbau Palästinas dürfen unter ihr nicht leiden. Durch eine solche Judenkolonisation sind vielmehr für Palästina die mannigfachsten Vorteile zu erhoffen. Hat doch einst. Babylonien neben Palästina als Pflanzstätte jüdischen Geistes und Lebens eine hervorragende Rolle gespielt!"
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Es verlautet* daß dieser Kommission prominente englische und amerikanisclie Zionisten angehören werden. Englische Bereitschaft zur Abänderung des Palästina-Planes im Sinne der zionistischen Wünsche? Ueber die Vorgänge hinter den Kulissen der Palästina- Verhandlungen veröffentlicht »Jewisb Chronicle« ein sensationelles Dokument, das auf die weitere Entwicklung der Palästina-Frage einen wichtigen Einfluß ausüben muß. … Schließlich erklärte Weizmann, daR er für die Annähme des Palästina-Berichtes in Zürich eintreten würde, vorausgesetzt, daß die von ihm aufgeworfenen Fragen in »unserem Sinne« geregelt werden würden.
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Diese Landau, Krehberger und Anin möchten den Zionismus aber als Territorialismus .mit. Palästina, als „Nachtasyl“ betrachten, wobei sie nur die Zeit vom 7. Kongreß (1905) bis heute verschlafen haben. Es muß ihnen gesagt werden: Eure Streiche treffen daneben. … Nehmen wir an, die kolonisatorische Und kulturelle Arbeit in Palästina sei wertlos, sie schaffe nicht einmal Stützpunkte für die Politik, vermehre nicht Zahl und Einfluß der Juden'im Lande, wirke nicht auf das» Judentum in der Diaspora.
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April 1931. 8. Jahrgang. Zur Gründung der Liga für das arbeitende Palästina.! Von Dr. Leo Gold IV a m m e r. Was in allen; Ländern und Staaten des Kontinents schon lange geschah, erfolgt zu allerletzt in Oesterreich': Die Schaffung eines Instrumentes, das die Idee (des zionistischen Sozialismus der breiten Öffentlichkeit, vor Augen führen und seine Schöpfungen in1 Palästina stützen soll. … Dies ist schon ein Beweis von der Stärke des Gedankens, daß; Palästina nur d urch: die a r b e i t e n d e n: Menschen als j ü d i s C h e s Palästina aufgebaut werden: wird. Aus diesen deutlichen Grundlagen, auf die wir so| stolz sind, wollen wir die Kraft schöpfen, um den Gedanken des arbeitenden Palästinas in die Welt zu tragen' und ihm durch Sammlung aller Kräfte zum Siege zu verhelfen.
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In seinen Aufzeichnungen finden sich auffallend interessante Enthüllungen, so eine, Seite 100, die der Wiener nationalistischen Führung höchst unangenehm sein dürfte: Herzl hat die Unmöglichkeit des Schlagwortes Jüdisches Volk" auf nationaler Grundlage und die unübersteigbaren Hindernisse in der Schaffung eines Staates in Palästina erkannt Er versuchte — „wo er nur konnte"! — die Schlagworte .jüdisches Volk" und „Palästina" aus dem zionistischen Programm zu entfernen. … Landau hingegen übt an dem Fallenlassen dieser Worte scharfe Kritik; die „starke Hand" Ussischkin-Landau drängte denn auch Herzl zum „jüdischen Volk" und zu „Palästina" zurück. Landau hinwiederum hält heute noch an dem Nationalismus, trotzdem er in Europa und in Palästina so furchtbare Verheerungen angerichtet hat, fest.
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Der Appell an ihn war vergeblich. Er verschärfte vielmehr das Einwanderungs-Verbot nach Palästina und hat damit bei aller sonstigen judenfreundlichen Gesinnung kundgegeben, dass er eine Ansammlung der Juden in Palästina nicht wünscht. … Die europäischen Mächte, die der Sultan aufs tiefste hasste, wreil er in ihnen seine beutegierigen Feinde sah, »sollten intervenieren, um -den Juden zur Autonomie in Palästina zu verhelfen. . . . Wer erinnert sich da nicht an das fahr 1803. als die polnischen Revolutionäre alles von der Inter - vention Napoleons III. ei warteten?
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Diese Gebiete allein sind es, wo aus jedem Schall der kräftige Ton unserer Nation uns entgegenklingt/ wo aus jedem Lufthauch der zarte Duft der gottgesegneten Fluren des Landes der Bäter uns entgegenweht. Palästina soll die einzige Stätte der Wiedergeburt unserer Nationalität, unsere Lehre die einzige Quelle der Verjüngung unseres Nationalgeijkes und unserer Nationalsprache sein. … Die größeren Beträge, die obgenannte Verbände nach Palästina alljährlich senden, sie sind greifbare Resultate einer festen, einheitlichen Organisation. Unsere österreichischen Brüder konnten bis nun sehr wenig leisten.
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Die Situation wird sich'vielleicht auch dadurch günstiger gestalten lassen, daß cs gelingen wird, bei dem obgedachten Palästina- Comite, welches Boden verkauft, erleichternde Äbzahlungsbedingmrgen zn erwirken. Jedenfalls wird ein jeder Thcilnehmer durch mehrere Jahre hindurch 5 bis 10 Gulden monatlich einzahlen müssen. Es wird gebeten, daß sich solche melden, welche theilnehmen wollen, denn, ist es möglich, das „Palästina-Cvmite" darauf zu verweisen, daß die nothwendigc Theklnchmerzahl erreichbar ist, so werden' die günstigsten Kalifcoiiditioncn zu erlangen sein.
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Das Actionscomite wird angewiesen, die Verwaltungskosten der Literatur-Commission aus den Schekeleinnahmen zu bestreiten; ferner einen ausreichenden Theil ihrer Einnahmen der Gultur- Commission für ihre positiven, vom Congresse beschlossenen Arbeiten zur Verfügung zu stellen. 3. Der Congress beschliesst die Gulturarbeit in Palästina, speciell der Errichtung und Erweiterung der Schulen, namentlich dem Bet-Sefer in Jaffa seine besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden; der Congress hält es jedoch für nothwendig, dass vom Actionscomite behufs Erforschung der Culturverhältnisse in Palästina ein Delegat dorthin entsendet werde."