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Es bleibt abzuwarten, ob nicht die antisemitischen Syphilitiker Anstand nehmen werden, das „Ehrlich 606" bei sich anzuwenden, da es doch ein Jude erfunden hat. Bodenankanf in Palästina. Das durch den Gouverneur erneuerte Verbot des Landesankaufs durch nichtottomanische Untertanen in Palästina ist vom Ministerium aufgehoben worden. Alle Ausländer, die wenigstens 13 Jahre in Palästina wohnen, haben das Recht, Land zu erwerben und zu pachten. Einigkeit in Jerusalem. Infolge des Eingreifens des Cnacham Bascbi von Konstantinopel ist eine Vereinbarung zwischen der aschkenasischen und sefardischen Gemeinde zustande gekommen, welche die offiziellen Beziehungen derselben zu einander und insbesondere zur Regierung regeln soll, ohne die Selbständigkeit beider zu gefährden.
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In den kommenden Sitzungen des Gemeindevorstandes muß alles getan werden, um diese Aufklärung zu schaffen. .Die jüdische Bevölkerung muß das richtige Bild dieser Mehrheit, ihx*er ganzen Volksfeindl ich - keit, aus dem Kampf um das Wahlrecht) empfangen. Füi\das arbeitende Palästina. (Mitteilungen des Vereines der Freunde des arbeitenden Palästina, Wien.) 1. Im Sommer d. J. ist der „Verein der Freunde! des arbeitenden Palästina" mit führenden Genossen der Organisation „Werktätige Juden" zwecks Informierung über die Ziele des Vereines in Fühlung ge-. treten.
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„Neue National-Zeitung" Landwirtschaft und Bodenkultur in Palästina und die Ausbildung von jüdischen Kolonisten ein Schritt vorwärts getan worden ist. Auf der Musterfarm werden voraussichtlich auch in Uebereinstimmung mit dem Frankfurter Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina die Zöglinge des Lehrerseminars, die während der Schulzeit theoretische landwirtschaftliche Kurse hören, in ihrer Ferienzeit praktische Unterweisung erhalten. Alsdann wurde das Budget für Palästina für das Schuljahr 1908/09 festgestellt. Von anderen Bewilligungen sei noch erwähnt, dass Fonds zur Errichtung oder Unterstützung von Analphabetenkursen in Galizien, sowie Mittel zur Beschaffung von Unterrichtsmaterial für die Schulen des Vereins Cultura in Bukarest zur Verfügung gestellt wurden; ferner^erlolgten Bewilligungen zu Gunsten von Schulen in Bulgarien, und endlich wurde auch ein Beitrag zur Unterstützung an Schulen in Sara tow, ßussland, angewiesen.
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Es genügte höchstens, um beim deutschen Kaiser Wilhelm II. die Audienz und dessen Palästina-Reise und einige konventionelle Redewendungen zu erwirken. Das/wir aber auch alles. Dann kam die ablehnende Haltung des englischen Königs, der sich weigerte, Dr. … Nun gehören alle bisherigen „diplomatischen" Mittedenen in die Rumpelkammer. Es muss hell werden! Das jüdische Volk, das nach Palästina will, wird den Weg zur Befreiung selbst finden. Die Zukunft des jüdischen Volkes wird nicht mehr auf zwei Augen gestellt sein und auch nicht von der Gnade eines Souveräns abhängen.
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Allein es melden sich vielfach Leute mit einem kleinen Capital von 1 bis 2000 fl. beim Verein, die im Lande gar keinen Erwerb mehr finden und nach Palästina auswandrrn möchten, um sich dort anzufiedeln, da sie in Galizien dem vollständigen Ruin entgegengehen. Referent erzählt, daß ganze Ortschaften, wie Mikulince, Brody, Kossow, an den Verein herangetreten sind, er möge ihnen bei der Auswanderung nach Palästina lediglich mit seiner moralischen Intervention helfen. … Der Punkt der Tagesordnung auf „Beförderung von 50 Arbeiterfamilien nach Palästina" will diese Frage wenigstens theilweise lösen. Wie Dr. Salz mittheilt, herrscht auf manchen Colonien ein Arbeitermangel.
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Es ist kein Wunder, dass Oppenheimer dadurch verärgert, sich zurückzog und abwartete, ob die Organisation nicht doch endlich einmal zu der Erkenntnis kommen werde, dass sie nach Schaffung von Bank und Nationalfond keine wichtigere Aufgabe habe, als durch einen Modellversuch, der auf Grund aller Erfahrungen, die bisher bei den Ansiedlungen in Palästina gemacht wurden, und nach der neuesten Erkenntnis ' der sozialen und ökonomischen Wissenschaft unternommen wird’ auszuproben, wie eine Massenkolonisation von Juden in Palästina mit Eriolg ins Werk gesetzt werden könnte. … Aber was aus einer richtigen Auffassung des Zionismus hätte fliessen sollen, ging aus der Not, die Nationalfondsländereien in Palästina zu verwerten, hervor. Dr. Ruppin, der ersucht wurde, ein Projekt dafür auszuarbeiten, schlug auf Grund einer eingehenden Untersuchung der Verhältnisse in Palästina und gej stützt auf eine glänzende sozialwissenschafti liehe Schulung die Gründung der „PalestineLand DevelopmentCompany“ vor.
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Die persönlichen Bemerkungen des Herrn Askenazy und speziell seine Polemik gegen den modernen Zionismus übergehen wir. Ein jüdischer » rofessor, der Palästina wegwerfend ein „unbekanntes asiatisches Land" nennt, kann sich begreiflicherweise für den Zionismus nicht begeistern. … In derselben hiess es: der Schreiber der Briefe habe ohne Zweifel mit mehreren andern Emissären eine wichtige Mission in Palästina erfüllt. Er habe einen ihm anvertrauten Auftrag vollführt und beabsichtige offenbar den Wiederaufbau Jerusalems und die Gründung eines neuen Reiches der Juden!
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— 225 — verschiedenen Berufsständen benöthigen; wir müssen also auch die Möglichkeit schaffen, dass von Palästina die verschiedenen Arbeitsquellen gesucht und auch gefunden werden. Die Colonisten von Palästina, respective die Colonien müssen wissen, wohin sie sich zu wenden haben, wenn sie Arbeiter benöthigen.
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Frau Müller, die sich einst zu den sozial denkenden zählte (wir haben iha* soziales Getue nie sehr ernst genommen), wetterte also genau wie ihr Gatte, der Großkapitalist, gegen die kommunistischen Experimente in Palästina und wiegelt die Frauen gegen den Beschluß der zionistischen Frauenorganisation, eine Arbeiberinnenkolonie auf kollektivistischer Grundlage zu errichten, auf. … Republik, Polen, Ungarn, Jugoslavien, Bulgarien,Griechenland,TüTkei,Aegypten, Palästina. Pensions- Ver Sicherung mit Rentenansammlung (Rentenbezug beim 55., 60. oder 65. Lebensjahr oder bei frühe» er BERUFS-UNFAH1GKE1T.
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Ich verweise weiter darauf, dass, solange der jüdische Arbeiter noch nicht die Möglichkeit hat, nach Palästina auszuwandern, wir ihm die Möglichkeit schaffen müssen, dass, wenn er irgendwo hinkommt, er nicht gezwungen ist, an die Gemeinden oder an die Reichen sich zu wenden, um Almosen zu erhalten, sondern, dass er sich an die Bruder- Vereine wenden kann, damit sie ihm Arbeit verschaffen. … Ich bitte, noch eines zu bedenken. Wenn wir die Colonisation vornehmen, werden wir in Palästina auch eine entsprechende Anzahl von qualifieierten .Arbeitern nach
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Der Vortragende verwies zuerst auf die Notwendigkeit, den auswandernden russischen und rumänischen Juden ein geeignetes Kolonisationsgebiet zu schaffen und auf die Absperrungsmaßregeln, welche England und Amerika gegen die östlichen Proletariermassen systematisch treffen. Palästina erfülle durch seine Bodengestaltung und Bevölkerungsverhältnisse, durch seine kommerzielle Lage alle Vorbedingungen tür eine erfolgreiche Ansiedlung dieser Juden. … Die Durchführung dieser siedlungsgenossenschaftlichen Kolonisierung in Palästina durch die Juden könne nicht nur zur Lösung der Judenfrage, sondern auch zur Entwirrung der allgemeinen sozialen Frage beitragen.
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Eine kleine Minderheit des ersten Kongresses verband mit dem Ausdrucke die Vorstellung einer jüdischen Einwanderung in Palästina unter den Auspizien der Großmächte, die diese Besiedelung des Heiligen Landes als einen Bestandteil des europäischen Staatsrechts anerkennen sollte. … Mit „öffentlich-rechtlich" wie mit „rechtlich gesichert" wollte sie nur sagen, daß die Zionisten den Gedanken abweisen, sich in Palästina einzuschleichen, daß sie nur auf Grund ausdrücklich gewährter gesetzlicher Rechte ottomanische Reichsangehörige werden wollten.
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Im allgemeinen lassen sich die Motive der Anhänger des Judenstaats-Gedankens dahin zusammenfassen, 1. daß man in den letzten Ereignissen in Palästina einen Fingerzeig der g—ttlichen Allmacht erblicken und diese Wendung nicht unterschätzen dürfe; das Anfangsstadium kann durch ttes Segen weitgehende Folgen haben. 2. … Die in dieser Frage von der Konferenz einstimmig angenommene Entschließung lautet: »Wir Rabbiner verurteilen den Plan einer Aufteilung Palästinas und verkünden öffentlich, daß Juden der Thora zufolge keinerlei Teilung Palästinas akzeptieren dürfen, Wir erblicken in jeder Zersplitterung unseres Heiligen Landes einen glatten Raub, denn unser Recht auf ganz Palästina gründet sich auf die uns von dem Allmächtigen gegebene Verheißung, durch die uns das Heilige Land als Erbe zugesagt ist, Diese Verheißung umfaßt ganz Palästina, dessen Grenzen in der Bibel genau vorgezeichnet sind, Keine Macht der Welt kann diesen feierlichen Schwur verletzen.
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Aber Lilien ist nicht blos national, er ist auch Zionist. Mit allen Fasern seines Herzens hängt er an Palästina, dem Lande unserer Väter, aus dem er unlängst nach achtmonatlichem Aufenthalte zurückgekehrt ist und das er jetzt in einem eigenen Kunstwerk „Palästina" behandelt.
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Aus den letzten Protokollen des „Vereines zur Unterstützung der jüdischen Ackerbauer und Handwerker in Syrien und Palästina" ersieht man, dass die Frage der Schaffung einer Seidenzucht in der Colonie „Pethach-Thikwah" angeregt ist. In der Versammlung sagte der Agronom Sussman folgendes: „Diese Seidebereitung soll nur als eine Nebenarbeit der Landwirthschast gelten und die Colonisten dürfen nicht auf diesen Zweig der Landwirthschaft ihre Existenz gründen". … Es verlautet, dass Herr Baron Edmund Rothschild, der Protector der größeren Colonien, in einigen Monaten in Begleitung des Herrn Scheid Palästina besuchen werde Mord-Amerika. Uew-Uork, 10. November 1992. Die „Scliove Zion II" werden am 19. Novembcr die Teputirtcn wählen, welche sich nach Palästina begeben und dort Boden für die Genoffcnschaft kaufen sollen.
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Man muß also die Hoffnung des Koloniahninisters, daß England, das nach wie vor in Palästina bleibe, nach der Teilung die Befriedung des Heiligen Landes besser gelingen würde als vorher, ziemlich skeptisch beurteilen. … Palästina, so innig es mit dem religiösen und historischen Gefühl der Juden verbunden bleibt, kann unmöglich die Lösung der Judenfrage bewirken.
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S. R. Landau, Redaktor, Wien H. Loewe, Dr. phil., Jaffa (Palästina) A. Lüdwipol, Publizist, Paris Salomon Lourie, stud., Pinsk Frl. S. Lewiasch, stud., Bern II. Aron Marcus, Kaufmann, Krakau H.